Eine ängstliche Katze eingewöhnen – 6 hilfreiche Tipps

von Bärbel
Ängstliches Kätzchen

Wer eine Katze bei sich einziehen lässt, muss damit rechnen, dass diese am Anfang sehr ängstlich reagiert. Anstatt schnurrend auf deinem Schoß sitzt der neue Mitbewohner möglicherweise hinter der Schrankwand und traut sich nicht raus.

Ein Umgebungswechsel ist für fast jede Katze mit Stress verbunden. Eine Katze aus dem Tierheim hat vielleicht schon schlechte Erfahrungen mit Menschen hinter sich und ist deshalb sehr furchtsam.

Wie kannst du deinem ängstlichen Stubentiger die Scheu nehmen? Hier ein paar Verhaltensregeln, mit denen ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe:

1. Respektiere ihr Versteck

Die Transportbox geht auf und die Katze flüchtet ins nächstgelegene Versteck. Das ist nichts Ungewöhnliches und so war es auch bei uns. Elvis verbrachte die erste Nacht in seinem neuen Zuhause unter der Couch. Dort blieb er bis zum Abend des folgenden Tages.

Es kann durchaus mehrere Tage dauern, bis sich eine ängstliche Katze aus ihrem Versteck traut. Stelle sicher, dass sie freien Zugang zu Wasser, Futter und Katzenklo hat und lasse sie ansonsten in Ruhe. Wahrscheinlich wird sie nachts etwas fressen und die Toilette benutzen. Es ist wichtig, das Versteck unbedingt zu respektieren, denn nur hier fühlt sich das Tier einigermaßen sicher. Geht man der Katze nach und stört sie, wird sie ein anderes Versteck aufsuchen. Die Situation wird dadurch nicht besser.

Wichtig: Riskante Verstecke solltest du verbarrikadieren, bevor Du die Katze holst.

2. Normaler Alltag – mit Einschränkungen

Als wir unseren Kater Elvis aus dem Tierheim holten, bekamen wir von der Tierpflegerin den Rat, nichts an unserer häuslichen Alltagsroutine zu ändern. So würde sich das Tier am schnellsten eingewöhnen. An diesen Rat haben wir uns im Großen und Ganzen gehalten. Den Staubsauger habe ich allerdings in der ersten Woche nicht eingeschaltet. Die meisten Katzen hassen Staubsauger und man muss den neuen Mitbewohner ja nicht gleich einer Schocktherapie unterziehen.

 

3. Sprich mit ihr

Eine Katze kann an der Stimme erkennen, ob man ihr wohlgesonnen ist, oder nicht. Jedes Mal, wenn du an ihrem Versteck vorbei kommst, solltest du ein bis zwei (oder auch drei) nette Sätze zu ihr sagen. Auch wenn du dir dabei vielleicht ein wenig seltsam vorkommst, es wirkt!

4. Lächle sie an – auf Katzenart

Katzen lächeln, indem sie mit den Augen blinzeln. Wenn die Katze aus ihrem Versteck herauskommt, kannst auch du mit den Augen blinzeln. So signalisierst Du ihr, dass sie bei freundlichen Menschen gelandet ist. Vermeide ansonsten direkten Augenkontakt, denn Anstarren ist in der Katzensprache eine aggressive Handlung.

5. Nicht anfassen

Am liebsten möchte man so ein ängstliches Fellbündel gleich auf den Arm nehmen und streicheln. Nicht machen! Um Vertrauen zu schaffen, sollte der erste Körperkontakt unbedingt von der Katze ausgehen. Warte ab, bis sie deine Nähe sucht. Auch Lärm und ruckartige Bewegungen können scheue Katzen erschrecken. Je ruhiger du es angehen lässt, desto schneller wird deine Katze „auftauen“.

6. Gib ihr Zeit

Das Wichtigste im Umgang mit ängstlichen Katzen ist Geduld. Nachdem Elvis unter der Couch hervorgekommen war, verbrachte er zwei Wochen lang die meiste Zeit auf der Couch – unter einer Decke. Auch mit Rückfällen musst du rechnen. Doch das Warten lohnt sich. Nachdem Elvis seine Ängste abgelegt hatte, kam ein ausgesprochen selbstbewusster Kater zum Vorschein, der genau weiß was er will.

Foto: © kaemte/pixelio.de

162 Kommentare

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Timea 15. Juni 2020 - 16:44

Hallo Bärbel,

Vor 6 Tagen haben wir ein kleines Kätzchen (geschätzt 8-10 Wochen alt) unter unserem Auto in der Abdeckung vorm Haus auf der Strasse entdeckt. Ihr Miauen war nicht zu überhören. Ich habe ihr Futter hinausgelegt, welches sie angenommen hat. Sie kommt, frisst und dann geht sie wieder und wohnt noch immer in der Abdeckung unter dem Auto von uns oder von den Nachbarn.

Abends bleibe ich bei ihr draussen und beobachte sie und wir “plaudern”. Ich lasse ihr genug Abstand und warte bis sie näher kommt. Sie zeigt sich, mal traut sich überhaupt nicht oder kommt näher mal wieder nicht.

Wir haben die Nachbarschaft gebeten bevor sie mit den Autos wegfahren evtl. unten nach Katze checken. Das hat bis jetzt gut funktioniert. Wir haben trotzdem Angst, dass sie trotz Vorkehrungen mitfahren wird und wir sie verlieren.
Was können wir noch tun um mehr Vertrauen zu gewinnen, denn dieses Kätzchen hat unser Herz erobert und wir wollen sie unbedingt behalten.

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße,
Timea

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Bärbel
Bärbel 16. Juni 2020 - 10:36

Hallo Timea,

schön, dass du dich kümmerst 🙂 Könnt ihr herausfinden, ob es eine Mutter und Geschwister zu dem Kätzchen gibt? Evtl. auch Zettel aufhängen oder bei Tasso nachfragen, ob jemand ein Kätzchen vermisst. Falls sich heraus stellt, dass die Kleine ganz allein unter dem Auto “wohnt”, würde ich sie zu mir nehmen. Frag mal beim örtlichen Tierschutzverein nach, wie du am besten vorgehst.

Liebe Grüße
Bärbel

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Vanessa 2. Juli 2020 - 7:31

Hei bärbel
Mein freund und ich sind relativ frisch umgezogen. Wir haben von zuhause aus 2 katzen mitgenommen. Der eine (speedy) war schon immer bei uns und drr andere (nanuk) nahmten wir mit, weil er eigendlich ein aussreisser war und sich dan nur bei uns wohl fühlte. Das hat eigendlich alles gut funktioniert. Wir dachten auch das nanuk eher probleme machen würde, aber speedy hatte sich da ganz anders gezeigt. Nun sind wir seit 1.5 monaten in dieser neuen wohnung und ich bekam dan ein telefon meiner schwiegermutter. Nanuk hatte vor ungefär 5/6 jahren mit einer dame spsse kätzchen bekommen. Eine davon (angi) kam dan zum schwiegervater, der schwester meines freundes. Nun liegt er im sterben und sie wollten die arme angi einschläfern. Was min bei angi auffällt das sie sehr ängstlich ist und ich glaube auch gewallt und vernachlässigung erlitten hat. Vom vorbesitzer weiss ich, das er schwerer alkoholiker war, s angi zuletz 4 wochen alleine zuhause im dunkeln und szinkigen war, die ex von dem herrn ging füttern aber sonst nichts. Angi musste vieles erleben wie auch das sie ihr partnerkater gehen lassen mussten und zusah wie der besitzer zuhause zusammengebrochen ist ect. Also steht sie volö unter schock und wirkt arg agressiv. Votallem mir mehr als meinem partner gegenüber. Momentan bekommt sie CBD tropfen und augeben werde ich nicht so schnell. Jedoch, was könnte man sonst noch machen. Mit speedy und nukeli seinem vater kann sie im moment noch nichts angangen. Merken die das eigendlich das sie vater und tochter sind? Bek nanuk kann ichs mir vorstellen da angi gleich wie ihr bruder aussieht und auch mit nanuk aufwuchs bis jetzt.

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Bärbel
Bärbel 2. Juli 2020 - 20:59

Hallo Vanessa,

puh, die arme Angie hat einiges durchgemacht. Eines vorweg: Eine Katze einschläfern lassen, weil sie Probleme macht, ist in Deutschland verboten. Aber nun hast du sie ja zu dir genommen 🙂 An deiner Stelle würde ich sie erst einmal absolut in Ruhe lassen und ihr sehr viel Zeit zum Eingewöhnen geben. Sorge dafür, dass alle Katzen genügend Rückzugsmöglichkeiten haben (Höhlen etc.) Versteht sie sich denn mit den anderen beiden Katzen? Falls nicht, ist es auch keine Schande, ein anderes Zuhause für sie zu suchen. Notfalls ins Tierheim geben, denn alles ist besser als die Zustände, unter denen sie bis jetzt leben musste. Aber erst einmal würde ich ihr eine Chance geben. Ich hoffe mal, alle Katzen sind kastriert? Sonst solltet ihr das dringend nachholen. Bitte gib ihr auch keine Medikamente oder Hausmittelchen (CBD) ohne Absprache mit dem Tierarzt. Medikamente wirken auf Tiere oft ganz anders als auf Menschen, das kann schnell gefährlich werden.

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Jacqueline 27. April 2020 - 15:37

Liebe Bärbel,
wir haben seit 11 Tagen eine Katze aus dem Tierheim bei uns. Ich habe über ein halbes Jahr vorsichtig abgewägt, ob ich dafür bereit bin und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich und mein Partner das hinbekommen. Schließlich hatte ich schon zwei Katzen in der Familie, die ich hauptsächlich versorgt habe. Maya ist vier Jahre alt und hatte wohl keine allzu guten Vorhalter. (Das Wort “Messie Haushalt” wurde fallen gelassen, aber nicht näher erklärt) Uns wurde Maya als sehr ängstlich beschrieben, wir sollten ihr ganz viel Zeit und Raum geben. Das haben wir auch gemacht, sie hatte ein ruhiges Zimmer für sich alleine. Futter, Wasser im anderen Eck und nochmal in einer anderen Ecke ihr Klo, dazu natürlich ihre Kuschelhöhle zum Verstecken. Alle paar Stunden setzte ich mich zu ihr und redete ihr sanft zu, sie kam auch manchmal raus und schmuste sich an meine Hand. Am zweiten Abend kam sie dann schon auf Entdeckungstour und erkundete neugierig uns und ihre neue Wohnung. Seitdem ist sie sehr zutraulich und wirkte sehr zufrieden. Ab und zu, bei einer falschen Bewegung, merkte man, dass sie getriggert wird: Sie fauchte und grohnte laut. Schon leicht beängstigend, aber man musste dann das Zimmer für zehn Minuten verlassen, danach war alles wie vorher. Nun hatten wir am Samstag einen schlimmen Vorfall: Nach dem Schmusen verhädderte sich Maya im Griff einer Papiertüte (lag nicht eng an, aber der Schrecken) und flippte komplett aus. Fuchsteufelswild rannte sie umher, riss dabei den Rest der Tüte ab und verharrte ängstlich mit dem Griff um den Hals. Man konnte nicht auf sie zugehen, auch mit ruhigem Sprechen und vorsichtigen Annäherungsversuchen nicht. Sie fauchte nicht nur, sie kreischte richtig und ich dachte, sie springt mir gleich an die Gurgel. Leider hatte ich sehr Angst vor ihr, was die Situation auch nicht entschärft hat. Stunden später schaffte es mein Freund mit einer mords Geduld und ohne Angst, ihr das “Halsband” ganz ohne weiteres Trauma abzunehmen. Anfangs war sie noch sehr verstört, fauchte uns ständig an und mochte uns gar nicht. Inzwischen tigert sie schon wieder umher, putzt sich genüsslich, rollt sich auf ihrem erhöhten Liegeort ein und schläft. Nur uns faucht sie ständig an, sie kommt inzwischen auch aktiv auf uns zu, wenn wir beispielsweise auf dem Sofa sitzen und nichts tun, und faucht uns an. Da kann man ihr auch schlecht aus dem Weg gehen und ich weiß nicht, was sie damit bezwecken will. Ist sie verunsichert, sucht unsere Nähe und ist dann doch wieder verschreckt? Mich nimmt das Ganze sehr mit. Einerseits tut es mir so Leid, dass das alles passiert ist, nachdem sie sich so gut eingewöhnt hat, auf der anderen Seite fühle ich mich gerade in meiner eigenen Wohnung unwohl, weil Maya ihre Unsicherheit/Ängste irgendwie in aggressives Verhalten kanalisiert… Hast du vielleicht einen Tipp im Umgang mit ihr? PS: Aktuell frisst sie fast nur, wenn wir anwesend sind. (auch wenn sie uns davor und/oder danach anfaucht….)

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Bärbel
Bärbel 28. April 2020 - 10:36

Hallo Jacqueline,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu der neuen Mitbewohnerin 🙂

Bitte gebt auf keinen Fall auf, denn elf Tage sind bei einer ängstlichen Katze überhaupt keine lange Zeit. Die Eingewöhnung kann Monate dauern. Elvis hat zum Beispiel nach Jahren noch Fortschritte gemacht. Solche Zwischenfälle wie der mit der Tüte passieren. Mach dir da bitte keine Vorwürfe. Ich oute mich mal: Ich habe Elvis versehentlich auf den Balkon ausgesperrt. Im Winter! Zum Glück waren es nur wenige Minuten, aber was den Balkon angeht, ist Elvis immer noch sehr vorsichtig.

Ganz wichtiger Tipp: Schneidet bei allen Tüten, an die Maya rankommen könnte, die Henkel durch. Das gilt auch für Katzenstreu-Tüten.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Jessica 3. März 2020 - 8:40

Hallo Bärbel,
ich bin auf deine Seite gestoßen, weil ich im Netz nach Hilfestellung gesucht habe für das eingewöhnen einer Katze.

Die Situation ist folgende:
Ich musste mich schweren Herzens von meiner jüngsten Katze (Luna, 6 Jahre trennen), weil sie und meine älteste einfach nicht mehr miteinander auskamen. Von anfänglichen Gefauche wurde es dann schließlich blutig.
In meinem Ort habe ich dann über Facebook eine nette Familie gefunden, die sie aufgenommen hat. Letzten Samstag erfolgte also die “Abgabe”.
Luna ist bei mir Zuhause bei Besuch schon immer sehr schüchtern gewesen, aber sonst immer sehr schmusig, gesprächig und verspielt, hat gut gefressen und getrunken.
Ihre neue Familie und ich machen uns nun etwas Sorgen, da sie seit Samstag nicht mehr frisst. Dass Katzen 2, 3 Tage unter diesen Umständen nicht fressen, ist mir bekannt und habe ich denen auch mitgeteilt. Sie ist gut genährt, daher mache ich mir bei ein paar Tagen Futterstreik eigentlich keine so großen Sorgen, dennoch frage ich mich wie wir weitermachen sollen, wenn sie weiterhin das Fressen verweigert.
Ich habe der Familie gesagt, dass sie ihr Zeit lassen müssen ihre neue Umgebung wahrzunehmen und sie nicht bedrängen sollen, vor allem weil ich bis dato mit meinen beiden Katzen alleine war und die Familie nun 4 Köpfe hat. Leider bekam ich noch am gleichen Abend per Handy eine Nachricht samt Bild, wo Luna in ihrem Körbchen (das ich von Zuhause mitgeben habe) mit allen auf dem Sofa lag.
Zuerst dachte ich, dass es eigentlich ein gutes Zeichen ist, dass sie nicht weggelaufen ist, aber gleichzeitig frage ich mich, ob es nicht zu viel war, da sie dennoch nicht aus ihrem Versteck kommt.
Es ist ja auch erst ein paar Tage her und sie wird auch weiterhin Zeit brauchen, aber ich will lieber vorher schon vorbereitet sein, da ich noch nie in solche eine Situation war eine Katze abgeben zu müssen und der Familie natürlich bei Fragen zur Seite stehen möchte, da sie bis dato noch keine Katzen hatten.
Gibt es noch irgendwelche Ratschläge, die wir befolgen können, um ihr die Umgewöhnung zu erleichtern? Oder sollte ich nochmal darauf hinweisen, dass sie sie momentan nur in Ruhe lassen sollen (nur reden nicht anfassen)?
Katzenklo und Futter hatten wir so gestellt, dass es für sie leicht erreichbar ist. Von ihrer neuen Familie bekommt sie auch das gleiche Futter wie bei mir, daran wollen sie auch nicht schrauben. Genauso verhält es sich mit dem Streu.

Im Notfall hole ich sie natürlich nach Hause zurück, aber da sich die beiden Katzen einfach nicht verstehen, weiß ich dann, was bei mir wieder los sein wird und das möchte ich für die beiden Tiere eigentlich auch nicht. Diese Option soll auch wirklich nur die aller letzte sein und ich hatte schon im Vorgespräch, bevor ich Luna hingebracht habe, erwähnt dass man ihr 2-4 Wochen Zeit lassen sollte.

Antwort
Bärbel
Bärbel 3. März 2020 - 9:40

Hallo Jessica,

erst einmal Hut ab, diese Entscheidung war sicher nicht einfach 🙂

Wenn Luna weiterhin nicht frisst, sollte sie unbedingt zum Tierarzt – das kann sonst gefährlich werden, auch wenn sie gut genährt ist. Ansonsten sollte man sie in Ruhe lassen, wobei ich auch finde, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn sie sich zu der Familie aufs Sofa traut. Wenn ihr das zu unheimlich gewesen wäre, wäre sie dort nicht geblieben.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

PS: Bei Elvis hat das auch sehr geschwankt mit der Angst: Er hat sich herausgewagt, und wenn es ihm zu viel wurde, hat er sich wieder zurückgezogen.

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Ezda 11. Februar 2020 - 17:40

Hallo meine BKH Katze ist ungefâhr 8 Wochen alt. Habe sie seid 4 Tagen sie geht meistens unter unser Hochbett kommt dort auch eine Zeit nicht raus. Versuche sie meistens mit spielsachen zu verlocken klaptt ab und zu Mir ist bewusst das sie sich erstmal gewöhnen muss. Aber was mich interessiert soll ich sie einfach nur in Ruhe lassen oder etwas dagegen machen? Wenn ich sie in Ruhe lassen soll wird sie sich auch so trozdem an uns gewöhnen? Gewöhnt hat sie sich zurzeit sogar sehr gut halt ausser das sie sich unter sachen versteckt immer wieder

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ILKKAN 14. Januar 2020 - 9:25

Hallo Bärbel,

ich habe vor 8 Tagen eine 9 Wochen alte BKH bekommen.
Sie ist sehr verspielt, also wir haben schon einige Spielsachen mit denen wir uns vergnügen und die Zeit miteinander verbringen.
Sie schläft ab und zu auf der Couch, hat auch einen Kratzbaum mit einer Höhle (worin sie sogar gestern geschlafen hat.).
Nur habe ich das Gefühl, dass Sie manchmal aus Angst hinter die Couch rennt und dort dann schlafen möchte. Wobei ich noch extra erwähnen muss, wenn sie dort ist, klettert sie auch ab und zu hoch und spielt mit uns das “verstecken Spiel”.
Kann es sein, dass sie sich dort einfach wohl fühlt weil es ruhiger und dunkel ist, hast du da einen Tipp wie ich es angehen sollte vielleicht?

Danke für deine Hilfe und für deinen Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen,
Ilkkan

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Januar 2020 - 10:59

Hallo Ilkkan,

Katzenkinder wählen oft die ungewöhnlichsten Orte, um sich zu verstecken. Also alles im grünen Bereich 🙂

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis für alle, die hier mitlesen: Bei Ilkkan ist die Sache ja nun gelaufen, aber eigentlich sollten Kätzchen bis zu einem Alter von 12 Wochen bei ihrer Mutter bleiben. Auch wenn sie mit 9 Wochen schon vieles können, haben sie noch einiges von ihrer Mutter zu lernen.

Liebe Grüße
Bärbel

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ILKKAN 14. Januar 2020 - 11:17

Super, Danke für den Tipp!

Ich weiß, wir wollten sie unbedingt mit 12 Wochen holen, jedoch ging das seitens der privaten Züchterin nicht aus, wegen Umzug & Co, deswegen waren wir verpflichtet.

Bezüglich der Thematik die ich geschrieben hatte:
Unsere Angst war halt, dass der Boden evt. kalt ist und gesundheitlich nicht gut wäre, deswegen.

Aber Danke für deine Hilfe bzw. deinen Tipp.

