Eine ängstliche Katze eingewöhnen – 6 hilfreiche Tipps

von Bärbel
Ängstliches Kätzchen

Wer eine Katze bei sich einziehen lässt, muss damit rechnen, dass diese am Anfang sehr ängstlich reagiert. Anstatt schnurrend auf deinem Schoß sitzt der neue Mitbewohner möglicherweise hinter der Schrankwand und traut sich nicht raus.

Ein Umgebungswechsel ist für fast jede Katze mit Stress verbunden. Eine Katze aus dem Tierheim hat vielleicht schon schlechte Erfahrungen mit Menschen hinter sich und ist deshalb sehr furchtsam.

Wie kannst du deinem ängstlichen Stubentiger die Scheu nehmen? Hier ein paar Verhaltensregeln, mit denen ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe:

1. Respektiere ihr Versteck

Die Transportbox geht auf und die Katze flüchtet ins nächstgelegene Versteck. Das ist nichts Ungewöhnliches und so war es auch bei uns. Elvis verbrachte die erste Nacht in seinem neuen Zuhause unter der Couch. Dort blieb er bis zum Abend des folgenden Tages.

Es kann durchaus mehrere Tage dauern, bis sich eine ängstliche Katze aus ihrem Versteck traut. Stelle sicher, dass sie freien Zugang zu Wasser, Futter und Katzenklo hat und lasse sie ansonsten in Ruhe. Wahrscheinlich wird sie nachts etwas fressen und die Toilette benutzen. Es ist wichtig, das Versteck unbedingt zu respektieren, denn nur hier fühlt sich das Tier einigermaßen sicher. Geht man der Katze nach und stört sie, wird sie ein anderes Versteck aufsuchen. Die Situation wird dadurch nicht besser.

Wichtig: Riskante Verstecke solltest du verbarrikadieren, bevor Du die Katze holst.

2. Normaler Alltag – mit Einschränkungen

Als wir unseren Kater Elvis aus dem Tierheim holten, bekamen wir von der Tierpflegerin den Rat, nichts an unserer häuslichen Alltagsroutine zu ändern. So würde sich das Tier am schnellsten eingewöhnen. An diesen Rat haben wir uns im Großen und Ganzen gehalten. Den Staubsauger habe ich allerdings in der ersten Woche nicht eingeschaltet. Die meisten Katzen hassen Staubsauger und man muss den neuen Mitbewohner ja nicht gleich einer Schocktherapie unterziehen.

 

3. Sprich mit ihr

Eine Katze kann an der Stimme erkennen, ob man ihr wohlgesonnen ist, oder nicht. Jedes Mal, wenn du an ihrem Versteck vorbei kommst, solltest du ein bis zwei (oder auch drei) nette Sätze zu ihr sagen. Auch wenn du dir dabei vielleicht ein wenig seltsam vorkommst, es wirkt!

4. Lächle sie an – auf Katzenart

Katzen lächeln, indem sie mit den Augen blinzeln. Wenn die Katze aus ihrem Versteck herauskommt, kannst auch du mit den Augen blinzeln. So signalisierst Du ihr, dass sie bei freundlichen Menschen gelandet ist. Vermeide ansonsten direkten Augenkontakt, denn Anstarren ist in der Katzensprache eine aggressive Handlung.

5. Nicht anfassen

Am liebsten möchte man so ein ängstliches Fellbündel gleich auf den Arm nehmen und streicheln. Nicht machen! Um Vertrauen zu schaffen, sollte der erste Körperkontakt unbedingt von der Katze ausgehen. Warte ab, bis sie deine Nähe sucht. Auch Lärm und ruckartige Bewegungen können scheue Katzen erschrecken. Je ruhiger du es angehen lässt, desto schneller wird deine Katze „auftauen“.

6. Gib ihr Zeit

Das Wichtigste im Umgang mit ängstlichen Katzen ist Geduld. Nachdem Elvis unter der Couch hervorgekommen war, verbrachte er zwei Wochen lang die meiste Zeit auf der Couch – unter einer Decke. Auch mit Rückfällen musst du rechnen. Doch das Warten lohnt sich. Nachdem Elvis seine Ängste abgelegt hatte, kam ein ausgesprochen selbstbewusster Kater zum Vorschein, der genau weiß was er will.

Foto: © kaemte/pixelio.de

234 Kommentare

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Marlene Wagner 16. April 2021 - 9:37

Guten Morgen,
vielen lieben Dank erstmal für deine super geschriebenen Tips.
Ich habe auch eine Frage.
Wir haben seit ca. 2 Wochen 2 junge Katerchen vom Bauernhof.
Sie wurden von einer Pflegestelle eingefangen und waren dort auch ein paar Tage.
Zuerst wurde vermutet, es wären Brüder…sind sie wohl aber doch nicht. Sie sind aber vom selben Bauernhof.
Sie sind beide ca. 4,5-6Mon alt.
Wir haben sie bei uns im Wohnzimmer inkl. Kletterbaum, Kratzmöglichkeiten, Spielzeug, Futter etc.
Natürlich gibt es auch Rückzugsmöglichkeiten wie zum Beispiel ie Transportbox und diverse Kartons mit Handtüchern.
Der eine kleine Kater ist mittlerweile sehr neugierig, erkundet die Wohnung, streicht um die Beine, kuschelt und spielt viel.
Der andere verkriecht sich immer noch in seinen Kisten. Er frisst und macht (mittlerweile) auch ordentlich ins Katzenklo.
Sobald man sich ihm nähert, auch zum Futter auffüllen, faucht er und zieht sich zurück.
Wir lassen ihm seine Ruhe….manchmal genießt er aber auch vorsichtige Streicheleinheiten.
Wir reden mit ihm und versuchen ihn durch spielen zu locken.
Gefühlt wurde sein Verhalten die letzten Tage aber wieder zurückhaltender. Als ob wir Rückschritte anstatt Fortschritte machen würden…
VG

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Bärbel
Bärbel 16. April 2021 - 16:45

Hallo Marlene,

herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs 🙂 Rückschritte gibt es immer mal, das war bei Elvis auch so. Da braucht es einfach viel Geduld. Bei ängstlichen Katzen muss man nicht in Tagen, sondern in Wochen und sogar Monaten denken. Vielleicht ist irgend etwas vorgefallen, was ihn an ein schlimmes Erlebnis von früher erinnert hat. Leider werden Katzen auf Bauernhöfen nicht immer gut behandelt.

Liebe Grüße
Bärbel

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Marlene Wagner 17. April 2021 - 13:09

Danke dir für die schnelle Nachricht.
Das beruhigt mich schonmal etwas, wir hatten uns schon Sorgen gemacht.
Nachts sind die beiden sehr viel mehr aktiv und dann erkundet auch der große die Gegend…..sobald wir aber morgens aufstehen, flüchtet er quasi sofort und in richtiger Panik in seine Box.
Aber dann werden wir ihm wohl einfach mich etwas mehr Zeit geben. 🙂

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Conny 21. März 2021 - 15:05

Hallo,
wie schön, dass es hier die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen 🙂 Nachdem wir vor kurzem, nach fast 17 Jahren auch die Katze unseres Katzenpärchens gehen lassen mussten, ist nun ein junger Kater eingezogen. Sobald möglich soll er noch eine Freundin bekommen.

Sam ist knapp 1,5 Jahre, war nach seinem Start im TH jetzt etwa 1 Jahr bei einer Dame, die ihn sehr liebt aber nun gemerkt hat, dass sie viel zu wenig Zeit für ihn hat. Gestern morgen haben wir ihn abgeholt, das Einfangen war stressig für ihn, die Fahrt war recht lang. Gestern saß er bis abends in der Box im Esszimmer. Dann ist er rausgekommen und hat sich auf die Sitzfläche eines Stuhls zurückgezogen, unter dem Esstisch. Da sitzt er nun, wir geben ihm Zeit. Nachts ist er einmal durchs Klo gestapft, ohne etwas zu hinterlassen. Erkennbar gegessen oder getrunken hat er nachts nicht. Da ich ihn auf der Heimfahrt in der Box schon etwas streicheln durfte, habe ich mich heute dem Stuhl genähert – ich durfte ihn kraulen, er ist auf der Sitzfläche herumgekullert und hat geschnurrt. Er nimmt ein paar Leckerli wenn ich sie anreiche. Den Stuhl verlässt er kaum. Eigentlich nur, wenn ich ihn vorher etwas geknuddelt habe. Dann hat er etwas Katzensuppe von einem Tellerchen geschleckt, etwa ein Tütchen insgesamt. Nur wenige Male ist er wie ein kleiner Geist durch den Wohn-Ess-Bereich gehuscht, dann wieder auf den Stuhl.
Wir machen uns etwas Sorgen, ist es normal, dass ein Katzentier aus einem Privathaushalt so scheu ist? Mein Mann darf sich eher nicht nähern, dann zieht er sich gleich zurück/weicht auf einen anderen Stuhl aus. Ich glaube, Sam hat noch nicht viele Männer getroffen.

Ist es ok, wenn er ein paar Tage so wenig Futter nimmt? Am Wasser hab ich ihn gar nicht gesehen, nur die Suppe wurde geschleckt. Vielleicht sind wir von den Vorgänger-Katzen verwöhnt, das war völlig problemlos aber die Scheu macht uns sorgen. Lieber ganz in Ruhe lassen? Aber das Kraulen scheint ihn zu ermutigen, mal die Deckung zu verlassen, aber eben nur superkurz. Dabei wartet hier doch sein ganzer Katzenhausrat auf ihn…
LG, Conny

Antwort
Bärbel
Bärbel 23. März 2021 - 9:58

Hallo Conny,

erst mal herzlichen Glückwunsch zum “Familienzuwachs”. Kannst du dich bei der Vorbesitzerin erkundigen, welches Futter er dort bekommen hat? Ich würde die gleiche Sorte erst einmal weiter geben. Es ist kein Problem, wenn du den Kater nicht trinken siehst. Katzen sind Wüstentiere und brauchen sehr wenig Wasser. Ausnahme: Bei Trockenfutter. Wichtig ist, dass er die Toilette benutzt. Falls nicht, unbedingt zur Tierärztin.

Ansonsten braucht er wahrscheinlich einfach Zeit, um sich einzugewöhnen. Vermutlich ist er sehr sensibel.

Eine Sache liegt mir am Herzen: Du schreibst ja, dass du noch ein Katzenweibchen aufnehmen willst. Ich lese immer wieder von Problemen in Mehrkatzenhaushalten. Das liegt unter anderen daran, dass die Tiere nicht zusammen passen. Am besten funktioniert es wirklich mit Tieren im gleichen Alter und vom gleichen Geschlecht. Du solltest also unbedingt nach einem Kater im gleichen Alter Ausschau halten.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Conny 27. März 2021 - 14:42

Hallo Bärbel,
danke für Deine Rückmeldung. Der Kleine war mit seinem Hausstand angereist, incl. Futter. Das mitgebrachte Feuchtfutter wurde zu keinem Zeitpunkt angerührt, wir haben jetzt festgestellt, dass er hochwertige FIsch-Dosen mag… er frisst nun, allerdings m.E. zu wenig. Polster hat er allerdings, der kleine Brummer bringt 5.5 kg auf die Waage! Das haben wir beim TA-Besuch festgestellt, denn leider gibt es einige Probleme. Trotz Impfung scheint er ein Katzenschnupfen-Problem zu haben, Bindehaut und Rachen sehen nicht gut aus. Außerdem wurde auch noch ein Herzgeräusch festgestellt. Wir wollen nun erstmal abklären wo er gesundheitlich steht bevor wir das Thema 2. Tier weiter verfolgen, deinen Rat werde ich aber berücksichtigen. Er ist ein freundlicher kleiner Kerl, der sich täglich weiterentwickelt und das vierfache Einbringen der Augencreme mit Fassung trägt. Drück die Daumen, dass der Besuch beim Kardiologen nicht allzu schlimmes hervorbringt!
LG, C.

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. März 2021 - 9:04

Hallo Conny,

du schreibst, der Rachen sieht nicht gut aus – vielleicht hat er dort Schmerzen und frisst deshalb so wenig. Toll, dass du dich so gut um ihm kümmerst! Ich drücke die Daumen für den Kardiologen. Elvis hat auch Herzgeräusche und wir lassen das regelmäßig mit einem Herz-Ultraschall überprüfen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Eva Kohl 31. März 2021 - 8:04

Hallo Bärbel,

vielleicht kannst du mir einen Tip geben.
Ich bin sehr verzweifelt und denke schon ob es überhaupt die richtige Entscheidung war.
Soll ich das Tier lieber zurück bringen?

Bei uns leben eine 17jährige, ist Einzelgänger. Will ihren Mensch und ihre Ruhe.
Und eine 4jährige.
Diese sucht seitdem ihre Ziehmutter und Schmusefell jetzt mit 16 Jahren, im Januar verstarb immer die Nähe der anderen.
Aber das klappt nicht weil die das nicht will. Das bleibt auch so.

Für die 4 Jährige Katze habe ich jetzt über Wochen gesucht gefragt und ein Tierchen gefunden.

Sie ist 7 Monate, hatte ein schönes Zuhause, mit einer scheuen Mami.
Dort gab es ein Mensch zwei Katzen und ein Hund, ältere Tiere.
Die kleine ist im Grunde selbstbewusst, hatte sicher noch nie einen Rangkampf.
War halt BabyKing Zuhause, aber weiß wenn wer klingelt muss man weg.

Jetzt ist sie morgen drei Wochen bei uns. Sie hat bissel Schwierigkeiten mit meinem Mann, der ist 192cm, aber der is sehr lieb und sie lässt ihn ran wenn er liegt 🙂 Und unser Sohn kommt noch dazu 10 Jahre. Das ist natürlich auch ein unbekanntes Monster.
Ich achte das der nicht so rumtoölt grade.
Sie war jetzt so zwei Wochen im Oberen Stockt, im Schlafzimmer da oben sind vier Zimmer.
Hat sich an uns so fast gewöhnt, kam raus, hat gespielt geschmust.
Ich hab sie durch das,Haus getragen immer wieder (knurrend)
Vor drei Tagen hab ich aufgemacht.
Aber die Katze hab ich das Gefühl, die echt zu mir als Mensch sehr Vertrauen hatte. Fas is weg.
Sie ist ja schon immer auf Hab Acht und schnell am knurren und schnell unterm Bett.

Sie weiß das es ein Stock darunter Futter gibt. (Zwei Wochen gab es oben Futter) jetzt unten in der Küche, wo alle fressen.
Klo steht oben und unten.
Und in den Keller lassen wir sie noch garnicht.

Sie hockt nur im Versteck und knurrt und faucht und macht der ‘Bär’.
Unsere 4jährige will immer schauen, schmeißt sich vor sie hin und will spielen. Und mal schauen wer das ist.

Meine Alte mit ihren 17 interessiert das alles nicht, aber sie faucht zurück, geht dann aber weiter.
Nur wenn es ihr zu doof wird, wird sie auch draufhauen. Hat sie bisher nicht gemacht.
Die Kleine lässt den andere NULL Chance mal zu gugge und sich selbst genauso wenig.

Ich bin total hin und her und denke ich habe den Schlimmsten Fehler gemacht, obwohl ich dachte die passen charakterlich super zusammen.

Aber hier faucht und knurrt und zittert es nur, egal wo die Kleine sich befindet.
Am besten ins Loch und den ganzen Tag wo hocken und dann wird sie ja immernoch beobachtet von den anderen.

Wie kann ich ihr nur irgendwie zeigen das es bei uns schön ist und keiner ihr was tut?
Morgen ist sie drei Wochen da und seit drei Tagen frisst sie nix.
Macht sich selbst nur Sress.
Ich weis nicht mehr was ich machen soll.
Spielen will die ja nicht. Wenn ich sie hol ist sie ein steifer Zitteral der knurrt.

Setzt ich die in drei qm Flur mit meiner 4jährigen, knurrt die Kleine nur und lässt keinen mal riechen
Sie läuft im Haus, weil ich sie zum Klo und zum Futter setzt.
Sie seckt aber im Grunde nur im Eck und knurrt und faucht.

Ich wäre so Dankbar über einen Rat, möchte die Kleine doch gerne behalten.
Sie is echt lieb, nur sieht man leider nix davon
Die macht der Berserker, die anderen Katzen sind stärker tun ihr bisher aber nix. Eher nur so Pfotengemänge, fauchen und die alten drehen sich um und gehen.
Ich hab irgedwie keine Idee oder soll ich sie einfach nur in Ruhe lassen.
Ich weiß nicht was richtig und falsch ist.

Ganz liebe Grüße
Eva Kohl

Antwort
Bärbel
Bärbel 31. März 2021 - 10:21

Hallo Eva,

das wichtigste zuerst: Da die neue Katze seit drei Tagen nichts frisst, bitte umgehend ab zum Tierarzt! Längeres Hungern kann sehr gefährlich werden (Leberversagen) und ist fast immer ein Zeichen für eine Krankheit.

Zum Tierarztbesuch musst du die Mieze natürlich hochnehmen und in die Kiste packen. Aber ansonsten bitte: Nicht anfassen, nicht hochnehmen – und erst einmal nicht ohne Aufsucht mit deinem Sohn lassen. Knurren ist ein absolutes Alarmsignal.

Die Katze stresst sich nicht selbst, sondern wird durch dein Verhalten gestresst (auch wenn du das nicht mit Absicht machst). Aber “mit Gewalt” zu der anderen Katze setzen bzw. ohne Vorbereitung mit den anderen Katzen zusammen lassen ist Stress pur für das Tier!

Leider lese ich immer wieder, dass Menschen eine dritte Katze ins Haus holen, wenn sich zwei Katzen untereinander nicht verstehen. Das macht sie Sache meistens nicht besser, sondern eher schlimmer.

Von daher mein Rat: Ab zum Tierarzt und danach suchst du ein neues Zuhause für sie. Lass dir dafür aber kein schlechtes Gewissen einreden. Manchmal klappt es einfach nicht und es ist keine Schande, wenn man eine Katze dann wieder abgibt.

Alles Gute 🙂
Bärbel

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WOLFRAM MATHIS 14. April 2021 - 9:24

Hallo,
Hallo,
habe auch einen neuen Stubentiger, er ist 2 Jahre alt, kommt aus dem Tierheim. Er war vorher bei einem altem Mann der ins Pflegeheim musste.
Er hat sich gleich auf einen hohen Kasten zurückgezogen, lässt sich inzwischen dort oben von allen Familienmitgliedern streicheln, geniesst dies sichtlich, spielt auch gerne… aber eben nur auf dem Kasten. Futter und Wasser haben wir ihm da rauf gestellt. Aufs Katzenklo runter kommt er nur nachts oder wenn es ganz ruhig ist (Kasten steht ein einem abgegrenzten Raum)
Habe noch 2 andere Katzen, die schaut er nur an (im Tierheim lag er im gleichen Korb mit anderen Katzen)
Inzwischen ist er eine Woche auf dem Kasten
Irgendwelche Tipps?
Danke, Gruss Wolfram

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. April 2021 - 9:38

Hallo Wolfram,

leider komme ich erst heute dazu, dir zu antworten. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied 🙂 Ich würde das Futter unten hinstellen, damit er einen Anlass hat, den Kasten zu verlassen. Futter und Wasser sollten sowieso getrennt voneinander stehen. Frisst er allerdings dann nichts, muss das Futter wieder rauf, denn längeres Hungern kann gefährlich werden.

Vielleicht hat er Angst vor den anderen beiden Katzen. Dass er sich im Tierheim mit anderen Artgenossen verstanden hat, heißt nicht automatisch, dass er sich auch mit deinen Katzen gut versteht. Wenn möglich würde ich die Tiere eine Weile separieren und erst zu dem Neuen hinlassen, wenn der sich etwas eingewöhnt hat.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Sandra 21. März 2021 - 14:56

Hallo,
Vielen Dank für die Tipps, ich werde die mal ausprobieren.
Ich habe vor 2-3 Tagen 2 Katzen adoptiert (Mutter und Sohn). Der Junge hat sich sehr gut eingelegt und ist sehr verschmust. Die Mutter ist sehr ängstlich (wir haben beide Katzen von einer Organisation adoptiert, die Katzen rettet. Wir vermuten, dass sie von ihrem vorherigen Besitzer geschlagen wurde). Zudem wurde sie am Tag vor der Adoption kastriert. Sie sitzt jetzt seit 2 Tagen unter dem Sofa und kommt nicht heraus. Wenn der Kater sich zu ihr hinlegen will, fängt sie an zu fauchen und wird eher aggressiv. Dieser traut sich zurzeit auch gar nicht mehr zu seiner Mutter hin. Sie isst auch nicht so viel. Deshalb habe ich versucht sie zu füttern, was dann aber erstaunlicherweise relativ gut funktioniert hat.
Liebe Grüße
Sandra

Antwort
Bärbel
Bärbel 23. März 2021 - 9:49

Hallo Sandra,

schön, dass du den beiden ein Zuhause gibst 🙂 Wie alt ist denn der Kater? Vielleicht denkt die Mutter, es ist Zeit für ihn, das “Nest” zu verlassen, vielleicht hat sie auch noch Schmerzen von der OP und ist deshalb aggressiv. Am besten mal bei der Tierärztin nachfragen. Wichtig wäre, dass beide Katzen ausreichend Rückzugsmöglichkeiten haben und sich aus dem Weg gehen können.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Marina 25. Februar 2021 - 12:11

Ich habe eine 4/5 Monate alte Katze zu mir geholt – Lailani. Habe einen kastrierten Kater (Toshiki), der seinen Spielgefährten im September verloren hat. Ich habe für den Neuankömmling mein Gästezimmer hergerichtet. Die Kleine ist seit Tagen unterm Bett. Sie frisst sehr gut und ist sehr sauber. Ich schlafe jetzt seit ein paar Nächten in diesem Zimmer. Nachts höre ich wenn Lailani ihr Katzenklo aufsucht. Ansonsten ist sie morgens wieder unter dem Bett. Ich habe die Tür des Zimmers geschlossen und weiß jetzt nicht, ob es besser ist die Tür aufzulassen, damit mein Toshiki auch rein kann; er schläft immer mit mir. Irgendwann müssen sie sich ja begegnen, aber ich möchte Lailani nicht noch unsicherer machen. Für einen Ratschlag bin ich sehr dankbar. Habe hier auf dieser Seite viel erfahren, auch durch die Kommentare, Vielen Dank an alle.

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. Februar 2021 - 13:36

Hallo Marina,

an deiner Stelle würde ich die erste Begegnung zwischen Toshiki und Lailani gut vorbereiten und lieber tagsüber statt finden lassen. Bis dahin die Tür besser zu lassen. Ratschläge zur Zusammenführung findest du zum Beispiel in dem Buch “Tipps von der Katzenflüsterin”. Hier findest du meine Rezension: https://www.lieblingskatze.net/buchvorstellung-tipps-von-der-katzenfluesterin/

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

Antwort
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Marina 25. Februar 2021 - 20:13

Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Also, sollte ich dann im Zimmer schlafen und die Tür geschlossen halten? Wie lange soll ich das machen? Die Kleine ist seit 5 Tagen hier. Natürlich möchte ich auch nichts überstürzen, da sie doch sehr ängstlich ist. Danke schon mal.
Liebe Grüße aus Spanien, Marina

Antwort
Bärbel
Bärbel 26. Februar 2021 - 10:26

Hallo Marina,

so genau kann ich dir das leider auch nicht sagen. Google mal zum Thema “Zusammenführung”, das kannst du sofort in die Wege leiten. Auch das Buch von der “Katzenflüsterin” oder einen anderen Ratgeber über Mehrkatzenhaushalte würde ich dir ans Herz legen. An deiner Stelle würde ich halt vermeiden wollen, dass die beiden nachts aufeinander los gehen, während du im Bett liegst und nicht sofort einschreiten kannst.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Marina 26. Februar 2021 - 15:45

Ok, werde ich machen. Vielen Dank noch mal.
Liebe Grüße, Marina

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Magda-Leyla 16. Februar 2021 - 18:33

Hallo Bärbel,
Ich bin durch Zufall auf deinen Beitrag gestoßen. Ich habe vor zwei Tagen einen Kater 13 Jahre alt bei mir aufgenommen. Ich wohne mit meinem Partner und unserem Mitbewohner in einem kleinen Haus im Wald. Nun zum Kater, seine vorherige Besitzerin ist Anfang letzten Jahres leider verstorben, weshalb die Familie der Besitzerin ein neues Zuhause für ihn gesucht haben. Nun versteckt er sich seit 2 Tagen unter unserem Sofa. Heute hatte ich ein paar stunden für mich und dem Kater (Felix) alleine. Also hab ich mich ruhig etwas weiter von der Öffnung des Sofas entfernt hingesetzt und mit ihm gesprochen. Ich hab zwischendurch zu ihm reingeschaut und immer wieder mit ihm gesprochen. Nach kurzer Zeit habe ich bemerkt, dass Felix ein Lerckerchen gegessen hat was ich ihm am Tag zuvor hingelegt habe. Nun kam ich auf die Idee ihm noch ein auf einem Kochlöffel zu geben, damit er noch etwas größeren abstand zu mir hat. Er hat die akzeptiert und weiter gegessen. Nun sind wir so weit, dass er die aus meiner Hand isst. Rauskommen tut er jedoch trotzdem nicht. Ich hab ihm dann immer wieder welche angeboten und ihn so näher zu mir kommen lassen. Danach hat er sich wieder in die ecke zurückgezogen, sich geputzt und nun schläft er. Hast du Tipps wie ich weiter mit ihm daran arbeiten kann? Oder sollte ich das am besten genauso weiter machen. Ich danke dir schonmal im Voraus und wünsche alles gute!
Magda und Felix

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. Februar 2021 - 19:21

Hallo Magda,

das läuft doch super – ich würde an deiner Stelle einfach so weiter machen. Als ich ein Kind war, hatten wir übrigens auch einen Felix 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Magda-Leyla 17. Februar 2021 - 8:20

Alles Klar, vielen dank für die schnelle Antwort! 🙂

Liebe Grüße
Magda und Felix

Antwort
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Nadine 17. Februar 2021 - 13:55

Hallo zusammen,
Wir haben seit gestern einen 4 Jahre alten Kater. Wir sind nun das vierte zu Hause für ihn , eingeschlossen der erst Besitzer. Für mich ist es die erste katze für meine Frau die 2. Als wir gestern nach Hause Kamen hat er sich direkt versteckt, war den ganzen Abend hinter dem Sofa als wir ins Bett gingen kam er ca 10.minuten später nach oben , erst lief er im .flur rum.dann im Schlafzimmer und plötzlich war er im bett. Er hat die Nähe und die Streicheleinheiten gesucht, kann man das so sagen? Das ging die ganze Nacht so. Auf dem Klo war er Wohl auch aber ich ich denke nicht das er gegessen hat vielleicht ein wenig getrunken. Seit es hell ist und seit es wieder hell ist und wir auch ist er in seinem versteck nun unter dem Bett . Wenn man sich vorsichtig nähert kommt er ganz nah und lässt sich streicheln sucht sehr die Nähe und geniesst es , will aber nicht raus was wir auch akzeptieren. Hat jemand einen Tipp, wie gesagt nachts ist er so als wäre er immer bei uns gewesen tags ist er sehr ängstlich. Er war vorher mit drei weiteren Katzen zu Hause, die haben ihn aber sehr getoppt und verhauen . Heute nacht hat er ein paar mal miaut, vermisst er die anderen ?
Würde mich.über ein paar Ratschläge sehr freuen wir möchten ihm ja auch die Zeit geben die er braucht.
Grüße Nadine

Antwort
Bärbel
Bärbel 18. Februar 2021 - 18:00

Hallo Nadine,

das entwickelt sich doch sehr gut 🙂 ich glaube nicht, dass dein Kater die anderen Katzen vermisst, wenn diese ihn gemobbt und verhauen haben. In der neuen Umgebung ist er halt erst einmal unsicher – kein Wunder, wenn er schon so oft das Zuhause wechseln musste.

Katzen sind generell nachtaktive Tiere. Vielleicht ist das der Grund, warum er sich nachts mehr traut. Sollte er mehrere Tage nichts fressen, musst du allerdings zum Tierarzt. Probiere doch einmal Katzensticks, das mögen die meisten Katzen.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Catherine 21. Februar 2021 - 7:38

Hallo Bärbel, wir haben gestern eine neue Katze vom Bauernhof bekommen. Sie ist ungefähr vier Monate alt. Seit sie hier angekommen ist, versteckt sie sich nur und hat auch noch nichts gefressen und getrunken. das letzte Mal hat sie also Vorgestern Abend etwas zu sich genommen. Sie lässt sich auch noch nicht anfassen und verlässt ihr Versteck nicht, was kein so großes Problem ist aber ich hatte gehofft, dass sie sich in der Nacht traut zu fressen. Sie war auf dem Bauernhof wohl auch schon einen Tag lang in einer Tragebox eingesperrt,ich war etwas schockiert, als ich gesehen habe, dass nicht einmal eine Decke darin lag. Angepinkelt hat sie sich dort dann auch noch und ich glaube nicht, dass sie sich seitdem geputzt hat. Gibt es irgendwelche Tipps,wie ich sie dazu beingen kann, endlich etwas zu fressen? LG

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. Februar 2021 - 12:25

Hallo Catherine,

das klingt nicht gut: Bitte unbedingt am Montag zum Tierarzt, wenn sie heute auch nichts zu sich nimmt. Längere Zeit ohne Futter kann gefährlich werden, zumal die Mieze ja noch sehr jung ist.

Du könntest es mit Katzensticks versuchen, das mögen die meisten. Sorge außerdem dafür, dass sie Gelegenheit hat, absolut alleine und in Ruhe aufs Klo zu gehen, zu fressen und zu trinken – aber das machst du wahrscheinlich sowieso.

Schön, dass das arme Tier jetzt bei dir in guten Händen ist 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Nicole 4. Februar 2021 - 5:50

Hallo Bärbel

Ich habe ,ungeplant, jetzt doch wieder ein altes, va13,14 j. Kätzchen zu mir genommen
Sie saß 4 Jahre mehr oder weniger alleine in einer Wohnung, wurde nur gefüttert, aber NIE gestreichelt, den Rest spare ich hier aus. Ich habe sie zu mir genommen, um ihr für die letzte Zeit doch noch ein liebevolles, ruhiges, schönes zuhause zu geben. Meine Wohnung ist recht klein, wir können uns nicht wirklich aus dem Weg gehen. Sie hat sich hinter einem Vorhang versteckt, an dem ich immer vorbeilaufe, um selbst ins Bad zu kommen. Sie benutzt die Toilette vorbildlich, was wirklich toll ist, so wie sie gelebt hat, frisst allerdings nur wenig und ist sehr dünn. Ich habe sie vor 5 Tagen bekommen und würde mir für sie einfach wünschen, dass sie spürt, dass sie aus der Ecke raus kann. Tierarzt hat keinen Sinn. Medikamente könnte ich ihr nicht geben (und ich habe sehr viel Erfahrung mit alten, kranken Katzen, auch geretteten) weil sie a)nicht regelmäßig frisst und b) sie sich aufbaut u d faucht, wenn man in ihre Nähe kommt. Der arme Schatz-so eine Vergeudung von Leben. Ich möchte ihr die Fressnäpfe eigentlich nicht ins kleine Bad stellen, damit sie nicht denkt, dass ist alles, wo sie sich aufhalten soll, deshalb habe ich heute alles in die Küche getragen und hoffe, sie nimmt es. Ich bin für jede Idee dankbar.
Liebe Grüße, Nicole

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Februar 2021 - 14:03

Hallo Nicole,

wie schön, dass du der alten Katzendame ein neues Zuhause gibst 🙂

Meine Gedanken dazu: Ich würde die Katze tatsächlich ziemlich bald beim Tierarzt vorstellen und dafür gibt es meiner Meinung nach ein paar gute Gründe: Zunächst ist die Katze schon ziemlich alt und wurde offensichtlich arg vernachlässigt. Wer weiß, wann ihre Zähne zuletzt untersucht wurden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie große Zahnschmerzen hat und deshalb nicht vernünftig frisst. Wenn du da nichts unternimmst, kann das böse enden. Auch Probleme mit der Schilddrüse oder Diabetes sind denkbar -alles ernsthafte Krankheiten, die man nicht unbehandelt lassen sollte.

