Der Tierschutz-Shop und das kalte Geschäft mit Tieren in Not

von Bärbel
Steunerkatze Toskana

Der Tierschutz-Shop verfolgt ein ausgesprochen cleveres Geschäftsmodell: Von seinen Spenden profitieren zwar Tierheime und Tierschutzorganisationen, noch mehr aber nützen sie dem Shop selbst. Wer draufzahlt, sind Kunden und Spender.

Vor ungefähr zwei Wochen schickte mir der Tierschutz-Shop mit Sitz in Krefeld einen Karton mit Werbematerial und ein paar Futterproben. Damit verbunden war die Bitte, auf meinem Blog für die Spendenaktion „Hilf spanischen Streunern“ aufmerksam zu machen. Ziel der Aktion sei es, heißt es in der beiliegenden Erklärung, einen LKW mit Futter- und Sachspenden zu füllen und an drei Tierschutzvereine in Spanien zu schicken.

„Futter kaufen, Gutes tun“

Shops für Tierfutter und Heimtierbedarf gibt es viele, doch der 2014 gegründete Tierschutz-Shop trägt den Tierschutz im Namen und wirbt mit dem Claim „Futter kaufen, Gutes tun”. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Von jedem Euro Netto-Umsatz, den der Shop mit Bestellungen seiner Kunden macht, spendet er zehn Prozent an Tierschutzvereine. Das klingt edel. Aber der Shop will noch mehr. Auf der Website heißt es:

Tierschutz-Shop startet regelmäßig große Spenden-Aktionen für Tiere in Not. Über 600 Tierheime aus ganz Europa haben sich online Wunschlisten angelegt, aus denen Sie schnell und einfach Futter spenden können. Die Spenden werden von Tierschutz-Shop zu den Tieren gebracht und Sie können transparent nachverfolgen, dass diese Hilfe garantiert ankommt.

Wer im Tierschutz-Shop bestellt, kann Futter, Spielzeug oder Zubehör aus einer Wunschliste in den Warenkorb legen und bezahlen. Die Ware wird dann direkt an das Tierheim geliefert.

Doch was auf den ersten Blick wirkt wie eine durch und durch wohltätige Veranstaltung, fördert in Wirklichkeit vor allem eins: Den Umsatz des Tierschutz-Shops. Warum das so ist, zeigen drei Beispiele:

Teure Katzenmilch für die Tierhilfe Anubis

Eine der drei Tierschutz-Organisationen, die durch die aktuelle Aktion „Hilf spanischen Streunern“ unterstützt werden sollen, ist die Tierhilfe Anubis e.V. in Wilhelmsfeld bei Mannheim. Sie pflegt eine Partnerschaft mit einem Tierheim im spanischen Orihuela, das – so heißt es zumindest auf der Website – dringend auf Spenden angewiesen ist. Die Tierhilfe Anubis unterhält im Tierschutz-Shop eine Wunschliste für Futterspenden.

Mit den eindringlichen Worten “Arme Babys ohne Mutter brauchen DRINGEND die Milch. BITTE SPENDEN!!!” werden die Besucher der Website um den Kauf von Katzenmilch der Marke Canina Pharma für die spanischen Kitten gebeten. Es geht also im Kern um eine Futterspende, 50 Dosen wurden nach Angaben des Shops bereits gespendet. 150 Gramm des Milchpulvers kosten im Tierschutz-Shop 8,50 Euro (alle Preise Stand 15. und 16. Juli 2016).

Screenshot Canina Pharma Katzenmilch Tierschutz-Shop

Canina Pharma Katzenmilch im Tierschutz-Shop, Screenshot vom 15. Juli 2016

Auf dem Preisvergleichsportal Idealo findet man jede Menge günstigere Angebote: Bei Shop- Apotheke.com ist die Katzenmilch zum Beispiel schon für 6,89 Euro zu haben.

Screenshot Canina Pharma Katzenmilch, Shop-Apotheke

Canina Pharma Katzenmilch in der Shop-Apotheke, Screenshot vom 15. Juli 2016

Kunden, die beim Tierschutz-Shop Milchpulver für das spanische Tierheim bestellen, bezahlen also über 1,61 Euro mehr als bei der Apotheke. Das sind weit über 20 Prozent. Wohlgemerkt: Die Babymilch wird nicht vom Tierschutz-Shop bezahlt, sondern von den Spendern. Und die zahlen erst einmal drauf. Auch für das spanische Tierheim ist das schade, denn das könnte fürs selbe Geld mehr Milch für seine Kätzchen bekommen.

Wer von der Spendenaktion am meisten profitiert, ist der Tierschutz-Shop.

Teure Katzbäume für das Tierheim München

Auch das Tierheim München ist beim Tierschutz-Shop mit einer Wunschliste vertreten. Unter anderem wünscht sich das Heim für seine Katzen Kratzbäume der Marke Trixie – genauer gesagt, das 69 Zentimeter hohe Modell Espejo. Ein solcher Kratzbaum kostet beim Tierschutz-Shop aktuell 22,99 Euro. Zooroyal bietet den gleichen Kratzbaum zum reduzierten Preis von 16,90 Euro an. Bei Tiierisch.de kostet das Katzenmöbel sogar nur 15,99 Euro.

Auch hier zahlen die Spender also deutlich mehr, wenn sie das Produkt im Tierschutz-Shop kaufen. Warum macht der Tierschutz-Shop dem Tierheim München keinen besseren Preis? Und wer diesen Kratzbaum für seine eigene Katze kauft, macht auch nicht gerade ein Schnäppchen.

Bei allen Produkten, die ich mir angesehen habe, liegt der Tierschutz-Shop deutlich über den Marktpreisen. Das ist nicht verboten, aber es ist auch nicht fair den Spendern gegenüber. Die bestellen im Glauben an eine gute Sache und machen ein schlechtes Geschäft dabei.

Dreist: Das Geschäft mit dem Katzen-Notfall-Nassfutter

Der Tierschutz-Shop bietet den Besuchern der Website auch ein sogenanntes „Katzen Notfall Nassfutter“ zum Kauf an. Das Futter ist laut Website „ein Markenprodukt aus dem Tierschutz-Shop“ und ausschließlich für die Wunschlisten von Vereinen bestimmt. Für den Eigenbedarf kann der Kunde es also nicht bestellen. Zwei Kilo dieses Futters kosten 7,99 Euro. Das entspricht einem Kilopreis von knapp vier Euro.

Screesnhot Notfall-Futter Tierschutz-Shop

“Notfall-Futter” für Katzen im Tierschutz-Shop, Screenshot vom 17. Juli 2016

Wer genau dieses “Notfall-Futter” herstellt, verschweigt der Tierschutz-Shop, bei den Inhaltsstoffen gibt es dagegen keine Geheimniskrämerei. Das Vereins-Futter enthält “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Fisch und Fischnebenerzeugnisse (davon mind. 75% Seefisch), Reis, 2% Biomöhren , 1% Lachsöl, Mineralstoffe, Inulin 0,1%”

Eine schnelle Recherche im Internet ergibt, dass es sich höchstwahrscheinlich um den „Schlemmertopf Seefisch“ der Marke „Landfleisch“ handelt, denn der hat exakt die gleiche Kombination aus Inhaltsstoffen. Den Schlemmertopf Seefisch gibt es bei Futterplatz.de zu einem Kilopreis von 2,81 Euro. Oder bei Rinderohr.de für 2,87 Euro pro Kilo.

Auch der Tierschutz-Shop selbst hat den „Schlemmertopf Seefisch“ im Sortiment. 12 400-Gramm-Dosen kosten 13,80 Euro. Das entspricht einem Kilopreis von 2,90 Euro. Landfleisch, so heißt es auf der Tierschutzshop-Webseite wolle die oben erwähnte Spanien-Aktion mit einem Zuschuss von 1.800 Euro unterstützen, falls der LKW bis zum 15. Juli voll wird.

Screenshot Schlemmertopf Seefisch, Tierschutz-Shop

“Schlemmertopf Seefisch” von Landfleisch im Tierschutz-Shop, Screenshot vom 17. Juli 2016

Ein Futter, zwei Preise

Das Problem ist der Preis:  Für das ungebrandete Notfall-Futter, das man ausschließlich spenden kann, berechnet der Tierschutzshop  knapp 4 Euro, für das Markenfutter mit identischer Deklaration nur 2,90 Euro pro Kilo. Der Tierschutz-Shop verkauft also das gleiche Nassfutter zu zwei verschiedenen Preisen: Einmal für Normalkunden zu einem einigermaßen marktüblichen Preis und einmal für Tierheime zu einem deutlich überhöhten Preis.

Die Spendenwilligkeit der Shop-Kunden wird hier schamlos ausgenutzt. Der Tierschutz-Shop verdient knapp 38 Prozent mehr an einem Futter, das Katzen vor dem Verhungern retten soll. Zumindest sind das die Assoziationen, die ich beim Begriff „Katzen Notfall Nassfutter“ habe.

Ein cleveres Geschäftsmodell

Angesichts harter Konkurrenz im Internet ist jeder Tierfutter-Shop im Netz gut beraten, sich eine eigene Nische zu suchen. Das ist dem Tierschutz-Shop gelungen. Ein Shop, der sich für Tiere in Not einsetzt, wirkt erst einmal sehr sympathisch.

Zum sympathischen Image tragen auch die vielen Bilder von Hunden und Katzen bei, die den Shop-Besucher aus großen runden Augen ansehen. Da hilft man doch gern und übersieht, dass sich der Tierschutz-Shop sein Engagement teuer bezahlen lässt. Auch wenn er zehn Prozent vom Netto-Umsatz an Tierheime überweist – die holt er zuvor vom Kunden durch überhöhte Preise wieder rein.