LG,
Ilkkan

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Januar 2020 - 13:49

Ok, wenn der Boden dort kalt ist, würde ich sicherheitshalber eine kleine Decke oder ein Handtuch hinlegen 🙂 (Wenn sie länger dort liegt. Ein paar Minuten geht das schon)

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Ilkkan 14. Januar 2020 - 20:16

Eine letzte Frage habe ich noch:

Es handelt sich dabei um eine weibliche BKH.

Uns ist aufgefallen, dass sie nach dem großen Geschäft ihren Po noch relativ schmutzig hat und ab und zu dann am Boden schlürft.

Waren auch schon beim Arzt eine Kontrolle ihres Kots abgeben (3 Tage), sind Keimfrei und clean.

Mit freundlichen Grüßen,
Ilkkan

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. Januar 2020 - 9:39

Hi Ilkkan,

normal ist das nicht. Du solltest unbedingt beim Tierarzt noch einmal nachfragen, was das sein könnte.

Liebe Grüße
Bärbel

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Daniela 12. Januar 2020 - 11:57

Hallo Bärbel. Ich habe gestern zwei etwa 3 Monate alte Katerchen bei mir aufgenommen. Der eine ist unerschrocken und benimmt sich schon als sei er hier zuhause, der andere verkrümelt sich unter dem Sofa, was an sich auch ok ist. Leider hat das scheue Katerchen Würmer und was für aktive Oschis. Ich hab es bemerkt weil er sein eigens Katzenklo direkt an seinem Versteck hat. Im Stuhl ist bereits Blut, was mich nervös macht. Ich habe mit dem Tierheim gesprochen wo ich ihn her habe und die geben mir nun eine Wurmkur für beide Kater mit, allerdings kommt das eine Katerchen nur Nachts aus seinem Versteck. Ich wollte eigentlich nicht ihn in seinem Versteck schnappen aber ich hab auch die Befürchtung das ich nicht mehr all zu lange warten kann um Folgeschäden zu vermeiden. Wie kann ich denn den Stress reduzieren, wenn ich ihn nun doch auf unsanfte Art und Weise einfangen muss. Hast du einen Tipp für mich?

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. Januar 2020 - 10:27

Hi Daniela,

toll, dass du den beiden ein Zuhause gegeben hat 🙂

Ich würde nicht warten: Ab zum Tierarzt, der Stress ist in dem Fall das kleinere Übel!

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Angela 7. Januar 2020 - 7:48

Hallo Bärbel! Ich habe vor einer Woche eine Katze aufgenommen die auf unserem Campingplatz als Streunerkatze herum gelaufen ist!
Weil sie sehr dünn war und eine eiternde Wunde hatte, bin ich mit ihr zu Tierarzt gefahren und hab nun beschlossen die Katze bei mir aufzunehmen! Es ist alles ok. Sie frisst, sie trinkt und sie geht seit dem ersten Tag aufs Katzenklo! Was mich sehr gefreut aber auch verwundert hat! Aber das ist ja sehr erfreulich!
Das einzige, ich versuche immer wieder mit ihr zu spielen. Natürlichen nur wenn sie selbst aktiv ist. Aber egal welches Spielzeug, sie zeigt keinerlei Interesse am Spielzeug. Kann es sein dass sie kein Interesse zeigt weil sie ein Spielzeug gar nicht kennt? Wie kann ich sie zum spielen animieren? Hast du da vielleicht einen Tipp für mich? Liebe Grüße Angela

Antwort
Bärbel
Bärbel 7. Januar 2020 - 10:01

Hallo Angela,

herzlichen Glückwunsch zum “Familienzuwachs” 🙂 Wahrscheinlich hat die Katze einfach noch keine Reserven zum Spielen übrig. Du schreibst ja, dass sie sehr dünn ist und eine eiternde Wunde hatte – sie muss sich wohl erst erholen. Bei Elvis hat es übrigens auch sehr lang gedauert, bis ich heraus gefunden habe, womit er gern spielt.

Liebe Grüße
Bärbel

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Cherry 20. November 2019 - 13:50

Hallo Bärbel,
Ich hab seit gestern Nachmittag einen 6 Jahre alten Kater bei mir aufgenommen.
Ich arbeite momentan in der Ambulanhen Pflege und er ist von einer Bewohnerin von mir.Sie muss ins Krankenhaus und danach leider ins Heim und sie hat mich gefragt ob ich bereit wäre mich ihm anzunehmen..
Und..ich hab ja gesagt.. als ich eine Woche täglich da war um ihn ein bisschen an mich zu gewöhnen,war alles okay. Er war aufgeschlossen hat gespielt und kam sogar sofort wenn er meine Stimme gehört hat.
Seit dem er bei mir ist hat er sich dirket in seine höhle verkrochen. Ich habe Kissen Körbchen, spielzeug und Decken alles von der alten Besitzerin mitbekommen. Ich habe ihn 4 Stunden nach seiner Ankunft einmal auf beide Klos gesetzt (ohne Erfolg) und ihm die futterstelle gezeigt.Er lässt sich streicheln aber rührt sich von alleine nicht. Heute Nacht ist er einmal durch die Wohnung, Wohnzimmer(schlafraum von mir und ihm),Küche,Fluhr und Bad gestreift. Er kam sogar zu mir aufs Bett und hat sich an mich gekuschelt. Streicheln war okay aber als ich mich aufgesetzt hab ist er sofort wieder verschwunden. Er rennt nur geduckt durch die Wohnung und beim kleinsten Geräusch nachts verschwindet er.
Ich war nu von 6-13 Uhr außer haus. Er hat minimal gefressen aber das Katzenklo immernoch nicht benutzt. Die Klos,Streu sowie Futter sind alles die selben wie bei der Vorbesitzerin. Sein Bauch ist ziemlich hart und ich mache mir etwas Sorgen.
Hast du noch ein paar Tipps?
Lg Cherry

Antwort
Bärbel
Bärbel 20. November 2019 - 15:19

Hallo Cherry,

erst einmal Hut ab, dass du den Kater aufgenommen hast 🙂 Da ist der alten Dame sicher ein Stein vom Herzen gefallen.

Aufs Klo setzen bringt nichts, das muss er alleine und in Ruhe hinbekommen. Wenn er die Toilette bis morgen nicht benutzt hat, solltest du mit ihm zum Tierarzt.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

PS: Bitte stelle ihm auch eine Schale Wasser hin, entfernt vom Futterplatz

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Sascha 8. Oktober 2019 - 11:34

Wir haben auch so einen ängstlichen Kandidaten. Es hat etwas gedauert bis er sich eingewöhnt hat. Mit der Zeit ist er aber aufgetaut. Seine Ängstlichkeit, gerade wenn Besuch da ist, wird er wohl nie verlieren. Jede Katze hat eben einen anderen Charakter.
Beste Grüße,
Sascha [Werbelink entfernt]

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yvonne 23. August 2019 - 17:11

hallo bärbel, ich habe gestern 2 schwestern aus dem tierschutz geholt und ich weiß, daß sie zeit brauchen in ihrem versteck. jetzt meine frage. eine von beiden war letzte nacht unterwegs und hat gefressen und die stube erkundet. die andere leider nicht. das problem ist, das beide noch nicht das klo benutzt haben. wie lange ist denn das für kleine blasen unbedenklich?

Antwort
Bärbel
Bärbel 23. August 2019 - 17:28

Hallo Yvonne,

das kommt wahrscheinlich auf den Füllstand der Blase an – ich kann hier leider keine Prognose abgeben, da ich keine Tierärztin bin. Wie viele Klos hast du denn zur Verfügung gestellt? Ich würde unbedingt ein oder zwei zusätzliche Klos besorgen und an ruhigen Orten aufstellen (ohne Haube). Noch haben die Zoohandlungen auf… Ist es auch möglich, dass die beiden Miezen wo anders hin gemacht haben?

Auch bei deiner Frage gilt: Im Zweifel lieber zum Tierarzt, evtl. auch mal beim Tierheim nachfragen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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yvonne 24. August 2019 - 8:01

danke für die schnelle antwort, ich hab natürlich ein offenes klo direkt in der stube stehen und hab aus dem tierheim etwas streu mitgenommen. diese nacht wurde das klo endlich benutzt. leider weiß ich nicht, ob es nur eine der beiden war. ich bin aber jetzt optimistisch. es waren zwei riesige pullerhaufen und ein normaler.

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Nadine 12. August 2019 - 21:07

Hallo Bärbel,
wir haben vor 8 Tagen unsere Bima aus dem Tierschutz (Ukraine) adoptiert. Sie war dort eine wilde Katze und wurde von einer Tierschützerin von der Straße geholt, dort hat Olga es geschafft das Vertrauen von Bima zu gewinnen und sie hat sich streicheln lassen und hat auch gespielt.
Bei uns verkriecht sie sich seit Tag eins an. Was für uns auch nicht verwunderlich war, da eine neue Umgebung, neue Menschen und zwei neue Katzen kumpels.

Abends kommt sie raus und frisst, trinkt und geht aufs Klo und erkundet die Wohnung. Tagsüber sehen wir sie leider nie, außer wenn wir im versteck nach ihr schauen (sie versteckt sich unter der Küche)
Wir reden viel mit ihr und haben auch den Feliway Stecker und Relax Liquid Tropfen. Leider gibt es bislang noch keinen Fortschritt.

Hast du vielleicht noch Tips für uns?
Denn Ende August ziehen wir von unserer Wohnung in unser Haus und wir möchten so gerne, dass Bima bis dahin doch ein wenig Vertrauen in uns hat.

LG Nadine

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. August 2019 - 16:57

Hi Nadine,

an deiner Stelle würde ich abwarten und alles so laufen lassen. Immerhin frisst sie und benutzt das Klo. Das klingt doch nicht schlecht 🙂 Kannst du die beiden anderen Katzen die erste Zeit über auf Abstand halten? Das wäre sicher hilfreich.

Liebe Grüße
Bärbel

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Hanna 23. Juli 2019 - 16:18

Hallo Bärbel,
vielleicht habe ich es in den Texten übersehen, aber ich habe ein Problemchen mit meinem neuen BKH Kater. Er versteckt sich seit 4 Tagen hinter der Küche und ich kann ihn nicht sehen. Jedoch kommt er jede Nacht zum Essen, Trinken, Klo raus. Dabei ist er die ganze Nacht am miauen… super laut und ich komme nicht zum schlafen. Sobald er mich sieht, flitzt er unter die Küche…
Das miauen macht mich fix und fertig… die Nerven liegen Blank und ich habe keine Ahnung ob er Schmerzen hat, da ich ihn ja nicht sehe. Was tun…ihn aus der Küche “rausholen” und was machen wegen dem lauten Miauen? Habe sogar Katzenradio nachts angemacht…hilft nicht.
Ich weiß, dass er seine Katzenmama vermisst, aber von 23:00-05:00 durchgehen laut Miauen?
Viele Grüße
Hanna

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Juli 2019 - 17:00

Hallo Hanna,

schwierig, hier aus der Ferne einen Rat zu geben. Wie alt ist der Kater denn? Hat er sich gleich unter der Küche versteckt oder erst nach einiger Zeit? Vielleicht magst du dich noch einmal melden. Mit den Antworten kann es allerdings etwas dauern, da Lieblingskatze gerade Sommerpause macht. Ich sehe aber ab und zu hier nach dem Rechten 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Silke 7. März 2019 - 12:21

Hallo liebe Bärbel,

vielen Dank für deinen Beitrag! Der und die vielen Kommentare haben mir schon sehr weitergeholfen!

Ich habe vor genau einer Woche zwei Katzen (3,5 Jahre alt) von einer Familie übernommen, die die beiden leider nicht beim Umzug mitnehmen können. Ihren Erzählungen und auch dem ersten Eindruck nach haben sich dort alle prima verstanden.
Speedy die ruhige Schmußekatze und Bailey die Neugierige und Verspielte.

Bei mir zuhause haben sich beide natürlich erst mal versteckt. Bailey war dann aber bereits nach einer Stunde draußen und kam zu mir. Schon in der ersten Nacht wollte sie unbedingt mit ins Schlafzimmer und hat auch tatsächlich mit im Bett geschlafen 🙂
Speedy ist dann auch gekommen und unter mein Bett gehuscht. Dort sitzt sie jetzt immer noch… Sie kommt nur nachts aus ihrem Versteck und frisst unregelmäßig; manchmal die Hälfte, manchmal gar nichts vom Nassfutter. Das stelle ich neben das Bett, da sie sonst ja nicht raus kommt. Ob sie trinkt und das Katzenklo benutzt kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da Bailey ja auch da ist. Wenn sie mal den Kopf raus streckt, verschwindet sie wieder, sobald ich einen Ton mache. Sie reagiert nicht auf mich, und schaut meistens weg, wenn ich mich neben das Bett lege.

Bailey hat sich in der Zwischenzeit eingelebt, als wäre sie nie wo anders gewesen und kommt andauernd zum schmußen und spielen. Anfangs hat sie ein- zweimal nach Speedy geschaut; ihr über den Kopf geleckt, sie dann aber angefaucht. In der Zwischenzeit beachtet sie sie kaum mehr; außer wenn ich zu Speedy gehe, um mit ihr zu sprechen. Dann kommt sie sofort dazu, starrt sie an oder will ihr die Leckerlis oder das Futter weg fressen. Gestern abend hat sie sie wieder angefaucht und später sogar ohne Vorwarnung angesprungen.

Bisher waren beide auch stubenrein. Heute morgen lag dann aber ein “Häufchen” im Wohnzimmer. Ich benutze das selbe Futter, das selbe Katzenstreu wie die Vorbesitzer. Das Klo ist immer sauber und gestern abend habe ich es komplett gereinigt.

Kann es sein, dass Bailey eifersüchtig ist und Speedy unterdrückt? Oder die Situation ausnutzt, dass Speedy noch zurückhaltend ist und sie die neue Schmußekatze?
Ich will Speedy Zeit geben zum raus kommen, mache mir aber langsam Sorgen.
Ich hätte auch keine Möglichkeit sie zum Tierarzt zu bringen, da ich nicht an sie ran komme.

Hast du ein paar Tipps für mich?

Vielen Dank & liebe Grüße!
Silke

Antwort
Bärbel
Bärbel 8. März 2019 - 16:24

Hallo Silke,

vielen Dank für dein Kompliment 🙂

Eine schwierige Situation. So, wie du die Sache schilderst, glaube ich auch, dass Bailey Speedy unterdrückt. Möglicherweise haben dir die Vorbesitzer nicht die ganze Wahrheit erzählt oder das Verhältnis der beiden Katzen zueinander etwas beschönigt. Wäre das möglich?

An deiner Stelle würde ich dafür sorgen, dass die beiden Katzen genügend Möglichkeiten haben, sich aus dem Weg zu gehen. Getrennte Klos und getrennte Futter- und Wasserplätze sind sicher auch eine gute Idee. Möglicherweise hat eine der beiden (vermutlich Speedy) ins Wohnzimmer gemacht, weil sie sich auf der Toilette nicht sicher fühlte. Kannst du im Wohnzimmer ein zusätzliches Katzenklo aufstellen?

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Aileen 1. Februar 2019 - 16:10

Hallo,

danke für den tollen Eintrag. Also wir haben hier auch eine neue süße Maus (Nachfolgerin unseres vor ein paar Tagen urplötzlich und ohne Vorwarnung am plötzlichen Herztod (mit 2 1/2 Jahren) verstorbenen Lieblings).

Sie ist unterm Sofa, wobei die Vorgängerin die ersten 3 Tage auch nur unterm Bett war und kaum fraß. Bezüglich deinen Tipps: Ich habe bereits das mit dem Blinzeln verinnerlicht und habe das auch schon beim Abholen gemacht. Genauso lasse ich sie einfach unterm Sofa. Ein wenig habe ich vorhin versucht, mit ihr zu spielen, sie rauszulocken, mich aber dann doch wieder ferngehalten, weil ihr Alleinseinwollen sehr deutlich ist, indem sie sich nicht bewegt, sondern nur herumschaut. Auch alle anderen Tipps mache ich bereits automatisch so. Außer einen: Ich habe sie Anfangs gleich auf den Arm genommen, als wir zuhause waren, um sie sofort auf die Toilette zu setzen, sodass sie gleich weiß, wo diese ist. Meine Mutter hat sie dann schon herumgetragen und zum Wasserbrunnen gesetzt. Sie ist mit Katzen aufgewachsen und hat das schon immer so gemacht, aber ich sage ihr immer, die soll sich da mal zurückhalten. Denn die kleine Maus ist sofort in geduckter Haltung unters Sofa geflitzt, als Mama sie abgesetzt hatte.

Wir haben sie also schon mehr als nur angefasst. Aber ich denke, das sollte trotzdem kein Weltuntergang sein, oder? Bei ihrer Vorgängerin, auch sehr ängstlich und schüchtern, haben wir das auch so gemacht, und sie ist im Endeffekt ein richtiger Schmusebär geworden. Ist richtig aufgeblüht und zur Freigängerin geworden, nach den ersten 2 Jahren als Wohnungskatze.

Danke schonmal.

LG, Aileen

Antwort
Bärbel
Bärbel 6. Februar 2019 - 17:16

Hallo Aileen,

Fehler macht jeder einmal, ich denke auch, dass es kein Beinbruch ist. Wichtig ist, sie ab jetzt wirklich in Ruhe zu lassen, bis sie von selbst den Kontakt sucht.

Alles Gute 🙂

Bärbel

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Patricia Helm 7. Januar 2019 - 21:38

Guten Abend Ich habe mir den Text Intensiv durch gelesen und habe ähnliche Probleme mein Freund hat mir gestern eine Bengalkatze Geschenkt die kleine ist am 13.4.2018 geboren die kleine Maus ist auch extrem scheu frisst und trinkt nicht versteckt sich nur aber auf der Toilette war sie schon mache mir sorgen. Ich habe vorher zwei Kater gehabt der Spike ist am 28.12.2018 verstorben weil er hohes fiber bekommen und dran gestorben ind mein Tiger der bei uns lebt seit 4 Monaten lebt akzeptiert sie und ist auch neugierig auf sie. Möchte auf kein Fall was falsch machen . LG Patricia

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Meike 16. November 2018 - 9:21

Hallo,
ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen.
Seit genau einer Woche lebt ein 3Jähriger Kastrierter Kater bei mir, er stammt aus einer Zucht.
Die Züchterin sagt, er wäre verschmust.
Bei mir angekommen hat er sich natürlich direkt versteckt ( im Wohnzimmer unter dem Sofa) dort ist er auch geblieben und hat die ersten zwei Tage nichts gegessen, getrunken oder war auf dem Katzenklo.
Mittlerweile frisst er und nutzt auch die Toilette.
Leider bekomme ich ihn nicht zu Gesicht, bis auf zwei mal, wo er an mir vorbei wollte um sich mal wieder in mein Schlafzimmer unter den Schreibtisch zu verkriechen.
Dabei hat er mich nur angestarrt, ich habe natürlich geblinzelt, leider kam kein blinzeln zurück, er ist dann einfach abgedampft.
Ich gehe Vollzeit arbeiten, so mit hat er bis Abends seine Ruhe vor mir. Die versteckten Leckerlis, die ich in der Wohnung verteilt habe findet er auch immer in meiner Abwesenheit.
Gestern hat er jedoch das erste Mal in mein Bett gepiselt, nicht sehr schön, ich war auch echt sauer.
Habe mich jedoch trotzdem, wie jeden Abend zu ihm ins Wohnzimmer gesetzt und ihm eine halbe Stunde mit Leserstimme vorgelesen und ihm zum Abschied ein Leckerli hinterlassen.
Er benötigt nicht lange, sobald er weiß, dass ich in meinem Bett liege, ist er in meiner Wohnung unterwegs.

Kann ich i etwas machen, dass er sich besser eingewöhnt und die Angst zu mir verliert?
Für Tipps bin ich immer Dankbar.

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. November 2018 - 15:26

Hallo Meike,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Mitbewohner 🙂

Der Kater scheint ziemlich ängstlich zu sein. Darf er denn auch ins Schlafzimmer? Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, Elvis nicht ins Schlafzimmer zu lassen, dabei brauchen Katzen durchaus auch nachts die Nähe eines anderen Lebewesens. Wenn er noch einmal ins Bett macht, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, denn bei Unsauberkeit kann auch eine ernste Erkrankung dahinter stecken. Bitte schimpfe auf keinen Fall mit dem Tier, auch wenn du sauer bist. Kennst du meine beiden Artikel über Unsauberkeit? Falls nicht, hier die Links: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/ und https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-2-abhilfe/

Du könntest ihm auch sicherheitshalber ein zweites Katzenklo hinstellen. Wenn du tagsüber nicht zuhause bist, gibt es ja niemanden, der das Klo putzt.