Eine etwaige Medikamentengabe kannst du ja dann mit dem Tierarzt besprechen. Es gibt zum Beispiel ein Schmerzmittel, da sind Katzen ganz scharf drauf. Man kann Medikamente auch ins Futter mischen. Ich würde auf keinen Fall auf einen Tierarztbesuch verzichten, weil es evtl. Probleme mit der Medikamentengabe geben könnte. Nicht in dem Alter und bei der Vorgeschichte. Hier ein Artikel zum Thema “Tabletten geben”: https://www.lieblingskatze.net/wie-gibt-man-einer-katze-tabletten/

Um der Mieze generell die Eingewöhnung zu erleichtern, könntest du zusätzliche Kuschelhöhlen zum Verstecken aufstellen. Hat sie einen Kratzbaum?

Die Fressnäpfe kann du auch ins Bad stellen, nur nicht in die Nähe der Katzentoilette. Wenn die Badtür auf ist und sie jederzeit raus kann, dürfte das kein Problem sein. Am besten stellst du ihr an verschiedenen Stellen Futter hin. Du kannst auch Leckerlis ausprobieren. Vielleicht mag sie Katzensticks.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Julia Hager 21. Februar 2021 - 9:26

Hallo Bärbel,
Ich bin auf deine Seite gestoßen und bin froh solche guten Tipps von dir zu bekommen. Dennoch frage ich mich, ob ich zu ungeduldig mit unserem neuen Kater bin.
Wir haben ihn (2 1/2 Jahre alt) vor einer Woche aus einem Tierheim geholt, wohl wissentlich, dass er Menschen gegenüber sehr scheu ist, mit seinen Artgenossen aber gut kann. Wir haben bereits eine Katze (fast 2 Jahre) und wollten sie nicht mehr alleine lassen, da sie es gewohnt ist mit mindestens einer anderen Katze bei uns zu leben.
Wir haben ihn in den ersten 2 Tagen in Ruhe gelassen. Er versteckte sich gleich unter der Couch. Man hörte und sah nichts von ihm. Er kam nur abends zum Fressen heraus, wenn er in “Sicherheit” war. Ich habe mich tagsüber mit im Raum aufgehalten, hab ihm was vorgelesen, habe mich ruhig verhalten und er streckte dann auch Mal sein Köpfchen heraus. Bald darauf kam er sogar ganz heraus, schaute mich aber immer ganz ängstlich an und bewegte sich vorsichtig. Ich habe ihn nicht angeschaut, wenn dann mit einem freundlichen Blinzeln. Ich habe ihm dann auch Mal Leckerlis vor die Couch gelegt, dass er sich mehr heraus traut. Er hat diese immer ganz kurz weg geschnappt und sich gleich wieder versteckt. Ich gebe ihm aber auch Zeit alleine, wenn ich aus dem Raum gehe. Unsere andere Katze ist ganz verwirrt, weil sie ihn kaum gesehen hat, ihn aber nur hört und daraufhin auf Habachtstellung geht.
Ich habe auch schon versucht mit ihm zu spielen, was allerdings schwierig ist bei unserer Couch und ich habe das Gefühl, dass es ihn nicht wirklich interessiert.
Einmal traute er sich abends in unserer Anwesenheit aus seinem Versteck und ging auf die Katzentoilette, die auch im Zimmer steht. Wir dachten schon, dass das ein großer Erfolg wäre.
Ansonsten erkundet er vor allem nachts die Räumlichkeiten. Er erschrickt aber bei jedem Geräusch und rennt weg.

Wir gehen davon aus, dass er keine guten Erfahrungen mit Menschen in seinen jungen Jahren gemacht hat. Was allein schon schlimm genug ist. Bei uns hätte er ein Paradies, aber er will es noch nicht so Recht annehmen.

Bin ich zu voreilig, zu ungeduldig mit ihm? Sollte ich ihm noch Zeit geben sich an alles zu gewöhnen?
Ich habe alle Tipps befolgt und ausprobiert, die ich finden konnte. Aber noch sehe ich keine wirklichen Fortschritte.
Was könnte ich noch tun, um ihm zu zeigen wie schön es bei uns ist und er sich trauen kann heraus zu kommen und Vertrauen aufzubauen?

Vielen Dank schon Mal im Voraus und liebe Grüße, Julia und Coca

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Februar 2021 - 15:01

Hallo Julia,

ja, ich denke in der Tat, dass du ein bisschen zu ungeduldig bist 🙂 Das läuft doch bis jetzt alles ganz gut. Zum Spielen ist es im Moment noch zu früh, da würde ich an deiner Stelle warten, bis er sich auch tagsüber entspannt in der Wohnung bewegt und nicht mehr ständig erschrickt. In dem Buch “Tipps von der Katzenflüsterin” ist eine gute Anleitung zur Zusammenführung von Katzen. Hier der Link zur Rezension: https://www.lieblingskatze.net/buchvorstellung-tipps-von-der-katzenfluesterin/

Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Eva 10. Februar 2021 - 22:08

Hallo Bärbel! Super Tipps die du weitergibst. Nun zu unserer Situation: Wir haben am Sonntag eine 3 Jahre alte Katze bei uns aufgenommen. Sie hatte davor ein relativ gutes Leben. Zuerst war sie bei einer Frau, die ihr nicht viel Aufmerksamkeit gegeben hat, weil sie Vollzeit gearbeitet hat und wurde deshalb weckgegeben an eine Frau, die einen Kater bereits hatte, mit dem sie überhaupt nicht klarkam (wurde immer nervöser, hat sich mir versteckt, Protestpipi..). Jetzt ist es so, dass sie bereits Sonntag am Abend rauskam, sofort mit uns warmgeworden ist – wir durften sie streicheln, sie ist aus ihrem Versteck rausgekommen, war noch ziemlich nervös und ängstlich wegen ihrer Umgebung, aber uns hat sie sofort gezeigt, dass sie uns akzeptiert! Sie frisst nur sehr wenig und das macht mir Sorgen.. Was kann ich denn machen dass sie mehr frisst? 🙁 Sie hat auch die ganze Nacht (bzw die letzten zwei Nächte) miaut, was kann ich dagegen machen? Danke vielmals für die Hilfe!

Antwort
Bärbel
Bärbel 11. Februar 2021 - 9:52

Hallo Eva,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs 🙂

Weißt du denn, welches Futter die Katze vorher bekommen hat? Falls nicht, könntest du dich bei der Vorbesitzerin erkundigen. Vielleicht schmeckt ihr das neue Futter nicht. Ansonsten würde ich an deiner Stelle relativ zeitnah einen Tierarzt-Termin vereinbaren – vielleicht ist sie krank oder hat Zahnschmerzen. Dort würde ich sicherheitshalber auch das nächtliche Miauen ansprechen. Manche Katzen fangen nachts an, zu miauen, weil sie schlecht hören. Auch demente Katzen miauen nachts, aber dafür ist sie ja zum Glück noch zu jung.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Elisa 28. März 2021 - 18:55

Hallo Zusammen, wir haben vor kurzem eine Scheunen Katze adoptiert. Sie ist also auch bei uns nicht im Haus. Sie hat aber eine riesige Maschinenhalle mit einem Extra Raum in dem Sie jetzt eingesperrt ist, damit sie sich eingewöhnt und nicht weglässt. Wir wissen nicht wo sie sich versteckt hat und sie hat tagsüber noch nicht EINMAL getrunken oder gefressen. Sie lässt sich nicht blicken und man hört sie auch nicht. Ich hoffe sie frisst nachts wenigstens. Hat jemand Tipps für uns?

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. März 2021 - 9:08

Hallo Elisa,

vermutlich hat sie Angst, dort eingesperrt zu sein. Ich nehme an, sie ist allein? Warum nehmt ihr sie nicht ins Haus, lasst sie dort für ca. 4 Wochen drinnen und gewährt ihr dann Freigang? Futter und Wasser stehen hoffentlich entfernt voneinander und eine Toilette hat sie hoffentlich auch.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Caro 3. Februar 2021 - 9:39

Hallo Bärbel,
das sind tolle Ratschläge von dir, die ich mir auch zu Herzen nehme. Allerdings bin ich zur Zeit etwas verunsicht. Ich habe mich vor einer Weile dazu entschlossen eine Zweitkatze aus den TH zu holen. Vor 4 Tagen war es nu soweit. Sie kommt ursprünglich aus ein Animal Hoarding Haushalt und hat sich im TH sehr Unwohl gefühlt. Ich habe ihr ein separates Zimmer eingerichtet, wo ich größtenteils die Sachen von meiner Erstkatze gegen neue oder nicht genutzte ausgetauscht habe. Sie soll sich jetzt erst einmal in Ruhe eingewöhnen bevor es weiter zur Gesellschaftung geht. Auch war mir bewusst, dass sie sich erst einmal nur verstecken wird. Womit ich aber nicht gerechnet habe, ist das sie immer Abends aus ihren Versteck kommt und lautstark Terror macht, selbst wenn ich dabei bin. Sie sucht dann richtig nach einen Ausgang und hatte auch versucht die Tür aufzumachen. Sie hat sogar die Bilder von der Wand runtergerissen. Nun weiß ich nicht, wie ich sie am besten beruhigen kann bzw. wie ich richtig handel soll. Spielen und Reden helfen nur bedingt, oft macht sie dann einfach weiter oder ist nur ganz kurz ruhig. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich nur laut was lese oder sie freundlich anspreche. Auch der Pheromonstecker scheint nicht zu helfen. Ich kann ja nu nicht die ganze Nacht aufpassen, dass sie es nicht überteibt oder sich noch verletzt. Zudem schlafe ich eigtl. bei meiner Erstkatze, um Eifersucht zu vermeiden. Aber wenn neben an Terror gemacht wird, ist meine Maus auch ganz durch den Wind und am knurren. Ich möchte auch kein Fehlverhalten bei der Neuen antrainieren und versuche es in der Nacht zu ignorieren. Kann das so richtig sein? Sie hat ja nur Angst, weil alles Fremd ist!? Tagsüber ist sie in ihrem Versteck und schaut ganz entspannt was ich mache, wenn ich sie mal besuche und gibt kein Laut von sich. Fressen, trinken, Toilettengang macht sie alles, sogar wenn ich einfach daneben sitze. Nun hab ich auch Angst, dass sie die Nachtbarn beschweren könnten und ob sie überhaupt zu meiner Erstkatze passt, da sie eher ein ruhiges Wesen ist. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Februar 2021 - 14:21

Hallo Caro,

schwierig, hier einen Rat zu geben. Für mich liest sich das so, als wollte die neue Katze nachts nicht allein sein. Ich vermute, sie möchte zu dir bzw. zu euch und macht deshalb Rabatz. Katzen sind ja nachtaktive Tiere. Hatte sie früher Freigang? Vielleicht möchte sie auch einfach raus.

Du könntest versuchen, eine Nacht bei ihr im Katzenzimmer zu schlafen – was für deine Erstkatze natürlich nicht so schön ist. Oder du lässt sie überall in der Wohnung herumlaufen, mit Ausnahme des Schlafzimmers. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass die beiden aneinander geraten.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Caro 6. Februar 2021 - 16:13

Hallo Bärbel,
vielen Dank für deine nette Rückmeldung. Ich hatte jetzt immer mit im Katzenzimmer “genächtigt” und sogar noch ein Raum dazu genommen. Aber leider hatte sich an der Situation nichts geändert. Auch zeigte sie wenig Interesse an mich, streicheln ist weiterhin noch nicht soweit. Freigang hatte sie vorher nicht, sie war eine reine Wohnungskatze mit 39 weiteren Katzen. Daher denke ich auch, dass ihr ein Kumpel fehlt. Da sie laut TH keine Auffälligkeiten im TH zeigte.
Nun hatte ich letzte Nacht all meinen Mut zusammengenommen und alle Türen geöffnet. Und zu meiner Überraschung war meine Maus (Erstkatze/übrings 6 Jahre) relativ lässig (nur knurren und beobachten), als sich die kleine Mieze (ca. 2 Jahre) langsam rausgeschlichen hat (von ihr kam kein Laut). Randale gab es dann keine mehr. Irgendwann hatte sich die Kleine wieder in ihr Zimmer versteckt und es blieb eine friedliche, ruhige Nacht. Im Moment versteckt sie sich unter der Couch und meine Maus liegt mit mir darauf (wir müssen jetzt einiges an Schlaf nachholen^^). Mal schauen, wie es jetzt weitergeht. Ob die Kleine ruhig bleibt und endlich ankommt. Und ob sie noch zutraulich mir gegenüber wird. Also weiterhin bangen!
Ganz liebe Grüße Caro

Antwort
Bärbel
Bärbel 8. Februar 2021 - 10:03

Dann drücke ich die Daumen 🙂

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Caro 4. März 2021 - 19:16

Hallo Bärbel, ich dachte, ich gebe mal ein kurzes Feedback. Es sind ja nu ein paar Wochen vergangen und ich konnte das Rätsel um das seltsame Verhalten der Kleinen lösen. Sie war rollig! Nach ca. 2 Wochen ging es nämlich wieder los, aber dieses mal war das Verhalten deutlicher. Laut TA hatte die Kastra nicht richtig geklappt und somit musste sie nachkastriert werden.
Viele Grüße

Bärbel
Bärbel 5. März 2021 - 9:44

Hallo Caro,

schönen Dank für deine Rückmeldung – da wäre ich nicht drauf gekommen 🙂 Gut, dass das Rätsel jetzt gelöst ist.

Liebe Grüße
Bärbel

Bärbel
Bärbel 11. Januar 2021 - 16:25

Hallo zusammen,
sorry – urlaubsbedingt hat es mit den Antworten auf eure Kommentare über Weihnachten/zwischen den Jahren eine Weile gedauert. Jetzt habe ich alle Fragen beantwortet 🙂
Liebe Grüße
Bärbel

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Jessica 1. Februar 2021 - 19:59

Hallöchen,
Danke für den lieben Artikel und die aufmunternden Worte.
Ich habe gestern einen Kater geholt, er war ein Streuner und wurde auf circa 5/6 Jahre geschätzt. Ein Streunerverein hat ihn 2 Wochen gepflegt, kastrieren lassen und alle weiteren ärztlichen Behandlungen vorgenommen. Er kam gestern sehr schnell aus set Transportboxen und hat sich in Kratzbaum versteckt. Ich habe ihm eine Schüssel essen und Kondensmilch hingestellt, was er auch in null Komma nichts weggeatmet hat. Danach hat er sich streicheln lassen, hat gekuschelt und geschnurrt. Den restlichen Abend hat er in seiner Höhle verbracht.
Die Nacht wurde ich wach als er das Katzenklo benutzt hat und wahrscheinlich noch etwas gefressen hat. Als ich heute morgen aufgestanden bin hatte er sich im Bad hinter der Waschmaschine versteckt. Ich habe ihn da sitzen lassen und noch ein Schälchen Kondensmilch hingestellt, welches er auch sofort ausgetrunken hat. Dann bin ich auf Arbeit gegangen. Als ich wieder kam saß er an Ort und stelle wie ich ihn verlassen hatte. Mit viel Geduld, ganz viel faucherei und knurrerei und natürlich einer Schüssel Nassfutter habe ich ihn nach einer Dreiviertelstunde vorgelockt bekommen und er ist wieder im Kratzbaum verschwunden.
Wie kann ich ihm eine möglichst schonende Eingewöhnung ermöglichen? Und was kann ich tun damit er sich wohl fühlt bzw er versteht dass er mir vertrauen kann? Was wenn er sich wieder verkriecht und ich ihn nicht gelockt bekomme?

Antwort
Bärbel
Bärbel 2. Februar 2021 - 10:16

Hallo Jessica,

schön, dass du dem Streuner ein Zuhause gibst 🙂

Ich finde ja, das passt alles so weit. Wenn es hinter der Waschmaschine nicht gefährlich ist, lass ihn doch einfach dort sitzen. Er wird sich mit Sicherheit immer wieder mal verkriechen. Lass ihm die Zeit.

Bekommt er denn irgendwann auch Freigang? Als ehemaliger Streuner wird er vermutlich irgendwann raus wollen. (Lass ihn aber erst einmal ein paar Wochen in der Wohnung, bis er sich sicher eingewöhnt hat)

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Malina Wolske 4. Januar 2021 - 10:41

Hallo ☺️
Auch mein Freund und ich haben uns am 4.12.2020 eine ca 8 Monate alte Katze von einem Bauernhof mit 30 Katzen geholt. Seither versteckt sie sich nur auf dem Schrank im Schlafzimmer oder anfangs unter der Küche. Sie frisst und spielt nur nachts wenn wir schlafen und tagsüber liegt sie nur auf dem Schrank.
Sie lässt sich zwar streicheln und schnurrt auch dabei, aber sobald man sie nehmen will dreht sie sich weg. Ein paar mal ist es uns gelungen sie zu nehmen und sie wollte einfach nicht mehr von uns weg. Ihr hat es so gefallen, dass sie wieder geschnurrt, geknetet und mich mit ihrem Kopf gestoßen hat.

Meine Frage, wenn ihr das Schmusen doch gefällt, warum versteckt sie sich dann nur?
Und was kann ich machen damit sie merkt, dass wir sie lieb haben und ihr nichts böses wollen…
Ich wäre für Tipps sehr dankbar

Antwort
Bärbel
Bärbel 11. Januar 2021 - 11:59

Hallo Malina,

du machst das schon sehr gut und eure Katze spürt bestimmt, dass ihr sie lieb habt 🙂

Es ist völlig normal, dass sie schnurrt, wenn sie sich wohl fühlt und sich versteckt, wenn die Angst wieder kommt. Die Gefühlslage schwankt – ist ja bei uns Menschen auch so. Dazu kommt, dass Bauernhofkatzen oft wenig Erfahrungen mit Menschen haben und leider manchmal auch schlecht behandelt werden. Kennst du diesen Artikel: https://www.lieblingskatze.net/wie-gewoehnt-man-ein-bauernhofkaetzchen-ein/ ?

Wichtig: Bitte nicht gegen ihren Willen hochnehmen.

Liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Marion 4. Januar 2021 - 0:19

Hallo Bärbel,
Dein Artikel ist wirklich super und hat mir zumindest ein bisschen die Sorgen genommen.

Meine Freundin und ich haben uns vor knapp 2 monaten zwei Geschwisterkater geholt. Die beiden waren sehr schüchtern und wir hatten sie zu vor noch nicht gesehen. Sie waren zu dem Zeitpunkt knapp 16 Wochen alt. Zuhause angekommen waren sie sehr scheu, haben zwar gefressen und das katzenklo benutzt, aber sich nicht unter dem. Sofa vorgetraut. Nach gut zwei Wochen sind sie dann zum spielen langsam vorgekommen und da haben wir fest gestellt das sie Ausfluss an den Augen haben, also müssten wir sie einfangen und zum Tierarzt. Oreo, der vermutlich jüngere war zu dem Zeitpunkt auch schon neugierig und sehr umgänivh und hat sich manchmal streicheln lassen. Murmel, der ältere (aber vor allem größere) ist sehr ängstlich, hat beim einfangen gefaucht und gebissen, ohne Ende. Der Tierarzt Besuch war die Hölle für ihn (der Arzt sah echt schlimm aus danach) und er war dann sehr zurückhaltend (beide Kater hatten eine bindehautentzündung). Der Arzt fragte ob es straßenkatzen sind, was wir verneint haben, da sie aus einem privaten Haushalt stammen. Er meinte auch, daß sie wohl nicht richtig an Menschen gewöhnt sind. Danach hat sich alles langsam eingependelt, auf sein anraten hin haben wir einen Verdampfer für katzen hormone in eine Steckdose gesteckt, da wurde es deutlich besser. Weil sie sich, vor allem Murmel, immer noch viel unter dem Sofa versteckt haben, haben wir Das Wohnzimmer um geräumt, so dass sie dort nicht mehr hinkommen und stattdessen neue verstecke für sie gebaut, die sie auch angenommen haben.
Seit ein paar tagen (Silvester) versucht Murmel mit aller Gewalt wieder hinters Sofa zu kommen und bleibt dann meistens stecken weil es zu eng ist oder kommt nicht mehr vor, ohne das wir es von der Wand wegrutschen.
Gibt es etwas, das wir tun können, damit er nicht mehr hinters Sofa will und sich wieder mit den anderen verstecken zufriedene gibt (ua. Ist auch der Verdampfer am leer werden, könnte es daran liegen?) er scheint allgemein deutlich nervöse zu sein, lässt meine Freundin gar nicht mehr an sich ran, nur wenn sie schläft legt er sich zu ihr während ich ihn weiter Striche kann (nicht anheben etc)
Allgemein bin ich eine starke Bezugsperson für die Kater, da ich studiere und mit onlinekursen von Anfang an immer zuhause war während sie arbeiten gehen musste.
Können wir irgendwas tun, um ihr Verhältnis zu den katzen weiter zu verbessern?
Vielen Dank für deine Hilfe.
Ich wünsche dir und deiner ganzen Familie ein gesundes neues Jahr! Liebe Grüße,
Marion

Antwort
Bärbel
Bärbel 11. Januar 2021 - 11:48

Hallo Marion,

vielen Dank für dein Kompliment und die guten Wünsche 🙂 Auch dir und deine Lieben ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Was spricht denn gegen das Versteck unter dem Sofa? Ehrlich gesagt, ich würde Murmel einfach seinen Willen lassen. Irgendwann wird es ihm dort zu langweilig, die Neugier wird siegen und er kommt raus.

Alles Gute, ich hoffe, die Augen kommen bald in Ordnung 🙂
Bärbel

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Diana 12. Dezember 2020 - 17:37

Liebe Bärbel
Danke für diesen Beitrag. Ich hätte sehr gerne deinen Ratschlag zu unserer Eingewöhnungssituation und was wir wir anpassen sollten, um die Situation zu optimieren. Vor 5 Tagen haben wir auf dem Bauernhof zwei Kater geholt. Die beiden sind ca. 4 Monate alt, gemäß Tierarzt sind es jedoch keine Wurfgeschwister, da einer ca. 3 Wochen älter sei. Sie stammen jedoch vom selben Bauernhof und verstehen sich sehr gut und kuscheln oft und suchen einander.
Beide sind sehr scheu, wobei der ältere noch viel ängstlicher isg. Sie liegen fast den ganzen Tag unter einer Kommode, welches wir mit einem Laken überzogen haben.
Leider sind die beiden etwas krank und haben Katzenschnupfen, Ohrentzündungen, etc. und so musste ich sie bereits an ihrem 2. Tag bei uns einfangen und zum Tierarzt schleppen. Weiterhin muss ich den beiden 3x pro Tag Augentropfen und Ohrentropfen geben. Zu Beginn haben wir sie hierzu immer eingefangen, aber ich bringe es schlicht nicht mehr über mein Herz den älteren aus seinem Versteck zu zerren oder ihn vorher noch durch das Zimmer zu jagen. Er faucht und kratzt, er hat wirklich sehr viel Angst. Der jüngere lässt sich ziemlich gut aus seinem Versteck nehmen, er faucht auch nie und bleibt nach der Medikamentengabe dann auch noch ein paar Minuten auf dem Schoß liegen. Es ist für uns eine absolut unglückliche Kombination, dass wir den beiden Medikamente verabreichen müssen – aber das ließ sich halt nicht ändern.
Was ich bis jetzt leider gemacht habe ist sie in ihrem Versteck zu streicheln. Beide lassen sich relativ gut streicheln und entspannen sich dann auch nach Kurzem (Augen zu, legen ihr Köpfchen ab). Ich habe erst heute gelesen, dass man sie in ihrem Versteck immer allein lassen sollte, wenn sie ängstlich sind. Ich dachte mir ich tue was gutes wenn ich mich ihnen ganz langsam nähere und sie so an meine Hand, Geruch, etc. gewöhnen. Gerade weil ich ihnen etwas Unangenehmes zufügen musste mit der Medikamentenabgabe dachte ich, dass es auch wichtig ist, dass sie merken, dass die meisten Begegnungen mit mir harmlos sind und ich sie nur streichlen will. Ich werde damit wieder aufhören und überlasse ihnen die Initiative. Oder was meinst du?
Auch noch zur Info:
Wir haben 2 kleine Kinder, was unseren Haushalt nicht sonderlich ruhig macht.
Wir haben ein Haus in einem Dorf und nach der Eingewöhnungszeit und sobald sie vollständig geimpft sind können die beiden ihre Freiheit draussen wieder genießen.
Momentan haben wir sie nur in einem Zimmer, in welchem wir uns jedoch auch regelmäßig aufhalten. Wäre es evtl. doch besser ihnen Zugang zum ganzen Haus zu geben, damit sie mehr Rückzugsmöglichkeiten haben wenn wir in dem Raum sind?

Falls du irgendwelche Tipps hast, wie wir die Eingewöhnung anpassen sollten, wäre das super. Wir wünschen uns natürlich, dass sich die beiden bald wohl fühlen und zutraulich werden.

Danke dir herzlich für jeden Ratschlag, den du uns geben kannst.

Beste Grüße,
Diana

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Dezember 2020 - 10:42

Hallo Diana,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs 🙂

Das ist natürlich Pech, dass die beiden gleich zu Anfang krank sind und behandelt werden müssen. Wenn möglich, würde ich sie wirklich in ihrem Versteck in Ruhe lassen. Kannst du sie für die Medikamentengabe evtl. mit Leckerlis herauslocken? Ich vermute, da sind sie auch zu misstrauisch, vor allem der älter Kater… Also das ist wirklich eine schwierige Situation, aber die medizinische Behandlung ist wichtig. Notfalls muss er da durch.

Den Plan, Zugang zum ganzen Haus zu geben, finde ich prinzipiell nicht schlecht. Rückzugsmöglichkeiten sind wichtig. Katzenkinder können sich allerdings an den unmöglichsten Orten verstecken und richten gern auch mal Blödsinn an. Das Haus sollte schon “katzenkindersicher” sein (Kippfensterschutz etc.) Ist es möglich, den Radius erst einmal nur auf ein bis zwei Zimmer mehr zu erweitern?

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Anja Weiland 3. Januar 2021 - 8:41

Hallo Bärbel.
Wir haben Ende November einen ca. 12 Jahre alten Kater aus dem Tierheim zu uns geholt.
Informationen über sein früheres Leben haben wir nicht erhalten.Kurt war von Anfang an stubenrein.Allerdings ist er sehr ängstlich.Er lässt sich selten streicheln, kommt nie mit uns in die Wohnstube.Er liegt den ganzen Tag im Schlafzimmer auf einem Karton.Wir haben ihm viele schöne Liegemöglichkeiten gebaut und gekauft aber er nimmt es nicht an.Zum fressen kommt er in den Flur bzw. die Küche und fordert dort seine Mahlzeiten ein.Aber ansonsten sieht man ihn den ganzen Tag nicht das er sich nur im Schlafzimmer liegend aufhält.Wie können wir Kurt an uns gewöhnen?Was können wir tun das er auch mal zu uns raus kommt in die Wohnstube z.B.?
Danke für Ihre Antwort.

Antwort
Bärbel
Bärbel 11. Januar 2021 - 11:43

Hallo Anja,

wie schön, dass ihr einem älteren Kater ein Zuhause gegeben habt 🙂

Bitte hab weiterhin Geduld mit ihm. Hast du schon einmal versucht, ihn mit Leckerlis ins Wohnzimmer zu locken? Katzensticks mögen eigentlich alle Katzen 😉

Elvis hat übrigens Wochen gebraucht, bis er endlich sein neues Wandbrett benutzt hat.

Liebe Grüße
Bärbel

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Leddy 12. Dezember 2020 - 11:08

Hi, ich bin auf deine Seite gestoßen, als ich nach Tipps zur Eingewöhnung einer Katze suchte. Seit ein paar tagen ist ein 8 jähriger Kater namens Ozzy bei uns eingezogen. Er kam aus dem ruhigen Haushalt einer 89 jährigen Dame, welche in ein betreutes Wohnen wechseln musste. Die Enkelin nahm den Kater vorübergehend bei sich auf, hat aber selbst 3 Kinder, 2 Katzen und 2 Hunde. Ozzy verkroch sich viel bei ihr und wurde von den Katzenkollegen “gemobbt”. Mein Freund und ich waren dann schnell entschlossen, Ozzy zu uns zu nehmen, da wir relativ ruhige Menschen sind. Am Abend des Einzugs erkundete er sofort die Wohnung, inspizierte auch Rückzugsorte, die wir im Vorfeld vorbereitet hatten. Ich weiß, dass Katzen sehr eigen sind, was Lieblingsorte usw. angeht, aber wir haben trotz dessen einige Orte ausgewählt. Ozzy kam auch nach seiner Erkundungstour zu uns, ließ sich streicheln, schmiegte sich an unsere Beine und fraß gut (was er bei der Enkelin nicht tat). Auch das Katzenklo nutzte er sofort.
In der Nacht dann stellte sich heraus, dass er das Katzenklo als seinen Rückzugsort gewählt hat. Nun verbringt er die meiste Zeit dort, kommt dann und wann mal heraus, aber nur für Minuten. Wir machen uns viele Gedanken darum. Ich hatte gelesen, dass es für Katzen ein bekannter Ort ist, welcher Geborgenheit ausstrahlt. Das akzeptiere ich auch so, aber unsere Angst ist eher die Gefahr, die in den Exkrementen liegt. Wir wollen es ihm nicht antun müssen und gleich beim Tierarzt vorstellig werden, weil er dadurch krank geworden ist. Was könnten wir tun? Wir geben ihm viel Freiraum, reden mit ihm, wenn er zu uns kommt oder wir am Katzenklo vorbei kommen (es steht im Badezimmer), aber wir machen uns darüber schon etwas Sorgen.

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Dezember 2020 - 10:52

Hallo Leddy,

schön, dass ihr den Kater aufgenommen habt 🙂

Er ist offensichtlich noch sehr verstört, wenn er sich im Katzenklo aufhält, aber ihr macht das gut. Ich denke, Ozzy wird diesen Rückzugsort nach einer gewissen Eingewöhnungsphase wieder aufgeben. Zum Tierarzt würde ich deswegen erst einmal nicht gehen.

Könnt ihr ein Kuschelbett oder eine Katzenhöhle im Badezimmer aufstellen? Vielleicht nimmt Ozzy das an.