Durch Spendensammelaktionen wie zum Beispiel “Hilf den spanischen Streunern” wird der Umsatz des Shops noch einmal richtig angekurbelt: Spender füllen einen LKW mit Produkten, die sie dem Tierschutz-Shop abkaufen – Produkte, die zum Teil sogar teuerer sind als wenn die Kunden sie für den Eigenbedarf bestellt hätten. Wenn der LKW voll ist, wird noch eine Spende obendrauf gelegt. Die kommt aber nicht vom Tierschutz-Shop, sondern von Landfleisch. Dem Hersteller des Futters mit den zwei Preisen.

Verwaltungsaufwand? Nicht wirklich.

Der Verwaltungsaufwand für die Verteilung der teuer bezahlten Spenden hält sich für den Händler in Grenzen: Ware und Logistik sind vorhanden und die Lieferanschriften der Tierheime lassen sich genauso in das Shopsystem einpflegen wie andere Kundenadressen auch. Die Spender legen die Sach- und Futterspenden einfach in den Warenkorb, wie andere Bestellungen auch. Einen LKW mit Ware irgendwo hin zu schicken, gehört für einen Onlineshop zum Tagesgeschäft.

Insgesamt verfolgt der Tierschutzshop ein ausgesprochen cleveres Geschäftsmodell. Ein kommerzieller Shop, der so tut, als sei er ein Tierschutzverein. Ich muss sagen, die Idee, den Umsatz durch Spendensammel-Aktionen anzukurbeln ist genial. Ob sie auch moralisch ist, steht auf einem anderen Blatt.

Mein Fazit: Lieber direkt spenden

Viele Onlineshops für Heimtierbedarf sind günstiger als der Tierschutz-Shop. Ich würde euch raten, dort einzukaufen und das gesparte Geld direkt an ein Tierheim eurer Wahl zu überweisen. Vorteil: Falls es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, könnt ihr eine Spendenquittung bekommen und das Geld von der Steuer absetzen.

Wenn euch das zu aufwendig ist und ihr keine Spendenquittung benötigt, dann seht euch mal in anderen Shops nach Möglichkeiten um, Tieren in Not zu helfen. So mancher Shop überweist einen Anteil seines Umsatzes an Tierschutzorganisationen oder führt Wunschlisten. In vielen Zoohandlungen steht auch eine Kiste, in der Sachspenden gesammelt und regelmäßig zu einem Tierheim gefahren werden.

Weitere Artikel zum Tierschutz-Shop

Tierschutz-Shop: Stellungnahme der Chefin
Warten auf bezahlte Spenden: Vereine kritisieren den Tierschutz-Shop

Themenseite Tierschutz

Weitere Artikel rund um das Thema “Katzen im Tierschutz” findet ihr auf der Themenseite Tierschutz.

Bild: © Lieblingskatze

80 Kommentare

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Maike 4. Februar 2021 - 8:43

Guten Morgen,

vielen Dank für deinen Artikel. Auch nach so vielen Jahren relevant…auch wenn der Name jetzt nicht mehr “Tierschutzshop” ist, sondern “Veto Tierschutz”. Ich finde es immer wieder schön, wie behauptet wird, dass sie transparent arbeiten würden. Transparenz wäre für mich eine wirkliche Aufstellung der Gewinne und Verluste, bzw. Einnahmen und Aussagen. Ist ja schön das Summe x gespendet wurde, aber welche Summe wurde denn nicht gespendet? Woher sollen wir denn so wissen, ob Yachten, große Häuser etc. gekauft werden?!
Überraschen tut es mich auch nicht, dass der “Pro-Tierschutzshop”-Blog-Artikel von einer ehemaligen Mitarbeiter geschrieben ist, die ähnliche Methoden in ihrem eigenen Tierschutzverein anwendet und mit emotionalem Druck und Zeitdruck um Geld spenden verlangt.
Überraschen tut es mich dann auch nicht mehr, dass genau dieser Verein eine Tierklinik am Tierheim in Rumänien von Veto gesponsert bekommt. Wer bezahlt eigentlich die Löhne der Mitarbeiter dort? Niemand weiß es. Klar, es ist GmbH & Co KG und damit muss sich nicht für die Entscheidung rechtfertigen. Aber wirklich transparent und evtl. fair ist die Auswahl des begünstigten Tierheims nicht.
Der Hintergedanke ist total toll…ich kann auch absolut verstehen, dass ein Teil des Geldes in Ausstattung, Löhne etc fließen muss…allerdings ist es für mich nicht ausreichend transparent die Ankunft von Futter zu sehen und eine Spenderliste.

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Bärbel
Bärbel 4. Februar 2021 - 13:46

Hallo Maike,

vielen Dank für dein Feedback! Ja, transparent ist das Gebaren von “Veto Tierschutz”, ehemals “Tierschutz-Shop” wirklich nicht. Für uns Normalbürger problematisch: Wir können ja nicht so ohne weiteres zum Beispiel nach Rumänien fahren und nachkontrollieren, ob das Tierheim wirklich existiert – und schon gar nicht, ob Spenden aus Deutschland auch dort ankommen.

Liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Gabi Nietsch 6. März 2021 - 17:34

Hallo Bärbel und die anderen,

Ich habe gestern erst gespendet, jetzt die Kommentare gelesen, und bin doch sehr verunsichert.
Nicht nur was dem Wohl der Tiere angeht, sondern auch, was meine Spendenbescheinigung angeht.
Also: von 2020/21 habe ich gestern Nacht noch eine Spendenquittung erhalten. Über diese zwei Zeiträume. Per mail. Das ist o.k. .

Aber ich habe 2019 sehr viel gespendet. NIEMALS habe ich darüber eine Spendenquittung erhalten!! (Von plan, gut aiderbichl, kenne ich das ganz anders!! )
Für 2019 habe ich in meiner Übersicht den Hinweis, dass das manuell bearbeitet wird. Ich finde das Ganze schon sehr komisch, wobei ich niemals davon ausgegangen bin so etwas wie eine Spendenquittung zu erhalten. Aber durch eure Kommentare und Recherche im Internet bin ich doch hellhörig geworden! Anscheinend ist das seit einiger Zeit doch möglich! Seit wann denn?

Um mich nicht falsch zu verstehen: ich will keinen “Profit” aus meiner Spendentätigkeit schaffen; aber was mir zusteht möchte ich schon erhalten!!
Ich tätige regelmäßig Spenden in die USA (hope for paws und Indien “animal aid Unlimited ) und erwarte da überhaupt keine Spendenbescheinigung! Die ich in Deutschland eh nicht absetzen kann. Aber von denen kommt regelmäßig eine Spendenbescheinigung!!
Seit Jahrzehnten spende ich für plan und Gut Aiderbichel. und bekomme immer meine Spendenquittungen. Jährlich!
Jetzt bin ich mal gespannt, ob noch so was wie eine Spendenbescheinigung von VETO kommt. Angekündigt haben sie es!! Mir geht es auch darum, dass unser Staat, also Deutschland, mit in die Pflicht genommen wird, Tieren in Not zu helfen.! Und wenn es auch nur über eine Steuererleichterung meinerseits ist! Das gesparte Geld kann ich wieder spenden! So zumindest meine Überlegung!

LG Gabi

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Monika Frenz 11. April 2021 - 17:50

Hallo Gabi,

ich schau hier immer mal wieder vorbei und hinterlasse auch den ein oder anderen Kommentar. Ich denke, bei VETO sollte man achtsam sein. Habe hier früher viel gespendet, weil ich das Konzept früher, aber auch noch heute grundsätzlich gut finde. Doch dann bin ich durch eigene Recherchen auf viele Ungereimtheiten gestoßen, die ich hier auch zum Besten gab. Seither unterstütze ich andere Tierschutzorganisationen oder gerade jetzt während der andauernden Pandemie Obdachlose.

Zu den Spendenquittungen: Bis 200 EUR und im Katastrophenfall müssen Spendenquittungen nicht ausgestellt werden. Seriöse Vereine machen es dennoch. Um diese Beträge bei der Einkommensteuer trotzdem geltend machen zu können, genügt der eigene Nachweis (Kontoauszug, Bescheinigung von PayPal, Buchbeleg, Zahlungshistorie o.ä.). VETO kann erst seit der Umbenennung von Tierschutz-Shop zu VETO Spendenquittungen ausstellen, davor war es ihnen nicht gestattet, denn es war keine “Gemeinnützige Organisation”. Tierschutz-Shop war und ist ein Wirtschaftsunternehmen und arbeitet gewinnorientiert. Mit dem Elend anderer, egal ob Mensch oder Tier, ließen sich schon immer die besten Geschäfte machen. Holzauge sei wachsam !!!

LG von Monika

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Anja 17. Oktober 2020 - 22:15

Die Preise sind teurer, als in normalen Shops. Mag sein. Dafür übernimmt der Tierschutz Shop aber auch die komplette Logistik, sogar ins Ausland. Wer sich einmal mit Preisen von Speditionen auseinandergesetzt hat, weiß wie Preis intensiv dies ist. Für uns als Verein ist es eine riesen Erleichterung, weil wir das ganze Futter ansonsten niemals vor Ort bekommen würden.

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J. Baatz 20. Oktober 2020 - 0:10

Aber gewiss bekämen Sie das Futter ins Ausland – und zwar bei einigen Anbietern sogar inklusive mit günstigem Futter. Sie können mich gerne kontaktieren.

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Elke 29. Oktober 2020 - 8:30

J.BAATZ: Welche sind das? Also ich weis das die Spenden vom Tierschutz-Shop auch da ankommen, wo sie auch hingehören. Das weis man bei vielen anderen Organisation nicht. Ob ein Sache jetzt mal 2 € mehr kostet, find ich jetzt nicht dramatisch. Ich find deren Sache gut, weil geholfen wird.

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J. Baatz 23. April 2021 - 13:04

Kleines Beispiel: 1.240 gramm-Dose NaFu für Hunde kostet im EK 0,89 €/Dose – vertickert wird das von dem sogenannten TSS/”Veto” für 1,97 €/Dose. Schöne Gewinnmarge …
Woher ich das weiß? In meiner Freizeit organisiere ich ehrenamtlich Futter für Vereine, Pflegestellen, PC etc. und kenne von daher u. a. auch die Großhandelspreise.