Ansonsten würde ich genau so weiter machen, aber ihn möglichst auch in alle Zimmer lassen, die von ihm gefahrlos benutzt werden können.

Alles Gute!

Bärbel

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Kiwi 18. Mai 2018 - 14:41

Hi, danke für Deinen Beitrag. Ich habe vor 4 Wochen meine Draußen Maus im Haus, da ich sie nicht mehr weiter auf dem Firmengelände versorgen kann. Sie wurde schwer verletzt und ich habe sie wieder gesund gepflegt. Sie ist ja sehr Menschen bezogen und hat auch ein Haus von mir gebaut bekommen und ich war jeden Tag nach der Arbeit immer mit ihr zusammen. Nun habe ich sie hier. Sie lebt im Keller, wir lassen Türe zum Katzen sicheren Garten und Wohnraum immer auf. Bin immer wieder unten, streichel sie, spreche mit ihr und blinzel einfrig, da ich mich ja auch ein wenig mit Katzen auskenne. Aber wir haben zwei Probleme, die oben wohnen, respektive eines. Unsere andere Katze und einen alten Kater. Den interessiert das alles aber wenig. Mit seinen 18 Jahren hält er sich raus. Aber meine Draußen Maus ist sozialer als unser Hausdrache, die natürlich ihr Revier verteidigt. Kommt unser neuer Zuwachs mal raus und möchte mal in den Garten oder ins Wohnzimmer (wo ich sie auch immer mal wieder hochhole, sie hat auch wahlweise dort ein 1,20 mal 1,20 m großes Gittergehege wo sie rein kann mit Decke etc.) dann kann es – wie gestern Abend passieren – dass ich mich erschrecke oder eine Türe knallt oder oder und dann knallt es bei den Beiden. Danach traut sich unsere neue Maus nicht mehr aus dem Keller. Sie war ja während der Genesung nur da unten, da sie schwer verletzt war. Da durfte auch keine Katze runter. Sie hatte riese Bisswunden und brauchte zu den Medikamenten und täglicher Wundreinigung auch ganz viel Ruhe. Eventuell existiert da schon Erfahrung oder noch ein guter Ratschlag, im Moment besorge ich alles Doofe und halbwegs vielversprechende (Feliway, Bachblüten), aber ich denke ich bin echt zu ungeduldig. Wir hatten 3er Konstellationen immer mal wieder durch Schicksalsschläge, aber diesmal bin ich irgendwie echt hibbeliger und habe Angst was falsch zu machen oder die Tiere zu quälen….dabei verteilen wir uns im Moment mit unserer Liebe durchs ganze Haus und gehen auch nicht dazwischen, wenn Konflikte entstehen und bestrafen oder loben nicht auf nur einer Seite. .. also ich bin dankbar für gute Ratschläge, die ich eventuell noch nicht bedacht habe….LG

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Bärbel
Bärbel 25. Mai 2018 - 17:10

Hallo Kiwi,

Hut ab, dass du dich so intensiv kümmerst 🙂 Wenn es möglich ist, würde ich den Neuzugang weiterhin getrennt von den anderen unterbringen.

Liebe Grüße
Bärbel

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Babsi 3. Mai 2018 - 8:52

Hallo Bärbel!

Erstmals danke für die interessanten Beiträge.

Zu mir und meinen Lieblingen: Ich bin 27 und habe schon mein ganzes Leben mit Katzen zusammen gelebt (allerdings nur erwachsene). Als wir vor 3 Jahren in eine Wohnung gezogen sind hat mir einfach etwas gefehlt. Jetzt haben wir uns 2 siam thai kätzen geholt. Sie sind jetzt knapp 1 Woche bei uns und sind 12 Wochen alt. Während Kira (ein Nachzügler) sich in ein paar tagen relativ gut eingelebt hat (gestern das erst mal geschnurrt ), ist Luna noch fast wie am ersten Tag. Beide spielen, fressen und gehen aufs Klo. Sie scheinen sich wohlzufühlen. Jedoch Luna läuft beim kleinsten Geräusch sofort weg. Sie lässt sich auch nicht streicheln. Sie hat immer solche angst wenn man in der nähe ist und sich bewegt. Wir befolgen alle Tipps die uns gegeben wurden. Also nicht anstarren, ruhig sprechen, keine hastigen Bewegungen,… Ist es nach 1 woche zu früh um mir Gedanken zu machen? Und wie soll ich mit alltäglichen Geräuschen umgehen? Ich will Luna nicht noch mehr verschrecken als sie es so schon ist.

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Bärbel
Bärbel 4. Mai 2018 - 12:14

Hallo Babsi,

vielen Dank für dein Feedback 🙂 Als Elvis zu uns kam, hat uns die Mitarbeiterin im Tierheim zu einem ganz normalen Alltagsleben geraten. Ich würde es allerdings ein bisschen ruhiger angehen lassen und zum Beispiel nicht gerade den Staubsauger anmachen, wenn die Katze im Zimmer ist 😉 Eine Woche ist nicht viel – lasst euch Zeit.

Liebe Grüße
Bärbel

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Thomas 27. April 2018 - 14:07

Hallo Bärbel
Dankeschön für deine Rückmeldung,
der Kater befindet sich nun im Gemeinschaftsraum.
Ich bin jedoch etwas verzweifelt.es fühlt sich immer noch so an als würde ich keine Fortschritte machen.Wenn er am Abend aus seinem Versteck rauskommt,guckt er auch mal in mein Zimmer rein oder betritt es sogar wenn ich mich ganz ruhig verhalte.Aber sobald ich irgendeinen Ton von mir gebe,wird er leicht panisch und flüchtet sofort aus meinem Zimmer.Ich weiß nicht wirklich ob ich es als einen Fortschritt sehen kann(immerhin traut er sich in mein Zimmer und schnüffelt auch rum).
Er weiß auf jeden Fall das ich anwesend bin.Es sind nun zwei Wochen vergangen.
Bin ich vielleicht zu ungeduldig ? wir haben ihn übrigens aus sehr schlechten Verhältnissen er lebte in einem Gehege ohne jeglichen Kontakt zu Menschen,es wurde nur Futter und Wasser reingestellt oder die klos mal geputzt also wirklich fast null Kontakt zu Menschen.

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Bärbel
Bärbel 27. April 2018 - 15:49

Hallo Thomas,

der arme Kater, es tut mir in der Seele weh, das zu lesen. Gut, dass du dich jetzt um ihn kümmerst 🙂 Hab Geduld, das wird schon. Bei der Vorgeschichte sind zwei Wochen nichts.

Liebe Grüße
Bärbel

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Thomas 19. April 2018 - 16:37

Hallo
Dankeschön für diesen Beitrag.Wir haben seit 3 Tagen einen Kater bei uns.
Er hat sich ins Katzenklo verkrochen.Fressen und Trinken tut er in der Nacht.Das Problem ist nun das er sich im Badezimmer befindet.Ich würde ihn gerne umsiedeln(also das Katzenklo mit dem kater in ein anderes Zimmer geben)da die anderen Mitbewohner damit nicht zufrieden sind (ich habe das ganze leider nicht gründlich durchdacht).Wäre es zu viel Stress für den kleinen?
Ein weiteres Problem ist das er immer noch sehr ängstlich ist.Irgendwie mache ich keine Fortschritte.
Was kann ich noch tun um das vertrauen meines Katers zu erlangen.
Ich bitte um Hilfe !!!!!

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. April 2018 - 17:15

Hallo Thomas,

wenn der Kater in dem anderen Zimmer mehr Ruhe hat, würde ich ihn samt Katzenklo umsiedeln. Bitte stelle ihm unbedingt auch zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten (Höhle etc.) zur Verfügung. Futter und Wasser bitte entfernt voneinander und mit ausreichend Abstand zu Klo aufstellen.

Alles Gute 🙂

LG
Bärbel

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Anja 22. Januar 2018 - 12:38

Hallo ich habe zum ersten mal Haustiere. Es sind 2 junge Kater aus dem Tierheim. Grundlegend würde ich die Ratschläge gern beachten, aber durch den Umzugsstress haben beide einen Infekt bekommen. Der eine hat sich schon gut erholt wir waren Sonntag beim Arzt. Aber der andere .der 39.6 hatte noch nicht so offensichtlich. Ich bin mir nicht sicher ob er frisst und eigentlich soll ich Augensalbe verabreichen. Aber ich komm nicht ran sie sind so ängstlich noch wenn ich mich nähere. Sonntag hat mein Freund sie einfangen können für den Tierarzt aber jetzt bin ich allein und bekomme sie nicht. Fühle mich sehr hilflos, was soll ich nur tun?

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Januar 2018 - 14:23

Hallo Anja,

du Arme, das ist ja eine ungute Situation. Ich kenne das, denn Elvis hat sich gerade am Anfang auch nur sehr schwer einfangen lassen. Versuche, ruhig zu bleiben und nicht zu hektisch zu agieren – auch, wenn’s schwer fällt. Sieh zu, dass die Zimmertür geschlossen ist und sie nicht in andere Zimmer abhauen können. Evtl. kannst du den gesünderen Kater auch mit Leckerlies in die Transportbox locken und dann schnell die Tür zuklappen. Funktioniert leider nur, wenn er nicht allzu ängstlich ist. Ansonsten würde ich auch mal beim Tierarzt anrufen und um Rat fragen. Die Tierarzthelferinnen haben auch manchmal gute Tricks auf Lager.

Wenn du die Salbe verabreichst und sie partout nicht ruhig bleiben, hilft ein beherzter Griff in den Nacken. Katzenmütter tragen ihr Kinder am Nackenfell herum und die Kätzchen verfallen dabei in eine Art Starre. Das kannst du ausnutzen. Nicht so fest kneifen, dass es schmerzt, aber doch deutlich spürbar.

Gute Besserung!

Liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Leo 8. Januar 2018 - 18:15

Hallo !
Seit gestern habe ich zwei neue vierbeinige Mitbewohner.
Eine der beiden Katzen ist schon hinterm Sofa unterwegs und blinzelt mich ganz freundlich an, bei ihr mache ich mir keine Sorgen.
Mein Kater liegt noch unterm Sofa, jedoch mit dem Kopf zur Wand ganz hinten in der Ecke. Das Sofa ist etwas eingesunken und ich habe etwas Angst, dass er keine Luft bekommt oder Ähnliches, will ihn aber auch nicht verschrecken indem ich ihn unter dem Sofa raushole! Ich brauche einen Rat, wie ich nun am besten vorgehe und ob die Situation so bedenklich ist, wie sie auf mich wirkt.
Grüße !

Antwort
Bärbel
Bärbel 9. Januar 2018 - 13:14

Hallo Leo,

schön, dass du jetzt zwei pelzige Mitbewohner hast 🙂 Keine Sorge, der Kater erstickt nicht. (Du solltest dich vorsichtshalber nicht auf das Sofa setzen) Lass ihn am besten in Ruhe.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Petra 21. Dezember 2017 - 10:40

Hallo liebe Bärbel,
Wir haben seit 1 jahr einen Kater den wir gesund gepflegt und eine kleine Katzendame die wir aus einem Heim geholt haben….Beide haben sich sehr gut eingelebt und lieben sich ohne ende…Selbst die kleine scheue Katze ist im laufe der zeit total schmusig geworden…Da unser Kater viel durch gemacht haben muss liegt er die meiste Zeit in seinem Hängekorb und schläft viel…Unsere kleine ist sehr aktiv und langweilt sich zu tode wenn sie mal nicht raus kann…Jetzt haben wir uns entschieden für die kleine noch eine kleine Freundin zu holen…Beides sind tricolor Kätzchen…Wir dachten sie ähnelt unserer Mucki und war auch sehr aktiv im Tierheim…Also haben wir uns entschieden sie mit zunehmen…Nun ist sie seit gestern bei uns…Beide Katzen haben von weitem nur etwas geschaut aber ihr nichts getan…Sie hatte sich sofort unterm Schrank versteckt…Da haben wir sie auch erstmal in Ruhe gelassen…Jetzt kann ich sie allerdings nicht finden… Wir haben ein grosses Haus mit Keller….Ich mache mir einfach Sorgen das es ihr gut geht..Ich habe Futter aufgestellt kann aber auch nicht so richtig feststellen ob sie daran geht weil meine beiden es auch sein könnten…..Wir haben hier schon insgesamt 5 Katzen gehabt mit Nachbarskater …Und keine Katze hatte sich je so versteckt…Was kann ich tun damit es ihr gut geht ohne sie zu stressen…Ich bin einfach Ratlos..Vielleicht könnte ich einen Rat bekommen..Aus Erfahrung…Ich ärgere mich schon das ich sie nicht erstmal in nur einem Raum gesetzt habe damit sie sich an uns gewöhnt…Dann hätte sie immer noch alles erkunden können..Tja jetzt hoffe ich nur das ich sie bald finde…
Liebe Grüsse
Petra

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. Dezember 2017 - 11:26

Hallo Petra,

mir hat man damals im Tierheim geraten, die Katze nicht zu suchen, wenn sie sich versteckt – auch wenn’s schwer fällt. Ich würde noch mal einen oder zwei Tage abwarten. Hast du denn die Möglichkeit, die anderen beiden Katzen für eine Weile in einen separaten Raum zu sperren? Vielleicht traut sich der Neuzugang dann eher heraus.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Katzenmädchen 28. Juli 2019 - 1:24

Guten Tag liebe Bärbel!
Wir haben seit gestern Nachmittag einen Kater und eine Katze,
die Katze ist total agressiv mir gegenüber obwohl ich sie vorher schon besucht hatte da war sie total aufgeschlossen..Sonst hätte sie aber keine Scheu,sprich sie hat sofort alles erkundet u sie hat sich auch keinen Schutzplatz gesucht.
Gegessen hat sie auch. Ich verstehe ihr Verhalten nicht vll liegt es daran dass ich sie etwas überfallen habe Anfang..
Haben sie vll eine Idee oder besser gesagt Tipps wie ich Vertrauen zu ihr aufbauen kann? Sie lässt sich zwar streicheln aber ich denke nur aus Respekt u nach 10 Sekunden faucht sie auch.. Ich lasse sie dann immer in Ruhe.Andererseits hat sie aber auch schon Kontakt gesucht also ist zu mir aufs Bett gekommen.
Der Kater hingegen ist total menschenvertraut sitzt allerdings schon die ganze Zeit unterm Bett.. Ich habe den beiden dann getrennte Fressen gegeben da sie den Futternapf der für sie beide gedacht war beide nicht angerührt haben. Yui (die Katze) hat wie gesagt gegessen Faxe hingegen aber nicht. Die beiden Frauchen sich die ganze Zeit an und ich denke das Yui ihn unterdrückt. Ich habe Yui auch mal hinaus getan allerdings hat sie ihn davor beim Essen angefaucht u ihn so davon abgehalten. Aber auch als ich sie rausgetan habe hat er nichts gefressen noch getrunken ich mache mir wirklich Sorgen. Könnten sie mir vielleicht weiterhelfen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 28. Juli 2019 - 17:22

Hallo Katzenmädchen,

das klingt ja leider überhaupt nicht gut. Kannten sich die beiden Tiere denn vorher? Haben sie sich vorher gut verstanden? Falls sich beide Katzen fremd sind, würde ich ehrlich gesagt überlegen, ob du eine der beiden wieder abgeben kannst. Im Moment stehen beide nämlich extrem unter Stress: Neues Zuhause = neues Revier, das verteidigt werden muss. Bitte richte auf jeden Fall getrennte Futterplätze und getrennte Toiletten ein.

Mehrkatzenhaltung kann gut gehen, muss aber nicht 🙁 Am besten klappt es, wenn die Katzen im gleichen Alter sind und das gleiche Geschlecht haben.

Ich wünsche dir eine gute Entscheidung 🙂
Liebe Grüße
Bärbel

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Klaus 17. Oktober 2017 - 0:22

Erstmal Hallo
Und hier meine Story.
Habe 5 Jahre in Shanghai China gelebt und als absoluter Tierliebhaber und besonders Katzen haben wir insgesamt 12 Katzen von der Strasse geholt.Leider ist eine unserer liebsten in Shanghai sehr früh verstorben.Traurigster Tag meines lebens. 5 Leben jetzt bei meiner Frau in Deutschland die anderen 6 bei mir in den USA.Dachte nach den 5 Katzen in Deutschland wäre das alles aber 2 wurden mir von jemand anvertraut der einfach keinen Platz für sie hatte und eine kleine von jemand der selbst schon 7 hatte und keine mehr nehmen konnte.Also hatte ich wieder 3. In unserem Compound fütterte ich zusammen mit 2 Damen jeden Tag die Strassenkatzen. Dort gab es soviel Elend.Ist mir schwer an die Psyche gegangen.
3 von den Katzen waren sehr jung und spielten immer zusammen.Als der Winter kam entschied ich mich die 3 aufzunehmen. Der letzte Winter war hart und ich hatte Angst sie würden es nicht überstehen.
Es war schon schwer sie einzufangen.Aber die beiden Frauen hatten das übernommen.Bin zu weich für sowas.Bei mir zuhause haben sich die 3 erstmal versteckt. Ich hatte sie von meinen 3 andere Katzen isoliert.Alle Katzen sind kastriert und geimpft. Die 3 scheuen haben erstmal von unten das Bett und später das Sofa ausgehölt. Also no chance sie zu sehen.Hatte dann eine Kamera installiert und gesehen das sie immer abends rauskamen zum fressen und um zur toilette zu gehen.
Das ging 4 Monate so, dann habe ich das Sofa und das Bett tiefer gelegt so das sie nicht mehr darunter konnten.Habe ihnen andere Verstecke gebaut damit ich wenigstens mal vorbeihuschen sehen konnte wenn sie zum Futter gingen.
2 der 3 hatten sogar den Mut mal auf mein Bett zu kommen aber natürlich mit Abstand.
Nach 9 Monaten immer noch keine Verbesserung. Habe sie nie gestresst oder gedrängt.
Aber dann musste ich in die USA arbeiten und dafür alle Katzen vorbereiten.3 mal musste ich sie einfangen. Und das war jedesmal der blanke Horror.Nach einer Tortur von über 30 Stunden sind wir dann endlich in unserem neuen Zuhause angekommen. Alle waren wohlbehalten. Dachte naja die neue Umgebung wird Besserung bringen. Wurde auch etwas besser. Sie konnten jetzt wenigsten zusammen mit mir in einem Raum sein aber auf weitem Abstand. Nur eine von ihnen lies mich näher ran aber nie berühren.
Alle meine 6 Katzen hatten Ohrmilben und die 3 zugänglichen wurden 2 mal davon befreit, aber immer wieder von den 3 scheuen angesteckt.
Hier in den USA habe ich jetzt eine Medizin bekommen die aber allen 6 verabreicht werden muss. WIe immer das gleiche Problem, konnte es nur 3 geben. Darum hatte ich mich heute entschieden die 3 Scheuen in einen extra teil des Hauses zu versetzen. Was mir sehr schwer gefallen ist und sehr weh tat.
Aber nach über einem Jahr muss sich was ändern. Es wird immer wieder mal vorkommen das sie zum Artzt müssen und ich kann doch nicht nur die anderen 3 immer behandeln lassen.
Für die heutige Action hatte ich fast 4 stunden gebraucht.Die Katzen taten mir leid aber sie haben genug Platz und alles was sie brauchen.Ich müsste ihnen morgen die Medizin geben damit alle Katzen zeitgleich die Behandlung haben sonst schliesst sich der Kreis immer wieder. Ich bin am Ende und niemand konnte bisher helfen. Ich mag die 3 auch wenn ich keinen Zugang zu ihnen habe.Meine Freunde sagten ich sole sie freilassen. Aber gerade hier ist mir nicht wohl dabei. Hier in Louisiana gibt es alles mögliche an Tieren und ich denke sie haben sich trotz allem and das zuhause gewöhnt.
Am meisten tut mit weh das eine der 3 Abends zu mir aufs bett kam sogar 2 davon um leckerli abzuholen.Die eine hat mir sogar aus der Hand gefressen und an meinem Arm geschnuppert.
Aber leider konnte ich auch ihr keine Medizin geben. Vielleicht habe ich dur die Isolierung die Lage wieder verschlimmert.

Bitte helft mir.