Noch etwas: Auch wenn man öfter liest, dass Katzen unbedingt einen “Katzenkumpel” brauchen, würde ich bei der Vorgeschichte auf eine Zweitkatze verzichten. Ich glaube, das geht nicht gut.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Sonja 5. Dezember 2020 - 12:02

Hallo, ich hätte ein paar Fragen und bin aufgrund des Artikels voll Hoffnung das mir hier etwas geholfen werden kann. Letzen Samstag haben wir ein kleines Katzentrio aufgenommen. Sie sind wohl ca. 15 Wochen alt und wurden mit ihrer draußen lebenden Mutter eingefangen. Am Anfang haben wir sie unter der Treppe rausgelassen wo sie auch ihre Toiletten, Futter, Wasser sowie Kratzbaum und Verstecke hatten. Natürlich haben wir die kleinen zunächst nicht mehr gesehen. Nachts war dann wohl schon jemand im EG unterwegs (haben wir aber erst morgens gesehen). Am zweiten Abend haben wir schon (weiterhin unten) gespielt (Katzenangel) und alle drei kamen raus. Ihre Toiletten haben sie auch benutzt. Mittlerweile (1 Woche) sitzen die 3 die meiste Zeit im Wohnzimmer unter der Couch. Tagsüber sehen wir die sogst wie gar nicht und wenn dann mal einer rauskommt und wir zufällig reinkommen huschen sie schnell wieder weg. Abends (so ab 17:30) kommen dann zunächst 2 raus, wobei einer definitiv am vorwitzigsten ist und sich auch nicht mehr so stark von uns gestört fühlt. Gestern hat er’s sich schon kurz streicheln lassen inkl. Schnurren. Seine Schwester folgt ihm dann meist und läuft ihm nach zum Spielen und toben. Aber wir dürfen ihr noch nicht zu nahe kommen. Nur spielen mit der Angel ist ok. Der 3 lässt sich kaum blicken. Er kommt nach einer Weile immer unterm Sofa hervor und spielt auch manchmal mit, versteckt sich aber immer ganz schnell wieder. Fressen tun sie alle drei gern und dann ist es auch ok wenn wir im Zimmer sind. Auf ihr Katzenklo gehen sie auch (die stehen weiterhin unten) der 1. sehr oft und mit Hingabe. Die kleine huscht nur schnell runter und versteckt sich dann wieder und den 3. sehe ich so gut wie nie dorthin laufen. Als sie noch unten waren am Anfang hat er aber auch alles benutzt. Gibt es vielleicht noch etwas was wir anders oder besser machen können für die kleinen? Ich würde mich freuen wenn Nr. 2 und vor allem 3 auch etwas gelassener auf ihr Klo gehen könnten. Und muss ich mir Sorgen machen das Nr. 3 noch soviel Angst hatten’s die 3 den meisten Teil des Tages unter der Couch verbringen. Kann ich eigentlich gefahrlos staubsaugen? Das wäre nämlich bei drei Katzen definitiv nötig, ich will aber auch keinen wieder verschrecken. LG Sonja

Antwort
Bärbel
Bärbel 9. Dezember 2020 - 17:51

Hallo Sonja,

leider komme ich erst jetzt zu einer Antwort (Vorweihnachts-Stress). Erstmal herzlichen Glückwunsch zu den drei Katzenkindern <3 Es ist doch schon mal sehr gut, dass alle drei ordentlich fressen und auf die Toilette gehen. Ich würde ein oder zwei zusätzliche Klos in einem anderen Stockwerk aufstellen. An einem geschützten Ort. Vielleicht ist das für den dritten, ängstlichen Kater angenehmer.

Staubsaugen darfst du! Ich sauge immer den Raum, in dem Elvis sich gerade befindet, als Letztes. Die Türen schließe ich nach Möglichkeit, damit das Geräusch nicht allzu furchterregend ist. Außerdem gebe ich ihm immer etwas Zeit zu flüchten 😀

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Maria 10. November 2020 - 11:18

Liebe Bärbel,
interessiert habe ich Deinen Artikel gelesen und die vielen Kommentare dazu. Jetzt zu unserer Frage. Wir haben seit einer Woche ein Geschwisterpaar aufgenommen. Die 2 sind ca. 6 Monate alt und wurden im Alter von 5 Wochen wild mit Ihrer Mutter zusammen in einer Großstadt in D gefangen. Bis letzte Woche waren Sie auf einer Pflegestelle, wo sie mit Ihrer extrem scheuen Mutter (sie lebt eigentlich nur unter dem Bett der Pflegestelle) und den 2 anderen Geschwistern wohnten.
Wir habe die Beiden dort 2 mal besucht. Wir wussten, dass Sie scheu sind, aber sie sind bei den Besuchen zum Spielen herausgekommen und wir haben gedacht OK, die brauchen ein bisschen Zeit und dann wird das was. Und die Pflegemutter hat uns auch Videos gezeigt, wie die zwei bei ihr auf dem Schoß liegen und sich streicheln ließen.

Als die Beiden zu uns gebracht wurden, haben wir dann erfahren, dass sie sich bei der Pflegestelle nur mit Kescher haben einfangen lassen, da sie sich nicht in den Arm nehmen lassen. Wir haben Sie dann bei uns natürlich zunächst in Ruhe gelassen und sie sind jeden Tag ein bisschen mutiger geworden, aber besonders der Kater liegt den ganzen Tag nur in einer Decke eingewickelt und hat noch starken Stress. In der Nacht sind sie extrem aktiv und erkunden die ihnen zur Verfügung stehenden Bereiche und klettern auf den Kratzbaum. Tagsüber sieht man sie gar nicht.

Leider waren die Beiden noch nicht kastriert und wir mussten jetzt bereits nach einer Woche auf grund des Alters den Kater wieder einfangen und zur Kastration bringen, eine sehr unglückliche Konstellation. Jemand von dem Verein, der uns die Katze vermittelt hat, ist am Abend vorher gekommen und der Kater wurde mit Kescher in die Transportbox gesetzt, wo er über Nacht bleiben musste. Dann zum Tierarzt. Hier haben wir bescheid gegeben, dass er sehr ängstlich ist und sich nicht anfassen lässt. Aber wir haben beim Abholen nach der OP dann erfahren, dass er der Arzthelferin beim rausholen schon entwischt ist, die Arzthelferin vor Angst komplett zerkratzt hat, sie ihn im Behandlungszimmer wieder einfangen mussten und es sehr stressig für ihn war, bevor er überhaupt behandelt werden konnte. OP ist dann aber gut gelaufen.

Die Ärztin hat uns daraufhin jetzt gefragt, ob wir uns wirklich so einen Kater zutrauen. Dass er sich wahrscheinlich sein leben lang nicht aufnehmen und ohne Kescher zum Tierarzt bringen lassen wird und das für ihn wahrscheinlich ein Leben mit Freigang als Draußenkatze, wo er kommen und gehen kann wie er will besser wäre (wir wohnen mitten in der Stadt und haben einen großen gesicherten Balkon, den sie bis jetzt aber noch nicht nutzen durften, da sie sich erst mal in der Wohnung eingewöhnen sollen.) Die Ärztin meinte, es könnte auch gefährlich für die Kinder werden (3 und 9), wenn er sich bedroht fühlt, wobei der Kater bei uns zwar Ängstlich wirkt und sich zurückgezogen hat, aber nie von sich aus Aggressiv reagiert hat (außer man will ihn fangen, er faucht auch zuerst als Wahrnung) und die Kinder ihn bis jetzt auf unsere Ansage hin auch komplett in Ruhe gelassen haben. Wir sind jetzt natürlich stark verunsichert.
Kann man ihn wenn er zutraulicher ist, vielleicht mit Klickertraining wieder an die Transportbox gewöhnen?
Hätte die Pflegefrau die Kleinen vielleicht auch schon aufnehmen müssen, um ihnen zu zeigen, dass das nicht schlimm ist? (Wir wollen die Katzen natürlich nicht herumtragen, aber es wäre schon gut, wenn sie sich z.B. für medizinische Behandlungen, Augencreme o.ä. ohne Stress anfassen und behandeln lassen würden. )
Hat man überhaupt eine Chance, 1/2 Jahr alte Katzen, die von Ihrer Mutter gelernt haben, Menschen sind gefährlich und die zwar eine liebe Pflegemenschin hatten, die sie umsorgt hat, sie anscheinend aber nicht aktiv an Menschen geöhnt hat.
Die Katze ist übrigens mutiger als der Kater und etwas zutraulicher, lässt sich aber auch nicht aufnehmen (sie muss auch noch für die Kastration gefangen werden, dies haben wir jetzt aber erst mal verschoben, bis sie besser eingewöhnt ist).

Wir sind ein bisschen ratlos, was wir jetzt machen sollen. Wir wollen es schon gerne versuchen mit den Beiden, aber wenn der Kater potentiell gefährlich für die Kinder sein soll, habe ich natürlich auch sorgen. Andererseits, haben wir gesagt, wir nehmen sie und wir waren uns der Verantwortung über 2 Leben bewusst und da kann man ja nicht einfach sagen, ok jetzt seit ihr schwieriger als Gedacht, dann wollen wir euch nicht mehr. Wieviel Zeit muss man Ihnen lassen bis man absehen kann, ob es sich bessert? Ein halbes Jahr? Oder Länger?

Antwort
Bärbel
Bärbel 10. November 2020 - 14:53

Liebe Maria,

ich finde es toll, dass du dir so viele Gedanken machst 🙂 Ganz ehrlich: Ich würde auf die Tierärztin hören. Vor allem bei deinem dreijährigen Kind kannst du nicht ausschließen, dass es sich doch einmal ungeschickt gegenüber dem Kater verhält. Katzen und Kinder passen normalerweise gut zusammen, aber in diesem Fall wäre mir das zu unsicher.

Einfangen mit dem Kescher finde ich wirklich übel, aber das ist ja nicht deine Schuld. Bitte mache dir auch nicht allzu viel Hoffnung mit dem Clickertraining, denn das ist m.E. nur etwas für sehr menschenbezogene Hauskatzen und selbst dann brauchst du enorm viel Geduld und Ausdauer.

Außerdem glaube ich, dass der Kater in einer Wohnung auf Dauer sehr unglücklich sein wird. Gibt es in deiner Nähe einen Reiterhof oder einen Bauernhof mit lieben Menschen, die ihn evtl. aufnehmen würden? Das wäre sicher besser für ihn. Auch bei der Katze stellt sich die Frage, ob Wohnungshaltung wirklich das Richtige ist. Ich finde, die Pflegestelle hat euch nicht richtig beraten und ich hätte auch kein schlechtes Gewissen, die beiden wieder abzugeben. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Ich bin zwar mit Katzen aufgewachsen, aber Elvis war meine erste eigene Katze. Im Tierheim hat man durchaus darauf geachtet, dass ich als “Anfängerin” keine super-komplizierte Katze bekomme. Elvis war extrem ängstlich und hat sich zum Teil auch seltsam verhalten, aber im Umgang war er lieb und unkompliziert – und ist es noch. Er hat noch nie gefaucht.

Tu dir und deiner Familie einen Gefallen: Bring die beiden zurück und sucht euch aus dem örtlichen Tierheim eine verschmuste, unkomplizierte Katze aus. Am besten eine, die auch gern als Einzelprinzessin lebt, denn ihr seid ja bereits zu mehreren.

Alles Gute und ganz liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Holger Horst 29. Oktober 2020 - 23:09

Hallo Bärbel,
Ich weiss nicht weiter, ich habe eine 2 1/2 Jahre von Freunden bekommen weil sie bei deren Umzug leider nicht mitkann. Immer wenn ich bei denen zu Besuch war, war sie zwar schüchtern aber wenn sie einmal gekrabbelt wurde, wollte sie nicht mehr aufhören. Jetzt habe ich sie vor zwei Tagen zu mir geholt. Ich habe sie aus der Box genommen und ihr zuerst das Katzenklo gezeigt und sie dann in Ruhe gelassen. Sie ist dann kurz drauf auf einen schrank gesprungen um sich zu verstecken. Ich bin davon ausgegangem das sie kurz drauf neugierig wird und mal gucken kommt. Als sie ein paar std später noch dort war habe ich ihr wasser und futter mit auf den schrank gestellt (da ist platz genug). Morgens und Abends tausch ich das unberührte Wasser und Futter gegen frisches aus. Sie ist jetzt seit ca 36 std da oben. Sie lässt sich streicheln ohne zu zucken. Auf leckerlis reagiert sie leider auch nicht. Das Katzenklo (wo sie ungesehen hin könnte) ist auch unbenutzt. Bin leider völlig ratlos …
Würde mich über jeden Tip freuen.
Im vorraus besten Dank

Antwort
Bärbel
Bärbel 30. Oktober 2020 - 11:12

Hallo Holger,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zum vierbeinigen Familienzuwachs 🙂

Verwendest du exakt das gleiche Futter und das gleiche Katzenstreu wie die Vorbesitzer? Das wäre wichtig. Kann sie ohne Probleme vom Schrank runter? Manche Katzen klettern hinauf, wissen aber nicht mehr, wie sie hinunter kommen. Stelle ihr einen Stuhl hin. Stelle ihr außerdem Futter und Wasser auf den Boden, Futter und Wasser nie zusammen sondern getrennt voneinander. Die Schüsseln bitte an einen ruhigen, gemütlichen Platz, von dem aus sie die Umgebung beobachten kann. Das Gleiche gilt fürs Klo.

Wenn sie noch länger nicht frisst und vor allem die Toilette nicht benutzt, solltest du beim Tierarzt anrufen.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Fenja 5. November 2020 - 5:56

Hallo Bärbel,
seit nun zwei Nächten lebt eine achtjährige Katze bei uns. Ihr Verhalten finde ich allerdings seltsam, vielleicht kannst du es dir erklären: Tagsüber liegt sie nur unter dem Sofa und kommt nicht hervor und nimmt höchstens Leckerlies an. An beiden Abenden wurde sie dann gegen 19:00 neugierig, ließ sich streicheln, forderte diese Streicheleinheiten sogar penetrant und versuchte auf das Sofa zu springen (was wir ihr allerdings nicht erlauben möchten, sie soll auf dem Sofa ihren eigenen Platz bekommen. So hat es auch bei meiner vorherigen Katze gut funktioniert).
Von der Sofaecke hat sie sich noch nicht weggetraut.
Sie frisst, trinkt, nimmt Leckerlies an und nutzt das Katzenklo, allerdings nur nachts, wenn wir nicht im Raum sind oder wenn sie denkt, dass ich schlafe.
Wie sollten wir vorgehen? Ruhig viel im Raum aufhalten oder sie doch lieber alleine lassen?
Viele Grüße
Fenja

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Bärbel
Bärbel 5. November 2020 - 8:09

Hallo Fenja,

herzlichen Glückwunsch zur neuen Mitbewohnerin 🙂

Am Morgen und am Abend ist die Zeit, in der Katzen bevorzugt jagen. Auch Elvis dreht am Abend auf (leider manchmal auch in der Nacht) und ist tagsüber eher ruhig.

Bitte lass sie doch aufs Sofa, sie zeigt ja ganz deutlich, dass sie zu euch möchte. Ich bin mir sicher, dass sie dann auch schneller Vertrauen fasst. Und was bei der einen Katze funktioniert hat, muss bei der nächsten noch lang nicht klappen. Katzen sind Individualisten und deine neue Samtpfote ist ja schon 8 Jahre alt und bringt ein Vorleben und eigene Gewohnheiten mit.

Liebe Grüße
Bärbel

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Adriana 28. September 2020 - 13:52

Liebe Bärbel, ich habe ein Kätzchen in unserem Geschäft gefunden. Es muss irgendwie in das Erdgeschoss geflüchtet sein und in unseren Laden. Dort habe ich es eingefangen und einige Bisse davon getragen. Hätte ich es nicht getan, dann wäre es sicherlich überfahren worden an der großen Kreuzung vorm Geschäftshaus. Der Tierarzt sagte, dass es ca. 10 wochen alt sei und gesund und munter. Es wurde entwurmt und von Weitem begutachtet. Mittlerweile konnte ich sehen, dass es ein kleiner Kater ist. Er lebt in meinem Zweitbadezimmer und kommt aus dem Schuhregal nicht mehr vor. Davor habe ich einen Teppich gehangen, damit er seine Ruhe hat. Er frisst sehr gut und benutzt auch ganz vorbildlich die Katzenklos. Spielt wie ein Verrückter und hat sichtlich Spaß – wenn wir nicht im Bad sind. Ich habe die Tür immer geschlossen, weil ich noch zwei Kater und einen Hund habe. Den kleinen könnte ich nie wieder einfangen und in Sicherheit bringen. Der ist extrem ängstlich und würde mich direkt zerfleischen. Ich habe sonst keine Angst vor Tieren – aber das möchte ich uns beiden nicht antun. Der kleine Kerl knurrt und faucht, wenn ich in seine Nähe komme. Wenn ich aber draussen am Fenster sitze, dann kommt er und schmust mit der Fensterscheibe und spielt mit meiner Hand. Öffne ich die Tür zum Bad, dann sitzt er sofort wieder im Versteck. Manchmal mautzt er hinter der Tür und tobt mittlerweile sogar, wenn wir an der Tür vorbei laufen. Man könnte sagen, das sind minikleine Fortschrittte. er ist mittleiweile seit ca. 2 Monaten bei uns. Ich bin ja geduldig und kann warten bis er soweit ist – ich mache mir nur Gedanken, was ich mache, wenn er geschlechtsreif wird und anfängt zu duften. Er könnte draussen sein, wie meine anderen Kater – selbst wenn er scheu und ängstlich bleibt – wir wohnen im Outback. Aber ohne kastrieren haut er mir ab, verhaut die anderen Kater oder markiert das ganze Grundstück. Das möchte ich nicht riskieren. Ich habe aber keine Ahnung, wie ich ihm das Leben vereinfachen kann und er endlich nicht mehr so viel Angst haben muss und wie ich ihn jemals wieder zum Tierarzt bekomme. Nach 42 Jahren mit Katzen ist das mein absoluter Härtefall. Das wird wohl seine Ursache haben.

Antwort
Bärbel
Bärbel 28. September 2020 - 16:56

Hallo Adriana,

habe ich das richtig verstanden: Der kleine Kater ist seit 2 Monaten alleine in deinem Badezimmer eingesperrt? Seit er 10 Wochen alt ist? Puh! Kein Wunder, dass er ängstlich und aggressiv ist. Du musst dringend an der Unterbringung etwas ändern! Der braucht Gesellschaft und ein Umfeld, in dem er sich entwickeln kann. Wenn du ihm das nicht bieten kannst (was ich verstehe, wenn du andere Tiere hast) gib ihn bitte ab.

Kitten sollten frühestens mit 12 Monaten von ihrer Mutter getrennt werden, denn bis dahin haben sie noch viel zu lernen. Jetzt ist es ja passiert, aber für alle anderen die hier mitlesen: Besser wäre es gewesen, nach der Mutter bzw. den ursprünglichen Besitzern zu suchen. Wahrscheinlich ist der Kleine irgendwo ausgebüxt…

Ich wünsche dir und dem Kätzchen eine gute Entscheidung.
Viele Grüße
Bärbel

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Ani 14. Juli 2020 - 16:53

Hallo,

Wir haben gestern völlig ungeplant eines von drei ausgesetzen Kitten bei uns aufgenommen (die anderen beiden durften zusammen bei meiner Schwägerin bleiben).

Die Kitten hat meine Schwägerin vor drei Tagen in einem Karton neben einem Altglaskontainer gefunden. (Anzeige wurde erstattet und meine Schwägerin hat sie noch am selben Tag vom Tierarzt anschauen lassen, sie wurden entwurmt und vorsorglich auf Parasitenbefall behandelt).

Herkunft: unbekannt
Geschlecht: männlich
Alter vom Tierarzt geschätzt: 12-13 Wochen
Zustand: gepflegt, alterstypisches Gewicht
Momentan Charakter: sehr ängstlich, scheu

Im Haushalt lebt ein bereits 15 jähriger Kater und ein geistig behindertes Kind.

Trotz der kurzfristigen Situation haben wir versucht es so schonend wie möglich zu machen.

Wir haben den Neuankömmlinge erstmal in einem Zimmer separiert. Im Zimmer habe ich ein Wasserschälchen, etwas Futter und ein Katzenklo am anderen Ende des Zimmers aufgestellt. Nach Öffnen der Transportbox ist der Kleine unter den Schrank geschlüpft. Dort blieb er über Stunden.

Zum fressen kam er raus, das Schälchen war leer.

Unserer ältere Katze Sam haben wir die Decke aus der Transportbox hingelegt zum Geruch kennenlernen. Er ist ein ruhiger, sensibler, nicht dominanter Kater, der aufgeschlossen auf andere Katzen zugeht, wobei ihm sehr dominante Katzen nicht wohl gesonnen sind.

Zu später Stunde haben wir die Zimmertür geöffnet um der Katze über Nacht freien Zugang zur Wohnung zu ermöglichen.

Diese Chance hat er auch genutzt und ist auf Entdeckungsreise gegangen. Danach hat er sich unters Sofa verkrümelt. Während der Nacht hat er bitterlich geschriehen und auf das Sofa gekotet.

Seit heute morgen traut er sich hin und wieder raus läuft aber völlig scheu sofort ins nächste Versteck. Ich rede viel und nehme nur kurz blinzelnd Blickkontakt auf.

Auch mit Sam gab es die erste Kontaktaufnahme die sehr friedlich ablief.

Unser Sohn akzeptiert den Rückzug der kleinen Katze anstandslos und bedrängt diese nicht.

Trotz unserer Rücksichtnahme faucht er uns nur an und hat heute bereits 2x auf das Sofa gepinkelt sowie in der Nacht darauf gekotet.

Was können wir tun, damit er nicht unser Sofa als Katzenklo benutzt? Ein Katzeklo will ich nicht auf dem Sofa stehen haben und ich habe 2 in der Wohnung aufgestellt. Erstmal abwarten?

Schöne Grüße Ani

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. Juli 2020 - 10:13

Hallo Ani,

bitte entschuldige, dass ich jetzt erst antworte. Toll, dass ihr euch der Kätzchen angenommen habt <3 Du machst das sehr gut, finde ich. Der Kater ist ja noch sehr klein und vermisst wahrscheinlich seine Mutter und seine Geschwister. Das mit dem Fauchen legt sich bestimmt, wenn er Vertrauen gefasst hat.

Über seine Vergangenheit ist nichts bekannt. Vielleicht weiß er nicht, wie er ein Katzenklo benutzt. Dann müsstest du ihm das beibringen. Am besten, du deckst das Sofa erst einmal irgendwie wasserdicht ab. Vielleicht mit einem alten Matratzenschoner oder einer alten Wickelauflage. Außerdem solltest du noch ein drittes Katzenklo besorgen.

Ganz liebe Grüße, auch an deinen Sohn und die beiden Kater 🙂
Bärbel

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Tanja 18. Juli 2020 - 15:41

Hallo wir sind seit Mittwoch Abend stolze Besitzer von zwei 12 Wochen alten Kitten. Der eine ist ein Kater und das andere eine Katze. Es sind Geschwister und Norwegische Waldkatzen. Der Kater ist noch sehr scheu und lässt sich nicht anfassen…aber es spielt, schläft schon am Stuhl und frisst und trinkt und geht auf Katzenklo. Also alles im grünen Bereich. Die Katze ist eigentlich die Mutigere von Beiden. Läßt sich schon streicheln, ist immer forscher im erkunden und so weiter. Aber sie ist auch diejenige die wenn sie wach ist unentwegt miaut. Sogar beim fressen beim trinken. Sie läuft dann in der Wohnung hin und her und mauzt ider liegt am Stuhl und mauzt. gesund sind die, waren erst am Dienstag beim Arzt…ich bin echt verweifelt

Antwort
Bärbel
Bärbel 20. Juli 2020 - 10:17

Hallo Tanja,

leider habe ich auch keine Erklärung. Vielleicht sucht sie ihre Mutter?

Ich drücke die Daumen, dass sich die beiden gut einleben und sich das ständige Miauen bald legt 🙂 Wenn es gar nicht besser wird, würde nochmal zum Tierarzt mit ihr.

Liebe Grüße
Bärbel

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Katharina 16. Juli 2020 - 16:12

Liebe Bärbel,
Ich brauche einen Ratschlag und hoffe auf dich:) Nachdem wir im Frühjahr den besten Kater der Welt einschläfern mussten, haben wir uns entschieden eine Tierheimkatze bei uns aufzunehmen. Und wie das Leben so spielt, sind es nun zwei. Die beiden sind Geschwister und wurden im September 19 geboren, kamen anschließend viel zu früh zu einer Familie mit Kleinkinden, die die Katzen gequält haben. Im Januar kamen sie dann ins Tierheim, nachdem sie die Besitzer gebissen haben. Im Tierheim dauerte es einige Wochen, bis sie sich in Spieldistanz an Menschen rantrauten. Wir haben eine vierjährige Tochter mit einem großen Herz für Tiere und als die Tierheimbesitzerin die drei zusammenspielen sah, hat sie uns gefragt, ob wir die beiden nehmen würden. Seit Montag sind sie nun bei uns. Sie verstecken sich nicht und waren bis jetzt in keinster Weise aggressiv gegenüber uns. Anfassen können wir sie aber noch nicht, versuchen es auch nicht. ABER.. das Weibchen hat schon dreimal ins Bett und einmal in die frischgewaschene Wäsche gepinkelt. Weisst du eind Methode, wie wir ihr das abgewöhnen können? Ich habe das Gefühl, sie versucht mich mit allen Mitteln dazu zu bringen, sie rauszulassen (Fenster öffnen geht gar nicht momentan), aber vielleicht sehe ich das total falsch. Und solange sie uns gegenüber so scheu und misstrauisch sind, möchte ich sie auf keinen Fall rauslassen.
Danke & liebe Grüße, Katharina

Antwort
Bärbel
Bärbel 17. Juli 2020 - 9:58

Liebe Katharina,

was für ein schrecklicher Start ins Leben für die beiden Kätzchen. Es ist nicht normal, dass Kinder Tiere quälen, wahrscheinlich lief in dieser Familie einiges schief 🙁 Ich würde die beiden auf jeden Fall noch mindestens vier Wochen drin behalten.

Bei Unsauberkeit sollte man immer zuerst zum Tierarzt, um eine körperliche Erkrankung auszuschließen. Kennst du meine Artikel zu Unsauberkeit? Hier der Link zu Teil 1: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/. Wenn das Weibchen gesund ist und du nicht weiterkommst, könntest du eine Katzenpsychologin zu Rate ziehen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Melanie 13. Juli 2020 - 16:02

Hallo Bärbel,

Ich habe seit gestern eine neue katze. Sie ist sehr ängstlich. Sie frisst und trinkt nicht ist die ganze Zeit nur in ihren versteck.
Ich würde gerne wissen was ich alles so machen kann um ihr das einfach zu machen. Ich habe noch eine Katze 5 Jahre alt die ist schon 2-3 Jahre bei mir.

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. Juli 2020 - 18:20

Hallo Melanie,

halte die ältere Katze am Anfang unbedingt von der Neuen fern. Die neue Katze sollte die Möglichkeit haben, ungestört zu fressen und das Katzenklo zu benutzen, bis sie sich eingewöhnt hat. Erst dann würde ich eine Zusammenführung versuchen.

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Chantal 7. Oktober 2020 - 20:49

Hallo Bärbel,
wir haben seit ca 6 Wochen zwei Kätzen (12 Wochen als wir sie geholt haben) von einem Bauernhof , aber ich bin mittlerweile echt ratlos. Sie sind extrem ängstlich. Sobald man den Raum betritt in dem sie sich gerade aufhalten sind sie in Alarmstellung, ein Schritt in ihre Richtung oder manchmal nur ein Blick und sie rauschen ins nächste Versteck, da kann man auch noch so leise und behutsam sein. Man kann zwar mit ihnen Spielen aber angreifen oder streicheln ist unmöglich. Nur beim Füttern lassen sie es über sicher ergehen mal gestreichelt zu werden, aber da komm ich mir fast so vor als würd ich sie quälen. Alleine toben die beiden durchs ganze Haus und haben Spaß, auch mit reinlichkeit gibts kein Problem, aber ich weiß nicht wie ich sie an mich gewöhnen soll. Wenn man die Finger in ihre Richtung streckt richen sie kurz und hüpfen dann gleich wieder weg. Ich weiß nicht ob sich das überhaupt noch ändert. Unsere alte Katze war die absolute Schmuserin und jetzt bricht mir jedes mal fast das Herz wenn die Kleinen so panisch davon laufen.
Vielleicht hast du einen Rat.
Vielen Dank schon im Voraus!
Chantal

Antwort
Bärbel
Bärbel 8. Oktober 2020 - 9:36

Hallo Chantal,

wer weiß, was die beiden vorher erlebt haben. Leider gehen manche Bauern nicht gut mit ihren Katzen um. Wenn die beiden in der Prägephase gar keine oder keine guten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, wird es schwer. Mein Rat: Fasse die beiden erst einmal überhaupt nicht an – und habe Geduld mit den beiden Kätzchen. Es kann durchaus einige Wochen dauern, bis sie Vertrauen fassen.

Liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Timea 15. Juni 2020 - 16:44

Hallo Bärbel,

Vor 6 Tagen haben wir ein kleines Kätzchen (geschätzt 8-10 Wochen alt) unter unserem Auto in der Abdeckung vorm Haus auf der Strasse entdeckt. Ihr Miauen war nicht zu überhören. Ich habe ihr Futter hinausgelegt, welches sie angenommen hat. Sie kommt, frisst und dann geht sie wieder und wohnt noch immer in der Abdeckung unter dem Auto von uns oder von den Nachbarn.

Abends bleibe ich bei ihr draussen und beobachte sie und wir “plaudern”. Ich lasse ihr genug Abstand und warte bis sie näher kommt. Sie zeigt sich, mal traut sich überhaupt nicht oder kommt näher mal wieder nicht.

Wir haben die Nachbarschaft gebeten bevor sie mit den Autos wegfahren evtl. unten nach Katze checken. Das hat bis jetzt gut funktioniert. Wir haben trotzdem Angst, dass sie trotz Vorkehrungen mitfahren wird und wir sie verlieren.
Was können wir noch tun um mehr Vertrauen zu gewinnen, denn dieses Kätzchen hat unser Herz erobert und wir wollen sie unbedingt behalten.

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße,
Timea

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. Juni 2020 - 10:36

Hallo Timea,

schön, dass du dich kümmerst 🙂 Könnt ihr herausfinden, ob es eine Mutter und Geschwister zu dem Kätzchen gibt? Evtl. auch Zettel aufhängen oder bei Tasso nachfragen, ob jemand ein Kätzchen vermisst. Falls sich heraus stellt, dass die Kleine ganz allein unter dem Auto “wohnt”, würde ich sie zu mir nehmen. Frag mal beim örtlichen Tierschutzverein nach, wie du am besten vorgehst.