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Jane Wotzka 8. Dezember 2019 - 16:42

Mein Bauch hat mich davor gewarnt… denn ich wollte ja auch den armen Tieren helfen… Gut dass ich auf meinen rechthaberischen Bauch höre… 🙂 Mein Fazit: Ich bleibe dabei und spende nur an die Organisationen, von denen ich weiss, dass jeder Rappen/Cent auch bei den Tieren ankommt. Davon gibt es viele, wo die Helfer bis an ihre Belastungsgrenzen gehen und wirklich so viel schaffen (z.B. NetAP in der Schweiz; sowie https://www.schweizerkatzenhilfe-vorort.ch/; und in Deutschland zum Beispiel Strassentiger Nord…) … Da ich die Welt – oder besser: alle Tiere dieser Welt – ohnehin nicht retten kann, gebe ich meine Spenden lieber dorthin…da weiss ich, das sie ankommen und den Tieren helfen.

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Brigitte Bergmann 29. März 2020 - 12:28

Ich bin Mitglied in einem kleinen Katzenschutzverein im Ruhrgebiet und wir haben immer viele Katzen an den Futterstellen zu versorgen. Im Dezember 2019 bekamen wir von einem anonymen Spender eine Futterspende über 2000Euro. Leider ist bis jetzt noch nichts von diesem Futter bei uns eingetroffen. Ich finde das Verhalten des Tierschutzshops alles andere als seriös, eine Telefonnummer gibt es nicht mehr, nur eine Mailadresse. Es ist auch nicht das erste Mal dass die schon bezahlten Futterspenden vier Monate und länger brauchen. Ausserdem ist das Futter für Tierheime NoName und eher minderwertig mit Getreide und Zucker. Bei der letzten Lieferung war es Classic Cat und ein unbekanntes Trockenfutter. Auf meine Kritik auf der Facebookseite des Tierschutzshops an diesem Verhalten wurde ich blockiert. Seriös geht anders und sollte doch jedem zu denken geben.

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Bärbel
Bärbel 30. März 2020 - 15:27

Hi,

sofern du belegen kannst, dass die Spende euch zugedacht war, würde ich den Tierschutz-Shop per Einschreibebrief und mit Fristsetzung auffordern, euch das Futter zu schicken. Die Adresse findest du im Impressum. Wenn dann immer noch nichts kommt, könnte man auch Anzeige erstatten – am besten vorher einen Anwalt konsultieren.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Bärbel

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Brigitte Bergmann 23. Oktober 2020 - 16:42

Natürlich kann ich das belegen, habe ja Zugriff auf die Spenderliste. Im April kam das Futter endlich auf meine Nachfragen. Das waren fast fünf Monate Wartezeit auf das schon bezahlte Futter. Per EMail wurde ich noch belehrt dass ich nicht oft genug um Futterspenden beim TSShop, einmal wöchentlich müsste schon sein.
Seit April wurde wieder etwas für unseren Verein gespendet, die Futterspenden belaufen sich mittlerweile auf eine Summe über 1000 Euro, bis jetzt ist kein Paket von dem gespendeten Futter bei uns eingetroffen und das nach fast sieben Monaten. Anrufen kann man jetzt auch nicht mehr sondern nur noch mailen, warte jetzt aber mal ab wann das bezahlte Futter ohne Nachfrage endlich verschickt wird. In den ersten Jahren habe ich gute Erfahrungen mit dem TSShop gemacht. Man konnte Futtersorten, wie Mac’s, Animonda, Sanabelle, Josera usw. auswählen. Bei Lieferverspätung wurde die Spende als Entschuldigung verdoppelt. Mittlerweile ist das Futter NoName oder in der Qualität von Classic Cat. Habe vom TSShop keine gute Meinug mehr und bewerbe ihn auch nicht mehr.

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Michaela 5. Dezember 2019 - 16:30

Endlich eine seriöse Einschätzung dieser Tierhilfe – vielen Dank!
Ich bin stutzig geworden, als ich gelesen habe, dass man eine Spendenquittung “natürlich” erst dann erhielte, wenn das Futter vor Ort (also z.B. in Rumänien) angekommen sei und das könne erfahrungsgemäß einige Monate dauern!!?
Das kenne ich von keiner anderen Hilfsorganisation: Wenn ich z.B. für Plan oder Amnesty International spende, erhalte ich ja auch direkt eine Spendenquittung und nicht erst, wenn meine Spende in dem betreffenden Land angekommen/eingesetzt wird!

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Jenny Baatz 4. Dezember 2019 - 21:33

Man könnte es auch versuchten Betrug unter dem Deckmäntelchen Tierschutz nennen. Das ist kein Tier”schutz”shop, sondern ein Futtermittelhandel. Teilnehmer des sogenannten “Spendenmarathons” werden massiv unter Druck gesetzt. Infos der Opfer sind vorhanden. WAS “spendet” man denn dort von welchem Lieferanten zu welchem Preis? Besonders witzig ist das “Veto” von Frau Czenczak. Man stellt sich selber Spendenquittungen aus.

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Regina 14. Juli 2019 - 16:41

leute, anstatt hier sich aufzuregen und über den Shop herzuziehen, setzt euch doch mit dem Shop in Kontakt und verlangt nach Unterlagen oder Übergabe Protokollen oder sonst noch was!!! Die Idee ist schön. Der Shop muss auch ja selbst was verdienen. Ich habe 3 MAL gespendet. Ja,die Fotos sind heftig aber es ist die REALITÄT!!!

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Giuseppe 5. Juli 2019 - 22:02

Ich muss nun auch meinen Senf abgeben. Geht mal in euch, wer von euch geht denn in ein Tiershop, bestellt dort Hundefutter, bezahlt dies inkl Versandt und fährt dies dann zu diversen Tierheimen? Das beste noch nachdem ihr Rücksprache gehalten habt was denn benötigt wird? Ich nicht, da mir die Zeit hierfür fehlt.
Es ist doch selbstverständlich das sowas nicht Mittellos gemacht werden kann. Oder denkt ihr ein Multililiadär eröffnet einen Shop, verkauft seine Ware zum EK, beschäftigt benötigtes Personal um an die Infos der Tierheime zu kommen und kümmert sich dann aus eigener Tasche um die Spedition?
Ich finde es klasse das ein Unternehmen sich sozial engagiert um Tieren zu helfen. Sie sollen auch Profit machen, denn sonst können sie diesen Service nicht finanzieren und die Tiere bekommen nichts. Geht in euch und reflektiert eure Aussagen bitte nochmal.
Ich selbst habe in armen Ländern gesehen wie schlecht es den Tieren geht – jeder Euro und jedes Beutelchen an Futter hilft.

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Marlen 3. März 2020 - 12:50

Danke, genau das sind die Worte, welche ich auch niederschreiben wollte.

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A. Sievers 6. Juni 2019 - 12:35

Liebe Bärbel,

vielen Dank für deinen Bericht!!!
Gerade wollte ich nämlich “tätig werden”.
Auf Facebook läuft nämlich schon länger wieder bei mir , von dem Verein , Werbung ohne Ende.
Und wie das so ist, haben mich diese Bilder auch sehr erschreckt.
Wie gut , dass ich vorher auf deiner Seite gelandet bin!
Viele Grüße,
Astrid

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Edith Lied 31. Mai 2019 - 13:41

Wir sind ein Tierschutzverein und fahren seit vielen Jahren Futter nach Spanien. Für uns bedeutet das, viele Anzeigen zu schalten, um das Futter erstmal gespendet zu bekommen, es dann zu lagern und sobald eine Palette voll ist, eine Spedition zu beauftragen, die das Futter nach Spanien bringt. Erstens dauert es oft sehr lange bis ca. 600 kg gespendet werden und zweitens haben wir keine Profi-Lagerkapazität. Es ist ein riesiger Aufwand, das z. B. in einer Garage gelagerte Futter mausfrei zu halten. Wenn dann endlich die Palette voll ist, muss noch die Spedition bezahlt werden, die das Futter in Spanien ausliefert.
Dass der Tierschutz-Shop keine gemeinnützige Organisation ist, dürfte jedem klar sein. Für uns ist er aber ein wirklicher Segen. Das Futter wird über den Shop gesammelt und ich finde, dass z. B. ein 15 kg Gebinde Trockenfutter von Bosch für ca. 18 € absolut ok ist. Die Werbung wird für den Verein gemacht und wer hier behauptet, dass die Bilder getürkt sind, der irrt. Wir haben unsere Bilder zur Verfügung gestellt und es wurden auch nur unsere Bilder genutzt. Das dringend benötigte Futter wurde über den Shop viel schneller gesammelt, als wir das jemals hinbekommen hätten und es wurde für uns kostenfrei nach Spanien gefahren. Für uns liegen die Vorteile auf der Hand, für die spanische Protectora übrigens auch! Die Tiere haben Futter und das ist es was für uns zählt. Betrogen wir hier niemand, dass der Shop Arbeitsplätze bezahlen muss, Lagerkapazität zur Verfügung stellt, LKWs beauftragt, Frachtkosten und Werbung zahlt usw., das scheinen alle Kritiker zu vergessen. Meckern ist immer einfach – wer macht es denn besser? Glaubt ihr denn, dass bei anderen großen Tierschutz-Organisationen euer Geld zu 100% in den Tierschutz geht? Wie ist das bei PETA, von eurem Euro geht ein großer Teil in die Werbung, Organisation usw., bei den Tieren kommt da wenig an. Beim TS-Shop kommt genau das an was gespendet wurde, was bitte gibt es da zu meckern? Wer sich da betrogen oder ausgenutzt fühlt, der hat das System nicht begriffen. Wie sollte es denn anders laufen, wie stellt ihr euch das denn vor? Die Idee ist genial und die Ausführung klappt prima! Wir sind ein Tierschutzverein und ich mache seit über 40 Jahren Tierschutzarbeit – glaubt mir, ich weiß von was ich rede. Nur mit der Hilfe vieler Menschen können wir den Tieren helfen, es war längst überfällig, dass jemand so eine geniale Idee hatte. Die kleinen gemeinnützigen Vereine haben nie so viele Spenden bekommen wie jetzt durch den TS-Shop. Hier werden wirklich Leben gerettet und wenn jemand daran auch noch etwas verdient, dann soll er doch! Für uns zählt das Ergebnis und das ist leicht zusammenzufassen – dank der Hilfe vieler Spender haben unsere Hunde in Spanien bisher überlebt, ich hoffe, dass das auch zukünftig so bleibt! Ein herzliches DANKESCHÖN an den Tierschutz-Shop und alle Spender! GlG Edith Lied

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Sabine Bever 23. November 2020 - 17:34

Hallo hier…ich habe auch schon viele Male Futter gespendet und mir die Kommentare angeschaut..ich denke ich werde wieder Futter spenden..natürlich gibt es hier ein für und dagegen..ich könnte ja auch Geld an ein tierheim spenden und sie kaufen günstigeres Futter vor Ort..dann muss ich mir wieder die Frage stellen ob das Geld auch für Futter ausgegeben wird..