Klaus

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. Oktober 2017 - 16:50

Hallo Klaus,

zunächst einmal finde ich es toll, dass du die Straßenkatzen aufgenommen hast und ihnen helfen möchtest 🙂 Leider ist es schwer, hier etwas zu raten. Allgemein gilt, dass Straßenkatzen sich nur schwer oder überhaupt nicht an Menschen gewöhnen lassen. Ausschließlich in der Wohnung würde ich sie, ehrlich gesagt, nicht halten. Ich kenne deine Wohnsituation nicht, aber wäre es möglich, ihnen draußen eine Hütte zur Verfügung zu stellen, wo sie Unterschlupf finden? Bei Amazon gibt es Katzenhütten fertig zu kaufen – sogar beheizt, wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob das in Louisiana überhaupt nötig ist. Dann könntest du ihnen regelmäßig Futter und Wasser hinstellen.

An deiner Stelle würde ich mich auch an das örtliche Tierheim wenden und dort um Rat fragen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es in USA sogar ein Programm gibt, wo sie Streunerkatzen an Bauernhöfe vermitteln. Vielleicht wäre das auch eine Idee? Frage auch mal den Tierarzt, vielleicht hat er einen Tipp, wie du die Medizin verabreichen kannst. Ich weiß aus Erfahrung, es ist sehr schwer, wenn die Katze nicht mitmacht 😉 Mir graust es auch jedes Mal, wenn ich Elvis einfangen muss und zum Tierarzt fahren.

Ich habe beim Lesen deines Kommentars auch das Gefühl, dass dir das alles sehr an die Nieren geht. Auch im Tierschutz kann man einen Burnout bekommen, hier ein interessanter Artikel dazu: http://www.the3cats.de/2014/10/lijaluji-burn-out-im-tierschutz/

Bitte pass auf dich auf!

Liebe Grüße
Bärbel

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Lisa-Marie 14. Oktober 2017 - 1:01

Hallo ich habe jetzt seit drei Tagen ein kleinen Kater aus dem Wald. Ich habe ihn das letzte mal gesehen als ich ihn mit nach hause genommen habe. Tagsüber bin ich arbeiten und er läuft durch sie Wohnung aber sobald ich Zuhause bin kommt er nur raus wenn ich schlafe aber fressen und sowas tut er. Was kann ich tun damit er sich öffnet und sich öfters sehen lässt weil bis jetzt könnte ich nicht mal zum tierarzt da ich ihn nicht aus seinem Versteck locken kann

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Oktober 2017 - 16:16

Hallo Lisa-Marie,

für den armen Kater hoffe ich, dass das hier nur ein Fake ist. Ich meine, sprechen wir hier von einem jungen, aber eigentlich ausgewachsenen Kater oder einem Katzenbaby? Ein ausgewachsener Kater gehört in der Regel jemandem und den kann man nicht einfach mit nach Hause nehmen. Handelt es sich um ein Katzenbaby, so wird es dazu ja eine Mutter und Geschwister geben. Wo sind diese bzw. hast du nach ihnen gesucht? Auch wenn man auf Facebook immer wieder rührselige Geschichten liest, so kann man nicht einfach Katzen einsammeln und mit nach Hause nehmen – vor allem dann nicht, wenn man sich wie du nicht auskennt und eigentlich auch keine Zeit für sie hat. Wenn die Geschichte stimmt, dann setze dich bitte umgehend mit dem nächsten Tierheim in Verbindung und gib den Kater dort ab. Wenn man auf der Straße oder “im Wald” Katzen findet, die offensichtlich dort ausgesetzt wurden, ist es auch besser, jemanden vom Tierschutz zu informieren. Die Leute dort kennen sich in der Regel besser aus und wissen, was zu tun ist.

Gruß
Bärbel

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Lisa-Marie 16. Oktober 2017 - 20:54

Hallo bärbel,
Nein das ist kein fake.
Ich arbeite in dem besagten Wald und seine Mutter ist leider unter ein Auto gekommen er und seine Geschwister sind alleine durch den Wald geirrt. Und seine Geschwister wohnen in unmittelbarer Nähe. In den letzten Tagen ist viel passiert ich war mit ihm beim Tierarzt und der hat gesagt wenn wir die nicht aufgenommen hätten,hätten sie ohne ihre Mama nicht den Winter überlebt da sie nicht wissen wie oder wo man etwas zuessen herbekommt. Er läst sich jetzt auch öfters sehen er hat jetzt auch so Phasen da lässt er sich streicheln und manchmal faucht er mich an dann lass ich ihn in ruhe und respektiere seine Privatsphäre.

Ich hoffe das lässt dich die sache jetzt etwas anders sehen. 🙂

Antwort
Bärbel
Bärbel 17. Oktober 2017 - 10:23

Hallo Lisa-Marie,

vielen Dank, dass du noch einmal geschrieben und die Sache aufgeklärt hast. Leider lese ich immer wieder von Leuten, die Babykatzen einfach mitnehmen und sich nicht darum scheren, ob da draußen noch die Mutter herumirrt und nach den Kleinen sucht – und das finde ich einfach nicht in Ordnung. In deinem Fall ist es ja nun etwas anderes.

Ich wünsche Dir und dem Kater alles Gute 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Sony 23. Juli 2017 - 8:13

Hallo Bärbel
Ich habe seit 4 Wochen eine 9 Monate alte Katze geholt aus einen Privathaushalt dort war sie angeblich viel alleine aus diesem Grund wurde sie auch abgegeben,Dort lies sie sich auch von mir streicheln und nahm Leckerlis von mir.Kaum daheim angekommen hat sie sich oben auf dem Schrank versteckt und fauchte uns an sobald wir ins Zimmer kamen.Ich kenne mich mit Katzen eigendlich sehr gut aus aber die die Raupt mir meine Geduld und co
Sobald sie alleine ist spielt sie und rennt auch rum.Sie frisst und trinkt und gehnt auf Katzenstzenklo.
Nach 4 wochen faucht und beist sie immer noch sobalt man nur mit den Finger an sie kommt.Aber leckerlis nimmg sie von meiner Hand.

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Juli 2017 - 12:30

Hallo Sony,

ich würde noch zwei bis drei Wochen abwarten und sie während dieser Zeit nicht anfassen. Dass sie alleine spielt, frisst, trinkt und aufs Katzenklo geht, ist schon mal ein gutes Zeichen.

Aggressivität kann aber auch ein Anzeichen für Schmerzen sein. Falls sie nach den paar Wochen immer noch faucht, würde ich sie einem Tierarzt vorstellen. Ich weiß ja nicht, wie gut du die Vorbesitzer kennst. Möglicherweise waren diese noch nie mit ihr beim Tierarzt – und irgendwann stehen ja auch Kastration und evtl. Impfungen an.

Liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Inge Thom 1. Oktober 2017 - 12:27

Sony, hab Geduld. Unsere Smilla saß 6 Wochen unter dem Sofa, kam nachts raus um zu fressen und aufs Katzenklo zu gehen. Wir haben viel gesprochen, Leckerlis vors Sofa gelegt und gewartet. Heute können wir sie streicheln und sie sucht unsere Nähe. Bei schnellen Bewegungen unsererseits, unerwartetem Lärm und Unruhe ist sie noch immer scheu, und auf den Arm mag sie auch noch nicht. – Aber wir haben ja Zeit.

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catmanrolf 11. Juni 2017 - 10:17

Ja, wenn so ein neuer Mitbewohner einzieht, möchte man alles so gut wie möglich vorbereiten
und das sich die Katze wohlfühlt. Bei unseren “Neuzugängen die über Jahrzehnte dabei waren
ist es so wie beschrieben, das sich Neuankömmlinge einfach zuerst verstecken und erst nach
einer Eingewöhnungszeit immer mutiger werden.
Nur bei einem Kater war es unglaublich. Tommy der leider über die Regenbogenbrücke ging
haben wir als er 3 Jahre alt war von einem Paar geholt der Katzen die keiner wollte pflegte
bis diese dann jemand gefunden haben.
Tommy kam überrachend schon am 1 Abend ins Schlafzimmer und übernachtete bei uns im
Bett. Unglaublich das Gefühl als auf der Bettdecke die Tatzen schritt für Schritt über die Bettdecke
schwebten und dann tommy sich genüßlich auf die Decke legte; das am ersten Tag.
Daran denke ich immer noch. Es tat auch sehr weh als er über die Regenbogenbrücke ging.
Lieber Gruß
catmanolf

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Franzi 22. Mai 2017 - 11:59

Hallo,
wir haben seit letzten Mittwoche zwei Geschwisterchen aus Rumänien, beide waren jetzt einige Zeit in Deutschland in einer Pflegestelle und sind nun bei uns. Uns wurde schon gesagt, dass sie ruhig und zurückhalten sind und die Katze offener wäre, als das Katerchen. Beide sind 10 Monate alt.
Beide verstecken sich den ganzen Tag, sind total schreckhaft und essen kaum. Komischerweise ist der Kater offener und kommt abends immer als erster unter der Couch vor, bespielt auch schon mal den Kratzbaum und schaut sich neugierig um. Sorgen mache ich mich um Sie, sie sitzt unter der Couch, staart uns nur an und reagiert kaum. Hab ihr jetzt Futter und Wasser unter die Couch gestellt, leider ist es schwer zusagen, wer von beiden isst und trinkt, da sich beide ja den größten Teil des Tages unter der Couch verstecken. Wir reden mit beiden und versuchen auch zu spielen, sie findet es auch interessant, aber traut sich einfach nicht vor. Mir tut es einfach so leid, möchte ihr so gern die Angst nehmen. Was kann ich noch tun? Oder sollen wir sie einfach in Ruhe lassen? Ab und zu kommt sie ja raus, wenn ihr Bruder draußen rumspringt, dann sitzt sie im Flur und beobachtet uns im Wohnzimmer.
Was hälst du von Fellywell? Hilft das vielleicht beim eingewöhnen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. Mai 2017 - 19:53

Hallo Franzi,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu euren neuen Familienmitgliedern 🙂 Ich denke es ist eine gute Idee, der Katze Futter und Wasser unter die Couch zu stellen. Hat sie denn dort auch genug Platz? Haben beide Katzen eigene Futter- und Wassernäpfe? Das wäre wichtig. Zu Feliway kann ich leider nichts sagen, die Tierärzte von Elvis haben allerdings immer abgeraten.

Alles Gute und liebe Grüße

Bärbel

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Steffi 28. Februar 2017 - 6:56

Hallo!
ich habe vor 4 Tagen eine Bengal Katze (Kater) bekommen. Dieser ist 6 Monate alt.
Er wuchs bei einer Züchterin auf, wo weitere 27 Katzen waren + weitere Tiere (Hunde, Vögel, Hasen etc.).
Jetzt ist der Kater (Leo) bei uns. Leider ist er total ängstlich, isst und trinkt nichts. (mir wäre es zu mindestens nicht aufgefallen, dass die Schüssel mal leerer geworden wäre).
Die Züchterin sagte, dass der Kater nur Trockenfutter mag.
Er hat Durchfall, und immer wenn der Kater am weglaufen ist, verliert er ein paar Tropfen Kot.
Ich rede ständig mit ihm, sprich ihm zu, halte mich so weit es geht von ihm fern, und blinzle ihm immer mal wieder zu, sodass er weiß das er keine Angst haben braucht. Ich merke, dass mein Kater Leo mir auch immer wieder “zurück blinzelt” (wenn er in sichtbarer Nähe ist).
Gestern Abend, hat er die ganze Nacht durch miaut (das erste mal, dass er miaut hat, seit dem er da ist), es hat mich aber sehr beschäftigt, da ich nach ihm schauen wollte, und er sofort wieder unters Bett ist (Er hat ca. 2 Stunden durch miaut)
Nur leider weiß ich nicht mehr was ich machen soll (auch wenn “erst” 4 Tage vergangen sind).

Ich würde ja so gerne helfen 🙁
Sollte ich einen Tierarzt aufsuchen? oder die Züchterin anrufen?

Danke für deine Ratschläge!!!
Schöne Grüße,
Steffi

Antwort
Bärbel
Bärbel 28. Februar 2017 - 11:10

Hallo Steffi,
bitte bring den Kater so schnell wie möglich zum Tierarzt. Durchfall und so lange nicht fressen klingt überhaupt nicht gut.

Liebe Grüsse
Bärbel

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Tim 6. Februar 2017 - 0:27

Danke für die Info!

Wir haben vor 2 Wochen einen 5 Jahre alten Notfallkater aus Spanien adoptiert, welcher auch noch sehr schüchtern ist. Seine Vorbesitzer sind wohl umgezogen und haben ihn einfach zurückgelassen, so dass er vermutlich mehrere Wochen auf der Straße leben musste, bis er von Tierhelfern aufgesammelt wurde. Dort hat er sich leider mit dem FIV Virus infiziert, aber er macht einen fitten und gesunden Eindruck.
Nun, seit er da ist, versteckt er sich Tagsüber unter dem Bett und lässt sich nicht blicken.
Er benutzt immer sein Klo, frisst mittlerweile auch vernünftig (wenn keiner guckt), und fängt ab 23 Uhr an durch die Wohnung zu laufen. Manchmal, wenn ich noch wach sein sollte, setzt er sich draußen vor die türschwelle und starrt mich im Arbeitszimmer an.
Nun habe ich gelesen, dass Katzen im Schnitt 1-2 Wochen brauchen um sich einzugewöhnen, allerdings hat sich hier seit Tag 3 (wo er angefangen hat zu essen) nicht viel verändert.
Den Katzenbaum und die Kratztonne hat er bisher komplett ignoriert, Leckerchen interessieren ihn kaum und auf die Angel reagiert er nur mit einem Blick, der ungefähr sagen will: “Was macht der idiot da eigentlich?” Das Höchstmaß an Kontakt von Ihm aus ist wirklich nur nachts angestarrt zu werden.
Wir reden jeden Tag in unregelmäßigen abständen mit ihm, schlafen auch im selben Raum (er liegt ja unter dem Bett), aber ihn scheint unsere Anwesenheit nicht sonderlich zu begeistern.

Was ich mich frage, da er ja als menschenbezogener Kater beschrieben wurde, sollen wir einfach so weitermachen wie bisher und auf das Beste hoffen?
Wie stark beeinflussen ein paar Wochen auf der Straße gelebt zu haben seine Scheu vor Menschen?
Wie kann man Ihm die Angst vor uns nehmen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 6. Februar 2017 - 9:56

Hallo Tim,

toll, dass du dem armen Kater ein Zuhause gegeben hast 🙂 Ich würde so weiter machen wie bisher. Das arme Tier hat zwei einschneidende Veränderungen hinter sich und braucht einfach Zeit. Elvis braucht immer noch mehrere Wochen, bis er ein neues Katzenmöbel ausprobiert – und das obwohl er sich inzwischen gut eingewöhnt hat. Wenn dich der Kater anstarrt, blinzle ihm zu. Das ist Lächeln auf Katzenart. Bei Elvis habe ich so das Eis gebrochen 🙂

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Meike 12. April 2017 - 14:56

Hey,
Nur mal interessehalber: hat sich bei dir etwas getan? Ich habe jz seit ca. 4 Wochen auch so ein Fellbündel bei mir, dass sich fast wie dein Kater verhält. Er hat wohl auch einige Zeit auf der Straße gelebt… Aber seitdem er hier ist versteckt er sich tagsüber und kommt abends raus wenn ich ihn nicht sehe… Nur einmal schazte er mich kurz an bevor er wieder ging. Er kommt auch nur raus wenn ich die großen Lamoen ausmache und nur eine Lichterkette und eine Nachttischlampe leuchtet oder es komplett dunkel ist. Kannst du mir Hoffnungen machen, dass sich etwas tut?

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:) 21. Januar 2017 - 11:50

Hallo,
Ich bin 14 Jahre alt und wollte immer eine Katze haben. Meine Eltern sind allerdings getrennt und Ich und mein Bruder wechseln zwischen den beiden Wohnungen. Bei meinem Vater ist die Wohnung ziemlich groß und wir haben 3 Balkone. Die Wohnung meiner Mutter ist etwas kleiner hat aber auch ein Balkon. Meine Frage ist jetzt wie die Katze/n auf einen Wechsel reagieren würden? Es steht noch nicht fest das wir uns eine Katze holen da wir noch vieles besprechen müssten. Ich bzw. Wir würden der Katze in jeder Wohnung gleiche Kratzbäume Spielzeuge etc. kaufen. Gibt es evtl. Katzen die mit Stress (Wohnungswechsel) gut umgehen können?
Die Katze könnte auch bei meinem Vater bleiben, wenn Er dann auf Geschäftsreise ist würde Ich zu Ihr fahren und mich um Sie kümmern. Hast du vielleicht eine Idee?
LG

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Januar 2017 - 18:23

Hallo,

ich finde es toll, dass du eine Katze haben möchtest 🙂 So ein Wohnungswechsel würde aber viel Stress für das Tier bedeuten. Katzen sind Gewohnheitstiere und mögen solche Veränderungen überhaupt nicht. Du musst auch bedenken, dass ihr die Katze jedes Mal in eine Transportbox stecken müsst, um sie in die andere Wohnung zu fahren. Die meisten Katzen hassen die Transportbox. Die Katze sollte also auf jeden Fall dauerhaft in einer der beiden Wohnungen leben.

Ich hätte noch eine andere Idee: Gibt es bei dir in der Nähe ein Tierheim? Die suchen oft freiwillige Helfer, die sich mit den Katzen beschäftigen, mit ihnen spielen und sie streicheln. Vielleicht magst du da mal nachfragen?

Liebe Grüße

Bärbel

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Heike 8. Dezember 2016 - 8:08

Hallo,

wir haben seit 5 Tagen einen total verängstigen Kater bekommen, er kam mit dem Flugzeug.
Er versteckt sich sobald er uns sieht und sitzt auch so viel unter dem Sofa oder in einem Extra Zimmer unter einem Sofa. Nachts kommt er mal raus oder wenn wir arbeiten sind. Ich habe leider die Befürchtung dass der seit fast 5 ganzen Tagen nichts gegessen und getrunken hat und Kot abgesetzt hat er auch noch nicht. Was kann ich noch tun? Ich habe es mit verschiedenen Nassfuttern, Trockenfuttern, Quark, Thunfisch, Fleisch, Leckerlies aller Art probiert, Hühnchen Brust scheiben usw. Sollte ich zum Tierarzt gehen damit er eine Infusion bekommt?

Antwort
Bärbel
Bärbel 8. Dezember 2016 - 15:19

Hallo Heike,

wenn das noch länger so geht, würde ich wirklich einen Tierarzt aufsuchen. Ich vermute mal, es lässt sich nicht herausfinden, was er vorher als Futter bekommen hat? Ansonsten würde ich nicht zu viel abwechseln, evtl. verunsichert ihn das noch mehr. Beschränke dich mal versuchsweise auf Thunfisch, eine Sorte Nassfutter aus dem Supermarkt (kein Rind), etwas Trockenfutter und Katzensticks. Supermarkt-Futter deshalb, weil ich mir vorstelle, dass er das vielleicht am ehesten kennt und mag. Thunfisch mögen auch viele Katzen. Das Trockenfutter kannst du ruhig eine Weile stehen lassen. Futter, Wasser und Toilette an getrennten Orten aufstellen.

Alles Gute für euch und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Mizzy 27. Oktober 2016 - 13:22

Hallo Bärbel!

Habe deine Seite beim Googlen gefunden. Ich habe vor 5 Tagen einen Kater aus Bulgarien bekommen. Er war nach dem Transport verständlicherweise völlig verängstigt und hat sich 2 Tage nur unterm Schreibtisch versteckt und auch nichts gegessen. Inzwischen ist er ganz zutraulich und liebt es zu schmusen. Er schläft abends bei mir oder sitzt auf dem Sofa neben mir. Sobald ich aber aufstehe oder rumlaufe versteckt er sich wieder. Es wird jeden Tag ein bisschen besser, aber ich würde ihm gerne dabei helfen.
Ich rede immer ruhig auf ihn ein und bedränge ihn nicht. Hast du vielleicht Tipps wie ich ihm helfen kann diese Angst zu besiegen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. Oktober 2016 - 13:51

Hallo Mizzy,

das hört sich doch alles sehr gut an 🙂 Mach einfach so weiter wie bisher, der Kater gewöhnt sich bestimmt gut ein bei dir. Lass dich auch von evtl. Rückschritten nicht entmutigen.