Liebe Grüße
Bärbel

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Vanessa 2. Juli 2020 - 7:31

Hei bärbel
Mein freund und ich sind relativ frisch umgezogen. Wir haben von zuhause aus 2 katzen mitgenommen. Der eine (speedy) war schon immer bei uns und drr andere (nanuk) nahmten wir mit, weil er eigendlich ein aussreisser war und sich dan nur bei uns wohl fühlte. Das hat eigendlich alles gut funktioniert. Wir dachten auch das nanuk eher probleme machen würde, aber speedy hatte sich da ganz anders gezeigt. Nun sind wir seit 1.5 monaten in dieser neuen wohnung und ich bekam dan ein telefon meiner schwiegermutter. Nanuk hatte vor ungefär 5/6 jahren mit einer dame spsse kätzchen bekommen. Eine davon (angi) kam dan zum schwiegervater, der schwester meines freundes. Nun liegt er im sterben und sie wollten die arme angi einschläfern. Was min bei angi auffällt das sie sehr ängstlich ist und ich glaube auch gewallt und vernachlässigung erlitten hat. Vom vorbesitzer weiss ich, das er schwerer alkoholiker war, s angi zuletz 4 wochen alleine zuhause im dunkeln und szinkigen war, die ex von dem herrn ging füttern aber sonst nichts. Angi musste vieles erleben wie auch das sie ihr partnerkater gehen lassen mussten und zusah wie der besitzer zuhause zusammengebrochen ist ect. Also steht sie volö unter schock und wirkt arg agressiv. Votallem mir mehr als meinem partner gegenüber. Momentan bekommt sie CBD tropfen und augeben werde ich nicht so schnell. Jedoch, was könnte man sonst noch machen. Mit speedy und nukeli seinem vater kann sie im moment noch nichts angangen. Merken die das eigendlich das sie vater und tochter sind? Bek nanuk kann ichs mir vorstellen da angi gleich wie ihr bruder aussieht und auch mit nanuk aufwuchs bis jetzt.

Antwort
Bärbel
Bärbel 2. Juli 2020 - 20:59

Hallo Vanessa,

puh, die arme Angie hat einiges durchgemacht. Eines vorweg: Eine Katze einschläfern lassen, weil sie Probleme macht, ist in Deutschland verboten. Aber nun hast du sie ja zu dir genommen 🙂 An deiner Stelle würde ich sie erst einmal absolut in Ruhe lassen und ihr sehr viel Zeit zum Eingewöhnen geben. Sorge dafür, dass alle Katzen genügend Rückzugsmöglichkeiten haben (Höhlen etc.) Versteht sie sich denn mit den anderen beiden Katzen? Falls nicht, ist es auch keine Schande, ein anderes Zuhause für sie zu suchen. Notfalls ins Tierheim geben, denn alles ist besser als die Zustände, unter denen sie bis jetzt leben musste. Aber erst einmal würde ich ihr eine Chance geben. Ich hoffe mal, alle Katzen sind kastriert? Sonst solltet ihr das dringend nachholen. Bitte gib ihr auch keine Medikamente oder Hausmittelchen (CBD) ohne Absprache mit dem Tierarzt. Medikamente wirken auf Tiere oft ganz anders als auf Menschen, das kann schnell gefährlich werden.

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Jacqueline 27. April 2020 - 15:37

Liebe Bärbel,
wir haben seit 11 Tagen eine Katze aus dem Tierheim bei uns. Ich habe über ein halbes Jahr vorsichtig abgewägt, ob ich dafür bereit bin und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich und mein Partner das hinbekommen. Schließlich hatte ich schon zwei Katzen in der Familie, die ich hauptsächlich versorgt habe. Maya ist vier Jahre alt und hatte wohl keine allzu guten Vorhalter. (Das Wort “Messie Haushalt” wurde fallen gelassen, aber nicht näher erklärt) Uns wurde Maya als sehr ängstlich beschrieben, wir sollten ihr ganz viel Zeit und Raum geben. Das haben wir auch gemacht, sie hatte ein ruhiges Zimmer für sich alleine. Futter, Wasser im anderen Eck und nochmal in einer anderen Ecke ihr Klo, dazu natürlich ihre Kuschelhöhle zum Verstecken. Alle paar Stunden setzte ich mich zu ihr und redete ihr sanft zu, sie kam auch manchmal raus und schmuste sich an meine Hand. Am zweiten Abend kam sie dann schon auf Entdeckungstour und erkundete neugierig uns und ihre neue Wohnung. Seitdem ist sie sehr zutraulich und wirkte sehr zufrieden. Ab und zu, bei einer falschen Bewegung, merkte man, dass sie getriggert wird: Sie fauchte und grohnte laut. Schon leicht beängstigend, aber man musste dann das Zimmer für zehn Minuten verlassen, danach war alles wie vorher. Nun hatten wir am Samstag einen schlimmen Vorfall: Nach dem Schmusen verhädderte sich Maya im Griff einer Papiertüte (lag nicht eng an, aber der Schrecken) und flippte komplett aus. Fuchsteufelswild rannte sie umher, riss dabei den Rest der Tüte ab und verharrte ängstlich mit dem Griff um den Hals. Man konnte nicht auf sie zugehen, auch mit ruhigem Sprechen und vorsichtigen Annäherungsversuchen nicht. Sie fauchte nicht nur, sie kreischte richtig und ich dachte, sie springt mir gleich an die Gurgel. Leider hatte ich sehr Angst vor ihr, was die Situation auch nicht entschärft hat. Stunden später schaffte es mein Freund mit einer mords Geduld und ohne Angst, ihr das “Halsband” ganz ohne weiteres Trauma abzunehmen. Anfangs war sie noch sehr verstört, fauchte uns ständig an und mochte uns gar nicht. Inzwischen tigert sie schon wieder umher, putzt sich genüsslich, rollt sich auf ihrem erhöhten Liegeort ein und schläft. Nur uns faucht sie ständig an, sie kommt inzwischen auch aktiv auf uns zu, wenn wir beispielsweise auf dem Sofa sitzen und nichts tun, und faucht uns an. Da kann man ihr auch schlecht aus dem Weg gehen und ich weiß nicht, was sie damit bezwecken will. Ist sie verunsichert, sucht unsere Nähe und ist dann doch wieder verschreckt? Mich nimmt das Ganze sehr mit. Einerseits tut es mir so Leid, dass das alles passiert ist, nachdem sie sich so gut eingewöhnt hat, auf der anderen Seite fühle ich mich gerade in meiner eigenen Wohnung unwohl, weil Maya ihre Unsicherheit/Ängste irgendwie in aggressives Verhalten kanalisiert… Hast du vielleicht einen Tipp im Umgang mit ihr? PS: Aktuell frisst sie fast nur, wenn wir anwesend sind. (auch wenn sie uns davor und/oder danach anfaucht….)

Antwort
Bärbel
Bärbel 28. April 2020 - 10:36

Hallo Jacqueline,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu der neuen Mitbewohnerin 🙂

Bitte gebt auf keinen Fall auf, denn elf Tage sind bei einer ängstlichen Katze überhaupt keine lange Zeit. Die Eingewöhnung kann Monate dauern. Elvis hat zum Beispiel nach Jahren noch Fortschritte gemacht. Solche Zwischenfälle wie der mit der Tüte passieren. Mach dir da bitte keine Vorwürfe. Ich oute mich mal: Ich habe Elvis versehentlich auf den Balkon ausgesperrt. Im Winter! Zum Glück waren es nur wenige Minuten, aber was den Balkon angeht, ist Elvis immer noch sehr vorsichtig.

Ganz wichtiger Tipp: Schneidet bei allen Tüten, an die Maya rankommen könnte, die Henkel durch. Das gilt auch für Katzenstreu-Tüten.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Jessica 3. März 2020 - 8:40

Hallo Bärbel,
ich bin auf deine Seite gestoßen, weil ich im Netz nach Hilfestellung gesucht habe für das eingewöhnen einer Katze.

Die Situation ist folgende:
Ich musste mich schweren Herzens von meiner jüngsten Katze (Luna, 6 Jahre trennen), weil sie und meine älteste einfach nicht mehr miteinander auskamen. Von anfänglichen Gefauche wurde es dann schließlich blutig.
In meinem Ort habe ich dann über Facebook eine nette Familie gefunden, die sie aufgenommen hat. Letzten Samstag erfolgte also die “Abgabe”.
Luna ist bei mir Zuhause bei Besuch schon immer sehr schüchtern gewesen, aber sonst immer sehr schmusig, gesprächig und verspielt, hat gut gefressen und getrunken.
Ihre neue Familie und ich machen uns nun etwas Sorgen, da sie seit Samstag nicht mehr frisst. Dass Katzen 2, 3 Tage unter diesen Umständen nicht fressen, ist mir bekannt und habe ich denen auch mitgeteilt. Sie ist gut genährt, daher mache ich mir bei ein paar Tagen Futterstreik eigentlich keine so großen Sorgen, dennoch frage ich mich wie wir weitermachen sollen, wenn sie weiterhin das Fressen verweigert.
Ich habe der Familie gesagt, dass sie ihr Zeit lassen müssen ihre neue Umgebung wahrzunehmen und sie nicht bedrängen sollen, vor allem weil ich bis dato mit meinen beiden Katzen alleine war und die Familie nun 4 Köpfe hat. Leider bekam ich noch am gleichen Abend per Handy eine Nachricht samt Bild, wo Luna in ihrem Körbchen (das ich von Zuhause mitgeben habe) mit allen auf dem Sofa lag.
Zuerst dachte ich, dass es eigentlich ein gutes Zeichen ist, dass sie nicht weggelaufen ist, aber gleichzeitig frage ich mich, ob es nicht zu viel war, da sie dennoch nicht aus ihrem Versteck kommt.
Es ist ja auch erst ein paar Tage her und sie wird auch weiterhin Zeit brauchen, aber ich will lieber vorher schon vorbereitet sein, da ich noch nie in solche eine Situation war eine Katze abgeben zu müssen und der Familie natürlich bei Fragen zur Seite stehen möchte, da sie bis dato noch keine Katzen hatten.
Gibt es noch irgendwelche Ratschläge, die wir befolgen können, um ihr die Umgewöhnung zu erleichtern? Oder sollte ich nochmal darauf hinweisen, dass sie sie momentan nur in Ruhe lassen sollen (nur reden nicht anfassen)?
Katzenklo und Futter hatten wir so gestellt, dass es für sie leicht erreichbar ist. Von ihrer neuen Familie bekommt sie auch das gleiche Futter wie bei mir, daran wollen sie auch nicht schrauben. Genauso verhält es sich mit dem Streu.

Im Notfall hole ich sie natürlich nach Hause zurück, aber da sich die beiden Katzen einfach nicht verstehen, weiß ich dann, was bei mir wieder los sein wird und das möchte ich für die beiden Tiere eigentlich auch nicht. Diese Option soll auch wirklich nur die aller letzte sein und ich hatte schon im Vorgespräch, bevor ich Luna hingebracht habe, erwähnt dass man ihr 2-4 Wochen Zeit lassen sollte.

Antwort
Bärbel
Bärbel 3. März 2020 - 9:40

Hallo Jessica,

erst einmal Hut ab, diese Entscheidung war sicher nicht einfach 🙂

Wenn Luna weiterhin nicht frisst, sollte sie unbedingt zum Tierarzt – das kann sonst gefährlich werden, auch wenn sie gut genährt ist. Ansonsten sollte man sie in Ruhe lassen, wobei ich auch finde, dass es ein gutes Zeichen ist, wenn sie sich zu der Familie aufs Sofa traut. Wenn ihr das zu unheimlich gewesen wäre, wäre sie dort nicht geblieben.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

PS: Bei Elvis hat das auch sehr geschwankt mit der Angst: Er hat sich herausgewagt, und wenn es ihm zu viel wurde, hat er sich wieder zurückgezogen.

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Ezda 11. Februar 2020 - 17:40

Hallo meine BKH Katze ist ungefâhr 8 Wochen alt. Habe sie seid 4 Tagen sie geht meistens unter unser Hochbett kommt dort auch eine Zeit nicht raus. Versuche sie meistens mit spielsachen zu verlocken klaptt ab und zu Mir ist bewusst das sie sich erstmal gewöhnen muss. Aber was mich interessiert soll ich sie einfach nur in Ruhe lassen oder etwas dagegen machen? Wenn ich sie in Ruhe lassen soll wird sie sich auch so trozdem an uns gewöhnen? Gewöhnt hat sie sich zurzeit sogar sehr gut halt ausser das sie sich unter sachen versteckt immer wieder

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ILKKAN 14. Januar 2020 - 9:25

Hallo Bärbel,

ich habe vor 8 Tagen eine 9 Wochen alte BKH bekommen.
Sie ist sehr verspielt, also wir haben schon einige Spielsachen mit denen wir uns vergnügen und die Zeit miteinander verbringen.
Sie schläft ab und zu auf der Couch, hat auch einen Kratzbaum mit einer Höhle (worin sie sogar gestern geschlafen hat.).
Nur habe ich das Gefühl, dass Sie manchmal aus Angst hinter die Couch rennt und dort dann schlafen möchte. Wobei ich noch extra erwähnen muss, wenn sie dort ist, klettert sie auch ab und zu hoch und spielt mit uns das “verstecken Spiel”.
Kann es sein, dass sie sich dort einfach wohl fühlt weil es ruhiger und dunkel ist, hast du da einen Tipp wie ich es angehen sollte vielleicht?

Danke für deine Hilfe und für deinen Beitrag.

Mit freundlichen Grüßen,
Ilkkan

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Januar 2020 - 10:59

Hallo Ilkkan,

Katzenkinder wählen oft die ungewöhnlichsten Orte, um sich zu verstecken. Also alles im grünen Bereich 🙂

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis für alle, die hier mitlesen: Bei Ilkkan ist die Sache ja nun gelaufen, aber eigentlich sollten Kätzchen bis zu einem Alter von 12 Wochen bei ihrer Mutter bleiben. Auch wenn sie mit 9 Wochen schon vieles können, haben sie noch einiges von ihrer Mutter zu lernen.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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ILKKAN 14. Januar 2020 - 11:17

Super, Danke für den Tipp!

Ich weiß, wir wollten sie unbedingt mit 12 Wochen holen, jedoch ging das seitens der privaten Züchterin nicht aus, wegen Umzug & Co, deswegen waren wir verpflichtet.

Bezüglich der Thematik die ich geschrieben hatte:
Unsere Angst war halt, dass der Boden evt. kalt ist und gesundheitlich nicht gut wäre, deswegen.

Aber Danke für deine Hilfe bzw. deinen Tipp.

LG,
Ilkkan

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Januar 2020 - 13:49

Ok, wenn der Boden dort kalt ist, würde ich sicherheitshalber eine kleine Decke oder ein Handtuch hinlegen 🙂 (Wenn sie länger dort liegt. Ein paar Minuten geht das schon)

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Ilkkan 14. Januar 2020 - 20:16

Eine letzte Frage habe ich noch:

Es handelt sich dabei um eine weibliche BKH.

Uns ist aufgefallen, dass sie nach dem großen Geschäft ihren Po noch relativ schmutzig hat und ab und zu dann am Boden schlürft.

Waren auch schon beim Arzt eine Kontrolle ihres Kots abgeben (3 Tage), sind Keimfrei und clean.

Mit freundlichen Grüßen,
Ilkkan

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. Januar 2020 - 9:39

Hi Ilkkan,

normal ist das nicht. Du solltest unbedingt beim Tierarzt noch einmal nachfragen, was das sein könnte.

Liebe Grüße
Bärbel

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Daniela 12. Januar 2020 - 11:57

Hallo Bärbel. Ich habe gestern zwei etwa 3 Monate alte Katerchen bei mir aufgenommen. Der eine ist unerschrocken und benimmt sich schon als sei er hier zuhause, der andere verkrümelt sich unter dem Sofa, was an sich auch ok ist. Leider hat das scheue Katerchen Würmer und was für aktive Oschis. Ich hab es bemerkt weil er sein eigens Katzenklo direkt an seinem Versteck hat. Im Stuhl ist bereits Blut, was mich nervös macht. Ich habe mit dem Tierheim gesprochen wo ich ihn her habe und die geben mir nun eine Wurmkur für beide Kater mit, allerdings kommt das eine Katerchen nur Nachts aus seinem Versteck. Ich wollte eigentlich nicht ihn in seinem Versteck schnappen aber ich hab auch die Befürchtung das ich nicht mehr all zu lange warten kann um Folgeschäden zu vermeiden. Wie kann ich denn den Stress reduzieren, wenn ich ihn nun doch auf unsanfte Art und Weise einfangen muss. Hast du einen Tipp für mich?

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. Januar 2020 - 10:27

Hi Daniela,

toll, dass du den beiden ein Zuhause gegeben hat 🙂

Ich würde nicht warten: Ab zum Tierarzt, der Stress ist in dem Fall das kleinere Übel!

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Angela 7. Januar 2020 - 7:48

Hallo Bärbel! Ich habe vor einer Woche eine Katze aufgenommen die auf unserem Campingplatz als Streunerkatze herum gelaufen ist!
Weil sie sehr dünn war und eine eiternde Wunde hatte, bin ich mit ihr zu Tierarzt gefahren und hab nun beschlossen die Katze bei mir aufzunehmen! Es ist alles ok. Sie frisst, sie trinkt und sie geht seit dem ersten Tag aufs Katzenklo! Was mich sehr gefreut aber auch verwundert hat! Aber das ist ja sehr erfreulich!
Das einzige, ich versuche immer wieder mit ihr zu spielen. Natürlichen nur wenn sie selbst aktiv ist. Aber egal welches Spielzeug, sie zeigt keinerlei Interesse am Spielzeug. Kann es sein dass sie kein Interesse zeigt weil sie ein Spielzeug gar nicht kennt? Wie kann ich sie zum spielen animieren? Hast du da vielleicht einen Tipp für mich? Liebe Grüße Angela

Antwort
Bärbel
Bärbel 7. Januar 2020 - 10:01

Hallo Angela,

herzlichen Glückwunsch zum “Familienzuwachs” 🙂 Wahrscheinlich hat die Katze einfach noch keine Reserven zum Spielen übrig. Du schreibst ja, dass sie sehr dünn ist und eine eiternde Wunde hatte – sie muss sich wohl erst erholen. Bei Elvis hat es übrigens auch sehr lang gedauert, bis ich heraus gefunden habe, womit er gern spielt.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Cherry 20. November 2019 - 13:50

Hallo Bärbel,
Ich hab seit gestern Nachmittag einen 6 Jahre alten Kater bei mir aufgenommen.
Ich arbeite momentan in der Ambulanhen Pflege und er ist von einer Bewohnerin von mir.Sie muss ins Krankenhaus und danach leider ins Heim und sie hat mich gefragt ob ich bereit wäre mich ihm anzunehmen..
Und..ich hab ja gesagt.. als ich eine Woche täglich da war um ihn ein bisschen an mich zu gewöhnen,war alles okay. Er war aufgeschlossen hat gespielt und kam sogar sofort wenn er meine Stimme gehört hat.
Seit dem er bei mir ist hat er sich dirket in seine höhle verkrochen. Ich habe Kissen Körbchen, spielzeug und Decken alles von der alten Besitzerin mitbekommen. Ich habe ihn 4 Stunden nach seiner Ankunft einmal auf beide Klos gesetzt (ohne Erfolg) und ihm die futterstelle gezeigt.Er lässt sich streicheln aber rührt sich von alleine nicht. Heute Nacht ist er einmal durch die Wohnung, Wohnzimmer(schlafraum von mir und ihm),Küche,Fluhr und Bad gestreift. Er kam sogar zu mir aufs Bett und hat sich an mich gekuschelt. Streicheln war okay aber als ich mich aufgesetzt hab ist er sofort wieder verschwunden. Er rennt nur geduckt durch die Wohnung und beim kleinsten Geräusch nachts verschwindet er.
Ich war nu von 6-13 Uhr außer haus. Er hat minimal gefressen aber das Katzenklo immernoch nicht benutzt. Die Klos,Streu sowie Futter sind alles die selben wie bei der Vorbesitzerin. Sein Bauch ist ziemlich hart und ich mache mir etwas Sorgen.
Hast du noch ein paar Tipps?
Lg Cherry

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Bärbel
Bärbel 20. November 2019 - 15:19

Hallo Cherry,

erst einmal Hut ab, dass du den Kater aufgenommen hast 🙂 Da ist der alten Dame sicher ein Stein vom Herzen gefallen.

Aufs Klo setzen bringt nichts, das muss er alleine und in Ruhe hinbekommen. Wenn er die Toilette bis morgen nicht benutzt hat, solltest du mit ihm zum Tierarzt.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

PS: Bitte stelle ihm auch eine Schale Wasser hin, entfernt vom Futterplatz

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Sascha 8. Oktober 2019 - 11:34

Wir haben auch so einen ängstlichen Kandidaten. Es hat etwas gedauert bis er sich eingewöhnt hat. Mit der Zeit ist er aber aufgetaut. Seine Ängstlichkeit, gerade wenn Besuch da ist, wird er wohl nie verlieren. Jede Katze hat eben einen anderen Charakter.
Beste Grüße,
Sascha [Werbelink entfernt]

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yvonne 23. August 2019 - 17:11

hallo bärbel, ich habe gestern 2 schwestern aus dem tierschutz geholt und ich weiß, daß sie zeit brauchen in ihrem versteck. jetzt meine frage. eine von beiden war letzte nacht unterwegs und hat gefressen und die stube erkundet. die andere leider nicht. das problem ist, das beide noch nicht das klo benutzt haben. wie lange ist denn das für kleine blasen unbedenklich?

Antwort
Bärbel
Bärbel 23. August 2019 - 17:28

Hallo Yvonne,

das kommt wahrscheinlich auf den Füllstand der Blase an – ich kann hier leider keine Prognose abgeben, da ich keine Tierärztin bin. Wie viele Klos hast du denn zur Verfügung gestellt? Ich würde unbedingt ein oder zwei zusätzliche Klos besorgen und an ruhigen Orten aufstellen (ohne Haube). Noch haben die Zoohandlungen auf… Ist es auch möglich, dass die beiden Miezen wo anders hin gemacht haben?

Auch bei deiner Frage gilt: Im Zweifel lieber zum Tierarzt, evtl. auch mal beim Tierheim nachfragen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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yvonne 24. August 2019 - 8:01

danke für die schnelle antwort, ich hab natürlich ein offenes klo direkt in der stube stehen und hab aus dem tierheim etwas streu mitgenommen. diese nacht wurde das klo endlich benutzt. leider weiß ich nicht, ob es nur eine der beiden war. ich bin aber jetzt optimistisch. es waren zwei riesige pullerhaufen und ein normaler.

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Nadine 12. August 2019 - 21:07

Hallo Bärbel,
wir haben vor 8 Tagen unsere Bima aus dem Tierschutz (Ukraine) adoptiert. Sie war dort eine wilde Katze und wurde von einer Tierschützerin von der Straße geholt, dort hat Olga es geschafft das Vertrauen von Bima zu gewinnen und sie hat sich streicheln lassen und hat auch gespielt.
Bei uns verkriecht sie sich seit Tag eins an. Was für uns auch nicht verwunderlich war, da eine neue Umgebung, neue Menschen und zwei neue Katzen kumpels.

Abends kommt sie raus und frisst, trinkt und geht aufs Klo und erkundet die Wohnung. Tagsüber sehen wir sie leider nie, außer wenn wir im versteck nach ihr schauen (sie versteckt sich unter der Küche)
Wir reden viel mit ihr und haben auch den Feliway Stecker und Relax Liquid Tropfen. Leider gibt es bislang noch keinen Fortschritt.

Hast du vielleicht noch Tips für uns?
Denn Ende August ziehen wir von unserer Wohnung in unser Haus und wir möchten so gerne, dass Bima bis dahin doch ein wenig Vertrauen in uns hat.

LG Nadine

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. August 2019 - 16:57

Hi Nadine,

an deiner Stelle würde ich abwarten und alles so laufen lassen. Immerhin frisst sie und benutzt das Klo. Das klingt doch nicht schlecht 🙂 Kannst du die beiden anderen Katzen die erste Zeit über auf Abstand halten? Das wäre sicher hilfreich.

Liebe Grüße
Bärbel

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Hanna 23. Juli 2019 - 16:18

Hallo Bärbel,
vielleicht habe ich es in den Texten übersehen, aber ich habe ein Problemchen mit meinem neuen BKH Kater. Er versteckt sich seit 4 Tagen hinter der Küche und ich kann ihn nicht sehen. Jedoch kommt er jede Nacht zum Essen, Trinken, Klo raus. Dabei ist er die ganze Nacht am miauen… super laut und ich komme nicht zum schlafen. Sobald er mich sieht, flitzt er unter die Küche…
Das miauen macht mich fix und fertig… die Nerven liegen Blank und ich habe keine Ahnung ob er Schmerzen hat, da ich ihn ja nicht sehe. Was tun…ihn aus der Küche “rausholen” und was machen wegen dem lauten Miauen? Habe sogar Katzenradio nachts angemacht…hilft nicht.
Ich weiß, dass er seine Katzenmama vermisst, aber von 23:00-05:00 durchgehen laut Miauen?
Viele Grüße
Hanna

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Juli 2019 - 17:00

Hallo Hanna,

schwierig, hier aus der Ferne einen Rat zu geben. Wie alt ist der Kater denn? Hat er sich gleich unter der Küche versteckt oder erst nach einiger Zeit? Vielleicht magst du dich noch einmal melden. Mit den Antworten kann es allerdings etwas dauern, da Lieblingskatze gerade Sommerpause macht. Ich sehe aber ab und zu hier nach dem Rechten 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Silke 7. März 2019 - 12:21

Hallo liebe Bärbel,

vielen Dank für deinen Beitrag! Der und die vielen Kommentare haben mir schon sehr weitergeholfen!

Ich habe vor genau einer Woche zwei Katzen (3,5 Jahre alt) von einer Familie übernommen, die die beiden leider nicht beim Umzug mitnehmen können. Ihren Erzählungen und auch dem ersten Eindruck nach haben sich dort alle prima verstanden.
Speedy die ruhige Schmußekatze und Bailey die Neugierige und Verspielte.

Bei mir zuhause haben sich beide natürlich erst mal versteckt. Bailey war dann aber bereits nach einer Stunde draußen und kam zu mir. Schon in der ersten Nacht wollte sie unbedingt mit ins Schlafzimmer und hat auch tatsächlich mit im Bett geschlafen 🙂
Speedy ist dann auch gekommen und unter mein Bett gehuscht. Dort sitzt sie jetzt immer noch… Sie kommt nur nachts aus ihrem Versteck und frisst unregelmäßig; manchmal die Hälfte, manchmal gar nichts vom Nassfutter. Das stelle ich neben das Bett, da sie sonst ja nicht raus kommt. Ob sie trinkt und das Katzenklo benutzt kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da Bailey ja auch da ist. Wenn sie mal den Kopf raus streckt, verschwindet sie wieder, sobald ich einen Ton mache. Sie reagiert nicht auf mich, und schaut meistens weg, wenn ich mich neben das Bett lege.

Bailey hat sich in der Zwischenzeit eingelebt, als wäre sie nie wo anders gewesen und kommt andauernd zum schmußen und spielen. Anfangs hat sie ein- zweimal nach Speedy geschaut; ihr über den Kopf geleckt, sie dann aber angefaucht. In der Zwischenzeit beachtet sie sie kaum mehr; außer wenn ich zu Speedy gehe, um mit ihr zu sprechen. Dann kommt sie sofort dazu, starrt sie an oder will ihr die Leckerlis oder das Futter weg fressen. Gestern abend hat sie sie wieder angefaucht und später sogar ohne Vorwarnung angesprungen.

Bisher waren beide auch stubenrein. Heute morgen lag dann aber ein “Häufchen” im Wohnzimmer. Ich benutze das selbe Futter, das selbe Katzenstreu wie die Vorbesitzer. Das Klo ist immer sauber und gestern abend habe ich es komplett gereinigt.

Kann es sein, dass Bailey eifersüchtig ist und Speedy unterdrückt? Oder die Situation ausnutzt, dass Speedy noch zurückhaltend ist und sie die neue Schmußekatze?
Ich will Speedy Zeit geben zum raus kommen, mache mir aber langsam Sorgen.
Ich hätte auch keine Möglichkeit sie zum Tierarzt zu bringen, da ich nicht an sie ran komme.

Hast du ein paar Tipps für mich?

Vielen Dank & liebe Grüße!
Silke

Antwort
Bärbel
Bärbel 8. März 2019 - 16:24

Hallo Silke,

vielen Dank für dein Kompliment 🙂

Eine schwierige Situation. So, wie du die Sache schilderst, glaube ich auch, dass Bailey Speedy unterdrückt. Möglicherweise haben dir die Vorbesitzer nicht die ganze Wahrheit erzählt oder das Verhältnis der beiden Katzen zueinander etwas beschönigt. Wäre das möglich?

An deiner Stelle würde ich dafür sorgen, dass die beiden Katzen genügend Möglichkeiten haben, sich aus dem Weg zu gehen. Getrennte Klos und getrennte Futter- und Wasserplätze sind sicher auch eine gute Idee. Möglicherweise hat eine der beiden (vermutlich Speedy) ins Wohnzimmer gemacht, weil sie sich auf der Toilette nicht sicher fühlte. Kannst du im Wohnzimmer ein zusätzliches Katzenklo aufstellen?

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Aileen 1. Februar 2019 - 16:10

Hallo,

danke für den tollen Eintrag. Also wir haben hier auch eine neue süße Maus (Nachfolgerin unseres vor ein paar Tagen urplötzlich und ohne Vorwarnung am plötzlichen Herztod (mit 2 1/2 Jahren) verstorbenen Lieblings).

Sie ist unterm Sofa, wobei die Vorgängerin die ersten 3 Tage auch nur unterm Bett war und kaum fraß. Bezüglich deinen Tipps: Ich habe bereits das mit dem Blinzeln verinnerlicht und habe das auch schon beim Abholen gemacht. Genauso lasse ich sie einfach unterm Sofa. Ein wenig habe ich vorhin versucht, mit ihr zu spielen, sie rauszulocken, mich aber dann doch wieder ferngehalten, weil ihr Alleinseinwollen sehr deutlich ist, indem sie sich nicht bewegt, sondern nur herumschaut. Auch alle anderen Tipps mache ich bereits automatisch so. Außer einen: Ich habe sie Anfangs gleich auf den Arm genommen, als wir zuhause waren, um sie sofort auf die Toilette zu setzen, sodass sie gleich weiß, wo diese ist. Meine Mutter hat sie dann schon herumgetragen und zum Wasserbrunnen gesetzt. Sie ist mit Katzen aufgewachsen und hat das schon immer so gemacht, aber ich sage ihr immer, die soll sich da mal zurückhalten. Denn die kleine Maus ist sofort in geduckter Haltung unters Sofa geflitzt, als Mama sie abgesetzt hatte.

Wir haben sie also schon mehr als nur angefasst. Aber ich denke, das sollte trotzdem kein Weltuntergang sein, oder? Bei ihrer Vorgängerin, auch sehr ängstlich und schüchtern, haben wir das auch so gemacht, und sie ist im Endeffekt ein richtiger Schmusebär geworden. Ist richtig aufgeblüht und zur Freigängerin geworden, nach den ersten 2 Jahren als Wohnungskatze.

Danke schonmal.

LG, Aileen

Antwort
Bärbel
Bärbel 6. Februar 2019 - 17:16

Hallo Aileen,

Fehler macht jeder einmal, ich denke auch, dass es kein Beinbruch ist. Wichtig ist, sie ab jetzt wirklich in Ruhe zu lassen, bis sie von selbst den Kontakt sucht.