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Michael Lorenz 22. März 2019 - 12:49

Hallo Bärbel,
über Facebook wurde ich auf die Aktionen zum Futterspenden aufmerksam. Zunächst einmal habe ich mich über die professinelle Aufmachung gewundert, aber mir nichts weiter dabei gedacht. Das heißt: Auch ich habe im guten Glauben erst einmal gespendet.
Dazu muss man wissen, dass ich in einem kleinen Terschutzverein Mitglied bin und ich weiß wie schwierig es ist, an das Geld unserer Mitmenschen zu kommen. Auch wenn es inbesondere für einen guten Zweck ist.

Dann habe ich mir heute die Zeit genommen das Ganze etwas genauer anzusehen. Zunächst einmal wird mit vielen Bildern auf der sehr gut gemachten Homepage auf das Leid der Tiere hingewiesen. Wenn man sich das Copyright und das Impressum ansieht, dann handelt es sich um kommerzielle Bilder, die nicht zwangsläufig von den Spendenempfängern sind. Weder die der “notleidenden” Tiere, noch den angeblich freudigen Empfängern.

Transparenz wie versprochen sehe ich nicht. Transparenz bedeutet für mich, dass offen gelegt wird welche Spenden in welcher Höhe an wen gehen oder verteilt worden sind. Es wird immer wieder von ominösen Tierheimen und Vereinen gesprochen, aber nicht welche Summen in welcher Höhe zu welchem Zeitpunkt dort hin gegangen sind. Wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen? Was hat das nternehmen für einen Geschäftszweck? Welcher Umsatz und welcher Gewinn wird erwirtschaftet? Wieso wird der Tierschutz Shop von einer eigenen GmbH geführt die widerum durch eine weitere GmbH vertreten ist, deren Geschäfstführererin hier bereits genannt wurde. Wofür ist dieser Verwaltungsaufwand gut? Verschleierung? Woraus resultiert die Spendensumme von ~ 1.1 Mio? 10 Prozent? Also ein Umsatz von 11 Mio? In welchem Zeitraum? Transparenz? Kann ich hier nicht wirklich erkennen. Wer seine Gesellschaft als GmbH betreibt, der hat eine Gewinnabsicht. Sonst wird auch das Finanzamt tätig. Also doch wieder eine clevere Geschäftsidee.

Es ist schade, dass hier wieder jemand die Not der Tiere ausnutzt. Und auf der Homepage nicht müde wird immer wieder das Gegenteil zu beteuern!
Rechtlich bedenklich? Vermutlich nicht. Moralisch verwerflich? Sicher! Denn ich fühle mich hinters Licht geführt. Und das Allerschlimmste: Es ist so gut gemacht, dass selbst ich, der in solchen Fragen eher kritisch reagiert voll darauf rein gefallen bin.

Von mir werden sie auf jeden Fall nichts mehr bekommen!

Antwort
Bärbel
Bärbel 26. März 2019 - 14:46

Hallo Michael,

vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und vor allem auch für deinen Hinweis auf die Herkunft der Bilder. Viele Tierheime machen ja beim Tierschutz-Shop mit, weil sie eben auf jeden Euro angewiesen sind und keine Spendenquelle auslassen möchten. Insofern finde ich es besonders gut, dass du als Mitglied einer kleinen Organisation so wachsam bist 🙂

Liebe Grüße
Bärbel

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Monika 17. August 2020 - 1:54

Verschleierung ist ein gutes Stichwort. Ich denke, genau das ist es auch und würde die Gründerin als sehr geschäftstüchtig einstufen. Ich habe stets ein Auge auf den Shop, da ich hier einmal viel gespendet habe und das Konzept grundsätzlich gut finde. Ich denke, es gibt auch nichts Vergleichbares. Um so mehr finde ich es schade, wie hier m. E. mit den armen Tieren und den mitfühlenden Menschen Schindluder getrieben wird. Ich habe hierzu schon einmal meine Beobachtungen in einem Kommentar am 11. Dezember 2018 unter Monika veröffentlicht. Zwischenzeitlich ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen und im Tierschutz-Shop hat sich so manches getan.

Zum Tierschutz-Shop gesellte sich die Vereinigung “VETO” (Vereinigung europäischer Tierschutzorganisationen gemeinnützige GmbH), die ursprünglich dazu dienen sollte, den Spendern zu Spendenquittungen zu verhelfen, die der Tierschutz-Shop seinerzeit nicht ausstellen durfte. Ganz nebenbei ließ man hierüber dann auch Petitionen laufen, um dem Ganzen einen seriösen Anstrich zu verpassen. Später schlossen sich in einer großen Internet-Aufmachung beide Vereine zusammen, wenn ich mich richtig erinnere, war das Anfang 2020. Beide Internetpräsenzen verwenden jetzt das Impressum von Veto, Geschäftsführer ist ein Herr Marco Wibben. Die eigentliche Gründerin erscheint namentlich nur noch in den eMails und unter “Hanna” auf verschiedenen Bildern. Natürlich geschiet alles im Interesse der Tiere.

Doch was tut man nicht alles, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen? Man gründet eine Schmuckmarke “Goodydoo”, man lese und staune mit Sitz in Malta, deren Ziel es ist, von jedem verkauften Schmuckstück (z. B. kleine Tierpfötchen zwischen Perlenschnüren) einen Teil an Tierschutz-Shop zu spenden. Auch hier füllt man angeblich jede Menge Futternäpfe, so die Werbung auf der Webseite und einem Bildnis der herzensguten Hanna. Zu den Schmuckstücken möchte ich keine Aussage treffen, denn das ist Geschmackssache und jeder kann sich ein eigenes Urteil bilden. Doch als ich dann las, daß der Schmuck in Indonesien gefertigt wird, hatte ich keine Zweifel mehr, was hier wirklich abläuft. Ich finde es mehr als verwerflich, arme und notleidende Menschen, vielleicht sogar Kinder, auszunutzen, um angeblich Tierleid zu mildern. Bitte nicht falsch verstehen. Für mich haben Tiere den gleichen Stellenwert wie Menschen und Tiere sind mir das Liebste auf der Welt, besonders meine eigene kleine Fellnase. Aber Menschen auszubeuten, um Tierleid zu lindern, das geht meiner Meinung nach gar nicht. Jeder der diese Schmuckstücke kauft, sollte sich gut überlegen, was er da eigentlich tut, denn wo produziert wird, steht auf der Webseite.

Wer jetzt noch nicht hellhörig geworden ist, wird es vielleicht nun. Hanna und mit ihr der Tierschutz-Shop setzten sich vor einiger Zeit, kann 1 bis 2 Jahre her sein, für den Aufbau eines Tierheimes in Rumänien ein. Geplant war von der in Brasov ansässigen Tierschützerin Delia Botea (https://carefordogsromania.org/) ein Open Shelter für traumatisierte Hunde mit Klinik und Quarantänestation. Eine super Sache, wenn da nicht die Hanna gewesen wäre, die eifrig die Werbetrommel für den Bau rührte und eine stattliche Spendensumme über den Shop einsammeln konnte. Der geplante Bau wurde realisiert und wenn alles mit rechten Dingen zuging, dann wurde hier wirklich den Tieren geholfen. Aber Brasov ist weit und so ganz traue ich der Sache nicht, wenn man recherchiert und lesen muß, wer hierin alles verstrickt ist. Auch Hanna ist auf dem einen oder anderen Foto zu sehen. Das Tierheim in Brasov hat erst einmal einen “Vormund” in Deutschland erhalten, unter dem Deckmantel “Hunderettung Europa e.V.” (https://hunderettung-europa.de/) mit Sitz in Duisburg und einer ganz klaren Handschrift. In Aufmachung und Stil gleicht die Webseite den Präsentationen unserer Hanna und ein Einkaufswagen durfte natürlich auch nicht fehlen. Vorsitzende ist Frau Svenja Gruszeczka, ähnlich dem Nachnamen von Hanna Czenczak, vermutlich beide slowenischer Abstammung. Wie in der Westdeutschen Zeitung zu lesen ist (https://www.wz.de/nrw/krefeld/die-erfolgsstory-von-tierschutz-shop_aid-26816375) war Svenja Gruszeczka zuvor Mitarbeiterin im Tierschutz-Shop und wahrscheinlich auch 2. Vorsitzende. Auch sie ist sehr geschäftstüchtig und bloggt zusätzlich unter “Mrs Verde” (https://mrsverde.com/tierschutz-shop-serioes-oder-unserioes/) zum Thema “Tierschutz-Shop seriös oder unseriös? Die Abrechnung!” Na, wie fällt ihr Urteil wohl aus? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nun kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden. Ich hoffe, mit meinen Recherchen dazu beitragen zu können, daß Tierfreunde genauer hinschaun und nicht blindlinks vertrauen – den Tieren zuliebe. Es gibt einige Vereine, die auch mal auf Tierschutz-Shop vertrauten und noch heute auf ihre Futterspenden warten. Von einem ist hier zu lesen und noch mehr Aufklärung gibt es bei Gerati (https://gerati.de/2017/08/29/betrug-und-fakenews-beim-tierschutz-shop-teil-2/).