Alles Gute und liebe Grüße

Bärbel

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Mizzy 1. November 2016 - 18:04

Danke für die Antwort. Seit gestern hat er plötzlich wieder unglaubliche Angst und verkriecht sich wieder bei jeder Bewegung. :/

Antwort
Bärbel
Bärbel 2. November 2016 - 11:00

Hi Mizzy,

Elvis hatte auch immer wieder Rückfälle. Du solltest deinen Kater genau beobachten, vielleicht entdeckst du den Auslöser der Angst. Elvis hatte zum Beispiel große Probleme mit windigem Wetter, da sind wir auch nicht gleich dahinter gekommen. Wind ist ihm einfach nicht geheuer und wenn dann noch ein Fenster zuknallt, flüchtet er lieber unters Bett.

Alles Gute, das wird 🙂

Bärbel

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Melanie 20. September 2016 - 13:36

Hallo Ihr Lieben,
Vorgestern haben wir den Kater unserer Nachbarn übernommen da diese ausziehen und Ihn nicht mit nehmen dürfen in die neue Wohnung.Blacky ist meine 1.Katze.Ich habe große Angst etwas falsch zu machen.Wenn der auf die Küche springt oder auf den Tisch sage ich “nein”,er geht dann auch runter aber er mauzt dabei und faucht mich auch desöfteren an und/oder schlägt mit der Pfote nach mir.Manchmal läuft er auch nur Mauzend durch die Wohnung (Wohnungskatze).Wir haben einen Balkon den er ganz toll findet weil er daß vorher nicht kannte,ich traue mich aber nicht ihn alleine raus zu lassen aus Angst das er abhaut.Ich hab große Angst das er sich hier langweilt obwohl genug Spielzeug vorhanden ist.Er frisst auch nur wenig.Ich bin ziemlich verzweifelt.Vielleicht weiss ja von Euch jemand einen Rat.LG Melanie

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. September 2016 - 15:36

Hallo Melanie,

ich finde es toll, dass du den Kater übernommen hast 🙂 Es ist auch völlig in Ordnung, wenn bestimmte Bereiche wie die Küche oder der Tisch für Blacky tabu sind. Allerdings wird er sich nicht daran halten, wenn du außer Haus bist 😉

Was den Balkon betrifft: Da muss unbedingt ein Katzennetz hin. Auch wann man sagt, Katzen haben sieben Leben, so können Stürze vom Balkon richtig gefährlich werden.

Damit es ihm nicht langweilig wird, solltest du mit ihm spielen. Zum Beispiel die Bälle werfen oder ihn hinter einer Spielangel her jagen lassen. Auch Futterspiele vertreiben die Langeweile. Hier einige Beispiele:
https://www.lieblingskatze.net/futterspiele-mit-papprollen/
https://www.lieblingskatze.net/wir-basteln-eine-wuehlkiste/
https://www.lieblingskatze.net/elvis-packt-aus-mit-video/

Liebe Grüße
Bärbel

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Melanie 2. Oktober 2016 - 21:39

Hallo Bärbel,mittlerweile sind 2 Wochen vergangen und Blacky hat sich an uns gewöhnt,zumindest habe ich den Eindruck.:-) Der Balkon ist mittlerweile abgesichert da kann er jederzeit raus…Wir spielen viel mit Ihm,fressen tut er mega gut.:-)Sogar mein Mann lässt Ihn mit ins Bett.Das einzige was bleibt ist das er manchmal ohne Grund angreift,wenn wir vor Ihm laufen springt er in die Beine und schlägt mit den Pfoten in die Beine aber ohne Krallen oder er beißt einfach mal zu,mal fest ,mal weniger fest.Vielleicht will er auch nur spielen?! Kennt Ihr dieses Verhalten?

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Oktober 2016 - 10:21

Hallo Melanie,

wie schön, dass sich Blacky so gut eingewöhnt hat 🙂 Was die Angriffe betrifft: Das machen viele Katzen. Elvis attackiert manchmal meine Füße, wenn ich schlafe. Leider weiß ich auch kein Gegenmittel, außer viel mit ihm zu spielen. Wenn es euch sehr stört, hilft evtl. auch ein lautes “Nein!”.

Liebe Grüße

Bärbel

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alexandra 13. September 2016 - 14:43

hallo, ich habe vor 2 tagen eine knapp 2 jährige russisch blau katze als zweitkatze zu unserer 1 jährigen katze geholt. diese katze war vorher mit einem kleinen bkh kater zusammen, den sie aber nicht mochte, da er ihr zu wild war, die vorbesitzerin hat übrigens 1,5 stundne die katze gejagt und gehezt, weil sie so eine angst vor transportboxen hat, das arme tier hat hinterher total gehechelt, und wär ich nicht über 300km dafür durchs land gefahren, hätte ich vermutlich abstand genommen, sie tat mir aber auch leid, bei mir zuhause angekommen, hab ich ihr die box aufgemacht und ihr nur leckerli vorne hinein gelegt und sie gelassen, ich hatte dann abends noch 1-2 mal vor der box gehockt und leise auf sie eingesprochen, aber sie hatte einfach angst, also hab ich sie gelassen, nachts ist sie dann raus, übrigens haben die katzen beide angst voreinander, die haben sich nur aus der beöugt, kein fauchen oder knurren und können sich ncith entscheidne wer jetzt mehr angst vor wem hat. die neue katze ist nun ins ug gezogen, dort gibt es unter der treppe regale mit lauter säcken mit kinderkleidung, dort wird sie sich verkriechen, hat die andere beim einzug auch einige tage gemacht und meine katze ist aus angst die meiste zeit des tages ins og gezogen (offenes haus) ich musste ihr sogar ihr katzenklo aus dme keller hoch holen, weil sie aufgrund der neuen katze ertsmal angst hatte runter auf ihr klo zu gehen..die neue katze hat in der ersten nacht 1mal ihr klo benutzt (hatte es mitgenommen) und seitdem aber kein lebenszeichen mehrm, futter wurde nicht angerührt, hab ihr jetzt heute nassfutter, leckerli und wasser direkt unten vors versteck gestellt…wielange kann/soll man in so einer situation warten? kann die katze an einem schock oder vor lauter angst sterben? immer wenn ich runter gehe spreche ich leise und wohlwollend mit ihr und lass sie aber ansonsten natürlich…

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. September 2016 - 13:55

Hallo Alexandra,

ich glaube nicht, dass etwas Ernsthaftes passiert ist. Katzen sind normalerweise hart im Nehmen. Vermutlich hat sie sich ein anderes Versteck gesucht.

Wichtig ist, dass beide Katzen ausreichende Rückzugsmöglichkeiten haben sowie geschützte Plätze für Futter, Wasser und Toilette. Für die Zusammenführung kann ich das Buch “Tipps von der Katzenflüsterin empfehlen”. Hier der Link zu meiner Rezension: https://www.lieblingskatze.net/buchvorstellung-tipps-von-der-katzenfluesterin/

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Sabrina 12. September 2016 - 15:14

Hallo Bärbel.

Unser Kater Curry ist leider seit drei Monaten ein Einzelkater (14 Jahre, Wohnung, chronisch krank).
Sein Kumpel Puck starb.

Wir sind auf der Suche nach einer alten Katze als Freund/in für ihn.

Jetzt bot man uns eine Elfjährige an, die früher mit der Besitzerin, die leider verstorben oder im Pflegeheim ist (ich kann das nicht mehr genau zuordnen), und vier anderen Katzen zusammen.

Aktuell ist sie seit drei bis sechs Wochen in Pflege bei einer alten Dame, die sie auch behalten würde – säße sie nicht nonstop unter dem Bett.
Die Dame ist der festen Überzeugung, dass die Katze so verstört ist, weil keine andere Katze da ist.
Ich kann mir aber eher vorstellen, dass die Katze verstört ist, weil ihr Revier, ihr Dosi und auch noch ihre Mitkatzen (die auf anderen Pflegestellen sind) weg sind und die Dame leider auch immer wieder unter das Bett greift.
Dort lässt sich die Katze wohl auch ein weilchen kraulen, bevor sie sich weiter zurückzieht.
Nachts kommt sie aber heraus, frisst, benutzt das KaKlo und schaut sich wohl auch um.

Für mich ist ja die Frage, ob sich diese verstörte kleine Katzendame mit unserem Kater anfreunden/arrangieren kann (der eher neugierig als ein Platzhirsch ist), oder ob sie nicht eher zu einer Katzendame mit ähnlich ruhigem Temperament sollte…
Oder ob nicht einfach Geduld und nicht mehr auf die Pelle rücken eher zielführend wäre.

Das ist eine sehr schwere Situation für uns.
Einerseits würde ich das arme Mäuschen ja gern aufnehmen, aber ich bin mir halt nicht so sicher, dass ihr das helfen würde.

Wie sehen Sie das?

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. September 2016 - 13:50

Hallo Sabrina,

es tut mir leid, dass dein Kater Puck gestorben ist.

Ich denke, du hast Recht, was die verstörte Katze betrifft. Die alte Dame scheint nicht besonders viel von Katzen zu verstehen. Ein Haushalt mit einer anderen Katze im gleichen Alter wäre in diesem Fall wahrscheinlich die beste Lösung. Fragt sich nur, ob das machbar ist und wie weit du darauf Einfluss nehmen kannst.

Falls nicht, wäre es vielleicht wirklich keine schlechte Idee, die kleine Katzendame aufzunehmen. Du solltest aber unbedingt einen Plan B in der Tasche haben, falls sich Curry und die Neue nicht verstehen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Sophie Bihr 10. September 2016 - 6:48

Hallo Bärbel,
Wir werden leider eine unserer Katzen hergeben. Sie muss sich unser Haus mit zwei Katzen und neuerdings einem Baby teilen und fühlt sich offenbar nicht mehr wohl genug bei uns, sodass sie den ganzen Tag am Markieren ist.
Wir haben einiges versucht: Vorzugsbehandlung bzw. Plätze nur für sie eingerichtet, Bachblüten und gerade mit Baby besonders behandelt (selbst während dem Stillen durfte sie zum Streicheln kommen).
Hat aber nicht geholfen, im Gegenteil, also zieht sie jetzt zu einem jungen Pärchen, ich kann die Markiererei mit Krabbelkind in der oralen Phase einfach nicht länger mitmachen…
Wie sollen wir den Umzug gestalten? Sollen wir sie dort einfach abgeben oder noch ein bisschen (wie lange??) bleiben? Soll sie ihr Bettchen mitbekommen? Wie wichtig ist “ihr” Futter (sie soll dort eigentlich ein anderes, deutlich günstigeres Futter bekommen).
Ich habe mir überlegt, ob es nicht vielleicht gut ist, sie mit Einzug ins neue viel bessere Heim quasi ganz von vorne anfangen zu lassen, also eben nicht bei ihr zu bleiben und auch einfach mal das zukünftige Futter hin zu stellen, so auf die Art “jetzt ist alles anders (besser)”.
Wenn ne Katze aus dem Tierheim kommt, ist es ja zwangsläufig auch so…
Aber nichts desto trotz wollen wir natürlich, dass der Umzug klappt, und sie nicht womöglich direkt wieder Frust-markiert…..
Sie ist zudem Freigängerin und soll das auch wieder werden, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ihr gar nicht passt, erstmal drin bleiben zu müssen…..
Vielen Dank schonmal für Deine Tips 🙂

Antwort
Bärbel
Bärbel 12. September 2016 - 14:11

Hallo Sophie,

schade, dass ihr euch von der Mieze trennen wollt. Vielleicht ist es aber wirklich besser für sie, wenn sie bei der neuen Familie im Mittelpunkt stehen kann. Mich macht es etwas skeptisch, dass die neuen Besitzer unbedingt ein günstigeres Futter geben wollen. Ist das Geld dort so knapp? Was ist, wenn die Katze krank wird und Tierarztkosten anfallen? Ich hoffe, ihr habt euch das gut überlegt.

Davon abgesehen, würde ich einen kurzen und klaren Schnitt machen. Also kompletter Neu-Anfang ohne die alten Sachen. Ich glaube, alles andere würde sie sowieso nicht verstehen.

Alles Gute für die Katze 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Susann 22. Juli 2016 - 13:21

Hallo Bärbel,
seit gestern Abend haben wir einen einjährigen Kater adoptiert. Er kommt aus einer lieben Familie, wo er aber nur zwei 16 jährige Kater zum Spielen hatte und das klappte nicht. Beim Kennenlernen war er sehr lieb und schmusig. Nun in seinem neuen zu Hause versteckt er sich, faucht und knurrt, ja schlägt sogar nach mir, wenn ich Futter hin stelle. Ich weiß, dass ich ihm Zeit geben muss, das will ich auch tun, aber ich hab so ein schlechtes Gewissen, dass es ihm nicht gut geht. Bin sehr unsicher, was mache ich, wenn er das Klo nicht benutzt, gefressen hat er ein paar kleine Brocken Trockenfutter. Meine zwei anderen Kater lassen ihn in Ruhe, schauen nur ab und zu nach, ob er noch da ist. Was kann ich noch tun, dass er merkt, dass ich ihm nichts böses will und wird er es überhaupt merken? Ich bin über jeden kleine Hinweis und Beruhigung dankbar.

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Juli 2016 - 18:50

Hallo Susann,

da würde ich wirklich noch ein wenig abwarten. Du solltest darauf achten, dass er ungehinderten Zugang zum Klo hat. Wichtig sind auch Rückzugsmöglichkeiten, falls es doch Reibereien geben sollte.

Liebe Grüße 🙂
Bärbel

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ulrike 19. Juli 2016 - 16:21

Hallo Bärbel unser Katzen sind seit zwei Wochen unter dem Sofa ich weis nicht was ich machen soll

Antwort
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Angelika 22. Juli 2016 - 8:27

Hallo Bärbel,
wir sind auch in einer etwas für uns verzweifelten Situation. Wir haben vor 4 Wochen einen 8 Jahre alten Kater adoptiert. Er wurde von seiner Vorbesitzerin zum Einschläfern in einer Tierarztpraxis abgegeben, weil er eine Nierenentzündung hatte. Die Praxis hat sich geweigert, ihn zu euthanasieren und ihn ganz schnell wieder gesund bekommen. Er wurde von dort in eine Familie vermittelt, wo er sich wegen anderer Katzen, einem Hund und Kleinkindern im Haushalt nicht einfinden konnte und er kam in die Praxis zurück. Dort haben wir ihn kennengelernt und er hat auch mit uns geschmust, sodass wir ihn adoptiert haben. Wir sind nur zu zweit und es ist sehr ruhig bei uns. Gleich nach seiner Ankunft bei uns hat er sich völlig unzugänglich im Lüftungsschacht des Kachelofens versteckt. Er kommt nachts raus und frisst und trinkt gut, er liebt auch Leckerli. Ab und zu pinkelt er aber ins Gästebett, er hat aber zwei Toiletten. Wir haben alles versucht, Feliway, Bachblüten, ganz ruhig zu sein, viel mit ihm zu sprechen, aber es hilft alles nichts. Wir bekommen ihn nicht zu Gesicht, höchstens über die webcam, dann können wir sehen, wie er relativ entspannt vor dem Kachelofen liegt. Wie gesagt, sein Versteck ist völlig unzugänglich und wir können gar nichts machen, um ihn rauszuholen. Wir wissen uns nun keinen Rat mehr, außer ihm alle Zeit, die er braucht zu geben, aber wir sind schon sehr traurig, dass er so gar kein Vertrauen zu uns fasst. Hast Du vielleicht noch eine Idee, vielleicht auch dazu, was wir gegen das Pinkeln ins Bett tun können?
Herzlichen Dank und liebe Grüße
ANgelika

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Juli 2016 - 12:31

Hallo Angelika,

was für eine traurige Geschichte, der arme Kater! Nach dem, was er so mitgemacht hat, wundert mich sein Verhalten nicht. Ihr macht das gut und ich würde ihm weiterhin Zeit geben. Allerdings würde ich ihn wegen des Pinkelns ins Gästebett noch einmal der Tierärztin vorstellen. Evtl. hat er einen kleinen Rückfall der Nierengeschichte.

Zum Thema Unsauberkeit habe ich hier auf dem Blog eine ausführliche Serie geschrieben: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/

Hut ab, dass ihr euch so toll kümmert 🙂

Liebe Grüße

Bärbel

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Christy 19. Juli 2016 - 11:45

Hi Barbel, ich habe am Samstag eine kleine bkh mix kater heim gebracht. Leider war seine zuchterin etwas unserios und hat uns der also einzelkater verkauft. Was ich jetzt weiss bei kittens total falsch ist. Leider hat der auch nicht alle impfungen was er braucht. Mit dem impfen ist es keine problem. Ich hole alles nach, aber der kleine verhalt sich total komisch. Er mag nicht gestreichelt werden. Er ist nur am weinen nach vier tage. Er versteckt sich uberall und isst nur wann ihm keine sieht. Ich spielen so gut wie ich mit ihn kann aber er ist total wild und fangt an mich zu kratzen beim spielen. Ich glaube er hat den erste drei monate von sein leben in ein schlafzimmer mit seine spielkameraden gebraucht ohne viel menschlichen kontakt. Er hat mein Mann heute angefaucht. Ich werde ihm gerne ein partner geben aber es geht wirklich nicht. Unsere vermieter last uns nur ihm halten. Ich fuhle mich shrecklich. Wir mussel ihn nachts aus unsere schlafzimmer verbannen weil wir keine schlaf kreigen vor lauter attacke und geschreie. Ich bin so verzweifelt. Was kann ich Machen um ihn glucklich zu Machen? Oder ist es fur ihm tierqualrei wann er so lebt mit uns?

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wittstock manuel 13. Juni 2016 - 8:24

guten tag wir haben ca seid 3 Wochen ein kater bekommen der nur raus kommt wenn wir ihn hinter Couch rufen und gestreichelt werden will dazu muss ich sagen wir hbeen noch ein wibchen ca 8 jahre beide verstehen aber sobald er raus kommt fressen und trinken und Toilette nimmt er aber kommt normal als katze nicht raus woran liegt es bzw was kann man dagegen machen

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Juni 2016 - 11:16

Hallo Manuel,

vielleicht verstehen sich die beiden doch nicht so gut und das Kater hat Angst vor dem Weibchen. Ich kann mir vorstellen, dass sie ihr Revier gegenüber dem Neuling verteidigt. Ist es möglich, dem Kater für den Anfang ein eigenes Zimmer mit eigenem Klo und Fressplatz zu geben? Das würde ihm evtl. helfen, dass er sich dann doch heraustraut. Für die Zusammenführung kann ich dir das Buch “Tipps von der Katzenflüsterin” empfehlen. Hier habe ich das Buch besprochen: https://www.lieblingskatze.net/buchvorstellung-tipps-von-der-katzenfluesterin/

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Hannah 30. Mai 2016 - 13:50

Hallo,
wir haben seit 4 Wochen zwei Katzen bekommen. Die kleinere ist noch nicht 1 Jahr alt. Beide Katzen verstehen sich untereinander sehr gut. Sie kuscheln viel zusammen im Kleiderschrank. Die junge Katze wirkt aber sehr ängstlich. Wenn sie in der Wohnung herumläuft reagiert sie auf jedes Geräusch in dem sie wegrennt. Sie lässt sich im Kleiderschrank streicheln und frisst auch ausserhalb des Kleiderschrankes aus der Hand. Unser Problem ist, dass sie immer wieder Pipi macht. Sie nutzt auch die Katzentoilette von der wir schon zwei haben, aber mach Pipi auf das Sofa, auf Bettdecken und auf die Wäsche im Wäschekorb. Ich habe keine Ahnung, ob das schon immer so war, oder ob das noch etwas mit dem Eingewöhnen zu tun hat.
Würde mich sehr über Tipps und Erfahrungsberichte freuen!