Alles Gute 🙂

Bärbel

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Patricia Helm 7. Januar 2019 - 21:38

Guten Abend Ich habe mir den Text Intensiv durch gelesen und habe ähnliche Probleme mein Freund hat mir gestern eine Bengalkatze Geschenkt die kleine ist am 13.4.2018 geboren die kleine Maus ist auch extrem scheu frisst und trinkt nicht versteckt sich nur aber auf der Toilette war sie schon mache mir sorgen. Ich habe vorher zwei Kater gehabt der Spike ist am 28.12.2018 verstorben weil er hohes fiber bekommen und dran gestorben ind mein Tiger der bei uns lebt seit 4 Monaten lebt akzeptiert sie und ist auch neugierig auf sie. Möchte auf kein Fall was falsch machen . LG Patricia

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Meike 16. November 2018 - 9:21

Hallo,
ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen.
Seit genau einer Woche lebt ein 3Jähriger Kastrierter Kater bei mir, er stammt aus einer Zucht.
Die Züchterin sagt, er wäre verschmust.
Bei mir angekommen hat er sich natürlich direkt versteckt ( im Wohnzimmer unter dem Sofa) dort ist er auch geblieben und hat die ersten zwei Tage nichts gegessen, getrunken oder war auf dem Katzenklo.
Mittlerweile frisst er und nutzt auch die Toilette.
Leider bekomme ich ihn nicht zu Gesicht, bis auf zwei mal, wo er an mir vorbei wollte um sich mal wieder in mein Schlafzimmer unter den Schreibtisch zu verkriechen.
Dabei hat er mich nur angestarrt, ich habe natürlich geblinzelt, leider kam kein blinzeln zurück, er ist dann einfach abgedampft.
Ich gehe Vollzeit arbeiten, so mit hat er bis Abends seine Ruhe vor mir. Die versteckten Leckerlis, die ich in der Wohnung verteilt habe findet er auch immer in meiner Abwesenheit.
Gestern hat er jedoch das erste Mal in mein Bett gepiselt, nicht sehr schön, ich war auch echt sauer.
Habe mich jedoch trotzdem, wie jeden Abend zu ihm ins Wohnzimmer gesetzt und ihm eine halbe Stunde mit Leserstimme vorgelesen und ihm zum Abschied ein Leckerli hinterlassen.
Er benötigt nicht lange, sobald er weiß, dass ich in meinem Bett liege, ist er in meiner Wohnung unterwegs.

Kann ich i etwas machen, dass er sich besser eingewöhnt und die Angst zu mir verliert?
Für Tipps bin ich immer Dankbar.

Antwort
Bärbel
Bärbel 16. November 2018 - 15:26

Hallo Meike,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Mitbewohner 🙂

Der Kater scheint ziemlich ängstlich zu sein. Darf er denn auch ins Schlafzimmer? Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, Elvis nicht ins Schlafzimmer zu lassen, dabei brauchen Katzen durchaus auch nachts die Nähe eines anderen Lebewesens. Wenn er noch einmal ins Bett macht, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, denn bei Unsauberkeit kann auch eine ernste Erkrankung dahinter stecken. Bitte schimpfe auf keinen Fall mit dem Tier, auch wenn du sauer bist. Kennst du meine beiden Artikel über Unsauberkeit? Falls nicht, hier die Links: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/ und https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-2-abhilfe/

Du könntest ihm auch sicherheitshalber ein zweites Katzenklo hinstellen. Wenn du tagsüber nicht zuhause bist, gibt es ja niemanden, der das Klo putzt.

Ansonsten würde ich genau so weiter machen, aber ihn möglichst auch in alle Zimmer lassen, die von ihm gefahrlos benutzt werden können.

Alles Gute!

Bärbel

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Kiwi 18. Mai 2018 - 14:41

Hi, danke für Deinen Beitrag. Ich habe vor 4 Wochen meine Draußen Maus im Haus, da ich sie nicht mehr weiter auf dem Firmengelände versorgen kann. Sie wurde schwer verletzt und ich habe sie wieder gesund gepflegt. Sie ist ja sehr Menschen bezogen und hat auch ein Haus von mir gebaut bekommen und ich war jeden Tag nach der Arbeit immer mit ihr zusammen. Nun habe ich sie hier. Sie lebt im Keller, wir lassen Türe zum Katzen sicheren Garten und Wohnraum immer auf. Bin immer wieder unten, streichel sie, spreche mit ihr und blinzel einfrig, da ich mich ja auch ein wenig mit Katzen auskenne. Aber wir haben zwei Probleme, die oben wohnen, respektive eines. Unsere andere Katze und einen alten Kater. Den interessiert das alles aber wenig. Mit seinen 18 Jahren hält er sich raus. Aber meine Draußen Maus ist sozialer als unser Hausdrache, die natürlich ihr Revier verteidigt. Kommt unser neuer Zuwachs mal raus und möchte mal in den Garten oder ins Wohnzimmer (wo ich sie auch immer mal wieder hochhole, sie hat auch wahlweise dort ein 1,20 mal 1,20 m großes Gittergehege wo sie rein kann mit Decke etc.) dann kann es – wie gestern Abend passieren – dass ich mich erschrecke oder eine Türe knallt oder oder und dann knallt es bei den Beiden. Danach traut sich unsere neue Maus nicht mehr aus dem Keller. Sie war ja während der Genesung nur da unten, da sie schwer verletzt war. Da durfte auch keine Katze runter. Sie hatte riese Bisswunden und brauchte zu den Medikamenten und täglicher Wundreinigung auch ganz viel Ruhe. Eventuell existiert da schon Erfahrung oder noch ein guter Ratschlag, im Moment besorge ich alles Doofe und halbwegs vielversprechende (Feliway, Bachblüten), aber ich denke ich bin echt zu ungeduldig. Wir hatten 3er Konstellationen immer mal wieder durch Schicksalsschläge, aber diesmal bin ich irgendwie echt hibbeliger und habe Angst was falsch zu machen oder die Tiere zu quälen….dabei verteilen wir uns im Moment mit unserer Liebe durchs ganze Haus und gehen auch nicht dazwischen, wenn Konflikte entstehen und bestrafen oder loben nicht auf nur einer Seite. .. also ich bin dankbar für gute Ratschläge, die ich eventuell noch nicht bedacht habe….LG

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. Mai 2018 - 17:10

Hallo Kiwi,

Hut ab, dass du dich so intensiv kümmerst 🙂 Wenn es möglich ist, würde ich den Neuzugang weiterhin getrennt von den anderen unterbringen.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Babsi 3. Mai 2018 - 8:52

Hallo Bärbel!

Erstmals danke für die interessanten Beiträge.

Zu mir und meinen Lieblingen: Ich bin 27 und habe schon mein ganzes Leben mit Katzen zusammen gelebt (allerdings nur erwachsene). Als wir vor 3 Jahren in eine Wohnung gezogen sind hat mir einfach etwas gefehlt. Jetzt haben wir uns 2 siam thai kätzen geholt. Sie sind jetzt knapp 1 Woche bei uns und sind 12 Wochen alt. Während Kira (ein Nachzügler) sich in ein paar tagen relativ gut eingelebt hat (gestern das erst mal geschnurrt ), ist Luna noch fast wie am ersten Tag. Beide spielen, fressen und gehen aufs Klo. Sie scheinen sich wohlzufühlen. Jedoch Luna läuft beim kleinsten Geräusch sofort weg. Sie lässt sich auch nicht streicheln. Sie hat immer solche angst wenn man in der nähe ist und sich bewegt. Wir befolgen alle Tipps die uns gegeben wurden. Also nicht anstarren, ruhig sprechen, keine hastigen Bewegungen,… Ist es nach 1 woche zu früh um mir Gedanken zu machen? Und wie soll ich mit alltäglichen Geräuschen umgehen? Ich will Luna nicht noch mehr verschrecken als sie es so schon ist.

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Mai 2018 - 12:14

Hallo Babsi,

vielen Dank für dein Feedback 🙂 Als Elvis zu uns kam, hat uns die Mitarbeiterin im Tierheim zu einem ganz normalen Alltagsleben geraten. Ich würde es allerdings ein bisschen ruhiger angehen lassen und zum Beispiel nicht gerade den Staubsauger anmachen, wenn die Katze im Zimmer ist 😉 Eine Woche ist nicht viel – lasst euch Zeit.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Thomas 27. April 2018 - 14:07

Hallo Bärbel
Dankeschön für deine Rückmeldung,
der Kater befindet sich nun im Gemeinschaftsraum.
Ich bin jedoch etwas verzweifelt.es fühlt sich immer noch so an als würde ich keine Fortschritte machen.Wenn er am Abend aus seinem Versteck rauskommt,guckt er auch mal in mein Zimmer rein oder betritt es sogar wenn ich mich ganz ruhig verhalte.Aber sobald ich irgendeinen Ton von mir gebe,wird er leicht panisch und flüchtet sofort aus meinem Zimmer.Ich weiß nicht wirklich ob ich es als einen Fortschritt sehen kann(immerhin traut er sich in mein Zimmer und schnüffelt auch rum).
Er weiß auf jeden Fall das ich anwesend bin.Es sind nun zwei Wochen vergangen.
Bin ich vielleicht zu ungeduldig ? wir haben ihn übrigens aus sehr schlechten Verhältnissen er lebte in einem Gehege ohne jeglichen Kontakt zu Menschen,es wurde nur Futter und Wasser reingestellt oder die klos mal geputzt also wirklich fast null Kontakt zu Menschen.

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. April 2018 - 15:49

Hallo Thomas,

der arme Kater, es tut mir in der Seele weh, das zu lesen. Gut, dass du dich jetzt um ihn kümmerst 🙂 Hab Geduld, das wird schon. Bei der Vorgeschichte sind zwei Wochen nichts.

Liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Thomas 19. April 2018 - 16:37

Hallo
Dankeschön für diesen Beitrag.Wir haben seit 3 Tagen einen Kater bei uns.
Er hat sich ins Katzenklo verkrochen.Fressen und Trinken tut er in der Nacht.Das Problem ist nun das er sich im Badezimmer befindet.Ich würde ihn gerne umsiedeln(also das Katzenklo mit dem kater in ein anderes Zimmer geben)da die anderen Mitbewohner damit nicht zufrieden sind (ich habe das ganze leider nicht gründlich durchdacht).Wäre es zu viel Stress für den kleinen?
Ein weiteres Problem ist das er immer noch sehr ängstlich ist.Irgendwie mache ich keine Fortschritte.
Was kann ich noch tun um das vertrauen meines Katers zu erlangen.
Ich bitte um Hilfe !!!!!

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. April 2018 - 17:15

Hallo Thomas,

wenn der Kater in dem anderen Zimmer mehr Ruhe hat, würde ich ihn samt Katzenklo umsiedeln. Bitte stelle ihm unbedingt auch zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten (Höhle etc.) zur Verfügung. Futter und Wasser bitte entfernt voneinander und mit ausreichend Abstand zu Klo aufstellen.

Alles Gute 🙂

LG
Bärbel

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Anja 22. Januar 2018 - 12:38

Hallo ich habe zum ersten mal Haustiere. Es sind 2 junge Kater aus dem Tierheim. Grundlegend würde ich die Ratschläge gern beachten, aber durch den Umzugsstress haben beide einen Infekt bekommen. Der eine hat sich schon gut erholt wir waren Sonntag beim Arzt. Aber der andere .der 39.6 hatte noch nicht so offensichtlich. Ich bin mir nicht sicher ob er frisst und eigentlich soll ich Augensalbe verabreichen. Aber ich komm nicht ran sie sind so ängstlich noch wenn ich mich nähere. Sonntag hat mein Freund sie einfangen können für den Tierarzt aber jetzt bin ich allein und bekomme sie nicht. Fühle mich sehr hilflos, was soll ich nur tun?

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Januar 2018 - 14:23

Hallo Anja,

du Arme, das ist ja eine ungute Situation. Ich kenne das, denn Elvis hat sich gerade am Anfang auch nur sehr schwer einfangen lassen. Versuche, ruhig zu bleiben und nicht zu hektisch zu agieren – auch, wenn’s schwer fällt. Sieh zu, dass die Zimmertür geschlossen ist und sie nicht in andere Zimmer abhauen können. Evtl. kannst du den gesünderen Kater auch mit Leckerlies in die Transportbox locken und dann schnell die Tür zuklappen. Funktioniert leider nur, wenn er nicht allzu ängstlich ist. Ansonsten würde ich auch mal beim Tierarzt anrufen und um Rat fragen. Die Tierarzthelferinnen haben auch manchmal gute Tricks auf Lager.

Wenn du die Salbe verabreichst und sie partout nicht ruhig bleiben, hilft ein beherzter Griff in den Nacken. Katzenmütter tragen ihr Kinder am Nackenfell herum und die Kätzchen verfallen dabei in eine Art Starre. Das kannst du ausnutzen. Nicht so fest kneifen, dass es schmerzt, aber doch deutlich spürbar.

Gute Besserung!

Liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Leo 8. Januar 2018 - 18:15

Hallo !
Seit gestern habe ich zwei neue vierbeinige Mitbewohner.
Eine der beiden Katzen ist schon hinterm Sofa unterwegs und blinzelt mich ganz freundlich an, bei ihr mache ich mir keine Sorgen.
Mein Kater liegt noch unterm Sofa, jedoch mit dem Kopf zur Wand ganz hinten in der Ecke. Das Sofa ist etwas eingesunken und ich habe etwas Angst, dass er keine Luft bekommt oder Ähnliches, will ihn aber auch nicht verschrecken indem ich ihn unter dem Sofa raushole! Ich brauche einen Rat, wie ich nun am besten vorgehe und ob die Situation so bedenklich ist, wie sie auf mich wirkt.
Grüße !

Antwort
Bärbel
Bärbel 9. Januar 2018 - 13:14

Hallo Leo,

schön, dass du jetzt zwei pelzige Mitbewohner hast 🙂 Keine Sorge, der Kater erstickt nicht. (Du solltest dich vorsichtshalber nicht auf das Sofa setzen) Lass ihn am besten in Ruhe.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

Antwort
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Petra 21. Dezember 2017 - 10:40

Hallo liebe Bärbel,
Wir haben seit 1 jahr einen Kater den wir gesund gepflegt und eine kleine Katzendame die wir aus einem Heim geholt haben….Beide haben sich sehr gut eingelebt und lieben sich ohne ende…Selbst die kleine scheue Katze ist im laufe der zeit total schmusig geworden…Da unser Kater viel durch gemacht haben muss liegt er die meiste Zeit in seinem Hängekorb und schläft viel…Unsere kleine ist sehr aktiv und langweilt sich zu tode wenn sie mal nicht raus kann…Jetzt haben wir uns entschieden für die kleine noch eine kleine Freundin zu holen…Beides sind tricolor Kätzchen…Wir dachten sie ähnelt unserer Mucki und war auch sehr aktiv im Tierheim…Also haben wir uns entschieden sie mit zunehmen…Nun ist sie seit gestern bei uns…Beide Katzen haben von weitem nur etwas geschaut aber ihr nichts getan…Sie hatte sich sofort unterm Schrank versteckt…Da haben wir sie auch erstmal in Ruhe gelassen…Jetzt kann ich sie allerdings nicht finden… Wir haben ein grosses Haus mit Keller….Ich mache mir einfach Sorgen das es ihr gut geht..Ich habe Futter aufgestellt kann aber auch nicht so richtig feststellen ob sie daran geht weil meine beiden es auch sein könnten…..Wir haben hier schon insgesamt 5 Katzen gehabt mit Nachbarskater …Und keine Katze hatte sich je so versteckt…Was kann ich tun damit es ihr gut geht ohne sie zu stressen…Ich bin einfach Ratlos..Vielleicht könnte ich einen Rat bekommen..Aus Erfahrung…Ich ärgere mich schon das ich sie nicht erstmal in nur einem Raum gesetzt habe damit sie sich an uns gewöhnt…Dann hätte sie immer noch alles erkunden können..Tja jetzt hoffe ich nur das ich sie bald finde…
Liebe Grüsse
Petra

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. Dezember 2017 - 11:26

Hallo Petra,

mir hat man damals im Tierheim geraten, die Katze nicht zu suchen, wenn sie sich versteckt – auch wenn’s schwer fällt. Ich würde noch mal einen oder zwei Tage abwarten. Hast du denn die Möglichkeit, die anderen beiden Katzen für eine Weile in einen separaten Raum zu sperren? Vielleicht traut sich der Neuzugang dann eher heraus.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Katzenmädchen 28. Juli 2019 - 1:24

Guten Tag liebe Bärbel!
Wir haben seit gestern Nachmittag einen Kater und eine Katze,
die Katze ist total agressiv mir gegenüber obwohl ich sie vorher schon besucht hatte da war sie total aufgeschlossen..Sonst hätte sie aber keine Scheu,sprich sie hat sofort alles erkundet u sie hat sich auch keinen Schutzplatz gesucht.
Gegessen hat sie auch. Ich verstehe ihr Verhalten nicht vll liegt es daran dass ich sie etwas überfallen habe Anfang..
Haben sie vll eine Idee oder besser gesagt Tipps wie ich Vertrauen zu ihr aufbauen kann? Sie lässt sich zwar streicheln aber ich denke nur aus Respekt u nach 10 Sekunden faucht sie auch.. Ich lasse sie dann immer in Ruhe.Andererseits hat sie aber auch schon Kontakt gesucht also ist zu mir aufs Bett gekommen.
Der Kater hingegen ist total menschenvertraut sitzt allerdings schon die ganze Zeit unterm Bett.. Ich habe den beiden dann getrennte Fressen gegeben da sie den Futternapf der für sie beide gedacht war beide nicht angerührt haben. Yui (die Katze) hat wie gesagt gegessen Faxe hingegen aber nicht. Die beiden Frauchen sich die ganze Zeit an und ich denke das Yui ihn unterdrückt. Ich habe Yui auch mal hinaus getan allerdings hat sie ihn davor beim Essen angefaucht u ihn so davon abgehalten. Aber auch als ich sie rausgetan habe hat er nichts gefressen noch getrunken ich mache mir wirklich Sorgen. Könnten sie mir vielleicht weiterhelfen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 28. Juli 2019 - 17:22

Hallo Katzenmädchen,

das klingt ja leider überhaupt nicht gut. Kannten sich die beiden Tiere denn vorher? Haben sie sich vorher gut verstanden? Falls sich beide Katzen fremd sind, würde ich ehrlich gesagt überlegen, ob du eine der beiden wieder abgeben kannst. Im Moment stehen beide nämlich extrem unter Stress: Neues Zuhause = neues Revier, das verteidigt werden muss. Bitte richte auf jeden Fall getrennte Futterplätze und getrennte Toiletten ein.

Mehrkatzenhaltung kann gut gehen, muss aber nicht 🙁 Am besten klappt es, wenn die Katzen im gleichen Alter sind und das gleiche Geschlecht haben.

Ich wünsche dir eine gute Entscheidung 🙂
Liebe Grüße
Bärbel

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Klaus 17. Oktober 2017 - 0:22

Erstmal Hallo
Und hier meine Story.
Habe 5 Jahre in Shanghai China gelebt und als absoluter Tierliebhaber und besonders Katzen haben wir insgesamt 12 Katzen von der Strasse geholt.Leider ist eine unserer liebsten in Shanghai sehr früh verstorben.Traurigster Tag meines lebens. 5 Leben jetzt bei meiner Frau in Deutschland die anderen 6 bei mir in den USA.Dachte nach den 5 Katzen in Deutschland wäre das alles aber 2 wurden mir von jemand anvertraut der einfach keinen Platz für sie hatte und eine kleine von jemand der selbst schon 7 hatte und keine mehr nehmen konnte.Also hatte ich wieder 3. In unserem Compound fütterte ich zusammen mit 2 Damen jeden Tag die Strassenkatzen. Dort gab es soviel Elend.Ist mir schwer an die Psyche gegangen.
3 von den Katzen waren sehr jung und spielten immer zusammen.Als der Winter kam entschied ich mich die 3 aufzunehmen. Der letzte Winter war hart und ich hatte Angst sie würden es nicht überstehen.
Es war schon schwer sie einzufangen.Aber die beiden Frauen hatten das übernommen.Bin zu weich für sowas.Bei mir zuhause haben sich die 3 erstmal versteckt. Ich hatte sie von meinen 3 andere Katzen isoliert.Alle Katzen sind kastriert und geimpft. Die 3 scheuen haben erstmal von unten das Bett und später das Sofa ausgehölt. Also no chance sie zu sehen.Hatte dann eine Kamera installiert und gesehen das sie immer abends rauskamen zum fressen und um zur toilette zu gehen.
Das ging 4 Monate so, dann habe ich das Sofa und das Bett tiefer gelegt so das sie nicht mehr darunter konnten.Habe ihnen andere Verstecke gebaut damit ich wenigstens mal vorbeihuschen sehen konnte wenn sie zum Futter gingen.
2 der 3 hatten sogar den Mut mal auf mein Bett zu kommen aber natürlich mit Abstand.
Nach 9 Monaten immer noch keine Verbesserung. Habe sie nie gestresst oder gedrängt.
Aber dann musste ich in die USA arbeiten und dafür alle Katzen vorbereiten.3 mal musste ich sie einfangen. Und das war jedesmal der blanke Horror.Nach einer Tortur von über 30 Stunden sind wir dann endlich in unserem neuen Zuhause angekommen. Alle waren wohlbehalten. Dachte naja die neue Umgebung wird Besserung bringen. Wurde auch etwas besser. Sie konnten jetzt wenigsten zusammen mit mir in einem Raum sein aber auf weitem Abstand. Nur eine von ihnen lies mich näher ran aber nie berühren.
Alle meine 6 Katzen hatten Ohrmilben und die 3 zugänglichen wurden 2 mal davon befreit, aber immer wieder von den 3 scheuen angesteckt.
Hier in den USA habe ich jetzt eine Medizin bekommen die aber allen 6 verabreicht werden muss. WIe immer das gleiche Problem, konnte es nur 3 geben. Darum hatte ich mich heute entschieden die 3 Scheuen in einen extra teil des Hauses zu versetzen. Was mir sehr schwer gefallen ist und sehr weh tat.
Aber nach über einem Jahr muss sich was ändern. Es wird immer wieder mal vorkommen das sie zum Artzt müssen und ich kann doch nicht nur die anderen 3 immer behandeln lassen.
Für die heutige Action hatte ich fast 4 stunden gebraucht.Die Katzen taten mir leid aber sie haben genug Platz und alles was sie brauchen.Ich müsste ihnen morgen die Medizin geben damit alle Katzen zeitgleich die Behandlung haben sonst schliesst sich der Kreis immer wieder. Ich bin am Ende und niemand konnte bisher helfen. Ich mag die 3 auch wenn ich keinen Zugang zu ihnen habe.Meine Freunde sagten ich sole sie freilassen. Aber gerade hier ist mir nicht wohl dabei. Hier in Louisiana gibt es alles mögliche an Tieren und ich denke sie haben sich trotz allem and das zuhause gewöhnt.
Am meisten tut mit weh das eine der 3 Abends zu mir aufs bett kam sogar 2 davon um leckerli abzuholen.Die eine hat mir sogar aus der Hand gefressen und an meinem Arm geschnuppert.
Aber leider konnte ich auch ihr keine Medizin geben. Vielleicht habe ich dur die Isolierung die Lage wieder verschlimmert.

Bitte helft mir.

Klaus

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. Oktober 2017 - 16:50

Hallo Klaus,

zunächst einmal finde ich es toll, dass du die Straßenkatzen aufgenommen hast und ihnen helfen möchtest 🙂 Leider ist es schwer, hier etwas zu raten. Allgemein gilt, dass Straßenkatzen sich nur schwer oder überhaupt nicht an Menschen gewöhnen lassen. Ausschließlich in der Wohnung würde ich sie, ehrlich gesagt, nicht halten. Ich kenne deine Wohnsituation nicht, aber wäre es möglich, ihnen draußen eine Hütte zur Verfügung zu stellen, wo sie Unterschlupf finden? Bei Amazon gibt es Katzenhütten fertig zu kaufen – sogar beheizt, wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob das in Louisiana überhaupt nötig ist. Dann könntest du ihnen regelmäßig Futter und Wasser hinstellen.

An deiner Stelle würde ich mich auch an das örtliche Tierheim wenden und dort um Rat fragen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es in USA sogar ein Programm gibt, wo sie Streunerkatzen an Bauernhöfe vermitteln. Vielleicht wäre das auch eine Idee? Frage auch mal den Tierarzt, vielleicht hat er einen Tipp, wie du die Medizin verabreichen kannst. Ich weiß aus Erfahrung, es ist sehr schwer, wenn die Katze nicht mitmacht 😉 Mir graust es auch jedes Mal, wenn ich Elvis einfangen muss und zum Tierarzt fahren.

Ich habe beim Lesen deines Kommentars auch das Gefühl, dass dir das alles sehr an die Nieren geht. Auch im Tierschutz kann man einen Burnout bekommen, hier ein interessanter Artikel dazu: http://www.the3cats.de/2014/10/lijaluji-burn-out-im-tierschutz/

Bitte pass auf dich auf!

Liebe Grüße
Bärbel

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Lisa-Marie 14. Oktober 2017 - 1:01

Hallo ich habe jetzt seit drei Tagen ein kleinen Kater aus dem Wald. Ich habe ihn das letzte mal gesehen als ich ihn mit nach hause genommen habe. Tagsüber bin ich arbeiten und er läuft durch sie Wohnung aber sobald ich Zuhause bin kommt er nur raus wenn ich schlafe aber fressen und sowas tut er. Was kann ich tun damit er sich öffnet und sich öfters sehen lässt weil bis jetzt könnte ich nicht mal zum tierarzt da ich ihn nicht aus seinem Versteck locken kann

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Oktober 2017 - 16:16

Hallo Lisa-Marie,

für den armen Kater hoffe ich, dass das hier nur ein Fake ist. Ich meine, sprechen wir hier von einem jungen, aber eigentlich ausgewachsenen Kater oder einem Katzenbaby? Ein ausgewachsener Kater gehört in der Regel jemandem und den kann man nicht einfach mit nach Hause nehmen. Handelt es sich um ein Katzenbaby, so wird es dazu ja eine Mutter und Geschwister geben. Wo sind diese bzw. hast du nach ihnen gesucht? Auch wenn man auf Facebook immer wieder rührselige Geschichten liest, so kann man nicht einfach Katzen einsammeln und mit nach Hause nehmen – vor allem dann nicht, wenn man sich wie du nicht auskennt und eigentlich auch keine Zeit für sie hat. Wenn die Geschichte stimmt, dann setze dich bitte umgehend mit dem nächsten Tierheim in Verbindung und gib den Kater dort ab. Wenn man auf der Straße oder “im Wald” Katzen findet, die offensichtlich dort ausgesetzt wurden, ist es auch besser, jemanden vom Tierschutz zu informieren. Die Leute dort kennen sich in der Regel besser aus und wissen, was zu tun ist.

Gruß
Bärbel

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Lisa-Marie 16. Oktober 2017 - 20:54

Hallo bärbel,
Nein das ist kein fake.
Ich arbeite in dem besagten Wald und seine Mutter ist leider unter ein Auto gekommen er und seine Geschwister sind alleine durch den Wald geirrt. Und seine Geschwister wohnen in unmittelbarer Nähe. In den letzten Tagen ist viel passiert ich war mit ihm beim Tierarzt und der hat gesagt wenn wir die nicht aufgenommen hätten,hätten sie ohne ihre Mama nicht den Winter überlebt da sie nicht wissen wie oder wo man etwas zuessen herbekommt. Er läst sich jetzt auch öfters sehen er hat jetzt auch so Phasen da lässt er sich streicheln und manchmal faucht er mich an dann lass ich ihn in ruhe und respektiere seine Privatsphäre.

Ich hoffe das lässt dich die sache jetzt etwas anders sehen. 🙂

Antwort
Bärbel
Bärbel 17. Oktober 2017 - 10:23

Hallo Lisa-Marie,

vielen Dank, dass du noch einmal geschrieben und die Sache aufgeklärt hast. Leider lese ich immer wieder von Leuten, die Babykatzen einfach mitnehmen und sich nicht darum scheren, ob da draußen noch die Mutter herumirrt und nach den Kleinen sucht – und das finde ich einfach nicht in Ordnung. In deinem Fall ist es ja nun etwas anderes.

Ich wünsche Dir und dem Kater alles Gute 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Sony 23. Juli 2017 - 8:13

Hallo Bärbel
Ich habe seit 4 Wochen eine 9 Monate alte Katze geholt aus einen Privathaushalt dort war sie angeblich viel alleine aus diesem Grund wurde sie auch abgegeben,Dort lies sie sich auch von mir streicheln und nahm Leckerlis von mir.Kaum daheim angekommen hat sie sich oben auf dem Schrank versteckt und fauchte uns an sobald wir ins Zimmer kamen.Ich kenne mich mit Katzen eigendlich sehr gut aus aber die die Raupt mir meine Geduld und co
Sobald sie alleine ist spielt sie und rennt auch rum.Sie frisst und trinkt und gehnt auf Katzenstzenklo.
Nach 4 wochen faucht und beist sie immer noch sobalt man nur mit den Finger an sie kommt.Aber leckerlis nimmg sie von meiner Hand.

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Juli 2017 - 12:30

Hallo Sony,

ich würde noch zwei bis drei Wochen abwarten und sie während dieser Zeit nicht anfassen. Dass sie alleine spielt, frisst, trinkt und aufs Katzenklo geht, ist schon mal ein gutes Zeichen.

Aggressivität kann aber auch ein Anzeichen für Schmerzen sein. Falls sie nach den paar Wochen immer noch faucht, würde ich sie einem Tierarzt vorstellen. Ich weiß ja nicht, wie gut du die Vorbesitzer kennst. Möglicherweise waren diese noch nie mit ihr beim Tierarzt – und irgendwann stehen ja auch Kastration und evtl. Impfungen an.

Liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Inge Thom 1. Oktober 2017 - 12:27

Sony, hab Geduld. Unsere Smilla saß 6 Wochen unter dem Sofa, kam nachts raus um zu fressen und aufs Katzenklo zu gehen. Wir haben viel gesprochen, Leckerlis vors Sofa gelegt und gewartet. Heute können wir sie streicheln und sie sucht unsere Nähe. Bei schnellen Bewegungen unsererseits, unerwartetem Lärm und Unruhe ist sie noch immer scheu, und auf den Arm mag sie auch noch nicht. – Aber wir haben ja Zeit.

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catmanrolf 11. Juni 2017 - 10:17

Ja, wenn so ein neuer Mitbewohner einzieht, möchte man alles so gut wie möglich vorbereiten
und das sich die Katze wohlfühlt. Bei unseren “Neuzugängen die über Jahrzehnte dabei waren
ist es so wie beschrieben, das sich Neuankömmlinge einfach zuerst verstecken und erst nach
einer Eingewöhnungszeit immer mutiger werden.
Nur bei einem Kater war es unglaublich. Tommy der leider über die Regenbogenbrücke ging
haben wir als er 3 Jahre alt war von einem Paar geholt der Katzen die keiner wollte pflegte
bis diese dann jemand gefunden haben.
Tommy kam überrachend schon am 1 Abend ins Schlafzimmer und übernachtete bei uns im
Bett. Unglaublich das Gefühl als auf der Bettdecke die Tatzen schritt für Schritt über die Bettdecke
schwebten und dann tommy sich genüßlich auf die Decke legte; das am ersten Tag.
Daran denke ich immer noch. Es tat auch sehr weh als er über die Regenbogenbrücke ging.
Lieber Gruß
catmanolf

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Franzi 22. Mai 2017 - 11:59

Hallo,
wir haben seit letzten Mittwoche zwei Geschwisterchen aus Rumänien, beide waren jetzt einige Zeit in Deutschland in einer Pflegestelle und sind nun bei uns. Uns wurde schon gesagt, dass sie ruhig und zurückhalten sind und die Katze offener wäre, als das Katerchen. Beide sind 10 Monate alt.
Beide verstecken sich den ganzen Tag, sind total schreckhaft und essen kaum. Komischerweise ist der Kater offener und kommt abends immer als erster unter der Couch vor, bespielt auch schon mal den Kratzbaum und schaut sich neugierig um. Sorgen mache ich mich um Sie, sie sitzt unter der Couch, staart uns nur an und reagiert kaum. Hab ihr jetzt Futter und Wasser unter die Couch gestellt, leider ist es schwer zusagen, wer von beiden isst und trinkt, da sich beide ja den größten Teil des Tages unter der Couch verstecken. Wir reden mit beiden und versuchen auch zu spielen, sie findet es auch interessant, aber traut sich einfach nicht vor. Mir tut es einfach so leid, möchte ihr so gern die Angst nehmen. Was kann ich noch tun? Oder sollen wir sie einfach in Ruhe lassen? Ab und zu kommt sie ja raus, wenn ihr Bruder draußen rumspringt, dann sitzt sie im Flur und beobachtet uns im Wohnzimmer.
Was hälst du von Fellywell? Hilft das vielleicht beim eingewöhnen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. Mai 2017 - 19:53

Hallo Franzi,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu euren neuen Familienmitgliedern 🙂 Ich denke es ist eine gute Idee, der Katze Futter und Wasser unter die Couch zu stellen. Hat sie denn dort auch genug Platz? Haben beide Katzen eigene Futter- und Wassernäpfe? Das wäre wichtig. Zu Feliway kann ich leider nichts sagen, die Tierärzte von Elvis haben allerdings immer abgeraten.