Liebe Grüße von Monika

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J. Baatz 15. Oktober 2020 - 23:11

Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag, Monika Kann ich Sie irgendwie kontaktieren? Wäre fein. Gruß Jenny

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Alexander Frei 24. April 2021 - 1:03

Liebe Monika,

deine Recherche ist hervorragend. Ich vermisse jedoch noch zu erwähnen, dass es mehrere englische Stiftungen gibt. Wie man weiß, sind englische Stiftungen in Deutschland nicht pfändbar.

https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/12045491 (die Stiftung von Marco Wibben)
https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/12345723 (die Stiftung von Hanna Czenczak)

Und nicht zu vergessen die “GOODYDOO ASIA LIMITED”, eine schöne private Limited auf Marco Wibben (https://opencorporates.com/companies/hk/2798141).

Jaja, die haben ein RIESIGES Herz für Tiere und ein noch RIESIGERES für findige Unternehmensstrukturen und Steueroasen.

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Simone 20. März 2019 - 15:59

Ich beteilige mich schon seit Jahren an den Aktionen des TSS und bin auch jetzt noch, immer wieder gerne bereit zu spenden, denn ich finde diese Konzept einmalig.
Auch wenn die Preise wie hier geschrieben, etwas erhöht sind (Mitarbeiter müssen auch Geld verdienen um zu leben) glaube ich dieser Erfolg, wäre ohne das Konzept des TSS nie zustande gekommen. Über eine Million Euro konnten so zusätzlich generiert werden und in z.B. Kastrationsprojekten fließen oder auch zur Deckung von Tierarztkosten der einzelnen Vereine eingesetzt werden, ganz zu schweigen von Tonnen von Futter, die neben den eigentlichen Futterspenden, noch von Futterherstellern kostenlos oben drauf gelegt wurden.
Nicht umsonst berichtet z.B. das Handelsblatt [Link entfernt] oder auch der Focus [Link enfernt] durchweg positiv vom TSS.

Auch wenn über das Geschäftsmodell gestritten werden kann, über den Erfolg und die damit verbundenen gefüllten vielen kleine Mägen der Fellnasen jedoch nicht.
´

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Bärbel
Bärbel 26. März 2019 - 14:59

Hallo Simone,

bei den von dir genannten Veröffentlichungen im Handelsblatt und im Fokus handelt es sich um bezahlte Advertorials (Anzeigen) des Tierschutz-Shops. Du erkennst es an den Hinweisen “Anzeige” bzw. “Anzeigensonderveröffentlichung” in grauer Schrift über den Artikeln. Ich habe deine Links entfernt, weil ich von meinem Blog aus keine wertvollen Backlinks dorthin haben möchte.

Viele Grüße
Bärbel

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Christiane 14. März 2019 - 6:33

Ich habe eben 70 Euro gespendet und nun komme ich mir richtig bloed vor.

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Bärbel
Bärbel 19. März 2019 - 11:28

Hallo Christiane,

das musst du nicht. Ich habe den Tierschutz-Shop anfangs auch für eine gute Sache gehalten, weil ich es nicht besser wusste.

Liebe Grüße
Bärbel

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Irm 20. Februar 2019 - 19:35

Jetzt mal langsam, diese Organisation ist etwas teurer, aber … diese Aktionen, die gestartet werden. gehen geballt an eine Stelle, wo wirklich gerade große Not herrscht. Außerdem sorgen sie dafür, dass der Transport gesichert ist. Ich finde, man sollte sie nicht schlecht reden. Hier wird sich gekümmert und das Futter oder die Spende ist eben auch aus diesem Grund etwas teurer. Aber es gibt immer wieder Menschen die alles schlecht machen müssen. Was haben zum Bsp. die Galgos in Spanien davon, wenn ZooPlus Spenden an irgendeinen Verein gehen, der dann gerade mal für seine eigenen Tiere damit sorgt. OK das ist auch nötig, aber groß angelegte Aktionen, die einem ebenso großen Elend entgegentreten sind noch wichtiger… ist meine Meinung, darum spende ich jetzt für die Galgos in Spanien, die schrecklichen Qualen ausgesetzt sind und dringend Hilfe brauchen, sonst gehen sie elendiglich zugrunde.

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debarde Marlies 13. Mai 2021 - 0:22

Auch ich bin leidenschaftliche Spenderin u es ist mir egal wieviel cent man sparen könnte. Ich bin froh das es solche Menschen gibt die das machen und wir haben doch gar keine Ahnung was da alles dran hängt bis die Tiere gefüttert werden können. Natürlich sollen diese Menschen auch was verdienen obwohl ich nicht glaube das sie sich daran bereichern. Natürlich kann man auch billiges Futter kaufen denke u hoffe aber das die Tiere gutes u angepasstes Futter bekommen. Ein paar Euro kann jeder abgeben sonst wird auch jeder Blödsinn gekauft!!!! Vielleicht geht auch nicht immer alles reibungslos über die Bühne aber das passiert wohl in jedem Betrieb mal.
Nur mit so Pfennigfuchsern kann ich gar nichts anfangen. Was zählt ist die Liebe u Arbeit zu den Tieren.

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Mari 8. Februar 2019 - 2:43

Mir war der Shop gleich nicht geheuer, warum ich nach weiteren Infos gesucht habe. Dieser Artikel hier bestätigt mich in meinem Gefühl, dass hier jemand eine clevere Idee hatte, seine Umsätze erheblich zu steigern. Selbst wenn der Shop zu den Futterspenden der Kunden noch eine Barspende leistet, dürfte die aber auch durch die höheren Preise von den Futterspendern abgedeckt sein. Wer also nicht die Betreiber dieses Shops, sondern wirklich die Tierschützer unterstützen will, sollte gleich an einen Vereine spenden. Die können das Futter dann im Land einkaufen, wo es wahrscheinlich auch noch billiger ist als in Deutschland.

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Gabriele Bertho 23. Dezember 2018 - 14:14

Tja, wie befürchtet – die vielen Meinungen haben mich jetzt nicht wirklich weiter gebracht.
Und leider kann ich auch nicht beurteilen, ob der Tierschutzshop seriös ist oder nicht; Zweifel hatte ich allerdings von Anfang an.
Klar, es ist kein Tierschutzverein, sondern ein Online Portal, das natürlich auch verdienen will.
Aber ich kann nicht ersehen, ob die “Spenden” tatsächlich ankommen.
Das macht mich leider fast wütend, auch wenn TSS nicht der einzige “Laden” ist, der sich über eine “Mitleidsmasche” möglicherweise “bereichert”.
Schade, dass es so viele “Schwarze Schafe” gibt, und es den Leuten, die wirklich helfen wollen, so schwer macht.
Was für eine Welt!!!

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Monika 11. Dezember 2018 - 23:53

Bin auf der Suche nach Informationen zum diesjährigen Spendenmarathon des Tierschutzshops auf diese Seite gestoßen. Ich finde den Bericht, der zwar nun schon ein paar Tage alt ist, sehr interessant und aufschlußreich, obwohl sich zwischenzeitlich im TSS doch einiges geändert hat. Das soll aber nicht bedeuten, daß sich hier etwas zum Besseren gewandelt haben muß. Man kann zwischenzeitlich für den Eigenbedarf selbst kein Futter mehr ordern, was ich allerdings auch nicht tun würde, da ich BARFer bin, und es gibt keinerlei Hinweise mehr, wer denn Hersteller der Futtermittel ist und was drin steckt. Somit kann man auch keine Vergleiche mehr anstellen, was nicht gerade für Transparenz sorgt. Vermehrt stoße ich auch auf negative Kommentare oder Bewertungen, jedenfalls wenn man gezielt nach Kritik sucht, die dann vom TSS entfernt und die Verfasser gesperrt wurden. Ich spende seit 2015 mehrfach im Jahr und auch bei den weihnachtlichen Spendenmarathons und hatte dabei immer ein gutes Gefühl. Vielleicht auch deshalb, weil ich die Meinung vertrete, daß es durchaus legitim ist, mit den Spendengeldern zuerst einmal sämtliche Kosten des Unternehmens einschl. Personalkosten und Gewinn zu decken und was übrig bleibt oder einen bestimmten Prozentsatz davon den Tieren zu Gute kommen zu lassen. Schließlich ist der TSS ein Wirtschaftsunternehmen, also gewinnorientiert und kein gemeinnütziger Verein. Wichtig ist bei allem, daß die Kirche im Dorf bleibt. Etwas anders denke ich aber über den “Spendenmarathon”, der eigentlich ausschließlich wohltätigen Zwecken dienen sollte, egal ob für Kinder, Tiere oder Menschen in Not, und nicht gewinnorientiert sein sollte. Und hier bekomme ich jetzt Bauchschmerzen. Begleitet wird der Spendenmarathon auf der Webseite von einem Live-Paketzähler, der auch ordentlich arbeitet – bis jetzt mehr als 25.000 Futterpakete. Danach folgen die 30 Vereine, die am diesjährigen Spendenmarathon teilnehmen plus eine Gemeinschaftswunschliste, von der alle 30 Vereine profitieren. Bei jedem teilnehmenden Verein ist aufgeführt, wie viele Futterpakete jeder Verein bis jetzt für sich verbuchen kann. Nun habe ich mir mal die Mühe gemacht, die Futterpakete der 30 Vereine zusammenzuzählen und komme dabei auf eine Gesamtsumme von ca. 9.000 Futterpaketen. Das ist nur etwa 1/3 der bisher gespendeten Futterpakete lt. dem Live-Zähler. Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung finde ich den Schwund gewaltig und eigentlich auch nicht tolerierbar. Sehe ich da vielleicht etwas falsch? Habe mich bis jetzt auch noch nicht zu einer Spende durchringen können, obwohl ich permanent mit eMails hierzu gedrängt werde. Ich bin ein großer Tierfreund, habe selbst nun schon den zweiten Hund aus dem Tierschutz, aber das nervt gewaltig.