Antwort
Bärbel
Bärbel 1. Juni 2016 - 11:42

Hallo Hannah,

bei der Unsauberkeit könnte auch ein Harnwegsinfekt dahinter stecken und das kann unter Umständen gefährlich werden. Bitte gehe mit der Kleinen unbedingt zum Tierarzt und lass das abklären. Wenn eine organische Ursache ausgeschlossen ist, kannst du die anderen Faktoren unter die Lupe nehmen: Evtl. ist der Standort der Toiletten nicht optimal, oder die Streu gefällt der Kleinen nicht. Als Faustregel für die Anzahl der Katzenklos gilt: Anzahl der Katzen + 1. In eurem Fall also drei Katzenklos. Hier findest du weitere Tipps: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Sabine 26. Mai 2016 - 11:42

Ich wollte mich jetzt noch mal auf diesem WEG bedanken, für den Tipp.
Ich habe gestern ganz genau gemerkt, das es o.k. ist.
Auch heute ließ sich der Kater von mir kraulen, anfassen, sogar unter dem Bauch.
er wirft sich direkt in die Hand rein.;0), ;0)!!!!!
Die Katze guckt aus sicherer Entfernung interessiert zu.

ich bin so froh, ich könnte heulen.
Danke!!!!!
Sabine

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. Mai 2016 - 11:38

Hallo Sabine,

das freut mich wirklich sehr 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Steffi 19. Mai 2016 - 19:31

Hallo bärbel!
Seit 6 wochen lebt eine wunderschöne aber extrem scheue ca. 2-jährigekatze bei uns unter dem sofa. Ich wusste, auf was ich mich einlasse- laut angaben des tierheims stammt sie von einem bauerhof, der bauer dort mochte sie nicht und hat sie immer wieder mit dem hund verjagt. Ihr fehlt sogar der schwanz- darüber weiss man nichts genaueres. Sie war nun 6 monate im tierheim, wurDe schon 1x vermittelt, aber wieder abgegeben.
Ich lasse sie grösstenteils in ruhe, lese ihr jeden tag mit leiser stimme vor, versuche sie mit spielen zu aktivieren. Leider mag sie keine leckereien. Nachts ist sie sehr aktiv, frisst gut, ist stubenrein und spielt in der ganzen wohnung. Hast du irgendwelche tipps, wie ich ihr zeigen kann, dass sie hier in sicherheit ist? Vielen dank- bin schon etwas verzweifelt:)

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Mai 2016 - 14:04

Hallo Steffi,

ich finde, du machst es genau richtig 🙂 Die arme Katze hat ja in ihren zwei Lebensjahren schon sehr viel schlimmes erlebt. Hast du schon einmal Katzensticks als Leckerlie ausprobiert? Das mögen eigentlich fast alle Katzen.

Liebe Grüße
Bärbel

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katzenkratzbaum 18. Mai 2016 - 9:09

schöner Artikel 🙂
Mit super schönen Tipps 🙂

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Sabine 12. Mai 2016 - 18:38

Hallo,
erst einmal vielen Dank, diese Seite hat mir ganz schön geholfen.
Habe vor 1 Monat 2 katzen aus dem Tierheim geholt.
6 Monate alt, Geschwister. Die wurden bislang immer nur von einem älteren Mann gefüttert. Lebten aber sonst Draußen. Der alte Mann verstarb, daraufhin wurden sie eingefangen und ins Tierheim gebracht, wo ich sie eben vor einem Monat abholte.
Drei Tage verbrachten sie unter dem Sofa. Nur nachts kamen Sie raus ( ich habe sie mit einer Art Babyüberwachungsanlage beim “Prügeln und Spielen beobachtet)
Inzwischen sind wir soweit, dass der Kater bäuchlings über mir drüber hängt und Spielt, die Katze bufft mich mit ihrem Hintern beim Spielen an.
Der Kater nimmt mich auch als Kletterhilfe, geht mit der Nase an meinen Finger usw. Nur wenn ich sie anfassen will, sind sie ganz schnell weg.
Muss ich einfach noch warten bis ich sie anfassen darf, wann merke ich, dass es o.k. ist sie anzufassen`?
Nochmals vielen Dank, für die vielen Tipps schon allein auf dieser Seite, die haben mir geholfen nicht alles komplett falsch zu machen und es ruhig angehen zu lassen.
Viele Grüße
Sabine

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Mai 2016 - 14:22

Hallo Sabine,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Ich würde mit dem Anfassen noch ein wenig warten. Leckerlies wirken oft Wunder – Katzen sind bestechlich 😉 Du kannst versuchen, die Katzen mit der Hand zu füttern. Oder auch mit einem Leckerlie anlocken und probieren, ob sie sich neben dich oder auf deinen Schoß setzen. Wenn sie die ganze Zeit draußen gelebt haben, sind sie menschlichen Kontakt auch nicht gewöhnt.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Barbara 19. April 2016 - 18:36

Danke Danke Danke !!! – Gesteinsbrocken fallen von meinem Herzen.
Perser-Twins, 13 Jahre, ( gescheert, Vorbesitzerin 85 ) aus dem TH übernommen.
Einer Eurer Kommentare: sie haben halt Ihr eigenes Tempo –
und das ist nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen !!!!!
Domizil seit 2 Wochen unter der herrlich-versteckvollen Küchenbank ( Regalbretter darunter )
Morgens und abends kurzer “Lebens-Check” mit Taschenlampe – man sorgt sich doch –
Futter – Wasser – Leckerlis – morgens alllllles weg … Citen-TO’s prächtig gefüllt über Nacht.
Filo und Fax sollen sich alle Zeit der Welt nehmen und … ICH danke allen Usern von Herzen
für diese hilfreichen, informativen Kommentare.

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. April 2016 - 18:47

Hallo Barbara,

vielen Dank für deinen Kommentar – genau so soll es sein 🙂

Liebe Grüße

Bärbel

Antwort
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Martina Jost 13. April 2016 - 16:01

Hallo , iCh wohne auf dem Land , vor ca. 6 Monaten habe ich eine katzenmutter und ihre ca. 8 Wochen alten Kätzchen auf unserem Heu Boden gefunden. Meine Vermutung ist das diese und ihre Kätzchen ausgesetzt wurden. Habe natürlich versucht den Besitzer zu finden aber keine Chance . Nun zu meiner Frage die Mutter Katze ist sehr zahm aber die kleinen sind sehr ängslich. Die 3 sind inzwischen sterilisiert und die kleinen fressen auch leckeren aus der Hand. Aber streichel das geht nicht sind jetzt bei u s im Stall uns fangen auch schon Mäuse. Die dürfen also bleiben. Gibt es irgendetwas das ich machen kann um ihr Vertrauen zu mir zu fördern?

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. April 2016 - 12:37

Hallo Martina,

vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde es toll, wie du dich um die kleine Familie kümmerst 🙂 Das Vertrauen wird sicher mit der Zeit wachsen, wenn die Katzen merken, dass man ihnen auf eurem Hof wohlgesonnen ist. Falls du es noch nicht gesehen hast, hier ein Artikel über Bauernhofkatzen: https://www.lieblingskatze.net/wie-gewoehnt-man-ein-bauernhofkaetzchen-ein/

Liebe Grüße

Bärbel

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Lisa 29. März 2016 - 9:32

Hallo,

Ich hab Freitag Mittag 2 Main Coon Katzen abgeholt, eine Katze 6 Jahre und einen Kater 6 Jahre. Beide haben sich natürlich am Anfang direkt versteckt. Seit Sonntag kommt eine von den beiden immer zu uns schmust mit uns und spielt auch, sie geht nur laufen wenn im Treppenhaus etwas zuhören ist und sie angst hat das eine neue Person in die Wohnung kommt. Wenn man dann aber wieder zu ihr geht und mit Ihr spricht kommt sie auch wieder raus. Der Kater jedoch kommt nur Abends mal ängstlich gucken und möchte dann ab und an auch mal gestreichelt werden. Beide Fressen aber immer noch nicht. Ich stelle jeden Abend neues Nassfutter hin (das vom alten Besitzer er hat auch Trockenfutter immer da stehen gehabt und Nassfutter gab es immer Abends)und Trockenfutter haben die immer da stehen! Sie trinkt und nutzt das Katzenklo, Bei Ihm weiß ich nur das er das Katzenklo nutzt aber ob er Nachts trinkt kann ich nicht nachvollziehen. Wie lange kann das noch so gehen?
Hab gelesen das reine Wohnungskatzen eine Woche ohne feste Nahrung auskommen können.

LG

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. März 2016 - 15:00

Hallo Lisa,

habe ich das richtig verstanden: Du fütterst genau die Nass- und Trockenfuttersorten, die sie vom Vorbesitzer gewohnt sind?
Wenn es daran nicht liegt, ist vielleicht der Futterplatz ungünstig gewählt. Wasser und Futter sollten entfernt zueinander stehen und beides nie in der Nähe der Toilette. Wasser, Futter und Klo außerdem an ruhigen Orten, wo sie sich sicher fühlen können. Noch etwas fällt mir ein: Hast Du schon Katzensticks probiert? Die mögen eigentlich alle Katzen – sogar meine 😉 Die Katzensticks gibt es eigentlich überall zu kaufen, z.B. auch bei Aldi. Du könntest sie in der Nähe des Verstecks auslegen.

Viel Erfolg und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Maria 24. März 2016 - 16:34

Hallo 🙂

Hoffe, dass hier noch geantwortet wird, aber wir haben seit Dienstag einen Neuzugang. Spider bald 4 Jahre, haben den von einer anderen Familie bekommen, da die Katzenbrüder sich nicht mehr so verstanden haben.
Am ersten Abend hat er gegessen und lag in seinem Körbchen, seit Mittwoch hockt er allerdings nur noch unterm Bett und frisst kaum, haben auch sein Lieblingsessen hingestellt :/
Wir lassen ihn in Ruhe und reden ab und zu mit ihm, aber gucken was er macht tun wir nicht und Nachts wechselt er auch die Zimmer, aber sonst nur verängstigt unterm Bett.
Was können wir machen? Das er vielleicht mal was isst? :/

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Bärbel
Bärbel 24. März 2016 - 16:50

Hallo Maria,

wenn er am ersten Abend noch gefressen hat und danach nicht mehr, könnte auch eine Krankheit dahinter stecken. Ich würde mit ihm sicherheitshalber zum Tierarzt gehen.

Alles Gute 🙂

Bärbel

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Sissy Arndt 27. Februar 2016 - 21:34

Hallo,

Ich brauche einen Rat. Meine Katze, die 9 monate alt ist und seit drei Wochen (ab morgen) bei mir wohnt ist mega ängstlich. Nachts wenn ich dann schlafe geht sie durch die Wohnung und macht alles was am Tage, wenn Mutti da ist, nicht machen kann, aufgrund ihrer angst (vor Menschen anscheinend). Ich spreche immer zu mit ihr bzw. Ignoriere ich sie, da ich das mal gelesen habe, dass man das tun soll. Ab und hat packt es mich dann aber doch das ich dann vorm kratzbaum Versteck liege und sie streichel. Mit Angst zieht sie sich zurück aber irgendwann lässt sie es auch zu ( vielleicht auch bloß weil sie nicht flüchten kann?!) Ich weiß es nicht. Heute hab ich sie das erste mal spielen sehen und auch ich hab dann mit ihr gespielt und dachte mir, versuchst es nochmal langsam sie anzufassen, kaum wie sie meine Hand spürte rannte sie panisch weg und guckte mich dann auch so ängstlich an. Ich muss dazu erwähnen. Als ich sie geholt habe, war sie nicht so “aktiv” wie bei mir jetzt. Zudem ist sie bei der vorbesitzerin drei Wochen (nur) gewesen. Also sozusagen in drei vier Wochen drei mal umgezogen die süße Maus hat es bisher anscheinend nicht leicht gehabt. Und daher möchte ich das es ihr bei mir gut geht und das sie bei mir keine angst haben brauch. Was kann ich denn noch tun um sie zu gewinnen, ihr Vertrauen. Ich möchte Sie so gern knuddeln und ihr meine liebe geben. Aber es geht nicht. Mir tut das in der Seele weh, wenn sie weg läuft. Warum weiß ich leider nicht. Die vorbesitzerin und ich vermuten das sie vorher der ersten Besitzerin geschlagen wurde weil sie so angat hat. Was ist denn nun richtig? Sie ignorieren und so tun als wäre sie nicht da? Ihr Aufmerksamkeit geben auch wenn sie es sichtlich irgendwie nicht will aber irgendwie auch doch.!? Bin mir so unsicher weil ich sie nicht noch mehr in ihrer angst bestärken will. Wäre sehr dankbar wenn Sie mir einen Rat geben könnten. Bin so unendlich verzweifelt und weiß nicht so richtig was ich tun soll. Geduld und zeit, das gebe ich ihr. Nur weiß ich eben nicht ob mit Aufmerksamkeit oder mit Ignoranz?! Liebe grüße Sissy

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. Februar 2016 - 16:45

Hallo Sissy,

manchmal möchte man sie einfach in den Arm nehmen. Ich kenne das Gefühl. Aber das ist menschliches Verhalten, Katzen ticken da anders. Vor allem dann, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wenn du ihr Vertrauen gewinnen willst, darfst du sie nicht bedrängen. Lass sie von selber auf dich zu kommen. Sprich sie immer wieder freundlich an und warte, bis sie die Initiative ergreift.

Viele Grüße 🙂
Bärbel

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Marie 24. Februar 2016 - 18:52

Guten Abend,
ich habe Nanook seit dem 07.02.2016.
Er ist ca 2,5(ca Juli geboren) Jahre alt und stammt ursprünglich aus Spanien. Nanook wurde vom Tierschutz gerettet, kastiert, geimpft und gechipt und in Pflege gegeben.
Als ich ihn abholte, viel mir sein scheues Verhalten schon auf. In der Tierpension saß er auch auf einem Schrank.
Nachdem ich ihn zu Hause aus der Box ließ, sprang er direkt auf den Wohnzimmerschrank . Er verlässt den Schrank nur nachts oder wenn er niemanden sieht und hört. Er miaut auch bevor er sein Versteck verlässt.
Nanook ist stubenrein.
Auf dem Schrank lässt er sich streicheln, schnurrt auch bisschen, zieht sich aber auch sehr schnell zurück in die hintere Ecke des Schrankes.
Ich habe versucht ihn mit Snacks(Katzenwurst und Cracker) und Nassfutter zu locken. Er frisst wenn ich weg bin.
Ab und zu sitzt er unter dem Tisch oder auf der Couch. Sobald ich auf ihn zugehe rennt er wieder auf den Schrank.

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. Februar 2016 - 13:23

Hallo Marie,

vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht 🙂 Nanooks Verhalten ist ganz normal und nachvollziehbar für eine Katze, die in ihrem Leben schlechte Erfahrungen gemacht hat. Mein Rat: Bedränge ihn nicht, lass ihn am besten auch auf dem Schrank in Ruhe. Irgendwann fühlt er sich sicherer und dann kommt er von alleine.

Liebe Grüße
Bärbel

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Jutta 23. Dezember 2015 - 22:08

Hi eine kurze Frage
Ich habe vor neun Wochen zwei ausgesetzte katzenbabys aufgenommen die sehr sehr scheu waren bzw die eine ist es noch …sie haben drei katzentoilerten eine offen zwei geschlossen aber die scheue pinkelt auf alles was weich ist wie Handtücher badezimmermatte und Bettdecke. Ich mach jetzt das Schlafzimmer zu über den Tag und abends wenn ich da bin dürfen sie rein dann passiert auch meistens nichts aber ich bekomme es einfach nicht aus ihr raus anfassen kann ich sie noch nicht um sie aufs Klo zu setzen was kann ich noch tun? Ich hoffe ja das es besser wird wenn sie raus können ( hab eine katzenklappe) aber das geht erst Mitte Februar wenn sie kastriert sind… LG Jutta

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Alexandra Toth 21. Dezember 2015 - 8:00

Hallo Bärbel,
Dein Beitrag ist klasse. Vielleicht kannst Du mir Rat geben. Mein Lebensgefährte und ich haben am Samstag von privat eine Katze gekauft.
Die ehemalige Besitzerin wollte ihr ein neues Zuhause geben da ihr Hund und die Katze sich nicht verstanden. Die Katze ist etwa 1 1/2 Jahre alt und weiblich. Sie lebte zu erst in den letzten Haushalt und ist per der Dame sehr verschmusst und lieb. Sie kam auch gleich zu uns und wollte kuscheln.
Auf’n Weg mauzte sie ein wenig aber verhielt sich ruhig.
Als wir zu Hause ankamen, hatten wir ihr Katzenklo und alles bereit gemacht. Wir haben sie dort hin gesetzt und sie ist erst mal dort sitzen geblieben.
Nach einigen Stunden haben wir sie mit reden und ein paar Leckereien von dort locken können. Da wurde sie ganz verschmusst. Und dann ist sie in die nächste Ecke und hat sich verkrochen.
Nachts hat sie gegessen aber nicht das klo benutzt (auch nirgendwo anders hin gemacht)
Gestern war sie wieder den Tag über versteckt. Nachts hat sie sich bewegt aber nichts gegessen und auch nicht das klo benutzt. Sie ist nicht leicht auffindbar und ich will ihr Versteck auch nicht auffliegen lassen. Es gibt nichts das gefährlich ist für Sie hier.
Da der Hund sie “jagte” kann ich mir vorstellen dass sie ein wenig länger braucht um warm zu werden.
Ist das normal dass sie nicht isst oder die Toilette benutzt?

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. Dezember 2015 - 15:17

Hallo Alexandra,

bekommt deine neue Katze denn das gleiche Futter und das gleiche Streu wie bei der Vorbesitzerin? Es würde ihr evtl. die Eingewöhnung erleichtern. Falls sie bis jetzt noch nicht auf der Toilette war, solltest du so schnell wie möglich mit ihr zum Tierarzt gehen – Erkrankungen der Harnwege können gefährlich werden. Auch tagelange Verstopfung sollte man behandeln lassen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Alexandra 21. Dezember 2015 - 18:58

Hallo Bärbel,
Sie hat das gleiche Futter und Streu. Haben alles mitgenommen von der vorherigen Besitzerin. Hat jetzt gegessen und Toilette auch genutzt. Sie schaut sich halt Dauerredner über die Schulter als ob der Hund sie stören könnte… Aber dafür braucht sie halt Zeit.

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Michelle Heri 4. Dezember 2015 - 12:09

Hallo,
Danke für den tollen Artikel!
Ich hab auch noch eine Frage… Am Mittwoch Abend haben wir 2 13 Wochen alte Kätzchen geholt (Geschwister). Laut der Züchterin, die ich für seriös halte und die auch im Verband ist, sind die Kleinen sehr anhänglich, haben einfach Angst vor Fremden.
Auch als wir da waren, um sie zu holen, waren sie sehr ängstlich. Zu Hause wollten sie dann zuerst nicht aus dem Transportkorb, nachts sind sie dann unters Sofa und sind dort geblieben bis jetzt. Ab und zu gehen sie woanders hin, verschwinden aber gleich, wenn wir kommen. Futter, Wasser und Klo hab ich ihnen neben das Sofa gestellt, wird alles rege benutzt, wenn man grade nicht in der Nähe ist. Auch spielen möchten sie nicht (Angst vor dem Spielzeug) und Futter nehmen sie von meiner Hand auch nicht an.
Es sind zwar erst 1.5 Tage, allerdings gings bei den Katzen meiner Eltern damals nur 2-3 Stunden, bis sie sich streicheln liessen…
Was kann ich tun, damit sie sich wohler fühlen und wie lange wird es wohl noch dauern, bis sie zutraulich werden? Aggressiv sind sie nicht, nur ängstlich. Sie miauen auch relativ oft, ich denke, sie vermissen noch ihre Familie…
Besten Dank schonmal!
Michelle

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Alex P 29. Oktober 2015 - 14:40

Hallo, gestern haben wir uns eine Katze aus einem Bauernhof nicht so weit weg gekauft.
Doch man musste sie erstmal fangen und das Problem war, sie wurde nicht gerade sanft gefarmt und in katzenkäfig gesteckt.
Sie ist 4 Monate alt und versteckt sich unter der Badewanne wo wir nicht hin kommen, natürlich braucht sie jetzt zeit, aber sie wird jeden morgen das stressige duschenLautstärke ertragen müssen und ja….Als sie in die wohnung kam ist sie richtig verwirrt durch u die Gegend gerannt, hat überall versucht hinzu klettern und abzuhauen…Hilfe meint ihr Geduld bringt da was ?

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. Oktober 2015 - 15:03

Hallo Alex,

ist das Kätzchen denn alleine oder gibt es bei dir noch weitere Katzen? Soll sie in der Wohnung bleiben oder irgendwann Freigang bekommen? Ich frage deshalb, weil Bauernhofkatzen sich i.d.R. nicht so gut als Wohnungskatzen eignen, sie sind ja das Leben draußen gewohnt. Was die Kleine macht, ist ganz normal. Sie vermisst ihre Geschwister und ihre gewohnte Umgebung. Wenn ihr die Dusche zu laut ist, wird sie sich ein anderes Versteck suchen. Du wirst auf jeden Fall noch eine Menge Geduld brauchen – etwas anderes bleibt dir gar nicht übrig 😉 Wenn du genügend Platz hast, könntest du noch ein Geschwisterchen oder ein Kitten im gleichen Alter zu dir nehmen, damit deine Katze einen Spielkameraden hat. Wenn sie den ganzen Tag alleine in der Wohnung bliebe, wäre das ein sehr einsames und trauriges Leben für sie.

