Studie: Die meisten Katzenfreunde leben in Thüringen

von Redaktion
Katze auf Zeitungsstapel

Mit fast 16 Millionen Tieren ist die Katze das beliebteste Heimtier in Deutschland. Doch in welchem Bundesland leben eigentlich die meisten Katzen? Eine aktuelle Studie zeigt, dass derzeit die Länder Thüringen, Sachsen und Hessen die meisten Samtpfoten pro Einwohner beherbergen.

Katzen gelten als verschmust, unabhängig und sanftmütig. Ob gerade diese Eigenschaften die Katze zum Heimtier Nummer eins in der Bundesrepublik machen?

In jedem Fall werden die Samtpfoten als tierische Mitbewohner immer beliebter: In den letzten Jahren gab es einen stabilen Aufwärtstrend bei der Gesamtzahl der in Deutschland lebenden Katzen. Im Jahr 2020 schnurrten insgesamt 15,7 Millionen Samtpfoten durch deutsche Wohnzimmer und Gärten, wie eine haushaltsrepräsentative Erhebung im Auftrag des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e. V. (ZZF) ergab. In mehr als einem Viertel aller Haushalte in Deutschland (26 Prozent) wird mindestens eine Katze gehalten und umsorgt.

In Thüringen, Sachsen und Hessen leben die größten Katzenfreunde

Es liegt nahe, dass die meisten Katzen in bevölkerungsreichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg anzutreffen sind. Gemessen an der Einwohnerzahl sind jedoch die Thüringer besonders große Freunde der Samtpfoten: Dort kommen rund 23.440 Katzen auf 100.000 Einwohner. Auf Platz zwei der Bundesländer mit den größten Katzenfreunden landet Sachsen (gerundet 22.100 Katzen auf 100.000 Einwohner), den dritten Platz belegt Hessen (ca. 20.670 Stubentiger auf 100.000 Einwohner).

Katzenhalter pro Bundesland

Quelle und Grafik: IVH; Titelbild: © Iuliia Alekseeva

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