Liebe Grüße von Monika mit Moky

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Bärbel
Bärbel 12. Dezember 2018 - 10:19

Hallo Monika,

vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Dass der Tierschutz-Shop nur noch Tierheime beliefert, ist mir auch schon aufgefallen. Deine Beobachtung mit den Futterpaketen ist sehr interessant. Offenbar liegt hier einiges im Argen…

Dir kann ich nur raten, direkt an ein Tierheim deiner Wahl zu spenden. Das ist im Endeffekt auch nicht aufwändiger und du bekommst obendrauf eine Spendenquittung für die Steuer.

Liebe Grüße 🙂
Bärbel

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Anny 19. März 2018 - 23:18

Ich hatte mich mit diesem Fake Shop bereits vor drei Jahren angelegt. Alleine das der Name Tierschutz-Shop benutzt wird ist eine Vorgaukelung, die dem Kunden ein gutes Gefühl vermittelt.
Mit den mitleidserregenden Bildern dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Nun, man hat meine Bewertung und meine Meinung zu diesen Shop ganz schnell bei Facebook löschen lassen. Zwischenzeitlich kann man den Shop gar nicht mehr bewerten.

Ich werde auf jeden Fall diesen tollen Artikel bei Facebook teilen.
Es ist mies was da gemacht wird

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Bärbel
Bärbel 20. März 2018 - 13:59

Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Es wundert mich nicht, dass deine Bewertung auf Facebook gelöscht wurde.

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Dirk 19. Januar 2018 - 9:29

Hallo
Ja es ist etwas Teurer, aber die besorgen nicht nur das Futter der Verein bekommt noch 10% für die Kasse. Damit kann man dann andere sachen machen wie Kastrationen.
Ich finde es gut weil es genug Vereine gibt die Geld nehmen und nicht Transperent sind was damit geschitt oder Zweck entfremdet.
Sorry ich habe es erlebt, es sind Futterspenden zu anderen Vereinen gegangen und wenn das eigene Tierheim was braucht können wir ja was kaufen, nur weil Faulheit im Spiel war wegen Transport.
Wenn ich Spende möchte ich das es dort ankommt und nicht woanders hin geht , oder

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Janna 11. Dezember 2017 - 19:27

Ich habe schon lange ein ungutes Gefühl gehabt.. Meine Vermutung hat sich nun bewahrheitet. Vielen Dank, liebe Bärbel, für die Aufklärung. Wie gut, dass es Menschen gibt, die sich die Mühe geben, Wichtiges über den Tierschutz klar zu stellen. Für mich ist damit dieser Laden nicht mehr interessant.

Antwort
Bärbel
Bärbel 12. Dezember 2017 - 9:53

Vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂

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K 5. Dezember 2017 - 21:51

Liebe Bärbel

der Versand nach Spanien über Zooplus kostet 28 Euro Porto für die eigenen 2 Dosen und dauert mit DHL oder DPD Wochen (kenne das aus eigener Erfahrung)

Die Katzenmilch aus der Bsp. Apotheke kostet 4,50 Versand .)))

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Bärbel
Bärbel 6. Dezember 2017 - 12:05

Hallo K,

ich weiß nicht, wie du auf diese Preise kommst. Bei Zooplus kostet der Versand nach Spanien 7,99 Euro. Bei der Shop-Apotheke kostet der Versand innerhalb Deutschlands 3,95 Euro und ab einem Mindestbestellwert ist die Lieferung versandkostenfrei.

Gruß
Bärbel

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Anja Nieser 2. Dezember 2017 - 1:31

Wesentlich günstiger ist es z.B. wenn man sich in Spanien oder einen anderen Land einsetzen will, die Adresse des dortigen Tierschutzvereins zu erfragen, und dort dann eine Bestellung über Zooplus zu schicken. Geht über Zooplus Deutschland, oder aber auch über die Zooplus-Seite des jeweiligen Landes soweit vorhanden. Schickt man nach Spanien kann man das Paket sogar nachverfolgen :), und es kommt sicher an, zu Preisen die auch der Normalkunde zahlt und ohne dass man jemanden noch viele Euros in den Rachen wirft.

Antwort
Bärbel
Bärbel 2. Dezember 2017 - 16:12

Hallo Anja,

vielen Dank für deinen Hinweis – genau so ist es 🙂 Außerdem werden die Bestellungen über Zooplus oder einen anderen “normalen” Onlineshop zeitnah verschickt und die Tierheime müssen nicht warten, bis eine Palette voll ist.

Liebe Grüße

Bärbel

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Sonja ( Hundehalterin aus Liebe ) 15. August 2017 - 13:05

Ich bin jetzt total verunsichert, was Spenden betreffen. Ich spende regelmäßig Futter über den Tierschutz- Shop. Klar kam es mir auch schon überteuert vor, aber umsonst arbeiten die halt auch nicht. Mit direkten Spenden ist es auch so eine Sache:weiß ich denn, ob die ankommen? Ich mache z. B. jeden Donnerstag beim Einkaufen Futterspenden für das örtliche Tierheim. Das kommt an! Abermals soll ich denn tun, wenn ich auch ausländische Tierheimen unterstützen möchte? Das birgt doch alles immer ein Restrisiko, dass die Spenden nicht ankommen, weil immer Menschen drin verstrickt sind. Kann man denn niemandem mehr trauen?

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Anja S. 22. Mai 2017 - 13:14

Danke für Deine Mühe und Sorgfalt bei der Recherche! Mir war der Shop auch schon länger suspekt. Mal ganz abgesehen davon, dass mir die Drücker-Emails, die man nach einer Spende regelmäßig bekommt, ziemlich auf den Geist gehen. Und ob all die Brände in Tierheimen, die da immer wieder als ultimativer Notfall dargestellt werden, wirklich stattgefunden haben, bezweifle ich auch…

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Futter kaufen und Gutes tun - oder? | Hundeblog Moe and Me 26. Juli 2016 - 5:01

[…] An das Paket dachte ich im Folgenden nicht weiter, auch nicht an die damit verbundene Bitte. Bis ich auf folgenden Blogartikel von Bärbel (lieblingskatze.net) stieß: Der Tierschutz-Shop und das kalte Geschäft mit Tieren in Not. […]

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Spirit&Mystery (Frauchen Maria) 24. Juli 2016 - 17:55

Hallo! Ein sehr interessanter Bericht, welchen ich als Ratschlag auffasse sich grundsätzlich immer genau zu informieren bevor man spendet. Egal wo oder wem man etwas spenden möchte, man sollte sich so gut als möglich erkundigen…:) ich habe z.B. schon direkt sachwaren beim wiener tierschutzverein gespendet und konnte sehen wohin alles kommt… (wenn reste an ein weiteres Tierheim kamen, ist/war es mir auch recht, wichtig ist doch, dass es den katzen/tieren zu gute kam/kommt 🙂 Jeder Katzen- bzw. Tierfreund soll dort helfen, wo und wie es ihm/ihr möglich ist! Deshalb einen innigen Pfotendruck für alle die Tieren helfen! 😀

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Yasemin G. 21. Juli 2016 - 18:24

Ziemlich vorurteilhaft und einseitig, wie hier argumentiert wird. Bevor so ein Beitrag gepostet wird, sollte GRÜNDLICH recherchiert werden. Es ist eindeutig, dass hier Menschen dahinter stecken, die dem Tierschutz-Shop schaden wollen. Schade, dabei geht es um das WOHL DER TIERE. TSS ist ein kleines und junges Unternehmen und KEIN gemeinnütziger Verein. Wenn man also keine Ahnung davon hat, wie ein Geschäftsmodell aufgebaut ist, dann sollte man mit seinen Anschuldigungen höchst vorsichtig sein. TSS arbeitet für den Tierschutz- und tut AKTIV weit aus mehr dafür als so manch anderer. Und wenn es um die Preise geht, dann gibt es auch dafür eine logische Erklärung, dafür müsst ihr euch nur gewissenhaft die Stellungnahme der Geschäftsführerin Hanna Czenczak hierzu durchlesen. Und wenn das immer noch nicht genügt, dann kontaktiert sie persönlich anstatt hier gegen den Tierschutz-Shop zu hetzen. Im Endeffekt leiden nur die Tiere darunter. Traurig.

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Anja 21. Juli 2016 - 22:04

Wo ist bei diesem Kommentar auch nur ansatzweise argumentative Substanz?
Was genau wurde nicht gründlich recherchiert? Welche Anschuldigungen? Rechtlich ist bei der Wahrheit keine Vorsicht geboten oder soll dies eine Drohung in andere Richtung darstellen?
Welche logische Erklärung außer dem Gewinn des TSS gibt es denn für die überzogenen Preise? Auch die Stellungnahme ist hier alles andere als logisch!

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Yasemin G. 22. Juli 2016 - 20:08

Sie haben Recht, Anja. Anstelle einer neutralen Argumentation ist aus dem Kommentar nur reine Hetzerei abzulesen. TSS gab nie an, ein Tierschutzverein zu sein. TSS ist ein Unternehmen, das den Vereinen hilft, Spenden zu erhalten, die sie DRINGEND benötigen. Daran ist nichts Verwerfliches. Wer die Philosophie von TSS nicht versteht, der sollte sich erst einmal erkundigen und sich mit den Mitarbeitern dort in Kontakt setzen. Wie kann man so schamlos einem Unternehmen, das auf das Wohl von Tieren aus ist, schaden? Tierschützer sollten sich nicht untereinander bekämpfen, sondern sich unterstützen. Wie gesagt, wenn Sie die Stellungnahme nicht verstehen wollen, dann kontaktieren Sie die Geschäftsführerin und lassen Sie sich aufklären. Diese Menschen setzen sich tagtäglich für das Wohl der Tiere ein. Und deshalb können sie ein reines Gewissen haben, egal wie viele Menschen noch versuchen werden, ihnen Steine in den Weg zu legen.