Alles Gute und liebe Grüße

Bärbel

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Steffi 28. Februar 2017 - 6:56

Hallo!
ich habe vor 4 Tagen eine Bengal Katze (Kater) bekommen. Dieser ist 6 Monate alt.
Er wuchs bei einer Züchterin auf, wo weitere 27 Katzen waren + weitere Tiere (Hunde, Vögel, Hasen etc.).
Jetzt ist der Kater (Leo) bei uns. Leider ist er total ängstlich, isst und trinkt nichts. (mir wäre es zu mindestens nicht aufgefallen, dass die Schüssel mal leerer geworden wäre).
Die Züchterin sagte, dass der Kater nur Trockenfutter mag.
Er hat Durchfall, und immer wenn der Kater am weglaufen ist, verliert er ein paar Tropfen Kot.
Ich rede ständig mit ihm, sprich ihm zu, halte mich so weit es geht von ihm fern, und blinzle ihm immer mal wieder zu, sodass er weiß das er keine Angst haben braucht. Ich merke, dass mein Kater Leo mir auch immer wieder “zurück blinzelt” (wenn er in sichtbarer Nähe ist).
Gestern Abend, hat er die ganze Nacht durch miaut (das erste mal, dass er miaut hat, seit dem er da ist), es hat mich aber sehr beschäftigt, da ich nach ihm schauen wollte, und er sofort wieder unters Bett ist (Er hat ca. 2 Stunden durch miaut)
Nur leider weiß ich nicht mehr was ich machen soll (auch wenn “erst” 4 Tage vergangen sind).

Ich würde ja so gerne helfen 🙁
Sollte ich einen Tierarzt aufsuchen? oder die Züchterin anrufen?

Danke für deine Ratschläge!!!
Schöne Grüße,
Steffi

Antwort
Bärbel
Bärbel 28. Februar 2017 - 11:10

Hallo Steffi,
bitte bring den Kater so schnell wie möglich zum Tierarzt. Durchfall und so lange nicht fressen klingt überhaupt nicht gut.

Liebe Grüsse
Bärbel

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Tim 6. Februar 2017 - 0:27

Danke für die Info!

Wir haben vor 2 Wochen einen 5 Jahre alten Notfallkater aus Spanien adoptiert, welcher auch noch sehr schüchtern ist. Seine Vorbesitzer sind wohl umgezogen und haben ihn einfach zurückgelassen, so dass er vermutlich mehrere Wochen auf der Straße leben musste, bis er von Tierhelfern aufgesammelt wurde. Dort hat er sich leider mit dem FIV Virus infiziert, aber er macht einen fitten und gesunden Eindruck.
Nun, seit er da ist, versteckt er sich Tagsüber unter dem Bett und lässt sich nicht blicken.
Er benutzt immer sein Klo, frisst mittlerweile auch vernünftig (wenn keiner guckt), und fängt ab 23 Uhr an durch die Wohnung zu laufen. Manchmal, wenn ich noch wach sein sollte, setzt er sich draußen vor die türschwelle und starrt mich im Arbeitszimmer an.
Nun habe ich gelesen, dass Katzen im Schnitt 1-2 Wochen brauchen um sich einzugewöhnen, allerdings hat sich hier seit Tag 3 (wo er angefangen hat zu essen) nicht viel verändert.
Den Katzenbaum und die Kratztonne hat er bisher komplett ignoriert, Leckerchen interessieren ihn kaum und auf die Angel reagiert er nur mit einem Blick, der ungefähr sagen will: “Was macht der idiot da eigentlich?” Das Höchstmaß an Kontakt von Ihm aus ist wirklich nur nachts angestarrt zu werden.
Wir reden jeden Tag in unregelmäßigen abständen mit ihm, schlafen auch im selben Raum (er liegt ja unter dem Bett), aber ihn scheint unsere Anwesenheit nicht sonderlich zu begeistern.

Was ich mich frage, da er ja als menschenbezogener Kater beschrieben wurde, sollen wir einfach so weitermachen wie bisher und auf das Beste hoffen?
Wie stark beeinflussen ein paar Wochen auf der Straße gelebt zu haben seine Scheu vor Menschen?
Wie kann man Ihm die Angst vor uns nehmen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 6. Februar 2017 - 9:56

Hallo Tim,

toll, dass du dem armen Kater ein Zuhause gegeben hast 🙂 Ich würde so weiter machen wie bisher. Das arme Tier hat zwei einschneidende Veränderungen hinter sich und braucht einfach Zeit. Elvis braucht immer noch mehrere Wochen, bis er ein neues Katzenmöbel ausprobiert – und das obwohl er sich inzwischen gut eingewöhnt hat. Wenn dich der Kater anstarrt, blinzle ihm zu. Das ist Lächeln auf Katzenart. Bei Elvis habe ich so das Eis gebrochen 🙂

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Meike 12. April 2017 - 14:56

Hey,
Nur mal interessehalber: hat sich bei dir etwas getan? Ich habe jz seit ca. 4 Wochen auch so ein Fellbündel bei mir, dass sich fast wie dein Kater verhält. Er hat wohl auch einige Zeit auf der Straße gelebt… Aber seitdem er hier ist versteckt er sich tagsüber und kommt abends raus wenn ich ihn nicht sehe… Nur einmal schazte er mich kurz an bevor er wieder ging. Er kommt auch nur raus wenn ich die großen Lamoen ausmache und nur eine Lichterkette und eine Nachttischlampe leuchtet oder es komplett dunkel ist. Kannst du mir Hoffnungen machen, dass sich etwas tut?

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:) 21. Januar 2017 - 11:50

Hallo,
Ich bin 14 Jahre alt und wollte immer eine Katze haben. Meine Eltern sind allerdings getrennt und Ich und mein Bruder wechseln zwischen den beiden Wohnungen. Bei meinem Vater ist die Wohnung ziemlich groß und wir haben 3 Balkone. Die Wohnung meiner Mutter ist etwas kleiner hat aber auch ein Balkon. Meine Frage ist jetzt wie die Katze/n auf einen Wechsel reagieren würden? Es steht noch nicht fest das wir uns eine Katze holen da wir noch vieles besprechen müssten. Ich bzw. Wir würden der Katze in jeder Wohnung gleiche Kratzbäume Spielzeuge etc. kaufen. Gibt es evtl. Katzen die mit Stress (Wohnungswechsel) gut umgehen können?
Die Katze könnte auch bei meinem Vater bleiben, wenn Er dann auf Geschäftsreise ist würde Ich zu Ihr fahren und mich um Sie kümmern. Hast du vielleicht eine Idee?
LG

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Januar 2017 - 18:23

Hallo,

ich finde es toll, dass du eine Katze haben möchtest 🙂 So ein Wohnungswechsel würde aber viel Stress für das Tier bedeuten. Katzen sind Gewohnheitstiere und mögen solche Veränderungen überhaupt nicht. Du musst auch bedenken, dass ihr die Katze jedes Mal in eine Transportbox stecken müsst, um sie in die andere Wohnung zu fahren. Die meisten Katzen hassen die Transportbox. Die Katze sollte also auf jeden Fall dauerhaft in einer der beiden Wohnungen leben.

Ich hätte noch eine andere Idee: Gibt es bei dir in der Nähe ein Tierheim? Die suchen oft freiwillige Helfer, die sich mit den Katzen beschäftigen, mit ihnen spielen und sie streicheln. Vielleicht magst du da mal nachfragen?

Liebe Grüße

Bärbel

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Heike 8. Dezember 2016 - 8:08

Hallo,

wir haben seit 5 Tagen einen total verängstigen Kater bekommen, er kam mit dem Flugzeug.
Er versteckt sich sobald er uns sieht und sitzt auch so viel unter dem Sofa oder in einem Extra Zimmer unter einem Sofa. Nachts kommt er mal raus oder wenn wir arbeiten sind. Ich habe leider die Befürchtung dass der seit fast 5 ganzen Tagen nichts gegessen und getrunken hat und Kot abgesetzt hat er auch noch nicht. Was kann ich noch tun? Ich habe es mit verschiedenen Nassfuttern, Trockenfuttern, Quark, Thunfisch, Fleisch, Leckerlies aller Art probiert, Hühnchen Brust scheiben usw. Sollte ich zum Tierarzt gehen damit er eine Infusion bekommt?

Antwort
Bärbel
Bärbel 8. Dezember 2016 - 15:19

Hallo Heike,

wenn das noch länger so geht, würde ich wirklich einen Tierarzt aufsuchen. Ich vermute mal, es lässt sich nicht herausfinden, was er vorher als Futter bekommen hat? Ansonsten würde ich nicht zu viel abwechseln, evtl. verunsichert ihn das noch mehr. Beschränke dich mal versuchsweise auf Thunfisch, eine Sorte Nassfutter aus dem Supermarkt (kein Rind), etwas Trockenfutter und Katzensticks. Supermarkt-Futter deshalb, weil ich mir vorstelle, dass er das vielleicht am ehesten kennt und mag. Thunfisch mögen auch viele Katzen. Das Trockenfutter kannst du ruhig eine Weile stehen lassen. Futter, Wasser und Toilette an getrennten Orten aufstellen.

Alles Gute für euch und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Mizzy 27. Oktober 2016 - 13:22

Hallo Bärbel!

Habe deine Seite beim Googlen gefunden. Ich habe vor 5 Tagen einen Kater aus Bulgarien bekommen. Er war nach dem Transport verständlicherweise völlig verängstigt und hat sich 2 Tage nur unterm Schreibtisch versteckt und auch nichts gegessen. Inzwischen ist er ganz zutraulich und liebt es zu schmusen. Er schläft abends bei mir oder sitzt auf dem Sofa neben mir. Sobald ich aber aufstehe oder rumlaufe versteckt er sich wieder. Es wird jeden Tag ein bisschen besser, aber ich würde ihm gerne dabei helfen.
Ich rede immer ruhig auf ihn ein und bedränge ihn nicht. Hast du vielleicht Tipps wie ich ihm helfen kann diese Angst zu besiegen?

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. Oktober 2016 - 13:51

Hallo Mizzy,

das hört sich doch alles sehr gut an 🙂 Mach einfach so weiter wie bisher, der Kater gewöhnt sich bestimmt gut ein bei dir. Lass dich auch von evtl. Rückschritten nicht entmutigen.

Alles Gute und liebe Grüße

Bärbel

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Mizzy 1. November 2016 - 18:04

Danke für die Antwort. Seit gestern hat er plötzlich wieder unglaubliche Angst und verkriecht sich wieder bei jeder Bewegung. :/

Antwort
Bärbel
Bärbel 2. November 2016 - 11:00

Hi Mizzy,

Elvis hatte auch immer wieder Rückfälle. Du solltest deinen Kater genau beobachten, vielleicht entdeckst du den Auslöser der Angst. Elvis hatte zum Beispiel große Probleme mit windigem Wetter, da sind wir auch nicht gleich dahinter gekommen. Wind ist ihm einfach nicht geheuer und wenn dann noch ein Fenster zuknallt, flüchtet er lieber unters Bett.

Alles Gute, das wird 🙂

Bärbel

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Melanie 20. September 2016 - 13:36

Hallo Ihr Lieben,
Vorgestern haben wir den Kater unserer Nachbarn übernommen da diese ausziehen und Ihn nicht mit nehmen dürfen in die neue Wohnung.Blacky ist meine 1.Katze.Ich habe große Angst etwas falsch zu machen.Wenn der auf die Küche springt oder auf den Tisch sage ich “nein”,er geht dann auch runter aber er mauzt dabei und faucht mich auch desöfteren an und/oder schlägt mit der Pfote nach mir.Manchmal läuft er auch nur Mauzend durch die Wohnung (Wohnungskatze).Wir haben einen Balkon den er ganz toll findet weil er daß vorher nicht kannte,ich traue mich aber nicht ihn alleine raus zu lassen aus Angst das er abhaut.Ich hab große Angst das er sich hier langweilt obwohl genug Spielzeug vorhanden ist.Er frisst auch nur wenig.Ich bin ziemlich verzweifelt.Vielleicht weiss ja von Euch jemand einen Rat.LG Melanie

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. September 2016 - 15:36

Hallo Melanie,

ich finde es toll, dass du den Kater übernommen hast 🙂 Es ist auch völlig in Ordnung, wenn bestimmte Bereiche wie die Küche oder der Tisch für Blacky tabu sind. Allerdings wird er sich nicht daran halten, wenn du außer Haus bist 😉

Was den Balkon betrifft: Da muss unbedingt ein Katzennetz hin. Auch wann man sagt, Katzen haben sieben Leben, so können Stürze vom Balkon richtig gefährlich werden.

Damit es ihm nicht langweilig wird, solltest du mit ihm spielen. Zum Beispiel die Bälle werfen oder ihn hinter einer Spielangel her jagen lassen. Auch Futterspiele vertreiben die Langeweile. Hier einige Beispiele:
https://www.lieblingskatze.net/futterspiele-mit-papprollen/
https://www.lieblingskatze.net/wir-basteln-eine-wuehlkiste/
https://www.lieblingskatze.net/elvis-packt-aus-mit-video/

Liebe Grüße
Bärbel

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Melanie 2. Oktober 2016 - 21:39

Hallo Bärbel,mittlerweile sind 2 Wochen vergangen und Blacky hat sich an uns gewöhnt,zumindest habe ich den Eindruck.:-) Der Balkon ist mittlerweile abgesichert da kann er jederzeit raus…Wir spielen viel mit Ihm,fressen tut er mega gut.:-)Sogar mein Mann lässt Ihn mit ins Bett.Das einzige was bleibt ist das er manchmal ohne Grund angreift,wenn wir vor Ihm laufen springt er in die Beine und schlägt mit den Pfoten in die Beine aber ohne Krallen oder er beißt einfach mal zu,mal fest ,mal weniger fest.Vielleicht will er auch nur spielen?! Kennt Ihr dieses Verhalten?

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Oktober 2016 - 10:21

Hallo Melanie,

wie schön, dass sich Blacky so gut eingewöhnt hat 🙂 Was die Angriffe betrifft: Das machen viele Katzen. Elvis attackiert manchmal meine Füße, wenn ich schlafe. Leider weiß ich auch kein Gegenmittel, außer viel mit ihm zu spielen. Wenn es euch sehr stört, hilft evtl. auch ein lautes “Nein!”.

Liebe Grüße

Bärbel

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alexandra 13. September 2016 - 14:43

hallo, ich habe vor 2 tagen eine knapp 2 jährige russisch blau katze als zweitkatze zu unserer 1 jährigen katze geholt. diese katze war vorher mit einem kleinen bkh kater zusammen, den sie aber nicht mochte, da er ihr zu wild war, die vorbesitzerin hat übrigens 1,5 stundne die katze gejagt und gehezt, weil sie so eine angst vor transportboxen hat, das arme tier hat hinterher total gehechelt, und wär ich nicht über 300km dafür durchs land gefahren, hätte ich vermutlich abstand genommen, sie tat mir aber auch leid, bei mir zuhause angekommen, hab ich ihr die box aufgemacht und ihr nur leckerli vorne hinein gelegt und sie gelassen, ich hatte dann abends noch 1-2 mal vor der box gehockt und leise auf sie eingesprochen, aber sie hatte einfach angst, also hab ich sie gelassen, nachts ist sie dann raus, übrigens haben die katzen beide angst voreinander, die haben sich nur aus der beöugt, kein fauchen oder knurren und können sich ncith entscheidne wer jetzt mehr angst vor wem hat. die neue katze ist nun ins ug gezogen, dort gibt es unter der treppe regale mit lauter säcken mit kinderkleidung, dort wird sie sich verkriechen, hat die andere beim einzug auch einige tage gemacht und meine katze ist aus angst die meiste zeit des tages ins og gezogen (offenes haus) ich musste ihr sogar ihr katzenklo aus dme keller hoch holen, weil sie aufgrund der neuen katze ertsmal angst hatte runter auf ihr klo zu gehen..die neue katze hat in der ersten nacht 1mal ihr klo benutzt (hatte es mitgenommen) und seitdem aber kein lebenszeichen mehrm, futter wurde nicht angerührt, hab ihr jetzt heute nassfutter, leckerli und wasser direkt unten vors versteck gestellt…wielange kann/soll man in so einer situation warten? kann die katze an einem schock oder vor lauter angst sterben? immer wenn ich runter gehe spreche ich leise und wohlwollend mit ihr und lass sie aber ansonsten natürlich…

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. September 2016 - 13:55

Hallo Alexandra,

ich glaube nicht, dass etwas Ernsthaftes passiert ist. Katzen sind normalerweise hart im Nehmen. Vermutlich hat sie sich ein anderes Versteck gesucht.

Wichtig ist, dass beide Katzen ausreichende Rückzugsmöglichkeiten haben sowie geschützte Plätze für Futter, Wasser und Toilette. Für die Zusammenführung kann ich das Buch “Tipps von der Katzenflüsterin empfehlen”. Hier der Link zu meiner Rezension: https://www.lieblingskatze.net/buchvorstellung-tipps-von-der-katzenfluesterin/

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Sabrina 12. September 2016 - 15:14

Hallo Bärbel.

Unser Kater Curry ist leider seit drei Monaten ein Einzelkater (14 Jahre, Wohnung, chronisch krank).
Sein Kumpel Puck starb.

Wir sind auf der Suche nach einer alten Katze als Freund/in für ihn.

Jetzt bot man uns eine Elfjährige an, die früher mit der Besitzerin, die leider verstorben oder im Pflegeheim ist (ich kann das nicht mehr genau zuordnen), und vier anderen Katzen zusammen.

Aktuell ist sie seit drei bis sechs Wochen in Pflege bei einer alten Dame, die sie auch behalten würde – säße sie nicht nonstop unter dem Bett.
Die Dame ist der festen Überzeugung, dass die Katze so verstört ist, weil keine andere Katze da ist.
Ich kann mir aber eher vorstellen, dass die Katze verstört ist, weil ihr Revier, ihr Dosi und auch noch ihre Mitkatzen (die auf anderen Pflegestellen sind) weg sind und die Dame leider auch immer wieder unter das Bett greift.
Dort lässt sich die Katze wohl auch ein weilchen kraulen, bevor sie sich weiter zurückzieht.
Nachts kommt sie aber heraus, frisst, benutzt das KaKlo und schaut sich wohl auch um.

Für mich ist ja die Frage, ob sich diese verstörte kleine Katzendame mit unserem Kater anfreunden/arrangieren kann (der eher neugierig als ein Platzhirsch ist), oder ob sie nicht eher zu einer Katzendame mit ähnlich ruhigem Temperament sollte…
Oder ob nicht einfach Geduld und nicht mehr auf die Pelle rücken eher zielführend wäre.

Das ist eine sehr schwere Situation für uns.
Einerseits würde ich das arme Mäuschen ja gern aufnehmen, aber ich bin mir halt nicht so sicher, dass ihr das helfen würde.

Wie sehen Sie das?

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. September 2016 - 13:50

Hallo Sabrina,

es tut mir leid, dass dein Kater Puck gestorben ist.

Ich denke, du hast Recht, was die verstörte Katze betrifft. Die alte Dame scheint nicht besonders viel von Katzen zu verstehen. Ein Haushalt mit einer anderen Katze im gleichen Alter wäre in diesem Fall wahrscheinlich die beste Lösung. Fragt sich nur, ob das machbar ist und wie weit du darauf Einfluss nehmen kannst.

Falls nicht, wäre es vielleicht wirklich keine schlechte Idee, die kleine Katzendame aufzunehmen. Du solltest aber unbedingt einen Plan B in der Tasche haben, falls sich Curry und die Neue nicht verstehen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Sophie Bihr 10. September 2016 - 6:48

Hallo Bärbel,
Wir werden leider eine unserer Katzen hergeben. Sie muss sich unser Haus mit zwei Katzen und neuerdings einem Baby teilen und fühlt sich offenbar nicht mehr wohl genug bei uns, sodass sie den ganzen Tag am Markieren ist.
Wir haben einiges versucht: Vorzugsbehandlung bzw. Plätze nur für sie eingerichtet, Bachblüten und gerade mit Baby besonders behandelt (selbst während dem Stillen durfte sie zum Streicheln kommen).
Hat aber nicht geholfen, im Gegenteil, also zieht sie jetzt zu einem jungen Pärchen, ich kann die Markiererei mit Krabbelkind in der oralen Phase einfach nicht länger mitmachen…
Wie sollen wir den Umzug gestalten? Sollen wir sie dort einfach abgeben oder noch ein bisschen (wie lange??) bleiben? Soll sie ihr Bettchen mitbekommen? Wie wichtig ist “ihr” Futter (sie soll dort eigentlich ein anderes, deutlich günstigeres Futter bekommen).
Ich habe mir überlegt, ob es nicht vielleicht gut ist, sie mit Einzug ins neue viel bessere Heim quasi ganz von vorne anfangen zu lassen, also eben nicht bei ihr zu bleiben und auch einfach mal das zukünftige Futter hin zu stellen, so auf die Art “jetzt ist alles anders (besser)”.
Wenn ne Katze aus dem Tierheim kommt, ist es ja zwangsläufig auch so…
Aber nichts desto trotz wollen wir natürlich, dass der Umzug klappt, und sie nicht womöglich direkt wieder Frust-markiert…..
Sie ist zudem Freigängerin und soll das auch wieder werden, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ihr gar nicht passt, erstmal drin bleiben zu müssen…..
Vielen Dank schonmal für Deine Tips 🙂

Antwort
Bärbel
Bärbel 12. September 2016 - 14:11

Hallo Sophie,

schade, dass ihr euch von der Mieze trennen wollt. Vielleicht ist es aber wirklich besser für sie, wenn sie bei der neuen Familie im Mittelpunkt stehen kann. Mich macht es etwas skeptisch, dass die neuen Besitzer unbedingt ein günstigeres Futter geben wollen. Ist das Geld dort so knapp? Was ist, wenn die Katze krank wird und Tierarztkosten anfallen? Ich hoffe, ihr habt euch das gut überlegt.

Davon abgesehen, würde ich einen kurzen und klaren Schnitt machen. Also kompletter Neu-Anfang ohne die alten Sachen. Ich glaube, alles andere würde sie sowieso nicht verstehen.

Alles Gute für die Katze 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Susann 22. Juli 2016 - 13:21

Hallo Bärbel,
seit gestern Abend haben wir einen einjährigen Kater adoptiert. Er kommt aus einer lieben Familie, wo er aber nur zwei 16 jährige Kater zum Spielen hatte und das klappte nicht. Beim Kennenlernen war er sehr lieb und schmusig. Nun in seinem neuen zu Hause versteckt er sich, faucht und knurrt, ja schlägt sogar nach mir, wenn ich Futter hin stelle. Ich weiß, dass ich ihm Zeit geben muss, das will ich auch tun, aber ich hab so ein schlechtes Gewissen, dass es ihm nicht gut geht. Bin sehr unsicher, was mache ich, wenn er das Klo nicht benutzt, gefressen hat er ein paar kleine Brocken Trockenfutter. Meine zwei anderen Kater lassen ihn in Ruhe, schauen nur ab und zu nach, ob er noch da ist. Was kann ich noch tun, dass er merkt, dass ich ihm nichts böses will und wird er es überhaupt merken? Ich bin über jeden kleine Hinweis und Beruhigung dankbar.

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Juli 2016 - 18:50

Hallo Susann,

da würde ich wirklich noch ein wenig abwarten. Du solltest darauf achten, dass er ungehinderten Zugang zum Klo hat. Wichtig sind auch Rückzugsmöglichkeiten, falls es doch Reibereien geben sollte.

Liebe Grüße 🙂
Bärbel

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ulrike 19. Juli 2016 - 16:21

Hallo Bärbel unser Katzen sind seit zwei Wochen unter dem Sofa ich weis nicht was ich machen soll

Antwort
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Angelika 22. Juli 2016 - 8:27

Hallo Bärbel,
wir sind auch in einer etwas für uns verzweifelten Situation. Wir haben vor 4 Wochen einen 8 Jahre alten Kater adoptiert. Er wurde von seiner Vorbesitzerin zum Einschläfern in einer Tierarztpraxis abgegeben, weil er eine Nierenentzündung hatte. Die Praxis hat sich geweigert, ihn zu euthanasieren und ihn ganz schnell wieder gesund bekommen. Er wurde von dort in eine Familie vermittelt, wo er sich wegen anderer Katzen, einem Hund und Kleinkindern im Haushalt nicht einfinden konnte und er kam in die Praxis zurück. Dort haben wir ihn kennengelernt und er hat auch mit uns geschmust, sodass wir ihn adoptiert haben. Wir sind nur zu zweit und es ist sehr ruhig bei uns. Gleich nach seiner Ankunft bei uns hat er sich völlig unzugänglich im Lüftungsschacht des Kachelofens versteckt. Er kommt nachts raus und frisst und trinkt gut, er liebt auch Leckerli. Ab und zu pinkelt er aber ins Gästebett, er hat aber zwei Toiletten. Wir haben alles versucht, Feliway, Bachblüten, ganz ruhig zu sein, viel mit ihm zu sprechen, aber es hilft alles nichts. Wir bekommen ihn nicht zu Gesicht, höchstens über die webcam, dann können wir sehen, wie er relativ entspannt vor dem Kachelofen liegt. Wie gesagt, sein Versteck ist völlig unzugänglich und wir können gar nichts machen, um ihn rauszuholen. Wir wissen uns nun keinen Rat mehr, außer ihm alle Zeit, die er braucht zu geben, aber wir sind schon sehr traurig, dass er so gar kein Vertrauen zu uns fasst. Hast Du vielleicht noch eine Idee, vielleicht auch dazu, was wir gegen das Pinkeln ins Bett tun können?
Herzlichen Dank und liebe Grüße
ANgelika

Antwort
Bärbel
Bärbel 22. Juli 2016 - 12:31

Hallo Angelika,

was für eine traurige Geschichte, der arme Kater! Nach dem, was er so mitgemacht hat, wundert mich sein Verhalten nicht. Ihr macht das gut und ich würde ihm weiterhin Zeit geben. Allerdings würde ich ihn wegen des Pinkelns ins Gästebett noch einmal der Tierärztin vorstellen. Evtl. hat er einen kleinen Rückfall der Nierengeschichte.

Zum Thema Unsauberkeit habe ich hier auf dem Blog eine ausführliche Serie geschrieben: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/

Hut ab, dass ihr euch so toll kümmert 🙂

Liebe Grüße

Bärbel

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Christy 19. Juli 2016 - 11:45

Hi Barbel, ich habe am Samstag eine kleine bkh mix kater heim gebracht. Leider war seine zuchterin etwas unserios und hat uns der also einzelkater verkauft. Was ich jetzt weiss bei kittens total falsch ist. Leider hat der auch nicht alle impfungen was er braucht. Mit dem impfen ist es keine problem. Ich hole alles nach, aber der kleine verhalt sich total komisch. Er mag nicht gestreichelt werden. Er ist nur am weinen nach vier tage. Er versteckt sich uberall und isst nur wann ihm keine sieht. Ich spielen so gut wie ich mit ihn kann aber er ist total wild und fangt an mich zu kratzen beim spielen. Ich glaube er hat den erste drei monate von sein leben in ein schlafzimmer mit seine spielkameraden gebraucht ohne viel menschlichen kontakt. Er hat mein Mann heute angefaucht. Ich werde ihm gerne ein partner geben aber es geht wirklich nicht. Unsere vermieter last uns nur ihm halten. Ich fuhle mich shrecklich. Wir mussel ihn nachts aus unsere schlafzimmer verbannen weil wir keine schlaf kreigen vor lauter attacke und geschreie. Ich bin so verzweifelt. Was kann ich Machen um ihn glucklich zu Machen? Oder ist es fur ihm tierqualrei wann er so lebt mit uns?

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wittstock manuel 13. Juni 2016 - 8:24

guten tag wir haben ca seid 3 Wochen ein kater bekommen der nur raus kommt wenn wir ihn hinter Couch rufen und gestreichelt werden will dazu muss ich sagen wir hbeen noch ein wibchen ca 8 jahre beide verstehen aber sobald er raus kommt fressen und trinken und Toilette nimmt er aber kommt normal als katze nicht raus woran liegt es bzw was kann man dagegen machen

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Bärbel
Bärbel 14. Juni 2016 - 11:16

Hallo Manuel,

vielleicht verstehen sich die beiden doch nicht so gut und das Kater hat Angst vor dem Weibchen. Ich kann mir vorstellen, dass sie ihr Revier gegenüber dem Neuling verteidigt. Ist es möglich, dem Kater für den Anfang ein eigenes Zimmer mit eigenem Klo und Fressplatz zu geben? Das würde ihm evtl. helfen, dass er sich dann doch heraustraut. Für die Zusammenführung kann ich dir das Buch “Tipps von der Katzenflüsterin” empfehlen. Hier habe ich das Buch besprochen: https://www.lieblingskatze.net/buchvorstellung-tipps-von-der-katzenfluesterin/

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Hannah 30. Mai 2016 - 13:50

Hallo,
wir haben seit 4 Wochen zwei Katzen bekommen. Die kleinere ist noch nicht 1 Jahr alt. Beide Katzen verstehen sich untereinander sehr gut. Sie kuscheln viel zusammen im Kleiderschrank. Die junge Katze wirkt aber sehr ängstlich. Wenn sie in der Wohnung herumläuft reagiert sie auf jedes Geräusch in dem sie wegrennt. Sie lässt sich im Kleiderschrank streicheln und frisst auch ausserhalb des Kleiderschrankes aus der Hand. Unser Problem ist, dass sie immer wieder Pipi macht. Sie nutzt auch die Katzentoilette von der wir schon zwei haben, aber mach Pipi auf das Sofa, auf Bettdecken und auf die Wäsche im Wäschekorb. Ich habe keine Ahnung, ob das schon immer so war, oder ob das noch etwas mit dem Eingewöhnen zu tun hat.
Würde mich sehr über Tipps und Erfahrungsberichte freuen!

