Wohnungskatzen haben in der Regel wenig Möglichkeiten, ihren Jagdtrieb auszuleben. Keine Maus weit und breit. Wenn der Stubentiger Glück hat, verirrt sich eine Spinne oder eine Fliege zum fangen in die Wohnung.

Mit Futterspielen kannst Du Deiner Wohnungskatze ein wenig Abwechslung verschaffen. Sie muss sich ihr Futter quasi “erarbeiten”. Die kleinen Erfolgserlebnisse bei der Nahrungsbeschaffung sorgen für mehr Zufriedenheit. Futterspiele sind auch eine gute Methode, um Katzen, die ihr Futter zu schnell verschlingen, ein wenig einzubremsen.

Einfach und günstig: Leere Klopapierrolle oder Küchenrolle

Kennt Deine Katze so etwas noch nicht, solltest Du mit ganz einfachen Dingen anfangen, um sie nicht zu frustrieren. Eine leere Klopapierrolle kostet nichts und findet sich in jedem Haushalt. Einfach mit ein paar Stück Trockenfutter füllen, auf den Boden legen und der Katze zeigen. Sie wird sich das Futter heraus angeln. Ist der Katze die Toilettenpapierrolle zu langweilig geworden, kann man den Schwierigkeitsgrad erhöhen und zu einer leeren Küchenrolle greifen.

Der nächste Level ist dann ein Futterspender aus dem Fachhandel*, bei dem man verschiedene Schwierigkeitsgrade einstellen kann. Geduldige Wohnungskatzen kann man damit sehr gut eine Zeitlang beschäftigen.

Weitere Ideen findet ihr auf der Themenseite Katzenspiele.

*Affiliate-Link; Bild: © Bärbel Edel;