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Anja 23. Juli 2016 - 15:45

Auf die Widersprüche auch Ihres neuerlichen Kommentars gehe ich zunächst mal gar nicht ein. Vorab nur eine einzige Frage: Bestreiten Sie, dass direkte Spenden den Vereinen und Organisationen (deutlich) mehr helfen, als der Weg über das Unternehmen TSS?

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Yasemin G. 24. Juli 2016 - 20:59

Warum sollte ich das bestreiten? Jeder Mensch sollte für sich entscheiden, auf welche Art und Weise er Gutes tut. Wenn ich zum Beispiel meinen Haustieren Futter bestelle, dann tue ich das lieber über TSS, damit gleichzeitig ein Teil der Summe an Vereine gespendet wird. Da sind wir ziemlich frei in unserer Entscheidung, niemand ist gezwungen über TSS einzukaufen/ zu spenden. Es gibt zig andere Möglichkeiten. Und jeder Weg hat seine eigenen Vorteile. Man muss sich nur für einen entscheiden. Letztendlich führt jeder Weg auf dasselbe hinaus: Das Wohl der Tiere 😉

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Anja 25. Juli 2016 - 16:59

“Dasselbe” Ergebnis für das Wohl der Tiere kann bei bis zu 50% Verlust auf dem “TSS-Weg” leider nicht herauskommen, das ist mathematische Gewissheit.

Gezwungen wird natürlich niemand, aber mit Aussagen wie, dass es dem TSS grundsätzlich und ausschließlich um “finanzielle Grundsicherung” geht, wird die vom TSS gewünschte Entscheidungsfindung beeinflusst. An anderer Stelle wird gar definiert, dass es nur um Miete, Strom u.ä. geht. Oder würden Sie sagen, dass diese Aussage für den Spender irrelevant ist, für Spender allgemeinhin als Luxus geltende Güter nicht ausschließt?

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Yasemin G. 25. Juli 2016 - 19:29

Wie gesagt, TSS ist ein Online-Shop und kein gemeinnütziger Verein. Wenn Sie den Unterschied nicht verstehen wollen, dann ist das Ihr Problem. Es gibt genügend andere Unternehmen, die auch auf verschiedenste Art und Weise Tieren helfen. Die haben Sie aber nicht auf dem Kicker, was?! Oder kommen die bald auch dran?
Euch sollte aber vor Allem klar sein, dass TSS ein ONLINE-SHOP ist und für die Vereine zusätzlich Spendenaktionen veranstaltet, damit die Vereine genug Futter und Aufmerksamkeit erhalten. Und dass das Futter gesund (!) ist, muss man wohl nicht erwähnen. Oder würden Sie ihrem Vierbeiner billiges Futter mit viel Zucker und Zusätzen andrehen, nur damit Ihre Geldbörse nicht darunter “leidet”?
Wenn es genug direkte Spenden gäbe und die Vereine das zusätzliche Futter nicht nötig hätten, würden sie sich wohl kaum bei TSS anmelden. Durch TSS haben die Vereine endlich die Möglichkeit, durch Spendenaktionen sich einen Vorrat anzulegen, der den Vierbeinern Hoffnung gibt. Die sollten Sie ihnen nicht nehmen 😉
Vielen Dank für die nette Diskussion. Ab sofort sollten Sie sich aber an den TSS persönlich wenden.

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Anja 28. Juli 2016 - 14:38

Ihr gewählter Umgangston ist deutlich aussagekräftiger als Ihre Worte.

Ganz genau, der TSS ist eben ein gewinnorientiertes Unternehmen, was sich allerdings mit “SPENDET jetzt” pp. als etwas Anderes darstellt. Und dasselbe, heißt identische “gesunde” Futter gibt es gerade nicht ausschließlich beim TSS, gegenteilig, gibt es bei anderen Anbietern eben deutlich preisgünstiger. Und das sogar, obwohl dort ebenfalls Gewinn gemacht werden muss/will.

Sofern Sie – tatsächlich – nicht verstanden haben sollten, dass genau diese Umstände der Punkt und zudem die Fakten sind, haben Sie sich bei Ihrem Praktikum beim TSS entweder auch blenden lassen oder Sie sollten Ihre (Nach-)Rechnung nochmal überprüfen.
Und um erkennen zu können, dass es nicht der TSS ist, der die Vereine bekannt macht, sondern sich vielmehr der TSS von den Vereinen kostenlos bewerben lässt, muss man kein Werbefachmann sein.

Dass Sie auf meine Frage bez. der Luxusgüter nicht eingegangen sind, stellt hinsichtlich Ihrer (nicht) gewählten Worte das einzige Aussagekräftige dar.

Im Übrigen vielen Dank, aber die öffentliche Kommunikation mit dem TSS nebst Anhängern ist erheblich hilfreicher ;).

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Kerstin 9. August 2016 - 13:00

Wo ist diese Stellungnahme zu fnden?

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andrea 20. Juli 2016 - 15:26

Die Tiertafel München e.V. hat die Zusammenarbeit mit dem Tierschutz-Shop im letzten Jahr beendet und dafür einen Shitstorm von Mitarbeitern, Helferlein und Fake-Profilen des TSS erhalten, der seinesgleichen gesucht hat. Es überrascht mich nicht, dass die gleichen Gestalten hier und bei Facebook den Untergang des europäischen Tierschutzes proklamieren. Wer sich negativ über den TSS äußert, wird gesperrt, beleidigt oder verleumdet. Danke für den Mut, dieses Geschäftsgebaren anzuprangern 🙂
Andrea de Mello
Tiertafel München e.V.

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Thorsten Schröder 20. Juli 2016 - 13:26

Hallo Bärbel,

danke für den detaillierten Bericht mit sämtlichen Fakten. Ich denke jeder kann sich auf dieser Basis seine eigenen Gedanken machen und entscheiden, wo er zukünftig einkauft. Darüber hinaus sind aus meiner Erfahrung direkte Spenden an die Organisationen, die man unterstützen möchte, zumeist der bessere Weg.

Die Tierwohltäter sind eine Tierschutzorganisation und betreiben tatsächlich Deutschlands ersten und einzigen gemeinnützigen Onlineshop für Heimtierbedarf. Die Rechtsform ist eine staatlich geprüfte und anerkannte gemeinnützige Gesellschaft mbH. Sämtliche Gewinne gehen hier in Tierschutzprojekte, die von den Tierwohltätern dann auch selbst durchgeführt und verantwortet werden.

Ziel der Organisation ist der Tierschutz, der Verkauf von Heimtierbedarf ist lediglich Mittel zum Zweck und dient der Finanzierung der Tierschutzprojekte. Hier wird nicht zu Spenden aufgerufen, sondern Tierhaltern wird die einfache Möglichkeit geboten sich für den Tierschutz zu engagieren ohne einen Cent mehr auszugeben. Die Preise sind fair und orientieren sich zumeist am Marktniveau.

Ich bin Initiator und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Tierwohltäter und stehe jedem Interessierten gerne Rede und Antwort zu uns und unserer Tierschutzarbeit.

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Jochen Gerlach 20. Juli 2016 - 10:04

also auch wir kaufen im TSS ein und spenden ab und zu auch dort extra, das mach ich allerdings auch an anderen Stellen – ich muss sagen, von unserer Seite ein ganz klares “JA” zu deren Arbeit – super Qualität, super Service, und mit jedem Einkauf auch noch spenden – wir kaufen sehr gerne bei TSS ein und werden das auch weiterhin tun und ab und an eben auch mal ne Spende (auch wenn es sicher ein wenig teurer ist, aber dafür auch wirklich super Qualität) – die machen das absolut super!!!!
Und seien wir doch mal ehrlich, natürlich will und muss eine Firma Geld verdienen, sie haben auch nie behauptet ein Wohltätigkeitsverein zu sein.

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Annemarie Schwarz 20. Juli 2016 - 8:15

Warum wurde mein Kommentar gelöscht?
Weil ich für den Tierschutz Shop gesprochen habe?
Das ist aber ein Armutszeugnis für die Betreiberin dieses Blogs!

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Annemarie Schwarz 20. Juli 2016 - 8:17

Sorry, habe mit dem Handy meinen Kommentar zu spät gesehen.

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Claudia Sunitsch 19. Juli 2016 - 22:28

Vllt. solltest Du einmal eroieren, wer da genau dahinter steckt. Mutmasslich altbekannte unter dem Level des Tierschutzes, welche ihre Flügel ausbreiten. Mehr dazu gerne, aber noch nicht hier öffentlich. Kontaktiere mich bitte.

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The Swiss Cats 19. Juli 2016 - 21:40

Danke für deinen Bericht, und für die Fakten, die du entdeckt und mutig geteilt hast. Schnurr

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Rita Menzel 19. Juli 2016 - 21:35

Nur mal kurz am Rande… Ich habe mit den Artikel gut durch gelesen!

Klar wollen die auch verdienen … Aber der Versand mit dem LKW oder allgemein Frachtkosten wird ja nicht berechnet… Schon mal darüber nachgedacht ?

Ein LKW Fracht ist ja auch nicht so billig

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andrea 20. Juli 2016 - 14:32

Da irrst Du, liebe Rita. Zu jeder Bestellung kommt ein Versandkostenanteil. Von € 1,00 für Sharing-Versand – der auch erst verschickt wird, wenn die Palette voll ist – und € 4,99 für den sofortigen Versand. Beides kann dauern. Der Spender zahlt, die Orgas warten.