Antwort
Bärbel
Bärbel 1. Juni 2016 - 11:42

Hallo Hannah,

bei der Unsauberkeit könnte auch ein Harnwegsinfekt dahinter stecken und das kann unter Umständen gefährlich werden. Bitte gehe mit der Kleinen unbedingt zum Tierarzt und lass das abklären. Wenn eine organische Ursache ausgeschlossen ist, kannst du die anderen Faktoren unter die Lupe nehmen: Evtl. ist der Standort der Toiletten nicht optimal, oder die Streu gefällt der Kleinen nicht. Als Faustregel für die Anzahl der Katzenklos gilt: Anzahl der Katzen + 1. In eurem Fall also drei Katzenklos. Hier findest du weitere Tipps: https://www.lieblingskatze.net/unsauberkeit-bei-katzen-1-ursachen/.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Sabine 26. Mai 2016 - 11:42

Ich wollte mich jetzt noch mal auf diesem WEG bedanken, für den Tipp.
Ich habe gestern ganz genau gemerkt, das es o.k. ist.
Auch heute ließ sich der Kater von mir kraulen, anfassen, sogar unter dem Bauch.
er wirft sich direkt in die Hand rein.;0), ;0)!!!!!
Die Katze guckt aus sicherer Entfernung interessiert zu.

ich bin so froh, ich könnte heulen.
Danke!!!!!
Sabine

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. Mai 2016 - 11:38

Hallo Sabine,

das freut mich wirklich sehr 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Steffi 19. Mai 2016 - 19:31

Hallo bärbel!
Seit 6 wochen lebt eine wunderschöne aber extrem scheue ca. 2-jährigekatze bei uns unter dem sofa. Ich wusste, auf was ich mich einlasse- laut angaben des tierheims stammt sie von einem bauerhof, der bauer dort mochte sie nicht und hat sie immer wieder mit dem hund verjagt. Ihr fehlt sogar der schwanz- darüber weiss man nichts genaueres. Sie war nun 6 monate im tierheim, wurDe schon 1x vermittelt, aber wieder abgegeben.
Ich lasse sie grösstenteils in ruhe, lese ihr jeden tag mit leiser stimme vor, versuche sie mit spielen zu aktivieren. Leider mag sie keine leckereien. Nachts ist sie sehr aktiv, frisst gut, ist stubenrein und spielt in der ganzen wohnung. Hast du irgendwelche tipps, wie ich ihr zeigen kann, dass sie hier in sicherheit ist? Vielen dank- bin schon etwas verzweifelt:)

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Mai 2016 - 14:04

Hallo Steffi,

ich finde, du machst es genau richtig 🙂 Die arme Katze hat ja in ihren zwei Lebensjahren schon sehr viel schlimmes erlebt. Hast du schon einmal Katzensticks als Leckerlie ausprobiert? Das mögen eigentlich fast alle Katzen.

Liebe Grüße
Bärbel

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katzenkratzbaum 18. Mai 2016 - 9:09

schöner Artikel 🙂
Mit super schönen Tipps 🙂

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Sabine 12. Mai 2016 - 18:38

Hallo,
erst einmal vielen Dank, diese Seite hat mir ganz schön geholfen.
Habe vor 1 Monat 2 katzen aus dem Tierheim geholt.
6 Monate alt, Geschwister. Die wurden bislang immer nur von einem älteren Mann gefüttert. Lebten aber sonst Draußen. Der alte Mann verstarb, daraufhin wurden sie eingefangen und ins Tierheim gebracht, wo ich sie eben vor einem Monat abholte.
Drei Tage verbrachten sie unter dem Sofa. Nur nachts kamen Sie raus ( ich habe sie mit einer Art Babyüberwachungsanlage beim “Prügeln und Spielen beobachtet)
Inzwischen sind wir soweit, dass der Kater bäuchlings über mir drüber hängt und Spielt, die Katze bufft mich mit ihrem Hintern beim Spielen an.
Der Kater nimmt mich auch als Kletterhilfe, geht mit der Nase an meinen Finger usw. Nur wenn ich sie anfassen will, sind sie ganz schnell weg.
Muss ich einfach noch warten bis ich sie anfassen darf, wann merke ich, dass es o.k. ist sie anzufassen`?
Nochmals vielen Dank, für die vielen Tipps schon allein auf dieser Seite, die haben mir geholfen nicht alles komplett falsch zu machen und es ruhig angehen zu lassen.
Viele Grüße
Sabine

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. Mai 2016 - 14:22

Hallo Sabine,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Ich würde mit dem Anfassen noch ein wenig warten. Leckerlies wirken oft Wunder – Katzen sind bestechlich 😉 Du kannst versuchen, die Katzen mit der Hand zu füttern. Oder auch mit einem Leckerlie anlocken und probieren, ob sie sich neben dich oder auf deinen Schoß setzen. Wenn sie die ganze Zeit draußen gelebt haben, sind sie menschlichen Kontakt auch nicht gewöhnt.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Barbara 19. April 2016 - 18:36

Danke Danke Danke !!! – Gesteinsbrocken fallen von meinem Herzen.
Perser-Twins, 13 Jahre, ( gescheert, Vorbesitzerin 85 ) aus dem TH übernommen.
Einer Eurer Kommentare: sie haben halt Ihr eigenes Tempo –
und das ist nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen !!!!!
Domizil seit 2 Wochen unter der herrlich-versteckvollen Küchenbank ( Regalbretter darunter )
Morgens und abends kurzer “Lebens-Check” mit Taschenlampe – man sorgt sich doch –
Futter – Wasser – Leckerlis – morgens alllllles weg … Citen-TO’s prächtig gefüllt über Nacht.
Filo und Fax sollen sich alle Zeit der Welt nehmen und … ICH danke allen Usern von Herzen
für diese hilfreichen, informativen Kommentare.

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. April 2016 - 18:47

Hallo Barbara,

vielen Dank für deinen Kommentar – genau so soll es sein 🙂

Liebe Grüße

Bärbel

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Martina Jost 13. April 2016 - 16:01

Hallo , iCh wohne auf dem Land , vor ca. 6 Monaten habe ich eine katzenmutter und ihre ca. 8 Wochen alten Kätzchen auf unserem Heu Boden gefunden. Meine Vermutung ist das diese und ihre Kätzchen ausgesetzt wurden. Habe natürlich versucht den Besitzer zu finden aber keine Chance . Nun zu meiner Frage die Mutter Katze ist sehr zahm aber die kleinen sind sehr ängslich. Die 3 sind inzwischen sterilisiert und die kleinen fressen auch leckeren aus der Hand. Aber streichel das geht nicht sind jetzt bei u s im Stall uns fangen auch schon Mäuse. Die dürfen also bleiben. Gibt es irgendetwas das ich machen kann um ihr Vertrauen zu mir zu fördern?

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. April 2016 - 12:37

Hallo Martina,

vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde es toll, wie du dich um die kleine Familie kümmerst 🙂 Das Vertrauen wird sicher mit der Zeit wachsen, wenn die Katzen merken, dass man ihnen auf eurem Hof wohlgesonnen ist. Falls du es noch nicht gesehen hast, hier ein Artikel über Bauernhofkatzen: https://www.lieblingskatze.net/wie-gewoehnt-man-ein-bauernhofkaetzchen-ein/

Liebe Grüße

Bärbel

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Lisa 29. März 2016 - 9:32

Hallo,

Ich hab Freitag Mittag 2 Main Coon Katzen abgeholt, eine Katze 6 Jahre und einen Kater 6 Jahre. Beide haben sich natürlich am Anfang direkt versteckt. Seit Sonntag kommt eine von den beiden immer zu uns schmust mit uns und spielt auch, sie geht nur laufen wenn im Treppenhaus etwas zuhören ist und sie angst hat das eine neue Person in die Wohnung kommt. Wenn man dann aber wieder zu ihr geht und mit Ihr spricht kommt sie auch wieder raus. Der Kater jedoch kommt nur Abends mal ängstlich gucken und möchte dann ab und an auch mal gestreichelt werden. Beide Fressen aber immer noch nicht. Ich stelle jeden Abend neues Nassfutter hin (das vom alten Besitzer er hat auch Trockenfutter immer da stehen gehabt und Nassfutter gab es immer Abends)und Trockenfutter haben die immer da stehen! Sie trinkt und nutzt das Katzenklo, Bei Ihm weiß ich nur das er das Katzenklo nutzt aber ob er Nachts trinkt kann ich nicht nachvollziehen. Wie lange kann das noch so gehen?
Hab gelesen das reine Wohnungskatzen eine Woche ohne feste Nahrung auskommen können.

LG

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. März 2016 - 15:00

Hallo Lisa,

habe ich das richtig verstanden: Du fütterst genau die Nass- und Trockenfuttersorten, die sie vom Vorbesitzer gewohnt sind?
Wenn es daran nicht liegt, ist vielleicht der Futterplatz ungünstig gewählt. Wasser und Futter sollten entfernt zueinander stehen und beides nie in der Nähe der Toilette. Wasser, Futter und Klo außerdem an ruhigen Orten, wo sie sich sicher fühlen können. Noch etwas fällt mir ein: Hast Du schon Katzensticks probiert? Die mögen eigentlich alle Katzen – sogar meine 😉 Die Katzensticks gibt es eigentlich überall zu kaufen, z.B. auch bei Aldi. Du könntest sie in der Nähe des Verstecks auslegen.

Viel Erfolg und liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Maria 24. März 2016 - 16:34

Hallo 🙂

Hoffe, dass hier noch geantwortet wird, aber wir haben seit Dienstag einen Neuzugang. Spider bald 4 Jahre, haben den von einer anderen Familie bekommen, da die Katzenbrüder sich nicht mehr so verstanden haben.
Am ersten Abend hat er gegessen und lag in seinem Körbchen, seit Mittwoch hockt er allerdings nur noch unterm Bett und frisst kaum, haben auch sein Lieblingsessen hingestellt :/
Wir lassen ihn in Ruhe und reden ab und zu mit ihm, aber gucken was er macht tun wir nicht und Nachts wechselt er auch die Zimmer, aber sonst nur verängstigt unterm Bett.
Was können wir machen? Das er vielleicht mal was isst? :/

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. März 2016 - 16:50

Hallo Maria,

wenn er am ersten Abend noch gefressen hat und danach nicht mehr, könnte auch eine Krankheit dahinter stecken. Ich würde mit ihm sicherheitshalber zum Tierarzt gehen.

Alles Gute 🙂

Bärbel

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Sissy Arndt 27. Februar 2016 - 21:34

Hallo,

Ich brauche einen Rat. Meine Katze, die 9 monate alt ist und seit drei Wochen (ab morgen) bei mir wohnt ist mega ängstlich. Nachts wenn ich dann schlafe geht sie durch die Wohnung und macht alles was am Tage, wenn Mutti da ist, nicht machen kann, aufgrund ihrer angst (vor Menschen anscheinend). Ich spreche immer zu mit ihr bzw. Ignoriere ich sie, da ich das mal gelesen habe, dass man das tun soll. Ab und hat packt es mich dann aber doch das ich dann vorm kratzbaum Versteck liege und sie streichel. Mit Angst zieht sie sich zurück aber irgendwann lässt sie es auch zu ( vielleicht auch bloß weil sie nicht flüchten kann?!) Ich weiß es nicht. Heute hab ich sie das erste mal spielen sehen und auch ich hab dann mit ihr gespielt und dachte mir, versuchst es nochmal langsam sie anzufassen, kaum wie sie meine Hand spürte rannte sie panisch weg und guckte mich dann auch so ängstlich an. Ich muss dazu erwähnen. Als ich sie geholt habe, war sie nicht so “aktiv” wie bei mir jetzt. Zudem ist sie bei der vorbesitzerin drei Wochen (nur) gewesen. Also sozusagen in drei vier Wochen drei mal umgezogen die süße Maus hat es bisher anscheinend nicht leicht gehabt. Und daher möchte ich das es ihr bei mir gut geht und das sie bei mir keine angst haben brauch. Was kann ich denn noch tun um sie zu gewinnen, ihr Vertrauen. Ich möchte Sie so gern knuddeln und ihr meine liebe geben. Aber es geht nicht. Mir tut das in der Seele weh, wenn sie weg läuft. Warum weiß ich leider nicht. Die vorbesitzerin und ich vermuten das sie vorher der ersten Besitzerin geschlagen wurde weil sie so angat hat. Was ist denn nun richtig? Sie ignorieren und so tun als wäre sie nicht da? Ihr Aufmerksamkeit geben auch wenn sie es sichtlich irgendwie nicht will aber irgendwie auch doch.!? Bin mir so unsicher weil ich sie nicht noch mehr in ihrer angst bestärken will. Wäre sehr dankbar wenn Sie mir einen Rat geben könnten. Bin so unendlich verzweifelt und weiß nicht so richtig was ich tun soll. Geduld und zeit, das gebe ich ihr. Nur weiß ich eben nicht ob mit Aufmerksamkeit oder mit Ignoranz?! Liebe grüße Sissy

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. Februar 2016 - 16:45

Hallo Sissy,

manchmal möchte man sie einfach in den Arm nehmen. Ich kenne das Gefühl. Aber das ist menschliches Verhalten, Katzen ticken da anders. Vor allem dann, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wenn du ihr Vertrauen gewinnen willst, darfst du sie nicht bedrängen. Lass sie von selber auf dich zu kommen. Sprich sie immer wieder freundlich an und warte, bis sie die Initiative ergreift.

Viele Grüße 🙂
Bärbel

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Marie 24. Februar 2016 - 18:52

Guten Abend,
ich habe Nanook seit dem 07.02.2016.
Er ist ca 2,5(ca Juli geboren) Jahre alt und stammt ursprünglich aus Spanien. Nanook wurde vom Tierschutz gerettet, kastiert, geimpft und gechipt und in Pflege gegeben.
Als ich ihn abholte, viel mir sein scheues Verhalten schon auf. In der Tierpension saß er auch auf einem Schrank.
Nachdem ich ihn zu Hause aus der Box ließ, sprang er direkt auf den Wohnzimmerschrank . Er verlässt den Schrank nur nachts oder wenn er niemanden sieht und hört. Er miaut auch bevor er sein Versteck verlässt.
Nanook ist stubenrein.
Auf dem Schrank lässt er sich streicheln, schnurrt auch bisschen, zieht sich aber auch sehr schnell zurück in die hintere Ecke des Schrankes.
Ich habe versucht ihn mit Snacks(Katzenwurst und Cracker) und Nassfutter zu locken. Er frisst wenn ich weg bin.
Ab und zu sitzt er unter dem Tisch oder auf der Couch. Sobald ich auf ihn zugehe rennt er wieder auf den Schrank.

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. Februar 2016 - 13:23

Hallo Marie,

vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht 🙂 Nanooks Verhalten ist ganz normal und nachvollziehbar für eine Katze, die in ihrem Leben schlechte Erfahrungen gemacht hat. Mein Rat: Bedränge ihn nicht, lass ihn am besten auch auf dem Schrank in Ruhe. Irgendwann fühlt er sich sicherer und dann kommt er von alleine.

Liebe Grüße
Bärbel

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Jutta 23. Dezember 2015 - 22:08

Hi eine kurze Frage
Ich habe vor neun Wochen zwei ausgesetzte katzenbabys aufgenommen die sehr sehr scheu waren bzw die eine ist es noch …sie haben drei katzentoilerten eine offen zwei geschlossen aber die scheue pinkelt auf alles was weich ist wie Handtücher badezimmermatte und Bettdecke. Ich mach jetzt das Schlafzimmer zu über den Tag und abends wenn ich da bin dürfen sie rein dann passiert auch meistens nichts aber ich bekomme es einfach nicht aus ihr raus anfassen kann ich sie noch nicht um sie aufs Klo zu setzen was kann ich noch tun? Ich hoffe ja das es besser wird wenn sie raus können ( hab eine katzenklappe) aber das geht erst Mitte Februar wenn sie kastriert sind… LG Jutta

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Alexandra Toth 21. Dezember 2015 - 8:00

Hallo Bärbel,
Dein Beitrag ist klasse. Vielleicht kannst Du mir Rat geben. Mein Lebensgefährte und ich haben am Samstag von privat eine Katze gekauft.
Die ehemalige Besitzerin wollte ihr ein neues Zuhause geben da ihr Hund und die Katze sich nicht verstanden. Die Katze ist etwa 1 1/2 Jahre alt und weiblich. Sie lebte zu erst in den letzten Haushalt und ist per der Dame sehr verschmusst und lieb. Sie kam auch gleich zu uns und wollte kuscheln.
Auf’n Weg mauzte sie ein wenig aber verhielt sich ruhig.
Als wir zu Hause ankamen, hatten wir ihr Katzenklo und alles bereit gemacht. Wir haben sie dort hin gesetzt und sie ist erst mal dort sitzen geblieben.
Nach einigen Stunden haben wir sie mit reden und ein paar Leckereien von dort locken können. Da wurde sie ganz verschmusst. Und dann ist sie in die nächste Ecke und hat sich verkrochen.
Nachts hat sie gegessen aber nicht das klo benutzt (auch nirgendwo anders hin gemacht)
Gestern war sie wieder den Tag über versteckt. Nachts hat sie sich bewegt aber nichts gegessen und auch nicht das klo benutzt. Sie ist nicht leicht auffindbar und ich will ihr Versteck auch nicht auffliegen lassen. Es gibt nichts das gefährlich ist für Sie hier.
Da der Hund sie “jagte” kann ich mir vorstellen dass sie ein wenig länger braucht um warm zu werden.
Ist das normal dass sie nicht isst oder die Toilette benutzt?

Antwort
Bärbel
Bärbel 21. Dezember 2015 - 15:17

Hallo Alexandra,

bekommt deine neue Katze denn das gleiche Futter und das gleiche Streu wie bei der Vorbesitzerin? Es würde ihr evtl. die Eingewöhnung erleichtern. Falls sie bis jetzt noch nicht auf der Toilette war, solltest du so schnell wie möglich mit ihr zum Tierarzt gehen – Erkrankungen der Harnwege können gefährlich werden. Auch tagelange Verstopfung sollte man behandeln lassen.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Alexandra 21. Dezember 2015 - 18:58

Hallo Bärbel,
Sie hat das gleiche Futter und Streu. Haben alles mitgenommen von der vorherigen Besitzerin. Hat jetzt gegessen und Toilette auch genutzt. Sie schaut sich halt Dauerredner über die Schulter als ob der Hund sie stören könnte… Aber dafür braucht sie halt Zeit.

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Michelle Heri 4. Dezember 2015 - 12:09

Hallo,
Danke für den tollen Artikel!
Ich hab auch noch eine Frage… Am Mittwoch Abend haben wir 2 13 Wochen alte Kätzchen geholt (Geschwister). Laut der Züchterin, die ich für seriös halte und die auch im Verband ist, sind die Kleinen sehr anhänglich, haben einfach Angst vor Fremden.
Auch als wir da waren, um sie zu holen, waren sie sehr ängstlich. Zu Hause wollten sie dann zuerst nicht aus dem Transportkorb, nachts sind sie dann unters Sofa und sind dort geblieben bis jetzt. Ab und zu gehen sie woanders hin, verschwinden aber gleich, wenn wir kommen. Futter, Wasser und Klo hab ich ihnen neben das Sofa gestellt, wird alles rege benutzt, wenn man grade nicht in der Nähe ist. Auch spielen möchten sie nicht (Angst vor dem Spielzeug) und Futter nehmen sie von meiner Hand auch nicht an.
Es sind zwar erst 1.5 Tage, allerdings gings bei den Katzen meiner Eltern damals nur 2-3 Stunden, bis sie sich streicheln liessen…
Was kann ich tun, damit sie sich wohler fühlen und wie lange wird es wohl noch dauern, bis sie zutraulich werden? Aggressiv sind sie nicht, nur ängstlich. Sie miauen auch relativ oft, ich denke, sie vermissen noch ihre Familie…
Besten Dank schonmal!
Michelle

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Alex P 29. Oktober 2015 - 14:40

Hallo, gestern haben wir uns eine Katze aus einem Bauernhof nicht so weit weg gekauft.
Doch man musste sie erstmal fangen und das Problem war, sie wurde nicht gerade sanft gefarmt und in katzenkäfig gesteckt.
Sie ist 4 Monate alt und versteckt sich unter der Badewanne wo wir nicht hin kommen, natürlich braucht sie jetzt zeit, aber sie wird jeden morgen das stressige duschenLautstärke ertragen müssen und ja….Als sie in die wohnung kam ist sie richtig verwirrt durch u die Gegend gerannt, hat überall versucht hinzu klettern und abzuhauen…Hilfe meint ihr Geduld bringt da was ?

Antwort
Bärbel
Bärbel 29. Oktober 2015 - 15:03

Hallo Alex,

ist das Kätzchen denn alleine oder gibt es bei dir noch weitere Katzen? Soll sie in der Wohnung bleiben oder irgendwann Freigang bekommen? Ich frage deshalb, weil Bauernhofkatzen sich i.d.R. nicht so gut als Wohnungskatzen eignen, sie sind ja das Leben draußen gewohnt. Was die Kleine macht, ist ganz normal. Sie vermisst ihre Geschwister und ihre gewohnte Umgebung. Wenn ihr die Dusche zu laut ist, wird sie sich ein anderes Versteck suchen. Du wirst auf jeden Fall noch eine Menge Geduld brauchen – etwas anderes bleibt dir gar nicht übrig 😉 Wenn du genügend Platz hast, könntest du noch ein Geschwisterchen oder ein Kitten im gleichen Alter zu dir nehmen, damit deine Katze einen Spielkameraden hat. Wenn sie den ganzen Tag alleine in der Wohnung bliebe, wäre das ein sehr einsames und trauriges Leben für sie.

Alles Gute 🙂
Bärbel

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Jessica 4. Oktober 2015 - 19:08

Hallo,
Und danke für die Tipps!
Ich habe seit über fünf Wochen eine junge Katze zu Hause. Sie ist im Mai geboren und hat bis dahin wild draußen gelebt. Kontakt zu Menschen hatte sie nur auf Entfernung.
Die ersten drei Wochen versteckte sie sich immer hinter der Waschmaschine und kam nur Nachts raus.
Mittlerweile hat sie sich einen neuen Platz unter der Küche gesucht. Sie läuft hier Abends relativ frei rum und setzt sich oft auf einen Stuhl am Eßtisch, um alles einigermaßen im Blick zu haben. Sobald wir ihr zu Nahe kommen, faucht sie allerdings immer noch und haut sofort ab.
Sie hat die Entwurmungstablette ohne Probleme gegessen. Aber nun scheint sie noch Flöhe zu haben. Jedenfalls kratzt sie sich öfter sehr ausgiebig.
Heute wollte ich das Floh-Problem lösen und fasste den Entschluss, sie dafür einfach zu schnappen.
Meine Schwester hat das dann übernommen, damit ich das Floh-Mittel in ihren Nacken träufeln kann.
Dabei hat die Katze aber so extrem reagiert, dass ich mir nun Gedanken mache, ob sie uns jemals an sie ran lassen wird. Sie hat gefaucht und gespuckt und gekratzt und es war nicht möglich, sie auch nur einen Moment festzuhalten. Die Flöhe bleiben und wohl noch etwas erhalten. In ihren beiden Verstecken fühlt sie sich jetzt vielleicht auch nicht mehr sicher.
Das ganze war wohl keine gute Idee.
Haben wir nun überhaupt noch eine Chance, ihr Vertrauen zu gewinnen? Immerhin ist sie schon fünf Wochen hier.
Und nach der Sache heute, mache ich mir da echt Sorgen.

Liebe Grüße

Antwort
Bärbel
Bärbel 6. Oktober 2015 - 18:28

Hallo Jessica,

wenn die Katze wirklich Flöhe hat, ist es richtig, etwas dagegen zu unternehmen – auch wenn es ihr im ersten Moment nicht gefällt. Ich glaube nicht, dass dieser eine Zwischenfall das Vertrauen langfristig zerstört. Schwieriger finde ich die Frage, ob sie sich überhaupt noch an Menschen gewöhnen kann. Immerhin hat sie bereits fünf Monate auf der Straße gelebt, wenn ich richtig rechne.

Liebe Grüße
Bärbel

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Jessica 6. Oktober 2015 - 19:08

Vielen Dank für deine Antwort!
Sie war drei bis vier Monate alt, als sie zu uns kam.
Sie lässt uns ganz langsam immer näher kommen und manchmal habe ich das Gefühl, sie würde gerne mal richtig nah kommen, traut sich aber nicht.
Noch mag ich die Hoffnung nicht ganz aufgeben.
Aber wie lange kann so was dauern? Und was soll ich tun, wenn es so bleibt und sie sich tatsächlich nicht anfassen lässt?

Antwort
Bärbel
Bärbel 13. Oktober 2015 - 13:14

Hi Jessica,

gib ihr noch ein wenig Zeit. Es gibt allerdings Katzen, die lassen sich nicht anfassen. Das muss man als Besitzer dann einfach akzeptieren. Aber das muss ja bei deiner nicht so sein, wie gesagt, warte einfach noch ab und zwinge sie zu nichts. Sie muss von selbst auf dich zukommen 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Erik 22. September 2015 - 9:56

Hallo zusammen.

Ich habe mal eine Frage. Wir haben uns vor ca. 2 Wochen einen 5 Monate alten Kater aus einem privaten Haushalt geholt.
Laut Aussage der Vorbesitzerin War unser kleiner dort sehr verschmust, neugierig und verspielt.

Am 1. Tag bei uns hat er sich auch schon aus seiner Transportbox raus getraut. Benutzt auch immer das Katzenklo und frisst fleissig und gut. Mittlerweile, nach 2 Wochen voller Spielen, viel mit ihm reden, toleriert er es auch, wenn ich in seiner Nähe bin und er z.b. auf seinem Kratzbaum liegt.

Allerdings, sitzt er z.b. auf dem Boden und ich gehe an ihm vorbei nimmt er direkt die Beine in die Hand und versteckt sich.
Genau so ist es wenn meine Hand ihm zu nahe kommt. Streicheln ist einfach nicht drin. In 2 Wochen kein einziges Mal^^ Ich will ihn aber auch nicht bedrängen.
Nun zu meiner Frage:
Er ist in einem Haushalt aufgewachsen wo noch eine andere Katzen gelebt hat.

Meint ihr, eine zweite Katze würde ihn glücklicher und evtl. Auch zutraulicher machen?

Lieben Gruß

Erik

Antwort
Bärbel
Bärbel 24. September 2015 - 14:10

Hallo Erik,

zwei Wochen sind noch keine lange Zeit. Trittst du evtl. sehr fest auf beim Gehen? Vielleicht erschreckt ihn das. Fünf Monate sind sehr jung, da wäre ein Spielkamerad im gleichen Alter nicht schlecht – vorausgesetzt deine Wohnung ist groß genug, dass sich die beiden Katzen auch aus dem Weg gehen können.

Liebe Grüße
Bärbel

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Hon ey 27. August 2015 - 12:20

Meine Katzen haben Angst vor lerm und abends kommt die 10 Monate alte Katze zu mir ansonsten die 5 Monate alte kommt nie hat zu sehr Angst. Was mach ich ?

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Hon ey 27. August 2015 - 12:23

Die 5 Monate alte ist immer unter dem Sofa.. De 10 Monate alte holt sie immer mit Blicken raus.. Eigentlich ist die 10 Monate alte verschmust. Wie lange kann sowas dauern ?
Sie hat sogar Angst vor meinem maminat weil das so Geräusche macht wenn ich darauf Laufe :-/ ich bitte um Hilfe

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Hon ey 27. August 2015 - 12:25

Habe meine Kater sich gestern erst geholt..

Antwort
Bärbel
Bärbel 27. August 2015 - 16:08

Hallo Hon ey,

erst einmal: Lass der Katze Zeit. Es kann durchaus ein paar Tage dauern, bis sie unter dem Sofa hervorkommt. Kannst du den Lärm vermeiden oder wenigstens reduzieren? Das würde auch helfen. Was meinst du damit: Die 10 Monate alte holt sie immer mit Blicken raus? Verhält sie sich aggressiv gegenüber der neuen Katze?

Liebe Grüße
Bärbel

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Hon ey 27. August 2015 - 22:06

10 Monate älter ist blacky und Baby ist immer unter dem Sofa sobald Lärm dankst mit Autos und so.
Sobald blacky ich aus ihrem Versteck hole weil sie sich hinter Kartons versteckt. Hab Angst das sie nicht mehr Raus kommt. Dann hab ich sie ein bisschen auf dem Schoß und bleibt dann auch draußen. Außer wenn sie Wasser dielen Waschmaschine oder Autos hört dann flüchtet sie wieder. Aber wenn blacky draußen ist schaut er immer unter das Sofa und dann macht Baby so ein gut tuendes miauen oder was das ist und dann ist Baby auch draußen. Aber er kommt mittlerweile wen ich auf dem Boden Spiele.

Bärbel
Bärbel 30. August 2015 - 13:44

Hallo Hon ey,

meiner Meinung nach war es ein Fehler, Blacky aus dem Versteck zu holen. Ich weiß auch, dass es sehr schwierig ist, sich zu zurückzuhalten 🙂 Aber es ist immer besser, wenn die Katze von sich aus auf dich zu kommt. Bitte lass sie die nächsten Tage mal in Ruhe. Wenn sie auf dich zu kommt und getreichelt werden möchte, kannst du sie streicheln. Ansonsten warte besser ab. Was den Lärm betrifft, das wird wahrscheinlich mit der Zeit besser. Elvis zum Beispiel ist immer voller Panik geflüchtet, wenn es an der Tür geklingelt hat. Jetzt ist er neugierig und will sehen, wer da kommt. Wenn die Katze sich bei dir geborgen fühlt, wird sie ihre Ängste abbauen.

Viele Grüße
Bärbel

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Abby 7. August 2015 - 14:37

Hallo,
ich bräuchte auch mal einen Rat.
Ich habe gestern zwei circa 12 Wochen alte Katzengeschwister bekommen.
Sie wurden in einem Botanischen Garten geboren und dann vom Tierheim an eine Katzenmutter vermittelt(Die Mutter der Beiden ist ebenfalls bei dieser).
Bereits da waren die beiden sehr scheu und haben sich nicht anfassen lassen. Als wir Zuhause angekommen sind haben die Beiden sich sofort versteckt.
Abends haben sie zwar die Wohnung erkundet, aber jetz verstecken sie sich wieder.
Zudem haben sie zwei mal wo hin gemacht, obwohl sie eigentlich bereits stubenrein sind. Ich vermute ja, dass dies mit dem Stress zu tun hat.
Ich mache mir nur sorgen weil sie bis jetz anscheinend weder getrunken noch gegessen haben…
Zudem fauchen sie mich immer an wenn ich ihnen näher komme.

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Abby 9. August 2015 - 11:47

Fressen und trinken tun die beiden jetzt bereits. Das Katzenklo benutzen sie auch manchmal(warum nicht immer? :/) . Das Problem ist nur das sie sich am Tag immer verrstecken und abends dann hell wach sind.
Aufgrund des ungeheuren Krachs kann ich nicht schlafen. Ich habe Angst sie wieder zurückgeben zu müssen , wenn es nicht besser wird.
Bitte um Rat

Antwort
Bärbel
Bärbel 25. August 2015 - 14:14

Hallo Abby,

die meisten Katzen sind eher nachts aktiv, man kann sie aber daran gewöhnen, Ruhe zu geben. Wenn die beiden sich eingelebt haben, solltest du am abend so viel mit ihnen spielen, bis sie richtig ausgepowert und müde sind. Mit Katzen im Haus hast du aber keine Garantie auf ruhige Nächte 😉 Selbst mein schon etwas älterer Kater meint manchmal, er muss mich wecken.