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Jessica 4. Oktober 2015 - 19:08

Hallo,
Und danke für die Tipps!
Ich habe seit über fünf Wochen eine junge Katze zu Hause. Sie ist im Mai geboren und hat bis dahin wild draußen gelebt. Kontakt zu Menschen hatte sie nur auf Entfernung.
Die ersten drei Wochen versteckte sie sich immer hinter der Waschmaschine und kam nur Nachts raus.
Mittlerweile hat sie sich einen neuen Platz unter der Küche gesucht. Sie läuft hier Abends relativ frei rum und setzt sich oft auf einen Stuhl am Eßtisch, um alles einigermaßen im Blick zu haben. Sobald wir ihr zu Nahe kommen, faucht sie allerdings immer noch und haut sofort ab.
Sie hat die Entwurmungstablette ohne Probleme gegessen. Aber nun scheint sie noch Flöhe zu haben. Jedenfalls kratzt sie sich öfter sehr ausgiebig.
Heute wollte ich das Floh-Problem lösen und fasste den Entschluss, sie dafür einfach zu schnappen.
Meine Schwester hat das dann übernommen, damit ich das Floh-Mittel in ihren Nacken träufeln kann.
Dabei hat die Katze aber so extrem reagiert, dass ich mir nun Gedanken mache, ob sie uns jemals an sie ran lassen wird. Sie hat gefaucht und gespuckt und gekratzt und es war nicht möglich, sie auch nur einen Moment festzuhalten. Die Flöhe bleiben und wohl noch etwas erhalten. In ihren beiden Verstecken fühlt sie sich jetzt vielleicht auch nicht mehr sicher.
Das ganze war wohl keine gute Idee.
Haben wir nun überhaupt noch eine Chance, ihr Vertrauen zu gewinnen? Immerhin ist sie schon fünf Wochen hier.
Und nach der Sache heute, mache ich mir da echt Sorgen.

Liebe Grüße

Antwort
Bärbel
Bärbel 6. Oktober 2015 - 18:28

Hallo Jessica,

wenn die Katze wirklich Flöhe hat, ist es richtig, etwas dagegen zu unternehmen – auch wenn es ihr im ersten Moment nicht gefällt. Ich glaube nicht, dass dieser eine Zwischenfall das Vertrauen langfristig zerstört. Schwieriger finde ich die Frage, ob sie sich überhaupt noch an Menschen gewöhnen kann. Immerhin hat sie bereits fünf Monate auf der Straße gelebt, wenn ich richtig rechne.

Liebe Grüße
Bärbel

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Jessica 6. Oktober 2015 - 19:08

Vielen Dank für deine Antwort!
Sie war drei bis vier Monate alt, als sie zu uns kam.
Sie lässt uns ganz langsam immer näher kommen und manchmal habe ich das Gefühl, sie würde gerne mal richtig nah kommen, traut sich aber nicht.
Noch mag ich die Hoffnung nicht ganz aufgeben.
Aber wie lange kann so was dauern? Und was soll ich tun, wenn es so bleibt und sie sich tatsächlich nicht anfassen lässt?

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. Oktober 2015 - 13:14

Hi Jessica,

gib ihr noch ein wenig Zeit. Es gibt allerdings Katzen, die lassen sich nicht anfassen. Das muss man als Besitzer dann einfach akzeptieren. Aber das muss ja bei deiner nicht so sein, wie gesagt, warte einfach noch ab und zwinge sie zu nichts. Sie muss von selbst auf dich zukommen 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Erik 22. September 2015 - 9:56

Hallo zusammen.

Ich habe mal eine Frage. Wir haben uns vor ca. 2 Wochen einen 5 Monate alten Kater aus einem privaten Haushalt geholt.
Laut Aussage der Vorbesitzerin War unser kleiner dort sehr verschmust, neugierig und verspielt.

Am 1. Tag bei uns hat er sich auch schon aus seiner Transportbox raus getraut. Benutzt auch immer das Katzenklo und frisst fleissig und gut. Mittlerweile, nach 2 Wochen voller Spielen, viel mit ihm reden, toleriert er es auch, wenn ich in seiner Nähe bin und er z.b. auf seinem Kratzbaum liegt.

Allerdings, sitzt er z.b. auf dem Boden und ich gehe an ihm vorbei nimmt er direkt die Beine in die Hand und versteckt sich.
Genau so ist es wenn meine Hand ihm zu nahe kommt. Streicheln ist einfach nicht drin. In 2 Wochen kein einziges Mal^^ Ich will ihn aber auch nicht bedrängen.
Nun zu meiner Frage:
Er ist in einem Haushalt aufgewachsen wo noch eine andere Katzen gelebt hat.

Meint ihr, eine zweite Katze würde ihn glücklicher und evtl. Auch zutraulicher machen?

Lieben Gruß

Erik

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. September 2015 - 14:10

Hallo Erik,

zwei Wochen sind noch keine lange Zeit. Trittst du evtl. sehr fest auf beim Gehen? Vielleicht erschreckt ihn das. Fünf Monate sind sehr jung, da wäre ein Spielkamerad im gleichen Alter nicht schlecht – vorausgesetzt deine Wohnung ist groß genug, dass sich die beiden Katzen auch aus dem Weg gehen können.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Hon ey 27. August 2015 - 12:20

Meine Katzen haben Angst vor lerm und abends kommt die 10 Monate alte Katze zu mir ansonsten die 5 Monate alte kommt nie hat zu sehr Angst. Was mach ich ?

Antwort
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Hon ey 27. August 2015 - 12:23

Die 5 Monate alte ist immer unter dem Sofa.. De 10 Monate alte holt sie immer mit Blicken raus.. Eigentlich ist die 10 Monate alte verschmust. Wie lange kann sowas dauern ?
Sie hat sogar Angst vor meinem maminat weil das so Geräusche macht wenn ich darauf Laufe :-/ ich bitte um Hilfe

Antwort
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Hon ey 27. August 2015 - 12:25

Habe meine Kater sich gestern erst geholt..

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. August 2015 - 16:08

Hallo Hon ey,

erst einmal: Lass der Katze Zeit. Es kann durchaus ein paar Tage dauern, bis sie unter dem Sofa hervorkommt. Kannst du den Lärm vermeiden oder wenigstens reduzieren? Das würde auch helfen. Was meinst du damit: Die 10 Monate alte holt sie immer mit Blicken raus? Verhält sie sich aggressiv gegenüber der neuen Katze?

Liebe Grüße
Bärbel

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Hon ey 27. August 2015 - 22:06

10 Monate älter ist blacky und Baby ist immer unter dem Sofa sobald Lärm dankst mit Autos und so.
Sobald blacky ich aus ihrem Versteck hole weil sie sich hinter Kartons versteckt. Hab Angst das sie nicht mehr Raus kommt. Dann hab ich sie ein bisschen auf dem Schoß und bleibt dann auch draußen. Außer wenn sie Wasser dielen Waschmaschine oder Autos hört dann flüchtet sie wieder. Aber wenn blacky draußen ist schaut er immer unter das Sofa und dann macht Baby so ein gut tuendes miauen oder was das ist und dann ist Baby auch draußen. Aber er kommt mittlerweile wen ich auf dem Boden Spiele.

Bärbel
Bärbel 30. August 2015 - 13:44

Hallo Hon ey,

meiner Meinung nach war es ein Fehler, Blacky aus dem Versteck zu holen. Ich weiß auch, dass es sehr schwierig ist, sich zu zurückzuhalten 🙂 Aber es ist immer besser, wenn die Katze von sich aus auf dich zu kommt. Bitte lass sie die nächsten Tage mal in Ruhe. Wenn sie auf dich zu kommt und getreichelt werden möchte, kannst du sie streicheln. Ansonsten warte besser ab. Was den Lärm betrifft, das wird wahrscheinlich mit der Zeit besser. Elvis zum Beispiel ist immer voller Panik geflüchtet, wenn es an der Tür geklingelt hat. Jetzt ist er neugierig und will sehen, wer da kommt. Wenn die Katze sich bei dir geborgen fühlt, wird sie ihre Ängste abbauen.

Viele Grüße
Bärbel

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Abby 7. August 2015 - 14:37

Hallo,
ich bräuchte auch mal einen Rat.
Ich habe gestern zwei circa 12 Wochen alte Katzengeschwister bekommen.
Sie wurden in einem Botanischen Garten geboren und dann vom Tierheim an eine Katzenmutter vermittelt(Die Mutter der Beiden ist ebenfalls bei dieser).
Bereits da waren die beiden sehr scheu und haben sich nicht anfassen lassen. Als wir Zuhause angekommen sind haben die Beiden sich sofort versteckt.
Abends haben sie zwar die Wohnung erkundet, aber jetz verstecken sie sich wieder.
Zudem haben sie zwei mal wo hin gemacht, obwohl sie eigentlich bereits stubenrein sind. Ich vermute ja, dass dies mit dem Stress zu tun hat.
Ich mache mir nur sorgen weil sie bis jetz anscheinend weder getrunken noch gegessen haben…
Zudem fauchen sie mich immer an wenn ich ihnen näher komme.

Antwort
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Abby 9. August 2015 - 11:47

Fressen und trinken tun die beiden jetzt bereits. Das Katzenklo benutzen sie auch manchmal(warum nicht immer? :/) . Das Problem ist nur das sie sich am Tag immer verrstecken und abends dann hell wach sind.
Aufgrund des ungeheuren Krachs kann ich nicht schlafen. Ich habe Angst sie wieder zurückgeben zu müssen , wenn es nicht besser wird.
Bitte um Rat

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. August 2015 - 14:14

Hallo Abby,

die meisten Katzen sind eher nachts aktiv, man kann sie aber daran gewöhnen, Ruhe zu geben. Wenn die beiden sich eingelebt haben, solltest du am abend so viel mit ihnen spielen, bis sie richtig ausgepowert und müde sind. Mit Katzen im Haus hast du aber keine Garantie auf ruhige Nächte 😉 Selbst mein schon etwas älterer Kater meint manchmal, er muss mich wecken.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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´cade ute 26. Juni 2015 - 12:26

meine katze ist vom tierheim 4 monate alt wa schwerr zu vermitteln ist akressief und hast hände was kan ich tun das sie hände mag

Antwort
Bärbel
Bärbel 26. Juni 2015 - 17:36

Hallo Ute,

warst du schon mit ihr beim Tierarzt? Aggression kann ein Zeichen von Schmerzen sein. Wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist würde ich zu viel Geduld raten. Probiere mal vorsichtig, ihr zuerst Leckerlies hin zu werfen und später dann aus der Hand zu füttern.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

Antwort
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Holger 15. Juni 2015 - 13:34

Hallo,

ich hoffe, dass ich hier richtig bin und mir jemand helfen kann…

Vor 10 Tagen habe ich mir eine ca. 1 Jahr alte Katze aus dem Tierheim geholt….Mir wurde dort mitgeteilt, dass eine Familie sie vor einem Monat abgegeben hat, da sie den 5-jährigen Jungen wohl die Beine blutig gekratzt hat…so wie mir gesagt wurde, war der Junge wohl ein “Rotzlöffel”, der die Mieze auch gequält hat….dieses berührte natürlich mein Herz und ich wollte ihr / uns eine Chance geben und “eine bessere Zukunft”.

(Zur Info: Zuvor ging bei mir Nachbarskatze ein Jahr lang ein und aus….sie ist zwei Jahre und extrem verschmust…kann gar nicht genug bekommen…. 😉 nachdem meine Nachbarn jedoch signalisierten, dass sie es nicht mehr möchten, dass ihre Kleine bei mir zu Besuch ist, habe ich mich auf den Weg ins Tierheim gemacht und mich schnell verliebt… )

Bevor Finchen (so heißt meine Kleine) bei mir eingezogen ist, habe ich sie mehrmals im TH besucht, um uns auch erstmal die Möglichkeit zu geben uns zu beschnuppern….dabei hat sie mich dann auch das ein oder andere Mal angefaucht 🙁 ist aber wiederum auch mal auf meinen Schoß gekrochen und hat es sich dort gemütlich gemacht… 🙂

Wie gesagt, ist sie schließlich nun bei mir… der erste Tag war ok….sie hat gleich etwas gegessen, ist aufs Katzenklo und hat das Haus erkundet….Am Abend hat sie sich sogar zu mir ins Bett gekuschelt… Allerdings ist sie seitdem sie bei mir ist auch sehr schreckhaft… sobald ich beispielsweise vom Sofa aufstehe oder etwas vom Tisch nehme zuckt sie zusammen und guckt mich mit großen Augen an… meist folgt sie mir auch, wenn ich durchs Haus laufe… aus heiterem Himmel rennt sie auch auf einmal durchs Haus und versteckt sich z.B. unterm Bett oder sitzt auf der Treppe und beobachtet ganz genau die Umgebung…
Am Wochenende hat sie meinen Vater, als der das Haus verlassen wollte und sie am rausgehen (soll sich ja wohl erst eingewöhnen und darf zunächst m.W. nicht raus) hinderte (Fuß in die Tür gestellt), angefaucht, angegriffen und ins Bein gekratzt. Als ich Samstag vom Einkaufen zurückkam wartete sie bereits auf mich… Im ersten Moment schien alles ok… als ich dann ins Schlafzimmer gehen wollte, stand meine Kleine in der Tür, fauchte mich plötzlich an und attackierte meinen Fuß mit ihren Krallen.. :-((
Wie verhalte ich mich in solch einer Situation richtig? Meist sag ich ihr mit lauter Stimme, dass ich das nicht möchte…
Legt sich die schreckhafte und teils aggressive Art? Bin ich zu ungeduldig?? Liegt es vielleicht an ihren negativen Erfahrungen mit dem kleinen Jungen warum sie sich so verhält? Und sie muss sich evtl. erst daran gewöhnen, dass ein Mensch nur Gutes für sie will?
Habe, auf Empfehlung einer Bekannten, Feliway Zerstäuber für die Steckdose bestellt….soll beruhigend wirken…habe auch schon von Bachblüten-Essenzen gehört?! gibt es sonst noch etwas, was ich für die Kleine tun kann?
Von der Nachbarskatze bin ich dieses Verhalten, wie oben schon erwähnt, nicht gewohnt… Habe ich vll. Glück, mit viel Liebe und Geduld, dass sie auch nur zur Schmusekatze wird ??? Mir ist schon klar, dass wie auch beim Menschen, die Charaktere verschieden sind, aber vielleicht muss sie erst lernen, dass streicheln und kuscheln etwas Schönes ist ?? Manchmal traut sie sich ja schon sich an mein Bein zu legen…! 🙂

Ein weiterer Punkt, wo ich um Rat bitte, ist die Situation mit der Nachbarskatze…das Letzte was ich möchte, ist natürlich ihr vor den Kopf stoßen… Zunächst wollte ich sie nicht mehr ins Haus lassen, obwohl sie über Stunden vor meinen Terrassentüren stand und um Einlass bettelte.. Als sie Finchen dann das erste Mal durchs Fenster entdeckt hatte, ging beidseitig das gefauche los… 🙁 Bereits ein paar Tage nach Finchens Einzug hatte Nachbarskatze es geschafft durch die Vordertür reinzukommen (ich war für einen Moment unachtsam)…Finchen war im Wohnzimmer und ich schloß schnell die Tür… als Nachbarskatze am katzenklo roch, fing sie an zu jaulen…so als wollte sie mir sagen, wo konntest du mir das antun und mich so einfach ersetzen… das Tat mir im Herzen weh…:-(( habe sie natürlich dann schnell rausgebracht, um Schlimmeres zwischen den beiden zu verhindern… ich wünsche mir so sehr, dass die Beiden sich verstehen und im besten Fall miteinander spielen, sobald meine Kleine raus darf… Könnt ihr mir auch hierzu ein paar Tipps geben, wie man vll. ein bisschen nachhelfen bzw. am Besten vorgehen kann???

Ich habe noch nicht viel Erfahrungen und versuche mir Einiges momentan einzueignen… von daher bitte ich um Verzeihung, wenn sich das ein oder andere doof anhört oder eine blöde Frage dabei ist…

Bin ziemlich ratlos… 🙁

Vielen Dank im voraus für Hilfe, Tipps und Ratschläge!

Antwort
Bärbel
Bärbel 7. Juli 2015 - 16:56

Hallo Holger,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Es ist schwer hier etwas zu raten, ohne deine Katze zu kennen. Die allgemeine Schreckhaftigkeit und Nervosität wird sich mit der Zeit sicher legen. Das Attackieren der Füße könnte auch spielerischer Natur sein. Elvis greift zum Beispiel hin und wieder meine Füße an, wenn ich im Bett oder auf der Couch liege. Wenn es aggressiv gemeint ist (was ich nicht beurteilen kann) bzw. du es absolut nicht möchtest, laut “nein” rufen. Bei Elvis funktioniert das “Nein” eigentlich ganz gut.

Das mit der Nachbarskatze ist schade, denn sie kann ja nicht wissen, warum sie plötzlich nicht mehr ins Haus darf. Warum möchten das deine Nachbarn nicht? Ich fürchte, die Nachbarskatze und Finchen werden niemals beste Freundinnen werden, schließlich hat Finchen sie aus ihrer Sicht aus “ihrem” Revier vertrieben. Mach dir aber bitte keine allzu großen Sorgen, denn so etwas ist ganz normal.

Leider gibt es für Situationen wie diese nicht den ultimativen Rat oder ein Patentrezept. Mit Katzen muss man auch vieles mal (vorsichtig!) ausprobieren und sehen, was funktioniert und was nicht.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Paola 25. Mai 2015 - 9:46

Hallo!
Ich bin leicht verzweifelt 🙂
Ich habe eine Katze, 3 Jahre alt, weiblich, kastriert, freigängerin, deren Schwester vor einem Monat gestorben ist. Meine Katze ist zwar keine Schmusekatze im engeren Sinne, sie mag aber im Haus schlafen (vor allem tagsüber), teilweise bei mir im Bett (beim schlechten Wetter!), und wenn ihr danach ist, gestreichelt zu werden.
Vor 2 Wochen wurde mir eine Fundkatze gegeben, ein Kater, kastriert, keine Kennzeichung (obwohl er ein reinrassinger Siam-Kater ist), zw. 6 Monate und 1 Jahr alt, EXTREM ängstlich und scheu.
Ich habe zuerst versucht, beide in der Wohnung frei zu lassen, was vermutlich ein schwerwiegender Fehler gewesen ist: Sie hat ihn angeknurrt und gefaucht, er sie auch, daraufhin sie ist nur zum Fressen ins Haus gekommen, er hat überall gepinkelt und markiert.
Also, Logistik geändert: Er hat sein Hauptquartier im Spielzimmer im Keller, wo er am liebsten war, mit Katzenhöhle, Spielzeug (nie angeschaut), Katzenminze, selbstverständlich Klo und Essecke, Freigang im gnazen Keller, Treppenhaus und Speicher; sie hat die ganze Wohnung, wie vorher auch.
Nach 3 Wochen extren ruhiges Verhalten, Sprechen, Spielversuche, usw., habe ihn soweit, dass er nicht mehr blitzartig den Raum verlässt, wenn ich rein komme. Habe die ganze Wohnung desodoriert, und jetzt kommt auch meine Katze wieder ins Haus.

Wie soll es weiter gehen?

Ich möchte weder meine Katze verlieren, noch den kleinen Kater ins Tierheim abgeben (niemand vermisst ihn, niemand will einen Kater, der markiert/pinkelt).

Kann mir jemand helfen?

Vielen Dank
Paola

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. Mai 2015 - 14:19

Hallo Paola,

am besten passen Katzen vom gleichen Geschlecht und im gleichen Alter zusammen. Hier kamen Katze und Kater in unterschiedlichem Alter zusammen und ein Konflikt scheint mir in dieser Konstellation vorprogrammiert. Versuche, dich mal in die Lage der beiden Katzen zu versetzen: Deine Erstkatze trauert vielleicht noch um ihre Schwester, dann kommt hier so ein Jungkater an, der ihr das Revier streitig macht. Für den Kater ist es auch alles andere als einfach. Wer weiß, was er vorher erlebt hat. Jetzt kommt er in ein neues Zuhause und muss sich gegen eine fauchige Erstkatze behaupten.

