Kalifornien: Zoohandlungen dürfen nur noch Tierschutzkatzen verkaufen

von Bärbel
Katze liest Zeitung

Im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien wurde jetzt ein neues Gesetz verabschiedet: Ab Januar 2019 dürfen Zoohandlungen nur noch Tiere aus Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen verkaufen. Der Handel mit Katzen, Hunden oder Kaninchen von Züchtern oder professionellen Zwischenhändlern wird verboten. Bei Verstoß droht eine Strafe in Höhe von 500 US-Dollar. Privatpersonen dürfen Katzen und andere Tiere allerdings nach wie vor beim Züchter erwerben.

Tierschützer begrüßen das Gesetz

Amerikanische Tierschutzorganisationen begrüßen das neue Gesetz, das “puppy mills” und “kitten factories” das Handwerk legt. Dort werden massenhaft Katzen für den Verkauf produziert – oft unter schrecklichen Bedingungen. Die neuen Regelungen stoßen jedoch nicht überall auf Gegenliebe. So würden verantwortungsbewusste Züchter mit den Tierfabriken in einen Topf geworfen. Manche befürchten auch, dass sich Kunden ihre Tiere dann einfach online beschaffen oder dunkle Kanäle nutzen.

Quelle: New York Times

Weitere Artikel findet ihr auf meiner Themenseite Tierschutz.

Bild: © fotowebbox – Fotolia.com

1 Kommentar

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The Swiss Cats 18. Oktober 2017 - 7:44

Wunderbare Nachrichte ! Hoffentlich werden andere Gegend diesen Modell folgen. Schnurren

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