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U. Plagge 19. Juli 2016 - 20:43

Der Vorteil ist aber, die Spenden werden direkt geliefert u es Falken keine Mehrkosten für Versand u Trappo an. Das bestellen ist einfach u in unserer Landessprache. Nicht jeder findet sich auf Bestellseiten im jeweiligen Land zurecht, kann ausreichend englisch. Damit würden sehr viele Spender wegfallen. Das haben schon einige probiert u festgestellt, Soender kommen damit nicht klar.
Ich habe lange nach Möglichkeiten für Bulgarien gefragt um deine Transportkisten zu sparen. Es gibt wohl, aber am Einrichten schon gescheitert.
Ich habe den Shop nie als gemeinnützig gesehen, dachte es ist ein Geschäft das auf Gewinn angewiesen ist. Versand, Logistik u Co, sich finanzieren muss und auch die Angestellten.

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Annemarie Schwarz 19. Juli 2016 - 20:26

ich finde es sehr schade, dass Frau Edel dem Tierschutz Shop keine Möglichkeit gibt, hier Stellung zu beziehen.
Mag schon sein, dass das alles so stimmt, wie Sie es berechnet hat, man sollte aber dabei nicht vergessen, dass viele kleine Verein erst über den Shop “bekannt” geworden sind und dadurch Spenden bekamen.

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Christiane Franke 1. August 2016 - 16:19

Das sehe ich genauso. TSS hat ja auch nie behauptet ein Wohltätigkeitsverein zu sein und schon viele Spenden haben die Notleidenden Tiere so erreicht. Das wäre sonst wohl kaum der Fall gewesen. Lieber helfen, als alles nur schlechtreden.

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Michael Lorenz 22. März 2019 - 13:03

Hallo Frau Schwarz,
Bärbel gibt dem Tierschutz Shop schon die Möglichkeit einer Stellungnahme. Der Name “Tierschutz-Shop” suggeriert aber erst einmal einen anderen Zweck. Das sehr professionell aufgemachte Bestell-Portal schreibt von Transparenz, liefert aber ncith. Oder wussten Sie, dass der Tierschutz Shop einen eigene GmbH ist? Die von einer Tierschutz Shop Verwaltungs GmbH geführt wird? Warum?

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Michael Klingsöhr 19. Juli 2016 - 19:31

Endlich mal schreibt auch jemand anderes über dieses Geschäftsmodell. Leider ist das Wort “Spenden” nicht rechtlich geschützt und daher kann es auch ein gewerblicher Anbieter ohne Konsequenzen verwenden.
Wer aber wirklich spendet, hat aber nach meiner Auffassung auch ein Anrecht auf eine Spendenbescheinigung. Das ist aber beim Tierschutz-Shop nicht möglich.
Dafür bekommt der Tierschutz-Shop eine Spendenbescheinigung von den Vereinen, die die 10% Prämie bekommen. Er nutzt also selber etwas, was die Käufer für sich nicht in Anspruch nehmen können.

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Marlene 20. Juli 2016 - 10:36

Hallo,

nicht jeder welcher spendet ist unbedingt auf einen Spendenbeleg aus. 😉
Ich (und da kenne ich viele andere) unterstützen auch ohne einen Beleg zu erhalten.
Nicht immer kann ein Spendenbeleg erstellt werden (da in Gründung etc.)
Spenden bedeutet für viele etwas Gutes zu tun, ohne sich selber aktiv einzusetzen.

Die Vereine wie du sie hier ansprichst können nur an den ‘eigentlichen’ Spender Belege ausstellen. Was dem Kunde im Vorfeld ja bekannt ist, dass der Shop keine Spendenbescheinigungen ausstellen darf (da kein eingetragener gemeinnützlicher Verein). Wenn man dringend eine benötigt würde ich mich persönlich selber mit den Vereinen in Verbindung setzen.

Eeine Bekannte (Shopbetreiberin, keine Heimtierbranche) meinte zu mir, dass sie selber wenn sie denn solch ein Geschäftmodell hätte würde sie es auch gegenüber dem FA-Amt geltend machen und wäre aus unternehmerischer Sicht doof wenn man es nicht machen würde und es kann wieder für gemeinnützliche Zwecke verwendet werden.

LG
Marlene

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DanaRoxana 19. Juli 2016 - 17:58

Es gibt aber auch Shops, die direkt sehr billig direkt im Herkunftsland ausliefern. Einfach umhören und Augen offen halten…. Es wäre nämlich sehr schade, die Hunde würde keine Unterstützung finden 🙁

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Anja 19. Juli 2016 - 16:50

Vielen Dank für diesen der Realität entsprechenden Artikel!

Natürlich ist das eine tolle Sache, wenn denn die angegebene Auszahlungssumme den Tatsachen entspricht und man muss sich fragen, ob das auch ohne den TSS erreicht worden wäre… ABER: Von den völlig überhöhten Preisen abgesehen geht es auch um die entsprechenden Spendenquittungen, die zusätzlich dem Shop zugute kommen. Clevere Geschäftsideen sind ja grundsätzlich natürlich legitim, aber unter Vorspiegelung, dass es sich um reine Wohltätigkeit handelt auf dem Rücken von Tierleid und Spendern nicht nur moralisch betrachtet fragwürdig.

Und: Die Frage ist, ob ein Unternehmen, was derart vorgeht, wirklich so “transparent” wie angegeben ist. Falls sich herausstellen sollte, dass dem nicht so ist, dann würde die Spendenbereitschaft der Menschen noch weiter zurückgehen…

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Nadine 19. Juli 2016 - 12:59

Danke für den Bericht. Mir war das schon lange klar, da muss man nicht mal gross nachrechnen. Ein paar rührselige Bilder posten und schon geht die Geldbörse auf.
Zu diesen überteuerten Preisen kommt ja noch folgendes: Man kann auch Futter in diesen Ländern beziehen, zu einem Bruchteil dieser Beträge. Davon könnten sehr viel mehr Tiere und sehr viel länger profitieren.
Ausserdem käme es auch noch dem Umweltschutz zugute!
Ich wünschte mir, Spender und Unterstützer würden mehr die Augen auf machen, wohin sie ihr Geld tragen, das läge eigentlich auch in deren Verantwortung.
Denn leider gibt es auch in Punkto Hundehandel, was oft unter dem Deckmantel Tierschutz verkauft wird, immer mehr zu berichten. Es wird alles nur noch schlimmer und nicht besser. Weil das Geschäft brummt. Darum – macht bitte die Augen auf!

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Ina 18. Juli 2016 - 17:01

Danke für den Artikel. Dieser Shop ist zwar bis jetzt völlig an mir vorbei gegangen, aber wenn ich das so lese dann kaufe ich lieber im heimischen Fress….. ein paar Dosen und werf sie ihn die Spendenbox. Die kommt direkt der Münchner Tiertafel zugute.

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Marlene 18. Juli 2016 - 16:38

Hmmm, ich kannte den Shop durch eine Weihnachtsaktion oder so, auf welche aufmerksam gemacht wurde, jedoch fand ich die Spendenirgendwie teuer, wie auch sonst den Shop. Da ich für mich da nichts bestellen würde, habe ich den Shop nicht weiter beachtet.

Bin jedoch nun erschrocken, wie da nun drauf gerechnet wird bzw. die Preise im Shop voneinander abweichen :/ . Das ist den Spendern nicht fair gegenüber. 🙁

Zwar muss man berücksichtigen, dass anderen Shops bessere Einkaufspreise erzielen (aufgrund der Abnahmemenge), ein Preisunterschied z.B. knapp 40% (hatte da einen Fleecetunnel verglichen) ist für einen Spender schon heftig, denn dafür könnte der Spender noch anderweitig etwas kaufen und ‘Gutes’ tun.

Vermutlich kann der Shop die gekauften Futterspenden auch noch anders absetzen (reine Vermutung meinerseits) oder stellt der Shop Quittungen für Futter-/Sachspenden aus?

Dann doch lieber direkt spenden.
Wenn man Tierheime etc. anspricht teilen die einem ja auch mit, ob und was benötigt wird oder diese lieber ein paar Taler für die ärztl. Versorgung benötigen.

Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, so käme man selber gar nicht drauf es zu vergleichen.

LG
Marlene

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Marlene 20. Juli 2016 - 10:56

Ergänzung:
Ich habe mir inzwischen die Stellungsnahme der Shopbetreiberin einmal durchgelesen.

Man wirbt in dem Shop man sei transparent.
Wäre es dann nicht besser direkt zu schreiben, dass das Futter individuell zusammengestellt wird. Es Abweichungen in der Zusammenstellung geben kann (aufgrund Verfügbarkeit/Lagerbestand etc) und deshalb nur eine grobe Inhaltsangabe gemacht werden kann. Zudem das in jedem Futterpaket xx% (z.B.) ein kleiner anteiliger Betrag für die anfallenden Transportkosten berechnet werden. So wäre es doch transparenter 😉

Bei den Futter’spenden’ vermisse ich zudem den Punkt, ob es für den inländischen oder ausländischen Tierschutz einsetzt werden soll. Kann hier jedoch nicht beurteilen, ob dies vielleicht während des Bestellvorgangs ausgewählt werden kann. Vielleicht ist es auch ein Modell, dass alle gerecht etwas vom Kuchen abhaben sollen.

LG
Marlene

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- blog.katzen-fieber.de 18. Juli 2016 - 15:41

[…] Der Tierschutz-Shop und das kalte Geschäft mit Tieren in Not […]

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Andrea 18. Juli 2016 - 15:34

Ich danke dir für deine Recherche. Leider wurde damit meine Vermutung und Befürchtung wahr – Tierschutz das Deckmäntelchen für viel Geld …. zu verdienen…… traurig.

Aber schön, dass du dir diese Mühe gemacht hast, danke dir noch mals dafür.

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