Es ist schwer hier etwas zu raten. Ich fände es allerdings unfair, die Erstkatze abzugeben. Die ist doch bei dir zuhause und trauert noch um ihre Schwester. Und um eine dreijährige Katze reißt sich auch niemand. Du würdest sie sehr unglücklich machen. Wenn überhaupt, würde ich den Kater abgeben. Ich vermute, in einer passenderen Konstellation, vielleicht sogar als Einzelkater mit Freigang würde er nicht mehr markieren. Aber vielleicht renkt sich das Ganze doch noch ein, immerhin ist er ruhiger geworden und die Katze traut sich wieder ins Haus.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Nicole 20. Mai 2015 - 11:51

Hallo ,
ich habe vor ca 14 Tagen wieder eine Katze aus dem Tierheim geholt nachdem mein alter Kater verstorben war.Die kleine Dame hat auch sch so einiges hinter sich.Sie kam vor ca einem halbem Jahr ungeimpft,unentwurmt und völlig fertig ins Tierheim.Dort hat man dann alles für die kleine Dame getan und sie wurde auch recht schnell wieder vermittelt.An eine Mutter mit ihrer ca 7 Tochter.Dort hat sie dann die ganze Wohnung voll gepinkelt und auch ihren Kot nicht ins Klo gebracht.Nach 3 Monaten haben sie sie schweren Herzens wieder ins Tierheim gebracht.An diesem Tag war ich grade da um mir einen neuen Mitbewohner aus zu suchen.Als sie mir sagte das die Katze für ihre Tochter wie einkuscheltier gewesen sein habe ich mir schon gedacht warum sie z.B grade ins Bett pinkelt.Außerdem war dort eine 15 jährige andere Katze vorhanden die nicht kastrirt war und die sie nicht akzeptirt hat.Ich habe sie dann gleich mit genommen damit sie nicht wieder ins Katzenhaus muss,die Chemie stimmte auch.Bei mir hat sie bis jetzt nur ab und zu in die Transportbox gepinkelt,die ich immer stehen habe.Aber wer kann ihr verdenken das sie die nicht mag.Allerdings gibt mir ihr verhalten echt Rätzel auf,sie schnurt total wenn ich wieder komme und will gestreichelt werden.Anderseites ist sie sehr schreckhaft und läuft manchmal vor mir weg ohne Grund z.B wenn ich nur an ihr vorbei möchte und gar nichts von ihr möchte.Sie kommt abens von alleine mit ins Bett und schläft auf meinem Kopfkissen mit.Morgens begrüßt sie mich mit Mautzen.Spielen ist auch ok,aber bitte nur so das meine Füße niergendwo zu sehen sind.Wenn ich auf dem Sofa sitzte kommt sie auch und sucht die nähe,aber sie traut sich immer nur auf die Sofalehne.Ich bedrenge sie nicht und lass sie kommen,dazu kommt das sie leider schwer Nieren krank ist (was für mich jetzt kein Problem ist).So bin ich noch zusätzlich die blöde die ihr morgens immer die Tablette geben muss.Das klapp wichrklich toll fast ohne festhalten und sie schluckt sie sofort runter.Ich weiß nur absolut nicht mehr wie ich mich bei ihr verhalten soll,ich rede häufig mit ihr,hab es mit Klickeren probiert ,eigentlich mit allem was mich für sie toll und interessant macht.Nur leider wird es nicht besser.Ich hoffe du hast vielleicht noch ein paar Tipps oder Ideen für mich.Eins ist klar,auch wenn es sobleibt wie es jetzt ist muss sie nicht wieder weg,wäre halt nur schön wenn sie nicht immer diesen stress hätte weil sie denkt jetzt passiert was schlimmes,was ihr bei mir ja nicht passiert noch passiert ist.

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. Mai 2015 - 15:01

Hallo Nicole,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Schlimm, wie unsensibel manche Leute mit ihren Katzen umgehen. Da hat die kleine Dame Glück, dass sie jetzt bei dir lebt. Ich glaube, du musst dir überhaupt keine Sorgen machen. So wie sich das liest, hat dich die Kleine jetzt schon sehr gern. Du wirst sehen, das wird immer besser. Meine Erfahrung mit Elvis war: 14 Tage sind nichts! Es hat Monate gedauert, bis er sich einigermaßen entspannen konnte und nicht mehr hypernervös war. Viel reden ist gut, mit dem Klickern würde ich evtl. noch ein paar Wochen warten. So voller Angst lernt es sich schlecht. Wenn sie die Tablette schluckt, ist doch alles ok. Wenn ich dir noch einen Rat geben darf: Falls du eine zweite Katze ins Haus holen möchtest, warte damit bitte, bis sich die Erste wirklich gut eingelebt hat. Sonst hat sie gleich wieder Stress.

Kopf hoch und alles Gute!
Bärbel

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Andrea 7. März 2015 - 9:02

Hallo zusammen, ich habe vor 5 (!) Wochen einen einjährigen Kater aus dem Tierheim in meine Familie (Mann und zwei ruhige Kinder) geholt. Anfangs versteckte er sich hinter der Spülmaschine und war nicht zugänglich. Nach und nach suchte er sich immer zugänglichere Verstecke auf und jetzt liegt er seit zwei Wochen so versteckt, dass ich ihn streicheln kann. Wenn ich das tue, so schnurrt er, legt sich auf die Seite und streckt seine Gliedmaßen von sich. Ab und zu beißt er auch zärtlich in meine Hand und er nimmt auch Futter von mir an. Ich habe den Eindruck, dass er die Streicheleinheiten genießt. Aber er kommt tagsüber nicht aus seinem Versteck, sondern geht nur nachts auf Wanderschaft, um das Futter und die Toilette aufzusuchen. Ich überlege jetzt, ob es für ihn besser wäre, wenn ich ihn wieder ganz in Ruhe lasse. Vielleicht deute ich sein Schnurren falsch? Oder sollte ich ihn zurück ins Tierheim bringen? Dort galt er als äußerst kommunikativ und kinderlieb… vielleicht fühlte er sich dort wohler? Ich habe nicht das Gefühl, mit Geduld wesentlich weiter zu kommen und bin über jeden Tipp sehr dankbar!

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Bärbel
Bärbel 9. März 2015 - 17:19

Hallo Andrea,

bitte gib nicht auf! Immerhin hat dein Kater bereits kleine Fortschritte gemacht, seit er bei euch ist. Er schnurrt sogar schon 🙂 Ich glaube, es wäre sehr schlimm für ihn, wenn er jetzt wieder ins Tierheim zurück müsste. Er hat halt sein eigenes Tempo und das ist nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen.

Wie gehen denn deine Kinder mit dem Kater um? Kann es sein, dass sie ihn – evtl. unabsichtlich – zu sehr bedrängen? Ich würde auf jeden Fall darauf achten, dass sie ihn ganz in Ruhe lassen – auch wenn’s schwer fällt 😉

An deiner Stelle würde ich auch im Tierheim anrufen. Dort kennen sie den Kater schließlich am besten und können dir vielleicht noch wertvolle Hinweise geben. Als ich Elvis damals zu mir nahm, habe ich auch ein oder zweimal im Tierheim angerufen und mir Rat geholt.

Ich wünsche euch alles Gute!

Liebe Grüße

Bärbel

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Linda 19. Februar 2015 - 7:07

Hallo,

ich habe erst seid kurzem einen kleinen Kater. Ich hab ihn aus einem katzenhaus geholt. Er ist sehr ängstlich und aggressiv. Bestimmt hätte ich mir es einfacher machen können, indem ich mir kein so scheuen kleinen Kater zulege. Seine Augen waren so voller Angst das ich ihn nicht in dem Katzenhaus lassen konnte/wollte. Ich will ihm helfen, das er wieder vertrauen in den Menschen hat. Und nätürlich auch zu mir.
Vieleicht hätten sie ja ein paar tipps für mich wie ich ihm helfen kann?
Seid er jetzt bei mir ist lass ich ihn einfach gehn. Er hat schon große Angst wenn ich ihm nur sein Futter hin stelle. Kommt man ihm zu nahe knurt er. Streicheln oder gar auf den Arm nehmen kann man total vergessen. Das versucht er dann zu verhindern mit Fauchen oder schlagen.
Mich selbst hat er noch nicht geschlagen aber nur weil ich ihm einfach Zeit lassen will und ihm seine ruhe lasse. Ist mein verhalten in der situation richtig oder soll ich was anders machen?

Schon mal Lieben Dank.

Mit Freundlichen Grüßen Linda und der kleine Karter Pancho

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Bärbel
Bärbel 19. Februar 2015 - 13:59

Hallo Linda,

in Ruhe lassen ist genau das Richtige 🙂 Wenn er genug Vertrauen gefasst hat, wird er von selbst auf dich zukommen.

Alles Gute euch beiden!

Liebe Grüße
Bärbel

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Anne 8. Februar 2015 - 16:16

Hallo Bärbel,
vielen Dank für den schönen Artikel.
Wir haben am Montag einen 3-jährigen Kater aus der Tiersammelstelle aufgenommen. Er ist unheimlich scheu. Leider hat er in den letzten Wochen auch einiges durchgemacht (Herrchen verstorben, mindestens 3 Tage mit Herrchen in der Wohnung, bis dieser gefunden wurde, Polizeieinsatz, Tiersammelstelle, in der er 1 1/2 Wochen war, bis ich ihn geholt habe).
Am 1. Tag hat er sich unter dem Sessel versteckt – in dem Zimmer, wo wir ihn rausgelassen haben. Über Nacht (die Tür zum Flur habe ich offen gelassen), hat er sich ein Versteck im Flur gesucht – hinterste Ecke unter einem großen Regal voller “Gerümpel” ala Staubsauger, Blumentöpfe, Leiter und co. Dort hat er bis zum Freitag verbracht. Ab Mittwoch konnte mein Freund ihn streicheln und auch ein bisschen füttern. Ab Freitag durfte ich das dann auch.
Er hat am Mittwoch angefangen, zu niesen. Ich dachte erst, dass es an der staubigen Ecke lag. Allerdings wars auch sehr kühl dort. Als das niesen schlimmer wurde und auch die Atmung sich so schnorchelnd anhörte, haben wir ihn schweren Herzens eingesammelt und sind zum Tierarzt gefahren. Wieder soviel Stress für den Kleinen. Er hat nun eine Infektion, bei der die Bronchien mit befallen sind. 2 Spritzen bekommen und seit gestern bekommt er Antibiotikum.
Um eine weitere Verkühlung zu vermeiden, haben wir ihn direkt im Wohnzimmer rausgelassen, wo er auch nachts zur Toilette geht. Er lässt sich unterm Sofa streicheln – fordert das auch ein, wenn man die Hand vorsichtig druntersteckt. Vom Nassfutter schlabbert er nur die Soße und verschluckt sich fast, wegen der verstopften Nase. Trockenfutter frisst er nur aus der Hand (das Antibiotikum gott sei dank auch). Nun ist er seit 6 Tagen hier und traut sich nicht aus seinem Versteck. Er hat gleich neben seinem Sofa einen deckenhohen Kratzbaum, der ihn nicht interessiert. Mit der Spielangel beschäftigt er sich zwar, aber nur soweit, wie er unterm Sofa bleiben kann…

Kann ich noch irgendetwas tun? Ich mache mir große Sorgen. Er niest auch immernoch. Ich will ihn nicht überfordern. Aber wäre ein höhergelegenes Versteck nicht besser für ihn?

Ratlose Grüße

Anne

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Bärbel
Bärbel 8. Februar 2015 - 17:37

Hallo Anne,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂

Puh, da hat der arme Kater einiges durchgemacht. Ich kenne das, wenn die Katze krank ist, macht man sich wahnsinnige Sorgen. Als Elvis diesen Herbst aus der Tierklinik kam, hat er sich gleich unter dem Bett verkrochen. Mit dem frisch operierten Bauch lag er die halbe Nacht auf dem staubigen und kühlen Boden. Er hat sich dann eine saftige Erkältung und eine leichte Blasenentzündung eingefangen.

Warum ich dir das schreibe: Ich bin fast verrückt geworden vor Angst, aber Elvis hat das alles überstanden. Und das wird dein Kater auch. Ich habe meinem Elvis damals eine Kuschelhöhle aus Plüsch gekauft, die war schön warm und hielt die Zugluft ab. Kauf doch deinem Kater auch so eine Höhle, da kann er sich verkriechen. Spielen würde ich jetzt nicht mit ihm, er muss sich erst einmal erholen. Achte auch darauf, dass er genug Wasser zum Trinken hat. Das Wasser bitte nicht in die Nähe des Futters stellen.

Liebe Grüße und alles Gute 🙂
Bärbel

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Elli 11. Januar 2015 - 15:02

Hallo zusammen,
ich kann den Tipps nur zustimmen. Am besten erzähle ich einfach kurz, wie ich es erlebt habe.
Vor ca. 2 Monaten habe ich eine 1 jährige kastrierte Katze aus dem Tierheim geholt. Da sie eine Freigängerin werden soll und wir einen Hund haben, war die Auswahl aus dem Katzenhaus nicht groß. Wir sind mit unserem Hund dorthin und Wilma war gegenüber unserem Hund völlig entspannt. Nach zwei Tagen haben wir sie mit nach Hause genommen. An den ersten 2 Tagen saß sie nur unter dem Sofa. Ich habe ihr den Futternapf unter das Sofa gestellt. Das Katzenklo hat sie nur Nachts benutzt. Am 3. Tag kam sie langsam unter dem Sofa her, aber bei jeder Bewegung von uns lief sie wieder unters Sofa. In der Nacht zum 4. Tag hat sie irgendein Schalter umgelegt. Denn als wir aufgestanden sind, begrüßte sie uns vorsichtig. Wollte schon etwas spielen und fressen auf dem Katzenbaum war kein Problem.
Und jetzt, 2 Monate später, ist sie eine absolut treue Seele. Sie liebt Schmuseeinheiten. Und das Zusammenleben mit unserem Hund war nie ein Problem.
Zur Zeit üben wir die Freigänge, Wilma ist jedoch schreckhaft und zurückhaltender. Das bedeutet, dass wir zur Zeit noch zu Hause sein müssen, wenn sie “rausgeht”. Nach max 10 Minuten ist der Ausflug beendet und sie flieht regelrecht ins Haus zurück.

Soweit zu meiner Wilma 🙂

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Bärbel
Bärbel 12. Januar 2015 - 11:26

Hallo Elli,

vielen Dank für deinen Kommentar. Drei Tage unter dem Sofa sind schon eine harte Probe. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob ich damals so lang durchgehalten hätte – aber wie man sieht, hat es sich gelohnt 🙂 Mein Elvis kam zum Glück schon nach einer Nacht und einem Tag unter dem Sofa hervor, verbrachte aber die nächsten zwei Wochen mehr oder weniger unter der Decke, die auf dem Sofa lag.

Ich drücke euch die Daumen, dass Wilma weiterhin so gute Fortschritte macht. Lasst euch auch von dem einen oder anderen Rückfall nicht entmutigen.

Liebe Grüße
Bärbel

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Manuela Märtin 17. November 2014 - 19:37

Hallo und herzlichen Dank für diesen Beitrag. Wir haben seit 3 Tagen auch eine neue Mitbewohnerin aus dem Tierheim. Sie ist, wie unsere Katze auch, schon etwad betagter, aber sehr scheu. Sie ist mit anderen Katzen sehr sozial, nur vor Menschen hat sie furchtbare Angst. Die Zusammenführung hat soweit ohne Streit geklappt. Unsere Katze grummelt und faucht sie zwar an, aber ich hoffe, dass das mit der Zeit noch harmonischer wird, denn bisher war sie Einzelkatze. Hast du vielleicht noch ein paar Tipps, wie es mit der Harmonie zwischen den Katzen und uns Menschen gut gelingen kann? Wahrscheinlich viel Geduld?

Lieben Dank und viele Grüße
Manuela

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Bärbel
Bärbel 18. November 2014 - 10:10

Hallo Manuela,

vielen Dank für Deinen Kommentar 🙂 Ich denke auch, Geduld ist das Wichtigste. Ansonsten würde ich – wenn möglich – laute Geräusche, Musik und viel Besuch für die ersten Tage vermeiden. Außerdem solltest Du darauf achten, dass beide Katzen genügend Rückzugsmöglichkeiten haben: Evtl. einen zusätzlichen Kratzbaum und zusätzliche Höhlen anschaffen. Bei Problemen kann ich das Buch “Tipps von der Katzenflüsterin” empfehlen, ein Schwerpunkt darin ist die Zusammenführung.

Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg!

Liebe Grüße
Bärbel

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Anna 31. Mai 2014 - 20:26

Hallo, ich würde dieses Thema gerne nocheinmal aufgreifen & würde mich über einen Tipp freuen!

Ich habe am Dienstag zwei 2jährige Katzen bekommen, die auch in der Vergangenheit zusammen gehalten wurden
Die eine ist Super selbstbewusst, der Kater ist ängstlich und schüchtern

Ich habe den Kater nun seid Dienstag nicht wirklich zu Gesicht bekommen.
Einmal täglich stelle ich die komplette Wohnung auf den Kopf um sicherzustellen dass es ihm gut geht und er sich nicht zB irgendwo eingeklemmt hat.
Wenn ich allerdings ein Versteck von ihm aufgetan habe sucht er dieses nicht wieder auf.
Heute konnte ich ihn den ganzen Tag nicht finden
Ich weiß nicht ob er frisst, weil die andere Katze ja auch noch da ist und sein Fressen evtl wegnehmen könnte
Außerdem kann ich ihm kein Wasser und Futter vor sein Versteck stellen, da ich nicht weiß wo er gerade ist.

Ich glaube dass er nachts raus kommt, aber ich bin eben nicht sicher ob er seid Dienstag überhaupt gefressen hat.

Außerdem will ich die zweite Katze auch nicht über Nacht weg sperren, da ich denke dass ihm die Gesellschaft Sicherheit gibt und außerdem sperre ich sie, wenn es doof läuft, ausgerechnet in den Raum, in dem er sich versteckt..

Ich weiß nicht so recht wie ich vor gehen soll & mache mir langsam wirklich sorgen um das arme Tier..
Kann mir evtl jemand einen Tipp geben, wie ich mich am besten verhalte?!
Vielen Dank

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Bärbel
Bärbel 1. Juni 2014 - 11:05

Hallo Anna,

es ist normal, dass sich scheue Katzen ein neues Versteck suchen, sobald das alte “aufgeflogen” ist. Wenn Du also nachsiehst, machst Du die Situation immer schlimmer. Auch wenn es schwerfällt: Nicht nachsehen, nicht suchen. Wenn Du ihn irgendwo vermutest, zum Beispiel unter dem Sofa, dann geh vorbei und sage ein oder zwei nette Sätze zu ihm. Katzen erkennen an der Sprache, ob es jemand gut mit ihnen meint oder nicht.

Futter und Wasser würde ich an mehreren Plätzen aufstellen. Auch wenn Trockenfutter als ungesund gilt, ich würde in diesem Fall eine Ausnahme machen und für beide Katzen reichlich Trockenfutter zur Verfügung stellen. Das kann den ganzen Tag und die ganze Nacht stehen bleiben, ohne dass es schlecht wird. Hast Du denn bemerkt, ob der Kater die Toilette benutzt? Das wäre ja auch wichtig.

Das Wichtigste aber: Bleib gelassen und lass dem Kater Zeit. Das wird schon! Ich würde mich freuen, wenn Du dich noch einmal meldest und berichtest, wie die Sache ausgegangen ist.

Viele Grüße
Bärbel

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Tanja 12. Januar 2015 - 20:50

Daaaaanke für eure Berichte!
Habe heute ein Geschwisterpaar aus dem Tierheim abgeholt. (Geb.2009) ….
Bis gerade dachte ich ich hätte eine vergessen….habe sie gerade fauchend im Bücherregal hinter den Büchern gefunden. Der Kater zeigt sich schreckhaft ab und an….
Dachte bis gerade das ich “die schreckhaftsen” von allen habe!
Aber auch wenns so sein soll…..ich mag sie jetzt schon nicht mehr hergeben 🙂
T.N. & Melinda & Flocke

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Bärbel
Bärbel 14. Januar 2015 - 16:18

Hallo Tanja,

toll, dass du zwei erwachsenen Katzen aus dem Tierheim ein Zuhause gibst 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Christopher 4. Dezember 2013 - 12:42

Schöner Beitrag, bei unserem Kater Hobbes war es genauso… Erstmal unglaublich ängstlich, dann nach ein paar Tagen kam er unterm Bett hervor. Allerdings kuckt er mich auch jetzt nach über einem Jahr immer noch mitunter recht skeptisch an 🙂 Aber vielleicht ist das auch das angeborene Misstrauen.

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Dezember 2013 - 13:45

Danke für Deinen Kommentar 🙂 Skeptisch gucken kann Elvis auch, wenn zum Beispiel die Futtersorte nicht genehm ist…

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