Liebe Grüße
Bärbel

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´cade ute 26. Juni 2015 - 12:26

meine katze ist vom tierheim 4 monate alt wa schwerr zu vermitteln ist akressief und hast hände was kan ich tun das sie hände mag

Antwort
Bärbel
Bärbel 26. Juni 2015 - 17:36

Hallo Ute,

warst du schon mit ihr beim Tierarzt? Aggression kann ein Zeichen von Schmerzen sein. Wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist würde ich zu viel Geduld raten. Probiere mal vorsichtig, ihr zuerst Leckerlies hin zu werfen und später dann aus der Hand zu füttern.

Alles Gute und liebe Grüße 🙂

Bärbel

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Holger 15. Juni 2015 - 13:34

Hallo,

ich hoffe, dass ich hier richtig bin und mir jemand helfen kann…

Vor 10 Tagen habe ich mir eine ca. 1 Jahr alte Katze aus dem Tierheim geholt….Mir wurde dort mitgeteilt, dass eine Familie sie vor einem Monat abgegeben hat, da sie den 5-jährigen Jungen wohl die Beine blutig gekratzt hat…so wie mir gesagt wurde, war der Junge wohl ein “Rotzlöffel”, der die Mieze auch gequält hat….dieses berührte natürlich mein Herz und ich wollte ihr / uns eine Chance geben und “eine bessere Zukunft”.

(Zur Info: Zuvor ging bei mir Nachbarskatze ein Jahr lang ein und aus….sie ist zwei Jahre und extrem verschmust…kann gar nicht genug bekommen…. 😉 nachdem meine Nachbarn jedoch signalisierten, dass sie es nicht mehr möchten, dass ihre Kleine bei mir zu Besuch ist, habe ich mich auf den Weg ins Tierheim gemacht und mich schnell verliebt… )

Bevor Finchen (so heißt meine Kleine) bei mir eingezogen ist, habe ich sie mehrmals im TH besucht, um uns auch erstmal die Möglichkeit zu geben uns zu beschnuppern….dabei hat sie mich dann auch das ein oder andere Mal angefaucht 🙁 ist aber wiederum auch mal auf meinen Schoß gekrochen und hat es sich dort gemütlich gemacht… 🙂

Wie gesagt, ist sie schließlich nun bei mir… der erste Tag war ok….sie hat gleich etwas gegessen, ist aufs Katzenklo und hat das Haus erkundet….Am Abend hat sie sich sogar zu mir ins Bett gekuschelt… Allerdings ist sie seitdem sie bei mir ist auch sehr schreckhaft… sobald ich beispielsweise vom Sofa aufstehe oder etwas vom Tisch nehme zuckt sie zusammen und guckt mich mit großen Augen an… meist folgt sie mir auch, wenn ich durchs Haus laufe… aus heiterem Himmel rennt sie auch auf einmal durchs Haus und versteckt sich z.B. unterm Bett oder sitzt auf der Treppe und beobachtet ganz genau die Umgebung…
Am Wochenende hat sie meinen Vater, als der das Haus verlassen wollte und sie am rausgehen (soll sich ja wohl erst eingewöhnen und darf zunächst m.W. nicht raus) hinderte (Fuß in die Tür gestellt), angefaucht, angegriffen und ins Bein gekratzt. Als ich Samstag vom Einkaufen zurückkam wartete sie bereits auf mich… Im ersten Moment schien alles ok… als ich dann ins Schlafzimmer gehen wollte, stand meine Kleine in der Tür, fauchte mich plötzlich an und attackierte meinen Fuß mit ihren Krallen.. :-((
Wie verhalte ich mich in solch einer Situation richtig? Meist sag ich ihr mit lauter Stimme, dass ich das nicht möchte…
Legt sich die schreckhafte und teils aggressive Art? Bin ich zu ungeduldig?? Liegt es vielleicht an ihren negativen Erfahrungen mit dem kleinen Jungen warum sie sich so verhält? Und sie muss sich evtl. erst daran gewöhnen, dass ein Mensch nur Gutes für sie will?
Habe, auf Empfehlung einer Bekannten, Feliway Zerstäuber für die Steckdose bestellt….soll beruhigend wirken…habe auch schon von Bachblüten-Essenzen gehört?! gibt es sonst noch etwas, was ich für die Kleine tun kann?
Von der Nachbarskatze bin ich dieses Verhalten, wie oben schon erwähnt, nicht gewohnt… Habe ich vll. Glück, mit viel Liebe und Geduld, dass sie auch nur zur Schmusekatze wird ??? Mir ist schon klar, dass wie auch beim Menschen, die Charaktere verschieden sind, aber vielleicht muss sie erst lernen, dass streicheln und kuscheln etwas Schönes ist ?? Manchmal traut sie sich ja schon sich an mein Bein zu legen…! 🙂

Ein weiterer Punkt, wo ich um Rat bitte, ist die Situation mit der Nachbarskatze…das Letzte was ich möchte, ist natürlich ihr vor den Kopf stoßen… Zunächst wollte ich sie nicht mehr ins Haus lassen, obwohl sie über Stunden vor meinen Terrassentüren stand und um Einlass bettelte.. Als sie Finchen dann das erste Mal durchs Fenster entdeckt hatte, ging beidseitig das gefauche los… 🙁 Bereits ein paar Tage nach Finchens Einzug hatte Nachbarskatze es geschafft durch die Vordertür reinzukommen (ich war für einen Moment unachtsam)…Finchen war im Wohnzimmer und ich schloß schnell die Tür… als Nachbarskatze am katzenklo roch, fing sie an zu jaulen…so als wollte sie mir sagen, wo konntest du mir das antun und mich so einfach ersetzen… das Tat mir im Herzen weh…:-(( habe sie natürlich dann schnell rausgebracht, um Schlimmeres zwischen den beiden zu verhindern… ich wünsche mir so sehr, dass die Beiden sich verstehen und im besten Fall miteinander spielen, sobald meine Kleine raus darf… Könnt ihr mir auch hierzu ein paar Tipps geben, wie man vll. ein bisschen nachhelfen bzw. am Besten vorgehen kann???

Ich habe noch nicht viel Erfahrungen und versuche mir Einiges momentan einzueignen… von daher bitte ich um Verzeihung, wenn sich das ein oder andere doof anhört oder eine blöde Frage dabei ist…

Bin ziemlich ratlos… 🙁

Vielen Dank im voraus für Hilfe, Tipps und Ratschläge!

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Bärbel
Bärbel 7. Juli 2015 - 16:56

Hallo Holger,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Es ist schwer hier etwas zu raten, ohne deine Katze zu kennen. Die allgemeine Schreckhaftigkeit und Nervosität wird sich mit der Zeit sicher legen. Das Attackieren der Füße könnte auch spielerischer Natur sein. Elvis greift zum Beispiel hin und wieder meine Füße an, wenn ich im Bett oder auf der Couch liege. Wenn es aggressiv gemeint ist (was ich nicht beurteilen kann) bzw. du es absolut nicht möchtest, laut “nein” rufen. Bei Elvis funktioniert das “Nein” eigentlich ganz gut.

Das mit der Nachbarskatze ist schade, denn sie kann ja nicht wissen, warum sie plötzlich nicht mehr ins Haus darf. Warum möchten das deine Nachbarn nicht? Ich fürchte, die Nachbarskatze und Finchen werden niemals beste Freundinnen werden, schließlich hat Finchen sie aus ihrer Sicht aus “ihrem” Revier vertrieben. Mach dir aber bitte keine allzu großen Sorgen, denn so etwas ist ganz normal.

Leider gibt es für Situationen wie diese nicht den ultimativen Rat oder ein Patentrezept. Mit Katzen muss man auch vieles mal (vorsichtig!) ausprobieren und sehen, was funktioniert und was nicht.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Paola 25. Mai 2015 - 9:46

Hallo!
Ich bin leicht verzweifelt 🙂
Ich habe eine Katze, 3 Jahre alt, weiblich, kastriert, freigängerin, deren Schwester vor einem Monat gestorben ist. Meine Katze ist zwar keine Schmusekatze im engeren Sinne, sie mag aber im Haus schlafen (vor allem tagsüber), teilweise bei mir im Bett (beim schlechten Wetter!), und wenn ihr danach ist, gestreichelt zu werden.
Vor 2 Wochen wurde mir eine Fundkatze gegeben, ein Kater, kastriert, keine Kennzeichung (obwohl er ein reinrassinger Siam-Kater ist), zw. 6 Monate und 1 Jahr alt, EXTREM ängstlich und scheu.
Ich habe zuerst versucht, beide in der Wohnung frei zu lassen, was vermutlich ein schwerwiegender Fehler gewesen ist: Sie hat ihn angeknurrt und gefaucht, er sie auch, daraufhin sie ist nur zum Fressen ins Haus gekommen, er hat überall gepinkelt und markiert.
Also, Logistik geändert: Er hat sein Hauptquartier im Spielzimmer im Keller, wo er am liebsten war, mit Katzenhöhle, Spielzeug (nie angeschaut), Katzenminze, selbstverständlich Klo und Essecke, Freigang im gnazen Keller, Treppenhaus und Speicher; sie hat die ganze Wohnung, wie vorher auch.
Nach 3 Wochen extren ruhiges Verhalten, Sprechen, Spielversuche, usw., habe ihn soweit, dass er nicht mehr blitzartig den Raum verlässt, wenn ich rein komme. Habe die ganze Wohnung desodoriert, und jetzt kommt auch meine Katze wieder ins Haus.

Wie soll es weiter gehen?

Ich möchte weder meine Katze verlieren, noch den kleinen Kater ins Tierheim abgeben (niemand vermisst ihn, niemand will einen Kater, der markiert/pinkelt).

Kann mir jemand helfen?

Vielen Dank
Paola

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Bärbel
Bärbel 25. Mai 2015 - 14:19

Hallo Paola,

am besten passen Katzen vom gleichen Geschlecht und im gleichen Alter zusammen. Hier kamen Katze und Kater in unterschiedlichem Alter zusammen und ein Konflikt scheint mir in dieser Konstellation vorprogrammiert. Versuche, dich mal in die Lage der beiden Katzen zu versetzen: Deine Erstkatze trauert vielleicht noch um ihre Schwester, dann kommt hier so ein Jungkater an, der ihr das Revier streitig macht. Für den Kater ist es auch alles andere als einfach. Wer weiß, was er vorher erlebt hat. Jetzt kommt er in ein neues Zuhause und muss sich gegen eine fauchige Erstkatze behaupten.

Es ist schwer hier etwas zu raten. Ich fände es allerdings unfair, die Erstkatze abzugeben. Die ist doch bei dir zuhause und trauert noch um ihre Schwester. Und um eine dreijährige Katze reißt sich auch niemand. Du würdest sie sehr unglücklich machen. Wenn überhaupt, würde ich den Kater abgeben. Ich vermute, in einer passenderen Konstellation, vielleicht sogar als Einzelkater mit Freigang würde er nicht mehr markieren. Aber vielleicht renkt sich das Ganze doch noch ein, immerhin ist er ruhiger geworden und die Katze traut sich wieder ins Haus.

Alles Gute und liebe Grüße
Bärbel

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Nicole 20. Mai 2015 - 11:51

Hallo ,
ich habe vor ca 14 Tagen wieder eine Katze aus dem Tierheim geholt nachdem mein alter Kater verstorben war.Die kleine Dame hat auch sch so einiges hinter sich.Sie kam vor ca einem halbem Jahr ungeimpft,unentwurmt und völlig fertig ins Tierheim.Dort hat man dann alles für die kleine Dame getan und sie wurde auch recht schnell wieder vermittelt.An eine Mutter mit ihrer ca 7 Tochter.Dort hat sie dann die ganze Wohnung voll gepinkelt und auch ihren Kot nicht ins Klo gebracht.Nach 3 Monaten haben sie sie schweren Herzens wieder ins Tierheim gebracht.An diesem Tag war ich grade da um mir einen neuen Mitbewohner aus zu suchen.Als sie mir sagte das die Katze für ihre Tochter wie einkuscheltier gewesen sein habe ich mir schon gedacht warum sie z.B grade ins Bett pinkelt.Außerdem war dort eine 15 jährige andere Katze vorhanden die nicht kastrirt war und die sie nicht akzeptirt hat.Ich habe sie dann gleich mit genommen damit sie nicht wieder ins Katzenhaus muss,die Chemie stimmte auch.Bei mir hat sie bis jetzt nur ab und zu in die Transportbox gepinkelt,die ich immer stehen habe.Aber wer kann ihr verdenken das sie die nicht mag.Allerdings gibt mir ihr verhalten echt Rätzel auf,sie schnurt total wenn ich wieder komme und will gestreichelt werden.Anderseites ist sie sehr schreckhaft und läuft manchmal vor mir weg ohne Grund z.B wenn ich nur an ihr vorbei möchte und gar nichts von ihr möchte.Sie kommt abens von alleine mit ins Bett und schläft auf meinem Kopfkissen mit.Morgens begrüßt sie mich mit Mautzen.Spielen ist auch ok,aber bitte nur so das meine Füße niergendwo zu sehen sind.Wenn ich auf dem Sofa sitzte kommt sie auch und sucht die nähe,aber sie traut sich immer nur auf die Sofalehne.Ich bedrenge sie nicht und lass sie kommen,dazu kommt das sie leider schwer Nieren krank ist (was für mich jetzt kein Problem ist).So bin ich noch zusätzlich die blöde die ihr morgens immer die Tablette geben muss.Das klapp wichrklich toll fast ohne festhalten und sie schluckt sie sofort runter.Ich weiß nur absolut nicht mehr wie ich mich bei ihr verhalten soll,ich rede häufig mit ihr,hab es mit Klickeren probiert ,eigentlich mit allem was mich für sie toll und interessant macht.Nur leider wird es nicht besser.Ich hoffe du hast vielleicht noch ein paar Tipps oder Ideen für mich.Eins ist klar,auch wenn es sobleibt wie es jetzt ist muss sie nicht wieder weg,wäre halt nur schön wenn sie nicht immer diesen stress hätte weil sie denkt jetzt passiert was schlimmes,was ihr bei mir ja nicht passiert noch passiert ist.

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Bärbel
Bärbel 21. Mai 2015 - 15:01

Hallo Nicole,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Schlimm, wie unsensibel manche Leute mit ihren Katzen umgehen. Da hat die kleine Dame Glück, dass sie jetzt bei dir lebt. Ich glaube, du musst dir überhaupt keine Sorgen machen. So wie sich das liest, hat dich die Kleine jetzt schon sehr gern. Du wirst sehen, das wird immer besser. Meine Erfahrung mit Elvis war: 14 Tage sind nichts! Es hat Monate gedauert, bis er sich einigermaßen entspannen konnte und nicht mehr hypernervös war. Viel reden ist gut, mit dem Klickern würde ich evtl. noch ein paar Wochen warten. So voller Angst lernt es sich schlecht. Wenn sie die Tablette schluckt, ist doch alles ok. Wenn ich dir noch einen Rat geben darf: Falls du eine zweite Katze ins Haus holen möchtest, warte damit bitte, bis sich die Erste wirklich gut eingelebt hat. Sonst hat sie gleich wieder Stress.

Kopf hoch und alles Gute!
Bärbel

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Andrea 7. März 2015 - 9:02

Hallo zusammen, ich habe vor 5 (!) Wochen einen einjährigen Kater aus dem Tierheim in meine Familie (Mann und zwei ruhige Kinder) geholt. Anfangs versteckte er sich hinter der Spülmaschine und war nicht zugänglich. Nach und nach suchte er sich immer zugänglichere Verstecke auf und jetzt liegt er seit zwei Wochen so versteckt, dass ich ihn streicheln kann. Wenn ich das tue, so schnurrt er, legt sich auf die Seite und streckt seine Gliedmaßen von sich. Ab und zu beißt er auch zärtlich in meine Hand und er nimmt auch Futter von mir an. Ich habe den Eindruck, dass er die Streicheleinheiten genießt. Aber er kommt tagsüber nicht aus seinem Versteck, sondern geht nur nachts auf Wanderschaft, um das Futter und die Toilette aufzusuchen. Ich überlege jetzt, ob es für ihn besser wäre, wenn ich ihn wieder ganz in Ruhe lasse. Vielleicht deute ich sein Schnurren falsch? Oder sollte ich ihn zurück ins Tierheim bringen? Dort galt er als äußerst kommunikativ und kinderlieb… vielleicht fühlte er sich dort wohler? Ich habe nicht das Gefühl, mit Geduld wesentlich weiter zu kommen und bin über jeden Tipp sehr dankbar!

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Bärbel
Bärbel 9. März 2015 - 17:19

Hallo Andrea,

bitte gib nicht auf! Immerhin hat dein Kater bereits kleine Fortschritte gemacht, seit er bei euch ist. Er schnurrt sogar schon 🙂 Ich glaube, es wäre sehr schlimm für ihn, wenn er jetzt wieder ins Tierheim zurück müsste. Er hat halt sein eigenes Tempo und das ist nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen.

Wie gehen denn deine Kinder mit dem Kater um? Kann es sein, dass sie ihn – evtl. unabsichtlich – zu sehr bedrängen? Ich würde auf jeden Fall darauf achten, dass sie ihn ganz in Ruhe lassen – auch wenn’s schwer fällt 😉

An deiner Stelle würde ich auch im Tierheim anrufen. Dort kennen sie den Kater schließlich am besten und können dir vielleicht noch wertvolle Hinweise geben. Als ich Elvis damals zu mir nahm, habe ich auch ein oder zweimal im Tierheim angerufen und mir Rat geholt.

Ich wünsche euch alles Gute!

Liebe Grüße

Bärbel

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Linda 19. Februar 2015 - 7:07

Hallo,

ich habe erst seid kurzem einen kleinen Kater. Ich hab ihn aus einem katzenhaus geholt. Er ist sehr ängstlich und aggressiv. Bestimmt hätte ich mir es einfacher machen können, indem ich mir kein so scheuen kleinen Kater zulege. Seine Augen waren so voller Angst das ich ihn nicht in dem Katzenhaus lassen konnte/wollte. Ich will ihm helfen, das er wieder vertrauen in den Menschen hat. Und nätürlich auch zu mir.
Vieleicht hätten sie ja ein paar tipps für mich wie ich ihm helfen kann?
Seid er jetzt bei mir ist lass ich ihn einfach gehn. Er hat schon große Angst wenn ich ihm nur sein Futter hin stelle. Kommt man ihm zu nahe knurt er. Streicheln oder gar auf den Arm nehmen kann man total vergessen. Das versucht er dann zu verhindern mit Fauchen oder schlagen.
Mich selbst hat er noch nicht geschlagen aber nur weil ich ihm einfach Zeit lassen will und ihm seine ruhe lasse. Ist mein verhalten in der situation richtig oder soll ich was anders machen?

Schon mal Lieben Dank.

Mit Freundlichen Grüßen Linda und der kleine Karter Pancho

Antwort
Bärbel
Bärbel 19. Februar 2015 - 13:59

Hallo Linda,

in Ruhe lassen ist genau das Richtige 🙂 Wenn er genug Vertrauen gefasst hat, wird er von selbst auf dich zukommen.

Alles Gute euch beiden!

Liebe Grüße
Bärbel

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Anne 8. Februar 2015 - 16:16

Hallo Bärbel,
vielen Dank für den schönen Artikel.
Wir haben am Montag einen 3-jährigen Kater aus der Tiersammelstelle aufgenommen. Er ist unheimlich scheu. Leider hat er in den letzten Wochen auch einiges durchgemacht (Herrchen verstorben, mindestens 3 Tage mit Herrchen in der Wohnung, bis dieser gefunden wurde, Polizeieinsatz, Tiersammelstelle, in der er 1 1/2 Wochen war, bis ich ihn geholt habe).
Am 1. Tag hat er sich unter dem Sessel versteckt – in dem Zimmer, wo wir ihn rausgelassen haben. Über Nacht (die Tür zum Flur habe ich offen gelassen), hat er sich ein Versteck im Flur gesucht – hinterste Ecke unter einem großen Regal voller “Gerümpel” ala Staubsauger, Blumentöpfe, Leiter und co. Dort hat er bis zum Freitag verbracht. Ab Mittwoch konnte mein Freund ihn streicheln und auch ein bisschen füttern. Ab Freitag durfte ich das dann auch.
Er hat am Mittwoch angefangen, zu niesen. Ich dachte erst, dass es an der staubigen Ecke lag. Allerdings wars auch sehr kühl dort. Als das niesen schlimmer wurde und auch die Atmung sich so schnorchelnd anhörte, haben wir ihn schweren Herzens eingesammelt und sind zum Tierarzt gefahren. Wieder soviel Stress für den Kleinen. Er hat nun eine Infektion, bei der die Bronchien mit befallen sind. 2 Spritzen bekommen und seit gestern bekommt er Antibiotikum.
Um eine weitere Verkühlung zu vermeiden, haben wir ihn direkt im Wohnzimmer rausgelassen, wo er auch nachts zur Toilette geht. Er lässt sich unterm Sofa streicheln – fordert das auch ein, wenn man die Hand vorsichtig druntersteckt. Vom Nassfutter schlabbert er nur die Soße und verschluckt sich fast, wegen der verstopften Nase. Trockenfutter frisst er nur aus der Hand (das Antibiotikum gott sei dank auch). Nun ist er seit 6 Tagen hier und traut sich nicht aus seinem Versteck. Er hat gleich neben seinem Sofa einen deckenhohen Kratzbaum, der ihn nicht interessiert. Mit der Spielangel beschäftigt er sich zwar, aber nur soweit, wie er unterm Sofa bleiben kann…

Kann ich noch irgendetwas tun? Ich mache mir große Sorgen. Er niest auch immernoch. Ich will ihn nicht überfordern. Aber wäre ein höhergelegenes Versteck nicht besser für ihn?

Ratlose Grüße

Anne

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Bärbel
Bärbel 8. Februar 2015 - 17:37

Hallo Anne,

vielen Dank für deinen Kommentar 🙂

Puh, da hat der arme Kater einiges durchgemacht. Ich kenne das, wenn die Katze krank ist, macht man sich wahnsinnige Sorgen. Als Elvis diesen Herbst aus der Tierklinik kam, hat er sich gleich unter dem Bett verkrochen. Mit dem frisch operierten Bauch lag er die halbe Nacht auf dem staubigen und kühlen Boden. Er hat sich dann eine saftige Erkältung und eine leichte Blasenentzündung eingefangen.

Warum ich dir das schreibe: Ich bin fast verrückt geworden vor Angst, aber Elvis hat das alles überstanden. Und das wird dein Kater auch. Ich habe meinem Elvis damals eine Kuschelhöhle aus Plüsch gekauft, die war schön warm und hielt die Zugluft ab. Kauf doch deinem Kater auch so eine Höhle, da kann er sich verkriechen. Spielen würde ich jetzt nicht mit ihm, er muss sich erst einmal erholen. Achte auch darauf, dass er genug Wasser zum Trinken hat. Das Wasser bitte nicht in die Nähe des Futters stellen.

Liebe Grüße und alles Gute 🙂
Bärbel

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Elli 11. Januar 2015 - 15:02

Hallo zusammen,
ich kann den Tipps nur zustimmen. Am besten erzähle ich einfach kurz, wie ich es erlebt habe.
Vor ca. 2 Monaten habe ich eine 1 jährige kastrierte Katze aus dem Tierheim geholt. Da sie eine Freigängerin werden soll und wir einen Hund haben, war die Auswahl aus dem Katzenhaus nicht groß. Wir sind mit unserem Hund dorthin und Wilma war gegenüber unserem Hund völlig entspannt. Nach zwei Tagen haben wir sie mit nach Hause genommen. An den ersten 2 Tagen saß sie nur unter dem Sofa. Ich habe ihr den Futternapf unter das Sofa gestellt. Das Katzenklo hat sie nur Nachts benutzt. Am 3. Tag kam sie langsam unter dem Sofa her, aber bei jeder Bewegung von uns lief sie wieder unters Sofa. In der Nacht zum 4. Tag hat sie irgendein Schalter umgelegt. Denn als wir aufgestanden sind, begrüßte sie uns vorsichtig. Wollte schon etwas spielen und fressen auf dem Katzenbaum war kein Problem.
Und jetzt, 2 Monate später, ist sie eine absolut treue Seele. Sie liebt Schmuseeinheiten. Und das Zusammenleben mit unserem Hund war nie ein Problem.
Zur Zeit üben wir die Freigänge, Wilma ist jedoch schreckhaft und zurückhaltender. Das bedeutet, dass wir zur Zeit noch zu Hause sein müssen, wenn sie “rausgeht”. Nach max 10 Minuten ist der Ausflug beendet und sie flieht regelrecht ins Haus zurück.

Soweit zu meiner Wilma 🙂

Antwort
Bärbel
Bärbel 12. Januar 2015 - 11:26

Hallo Elli,

vielen Dank für deinen Kommentar. Drei Tage unter dem Sofa sind schon eine harte Probe. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob ich damals so lang durchgehalten hätte – aber wie man sieht, hat es sich gelohnt 🙂 Mein Elvis kam zum Glück schon nach einer Nacht und einem Tag unter dem Sofa hervor, verbrachte aber die nächsten zwei Wochen mehr oder weniger unter der Decke, die auf dem Sofa lag.

Ich drücke euch die Daumen, dass Wilma weiterhin so gute Fortschritte macht. Lasst euch auch von dem einen oder anderen Rückfall nicht entmutigen.

Liebe Grüße
Bärbel

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Manuela Märtin 17. November 2014 - 19:37

Hallo und herzlichen Dank für diesen Beitrag. Wir haben seit 3 Tagen auch eine neue Mitbewohnerin aus dem Tierheim. Sie ist, wie unsere Katze auch, schon etwad betagter, aber sehr scheu. Sie ist mit anderen Katzen sehr sozial, nur vor Menschen hat sie furchtbare Angst. Die Zusammenführung hat soweit ohne Streit geklappt. Unsere Katze grummelt und faucht sie zwar an, aber ich hoffe, dass das mit der Zeit noch harmonischer wird, denn bisher war sie Einzelkatze. Hast du vielleicht noch ein paar Tipps, wie es mit der Harmonie zwischen den Katzen und uns Menschen gut gelingen kann? Wahrscheinlich viel Geduld?

Lieben Dank und viele Grüße
Manuela

Antwort
Bärbel
Bärbel 18. November 2014 - 10:10

Hallo Manuela,

vielen Dank für Deinen Kommentar 🙂 Ich denke auch, Geduld ist das Wichtigste. Ansonsten würde ich – wenn möglich – laute Geräusche, Musik und viel Besuch für die ersten Tage vermeiden. Außerdem solltest Du darauf achten, dass beide Katzen genügend Rückzugsmöglichkeiten haben: Evtl. einen zusätzlichen Kratzbaum und zusätzliche Höhlen anschaffen. Bei Problemen kann ich das Buch “Tipps von der Katzenflüsterin” empfehlen, ein Schwerpunkt darin ist die Zusammenführung.

Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg!

Liebe Grüße
Bärbel

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Anna 31. Mai 2014 - 20:26

Hallo, ich würde dieses Thema gerne nocheinmal aufgreifen & würde mich über einen Tipp freuen!

Ich habe am Dienstag zwei 2jährige Katzen bekommen, die auch in der Vergangenheit zusammen gehalten wurden
Die eine ist Super selbstbewusst, der Kater ist ängstlich und schüchtern

Ich habe den Kater nun seid Dienstag nicht wirklich zu Gesicht bekommen.
Einmal täglich stelle ich die komplette Wohnung auf den Kopf um sicherzustellen dass es ihm gut geht und er sich nicht zB irgendwo eingeklemmt hat.
Wenn ich allerdings ein Versteck von ihm aufgetan habe sucht er dieses nicht wieder auf.
Heute konnte ich ihn den ganzen Tag nicht finden
Ich weiß nicht ob er frisst, weil die andere Katze ja auch noch da ist und sein Fressen evtl wegnehmen könnte
Außerdem kann ich ihm kein Wasser und Futter vor sein Versteck stellen, da ich nicht weiß wo er gerade ist.

Ich glaube dass er nachts raus kommt, aber ich bin eben nicht sicher ob er seid Dienstag überhaupt gefressen hat.

Außerdem will ich die zweite Katze auch nicht über Nacht weg sperren, da ich denke dass ihm die Gesellschaft Sicherheit gibt und außerdem sperre ich sie, wenn es doof läuft, ausgerechnet in den Raum, in dem er sich versteckt..

Ich weiß nicht so recht wie ich vor gehen soll & mache mir langsam wirklich sorgen um das arme Tier..
Kann mir evtl jemand einen Tipp geben, wie ich mich am besten verhalte?!
Vielen Dank

Antwort
Bärbel
Bärbel 1. Juni 2014 - 11:05

Hallo Anna,

es ist normal, dass sich scheue Katzen ein neues Versteck suchen, sobald das alte “aufgeflogen” ist. Wenn Du also nachsiehst, machst Du die Situation immer schlimmer. Auch wenn es schwerfällt: Nicht nachsehen, nicht suchen. Wenn Du ihn irgendwo vermutest, zum Beispiel unter dem Sofa, dann geh vorbei und sage ein oder zwei nette Sätze zu ihm. Katzen erkennen an der Sprache, ob es jemand gut mit ihnen meint oder nicht.

Futter und Wasser würde ich an mehreren Plätzen aufstellen. Auch wenn Trockenfutter als ungesund gilt, ich würde in diesem Fall eine Ausnahme machen und für beide Katzen reichlich Trockenfutter zur Verfügung stellen. Das kann den ganzen Tag und die ganze Nacht stehen bleiben, ohne dass es schlecht wird. Hast Du denn bemerkt, ob der Kater die Toilette benutzt? Das wäre ja auch wichtig.

Das Wichtigste aber: Bleib gelassen und lass dem Kater Zeit. Das wird schon! Ich würde mich freuen, wenn Du dich noch einmal meldest und berichtest, wie die Sache ausgegangen ist.

Viele Grüße
Bärbel

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Tanja 12. Januar 2015 - 20:50

Daaaaanke für eure Berichte!
Habe heute ein Geschwisterpaar aus dem Tierheim abgeholt. (Geb.2009) ….
Bis gerade dachte ich ich hätte eine vergessen….habe sie gerade fauchend im Bücherregal hinter den Büchern gefunden. Der Kater zeigt sich schreckhaft ab und an….
Dachte bis gerade das ich “die schreckhaftsen” von allen habe!
Aber auch wenns so sein soll…..ich mag sie jetzt schon nicht mehr hergeben 🙂
T.N. & Melinda & Flocke

Antwort
Bärbel
Bärbel 14. Januar 2015 - 16:18

Hallo Tanja,

toll, dass du zwei erwachsenen Katzen aus dem Tierheim ein Zuhause gibst 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Christopher 4. Dezember 2013 - 12:42

Schöner Beitrag, bei unserem Kater Hobbes war es genauso… Erstmal unglaublich ängstlich, dann nach ein paar Tagen kam er unterm Bett hervor. Allerdings kuckt er mich auch jetzt nach über einem Jahr immer noch mitunter recht skeptisch an 🙂 Aber vielleicht ist das auch das angeborene Misstrauen.

Antwort
Bärbel
Bärbel 4. Dezember 2013 - 13:45

Danke für Deinen Kommentar 🙂 Skeptisch gucken kann Elvis auch, wenn zum Beispiel die Futtersorte nicht genehm ist…

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